wer hat Erfahrungen mit Anycubic i3 Mega

  • Hallo.


    durch meine Basteleien mit RASPI und ESP's habe ich mich mit dem Gedanken angefreundet einen 3D-Drucker zu beschaffen.

    Da ich so gut wie nichts darüber weiß wollte ich mir Euren Rat holen.


    In einem Test bei YouTube hat jemand 11 Drucker getestet und eine Ranking gemacht. Dabei lag der Anycubic i3 mega auf Platz 2 hinter einem 2500€-Gerät von Sigma.

    Mich würde jetzt interessieren ob jemand die positiven Erfahrungen mit diesem Gerät bestätigen kann.

    Weiterhin würde ich gerne wissen wie man die zu druckenden Objekte erstellt - brauche ich dazu eine 3D-Software?

    Habe eine Gehäuse hier im Forum gesehen da waren auch die Stege drin um Schrauben rein zu drehen. Wie geht das ? Gibt es dazu Vorlagen die ich dann einfach in meinem Objekt platziere?

    Wenn ich ein Gehäuse inkl. Deckel von sagen wir mal 6*8cm machen möchte und darin sollen 2 Stege sein an denen eine Platine mit Schrauben befestigt wird. Wie wird sowas am Computer erstellt - ich habe gar keine Vorstellung wie Einfach oder Komplex das ist.


    Würdet Ihr mir ein paar Infos geben wollen ?


    lg

    Peter

  • Ich habe einen anderen Drucker, vermute aber, dass es ein weiterer der unzähligen Prusa I3 Klone ist auf dem fast alle bezahlbaren Drucker aufbauen. Die Modelle werden mit einem 3D-Programm erstellt wie Sketchup, Fusion360, Blender, FreeCad etc. Viele bieten auch Bibliotheken um Schrauben und Gewinde zu erstellen. Man muss sich etwas reinfuchsen und viel Probieren...ob das leicht oder schwer kannst nur du wissen ;)

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Da durfte sich das Designteam aber auslassen. Sportlicher Preis für nen I3 clone mit der Standarddruckfläche

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  • Ich habe einen Prusa I3. 3D Programme sind dazu da die Teile zu konstruieren. Ich verwende z.B. SolidWorks, da unsere Firma Lizenzen dafür hat. Gratis gibt es z.B. openSCAD - hier schreibt man z.B. Programme. Es gibt aber noch unzählige andere Alternativen.

    Der Prusa I3 hat (jetzt) meines Erachtens ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis.

    Am Anfang wird man hauptsächlich die Teile (z.B. von Thingsuniverse.com) runterladen. Mechanisches Verständnis sollte man jedenfalls haben, wenn man echt Zeile selbst Teile konstruieren möchte...

    Ich habe übrigens zum Steuern einen Raspberry 1 - funktioniert sehr gut.

    ...wenn Software nicht so hard-ware ;-) ...

    Freue mich über jeden like :thumbup:

  • Ich habe übrigens zum Steuern einen Raspberry 1 - funktioniert sehr gut.

    Ich auch. Wenn man seinen Druck mal verlangsamen muss, einfach ein apt-get upgrade anwerfen :)

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  • Hallo VeryPrivat und dbv.


    Ihr nutzt einen RASPI quasi als Rechner mit dem der 3D-Drucker gesteuert wird - also auf dem die Software für den Ausdruck läuft ?

    So wie ich das mittlerweile sehe ist alles was irgendwie "i3" heisst Nachbauten des Prusa i3.


    Gibt es Empfehlungen der Gemeinde welcher dieser Nachbauten besonders gut ist?


    Unterschiede die ich bis jetzt gefunden habe liegen z.b. darin das einige an der z-Achse (hoch runter) nur an einer Seite einen Motor haben und andere an beiden. Die mit nur einem heißt es können dadurch in eine "Schiefstellung" geraten.


    Bin froh für jeden Tipp und jede Info. Würde das Geld keine Rolle spielen wäre es am Ende ein Ultimaker3 *g*


    lg

    Peter

    P.S. einen schönen Sonntag

  • Ja, mein Raspi verwendet Pronterface. Ich kopiere per scp Befehl die .gcode Datei (die am PC gezeichnet und in gcode umgewandelt wurde) auf den Raspberry, lade die Datei und starte den Druck. Das hat folgende Vorteile:

    • Der Raspberry steht direkt beim Drucker - ich kann also ganz einfach eingreifen.
    • Außerdem kann ich den Druck nicht versehentlich beeinflussen (z.B. versehentlich abbrechen). Wenn man direkt vom PC druckt passiert das schnell - wenn er z.B. abstürzt
    • Ich kann den Drucker ganz einfach justieren bzw. in die gewünschte Position fahren.
    • Ich kann den Raspberry vom PC fernsteuern (x11vnc am Raspberry / KRDC am PC)

    Ich glaube die Prusa I3 sind alle ähnlich. Ich würde gleich ein beheiztes Druckbett empfehlen - damit kannst Du mehr verschiedene Materialien drucken.

    Ich habe zwei Motore für die Z-Achse. Ich habe keine Probleme damit. Beim Einrichten muss man halt einmal auf der einen und auf der anderen Seite einrichten, falls was geändert wurde.

    Ja, wenn Geld keine Rolle spielt, haben einige Drucker den Vorteil, dass sie "gekapselt" sind. Das hat Folgende Vorteile:

    • Gestank bleibt drinnen und kann ggf auch abgesaugt werden
    • Gleichmäßigere Temperatur - es zieht bei größeren Teilen vermutlich die Ecken nicht so stark nach oben und man braucht keinen/weniger Brim



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  • Danke Dreamshader - das hatte ich mir schon angesehen.


    Sagt mal - hat hier einer UM2 Nachbau. Habe bei aliexpress einen JennyPrinter Z360 gefunden und habe in verschiedenen Foren eigentlich nur gutes darüber gelesen.


    lg

    Peter

  • Der scheint deutlich aufwändiger konstruiert zu sein wie der Prusa I3. Das Display ist natürlich auch deutlich aufwändiger - wäre interessant was da verwendet wird? Ein Pi etwa? Alles in allem scheint der Aufpreis von 130€ zum I3 gerechtfertigt zu sein.

    Bitte um Erfahrungsbericht und Details zum Innenleben.

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  • Das Teil kostet mehr als 3x soviel wie der Anet A8 - ob das nur durch zusätzliches Metall zurechtfertigen ist? :denker:

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