micro SD Karte für Raspi. Welche ist die beste und was hält sie aus. Aus Fehlern lernt man

  • Vor einigen Tagen hatte ich in einer Datei plötzlich seltsamem Zeichen. Ich habe das nicht ernst genug genommen und nicht sofort meine Daten per Netzwerk oder USB gesichert. Nein ich war ganz schlau und habe die Beere runter gefahren um das Image zu sichern. :angel:


    Im Endeffekt hatte ich das Image auf einer neuen Karte, die meine Beere nicht zum starten brachte. Ja gut, habe ich die originale wieder rein gesteckt und da war das Drama perfekt. Diese hatte meine Beere auch nicht mehr gestartet.=O



    Ich muss/ möchte nun „eine“ neue Micro SD Karte kaufen.


    Darum habe ich habe jetzt so einiges zu SD Karten aus dem Forum gelesen. Mir stellte sich doch so die eine oder andere Frage, was man beachten sollte, beim Kauf der nächsten Micro SD Karte oder langfristig umplanen sollte auf USB.

    Habe auch gehört, dass von USB gebootet werden kann... Optional die Aufteilung von Betriebssystem auf SD Karte und Datenspeicher als USB… ? Das passte nicht in die anderen Threads, drum leider wieder einen Neuen:daumendreh2:


    Grobe Info zu meinem System:

    ich nutze Raspbian jessie in einem Raspberry Pi 3. Dazu das offizielle Raspberry Pi 3 Netzteil mit 5,1V Spannung und starken 2,5A Stromstärke.


    Ich schreibe damit alle 3 Minuten Temperaturen in eine Datei und Luftdruck/ Luftfeuchte in eine 2 Datei. Das sind knapp 1000 Schreibzugriffe am Tag. Dabei bleibt es sicher nicht. Der Ordner /lost+found ist leer.


    Lese- Zugriffe kommen noch rund 100 bis 200 auf die genannten Dateien dazu. In wie weit das eine Rolle spielt ist mir nicht klar.


    Ich nummeriere mal die 7 Fragen…

    1. Welche Micro SD Karte (Hersteller, class usw.) würdet ihr empfehlen, bzw. habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

    2. Hat jemand schon Probleme mit SD Karten gehabt, die mit weniger als claas 10 angepriesen waren?

    3. Sind Lesezugriffe so schädlich wie Schreibzugriffe?

    4. Ist der Schreibzugriff mit 0 oder 1 in einer Datei genauso schädlich wie das Ändern eines Dateinamens von zB. 0.txt zu 1.txt?

    5. Wie sollte das Verhältnis sein zum belegten Speicher / freien Speicher? @meigrafd schreibt woanders, dass die Karte nicht zu voll sein sollte...


    Zu 1. Kann ich sagen, dass ich viele Karten ohne Namen im Betrieb habe, Bis auch eine SanDisk Ultra Micro SDHC1 class10 16GB (gekauft ca. Weihnachten 2016). Über die Haltbarkeit kann ich noch nichts sagen, aber das Image schreiben ging mit 10MB/s um einiges zu den anderen schneller.

    Meine anderen SD Karten haben im Schnitt 4MB/s beim schreiben gehabt.


    Geschrieben wurde das Image mit dotNet Disk Imager! Nicht Win32Diskimager.


    Zu 4. Muss ich erklären, dass ich eine Sache als Idee habe, wo im Sekundentakt Daten im Web angezeigt werden sollen, die mit nur einer Zahl dargestellt werden.

    Ich kann diesen Wert in eine Datei (mit Python) schreiben, oder einfach nur den Dateinamen dieser ändern. Ob gut oder nicht dahin gestellt, mich interessiert das Verhalten der SD Karte. Ich vermute schreiben bleibt schreiben.


    Zu 5. Wie viel Platz sohlte sein um das Prinzip von wear leveling nutzen zu können. meigrafd hatte es schon woanders angesprochen und STF schreibt dazu "alle modernen Speicherkarten nutzen wear leveling".


