Webmail Interface und Datenaustausch "to go"?

  • Hallo,


    ich habe ein vielleicht etwas ungewöhnliches Anliegen, bei dem ich hoffe, dass es sich mithilfe eines Raspberry Pi lösen lässt. Und zwar möchte ich einen Raspberry Pi so einrichten, dass der Endnutzer ihn nur per LAN mit seinem Router verbinden muss, Strom hinzufügen, und dann direkt loslegen kann.


    Womit?

    Einmal soll auf dem Raspberry Pi ein Webinterface laufen, auf dem der Nutzer E-Mails senden und empfangen kann. Das ist eigentlich auch die Hauptaufgabe.

    Parallel soll evtl. noch eine Möglichkeit eingebaut werden, per VPN auf den Pi zuzugreifen, damit ich ggf. Updates etc. einspielen kann. SOLLTE der Nutzer es "schaffen", eine Netzwerkfreigabe auf seinem Rechner einzubinden, soll der Pi auch einen SMB Share hosten.

    Zur Synchronisation würde ich auf Syncthing setzen.


    Ich muss jemandem ein E-Mail Konto einrichten, idealerweise inkl. GPG Keys. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich zwischen uns gegenseitig (bzw. noch einer weiteren Person in unserem Haushalt).

    Sofern die Netzwerkfreigabe eingebunden werden kann (vom Nutzer), soll zum Austausch wichtiger Daten eben auch das Share auf dem Pi zur Verfügung stehen. Auch hier gilt: die Daten werden ausschließlich zwischen unseren beiden Haushalten getauscht. Es handelt sich lediglich um OpenOffice Dokumente (Text und Tabellen), weshalb weder viel Speicherplatz, noch viel Datenverkehr anfallen wird.


    Meine geplante Vorgehensweise ist:


    • feste IP für den Pi einrichten
      => so kann ich dem Nutzer direkt sagen, unter welcher IP er später darauf zugreifen kann, ohne dass er es selbst im Router nachschauen muss
    • Webinterface für Mails erstellen
      => hier dachte ich an Mailpile; funktioniert bei mir im Test allerdings mal gut, mal überhaupt nicht (gesendete/empfangene Mails werden nicht angezeigt, obwohl man sie über andere Clients wie bsp. Thunderbird sehen kann)
    • SMB Server erstellen und entsprechenden User, der nur auf einen bestimmten Ordner -den der Freigabe- zugreifen kann, einrichten
    • Syncthing installieren und mit meiner lokalen Syncthing Instanz verbinden
    • ggf. OpenVPN Server installieren


    Dann den Pi an den Nutzer senden, sodass er ihn nur noch bei sich anschließen braucht. Also bis auf die E-Mail Geschichte habe ich ja eigentlich alles schon selbst beantwortet... aaaber vielleicht gibt es ja andere/bessere Lösungen, oder vielleicht sogar ein fertiges Image o.Ä. für so etwas.


    Alternativ hatte ich auch an eine Nextcloud-Installation gedacht. Auch hierüber kann man ja Mails abrufen, ggf. sogar Kalender etc. Zwar habe ich lokal schon einen Nextcloud-Server, aber falls dieser mal down sein sollte (Reboot, Update, Stromausfall) kann der User dann auf gar nichts mehr zugreifen. Wenn die Instanz bei ihm auf einem Pi läuft, weiß er bei einem Stromausfall wenigstens, warum alles nicht läuft ;)


    Könnt Ihr mir eine Lösung vorschlagen?

    Vielen Dank und beste Grüße