    Das hatte mich natürlich Interessiert, was mich zur Suche im Netz veranlasst hatte... und das steht - hier - dazu:

    Wear-Leveling ist eine Technik, die von vielen SSD Controller genutzt wird, um die Lebensdauer eines Speichers zu erhöhen. Das Prinzip dahinter ist einfach: Die Einträge aller Blöcke einer SSD gleichmäßig zu verteilen, um eine ausgeglichene Abnutzung zu gewährleisten. Alle Zellen bekommen dabei die gleiche Anzahl an Schreibvorgängen, um zu vermeiden, dass zu oft im gleichen Block geschrieben wird und die Zelle zu schnell abgenutzt wird.


    Da kommt mir die 6.te Frage. Macht es mehr Sinn, nach 6-12-18 oder xx Monaten das Karten- Image zu sichern und es neu drauf zu spielen, oder laufen lassen bis zum "Ende"?


    Und zum Schluss noch eine 7.te Frage wegen der Temperatur. Ich habe es hier wo gelesen, dass die Temperatur mit ausschlaggebend ist. Gibt es sowas wie Adapter, die in die Beere kommen und wo am anderen Ende die SD Karte rein kommt? sozusagen als Verlängerung. Fakt ist, egal was die CPU Anzeigt, wenn ich die Beere berühre ist sie warm.


    Ich würde mich freuen, wenn ihr zu den Antworten die "Nummer" dazu zu schreibt. Das kann kaum einer allein alles wissen:no_sad: war schwer genug die Fragen zu formulieren:lol:


    Ich behaupte das viele an/vor diesem Problem(en) stehen und nach Antworten suchen. Werde ich ja sehen wo die :auslachen: Like's hin gehen.

    Ich habe eine Raspi Beere 3 und freue mich, dass sie läuft. Ich programmiere gern und freue mich wenn es auch funktioniert. Aber grundsätzlich hab ich keine Ahnung davon :conf:

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  • Hallo Guido64,


    zum Einlesen habe ich zwei schöne Links. Dieser hier auf Tom‘s Hardware ist zwar etwas älter, zeigt aber gut die Hintergründe (kann aber z.B. nichts von Toshibas Wirren beim Verkauf der Speichersparte wissen). Und hier erfährst Du etwas mehr über die technischen Gegebenheiten.


    Später mehr und Gruß, STF


  • zu 7. habe ich eine Lösung gefunden. Die Suche nach Adapter war sinnfrei :lol:.


    Wer so etwas benötigt, sollte echt nach SD Karte Verlängerungskabel oder SD Extender suchen.

    Auch die Möglichkeit eine "große" SD Karte zu nutzen besteht dadurch Micro SD auf SD Karte Verlängerungskabel.

    Ebay - Preise in Deutschland um 10 Euro. In China bekommt man da 4 -5 Stück für den Preis.


    - > Hier mal ein Beispiel aus Ebay, um sich schnell ein Bild davon machen zu können. < -


    PS: In der ersten Raspi 1 waren die "großen" SD Karten Steckplätze verbaut. Haben die SD Karten länger gelebt als micro SD? Hat da jemand schon Erfahrungen?

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    Edited once, last by Guido64 ().

  • Habe auch gehört, dass von USB gebootet werden kann... Optional die Aufteilung von Betriebssystem auf SD Karte und Datenspeicher als USB… ? Das passte nicht in die anderen Threads, drum leider wieder einen Neuen

    Hallo Guido64,


    eines vorweg. Die "seltsamen" Zeichen in einer datei auf Deiner Speicherkarte sind schon recht ungewöhnlich. Bist Du sicher, dass es sich nicht "nur" um einen Schaden des Dateisystems handelt? Wie hast Du den physischen (?) Defekt der Speicherkarte festgestellt?


    prinzipiell bieten sich Dir diese Möglichkeiten zum Starten eines Raspberry Pi:


    - (micro)SD Karte (alle Pi Versionen)

    - (micro)SD Karte für /boot und "restliches" BS auf USB Stick (alle Pi Versionen)

    - USB Stick (nur Pi3)

    - Netzwerk (PXE) (nur Pi3)

    [- Start als USB Device (nur CM, CM3 und Pi0(W))]


    Und generell ist die Lebenserwartung eines Flash Speichers von verschiedenen Faktoren abhängig, von denen Du nicht alle beeinflussen kannst:


    - Qualität der Speicherzellen

    - Sorgfältigkeit der Überprüfungen beim Hersteller
    - Qualität des Controllers und der eingesetzten Algorithmen
    - Anzahl der Schreibzugriffe

    - Umgebungsbedingungen (Temperatur(schwankungen), Strahlung, mechanische Belastungen etc.)


    Die unterschiedlichen Systeme (SSD - will ich hier mal nicht weiter betrachten, USB Stick, Speicherkarte) haben schon ihrem Aufbau geschuldet eine unterschiedliche Robustheit. Daher könnte es passieren, dass ein USB Stick länger funktionstüchtig ist als eine microSD Speicherkarte. Es könnte aber auch genau andersherum sein. Daher kann Dir niemand sagen, welcher Typ und ob die von Dir gekaufte Speicherkarte/USB Stick nun besonders lange hält oder nicht. Es sind nur Anhaltspunkte, Statistik, eine Wahrscheinlichkeit des Ausfalls. Und die helfen Dir im Einzelfall kaum.


    (1) Ich selbst habe mit Sandisk (ultra) und Sony gute, mit Lexar und noname mSD Karten eher schlechte Erfahrungen gemacht. Das ist aber wirklich rein subjektiv, frag drei Leute und Du bekommst fünf Antworten. Gehört habe ich, dass die "industrial" Versionen robuster sein sollen. Erfahrungen habe ich damit keine.

    (2) nein

    (3) keineswegs (siehe aber auch read disturb)

    (4) wenn nur ein Bit auf "1" gesetzt wird, ist es weniger "schädlich", das kommt wahrscheinlich nicht vor, daher: nein

    (5) da ist was dran: je mehr Speicher noch ungenutzt ist, um so seltener wird der gleiche Bereich überschrieben

    (6) wozu, dies ist imho nur ein unnötiger Schreibzugriff (allerdings ist sichern nie verkehrt ::))

    (7) Ja, die Temperatur ist ebenfalls ein limitierender Faktor. Das es Verlängerungen gibt, hast Du ja inzwischen selbst gefunden. Allerdings würde ich dringend davon abraten, Du hast plötzlich zwei Mal Kontaktstellen mehr am Speicherkartenanschluss sowie "wunderbare" Antennen (die Kabel). Daher würde ich so etwas nicht nutzen, da auch der Sinn etwas in Frage steht. Zumindest habe ich noch bei keinem meiner Einplatinenrechner festgestellt, dass die mSD Karte sonderlich extern erwärmt worden wäre.


    Gruß, STF

  • Kleine Ergänzung zu STF treffend guten Beitrag:

    Daher kann Dir niemand sagen, welcher Typ und ob die von Dir gekaufte Speicherkarte/USB Stick nun besonders lange hält oder nicht. Es sind nur Anhaltspunkte, Statistik, eine Wahrscheinlichkeit des Ausfalls.

    Deshalb immer von allen wichtigen Daten ein regelmäßiges Backup machen!

    Für komplett Backups eignet sich das Tool von framp hervorragend: raspiBackup

    Oder eben selbst ein sh Skript (oder ähnliches) erstellen welches regelmäßig via Cron ausgeführt wird, welches dir dann deine gewünschten zu sichernden Daten auf ein NAS Laufwerk oder USB Stick kopiert.


    Da hatte ich damals mächtig schwein....mit einrichten des Backups und der ersten Ausführung dessen war anschließend bei mir die SD Karte defekt. Da wären mir 2 Jahre Wetterdaten verloren gegangen, dank Backup aber nicht ::)


    Deshalb intensivier lieber mehr Zeit in Backups, dafür investier ich weniger Zeit um Schreibzugriffe zu "reduzieren". Zumindest nicht so extrem wie ich es bei dir rauslese aus deinen Beiträgen. Was geschrieben werden muss wird geschrieben, und wenn die Karte nach 2 Jahren kaputt geht soll sie doch, dafür liegt das Backup bereit

  • zu 1. habe ich mich für eine Sandisk Ultra microSD SDHC microSDXC UHS-1 A1 16GB entschieden. (knapp 12 Euro, in 2 Tagen teste ich sie :lol:)

    Mir ist noch nicht klar ob UHS-1 in der Beere geht, aber bei UHS-2 schließe ich das fast aus, da die Anschlüsse anders, also zweireihig sind. Ich habe heute viele Seiten gelesen und nichts schlechtes zu SanDisk gefunden.


    zu 3. habe ich deinen Link ->hier<- genutzt und lese daraus, dass die Karte, wenn sie älter ist und viel genutzt wurde, auch auf Lesezugriffe anfällig wird.

    Quote

    Selbst bei ausschließlichem Lesen von der Karte kann es - gerade durch das Lesen - dazu führen, dass benachbarte Speicherzellen im selben Block ihre Programmierung ändern. Die Wahrscheinlichkeit dass das passiert steigt stark nach einigen 100.000 Lesevorgängen.

    Gut zu wissen!


    zu 5. habe ich für mich aus Kostengründen entschieden, die 16GB zu nutzen, wo ich im Verhältnis 5GB Belegt zu 11GB Frei auf ein Verhältns von rund 30-70% komme. Ob der doppelte Preis für 32GB auch doppelt so lange hält ist fraglich!


    zu 6. war mein Gedanke, dass durch den Controller die Karte beim Neu komplett beschreiben anders Verteil. Aber das wird sicher nicht der Gedanke des Controllers sein:conf:


    zu 7. kann ich berichten, dass die gemessene Temperatur über Befehl in der Konsole vcgencmd measure_temp bei meiner Beere, die vollkommen frei im Raum bei 21° hängt, um die 35-37° Grad hat. Diesen Werte habe ich zum Vergleich mit einem Infrarot Thermometer bestätigt bekommen. Die SD Karte habe ich so gemessen, dass ich den Bereich um den Kartenhalter und die Karte selbst von beiden Seiten der Beere gemessen habe. Es sind immer über 30°, im Schnitt zu diesem Zeitpunkt (keine Arbeit für die Beere) waren es 32°. Ich habe mir diese "Verlängerungen" zum Testen bestellt. Weiterer Vorteil ist, wenn die Beere gut verbaut ist, komme ich kaum noch an die Karte...

    Ich habe eine Raspi Beere 3 und freue mich, dass sie läuft. Ich programmiere gern und freue mich wenn es auch funktioniert. Aber grundsätzlich hab ich keine Ahnung davon :conf:

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  • Da hatte ich damals mächtig schwein....mit einrichten des Backups und der ersten Ausführung dessen war anschließend bei mir die SD Karte defekt.


    Ist das dann nicht gefährlich ein Backup zu machen, wenn die Karte dann kaputt geht? 8o8o8o8)

    Ich habe eine Raspi Beere 3 und freue mich, dass sie läuft. Ich programmiere gern und freue mich wenn es auch funktioniert. Aber grundsätzlich hab ich keine Ahnung davon :conf:

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  • vcgencmd measure_temp

    öööhm:

    vcgencmd measure_temp

    Shows core temperature of BCM2835 SoC.

    Das kannst Du hier nachlesen.


    Die Karte selbst ist noch nicht mal Handwarm, das sollte sie locker abkönnen. Wiegesagt, eine, zumal noch ungeschirmte, Verlängerung würde ich aus besagten Gründen nie verwenden. Denke bitte daran, sollten unerklärliche Fehler auftreten.


    Sandisk Ultra microSD SDHC microSDXC UHS-1 A1 16GB

    ...

    Mir ist noch nicht klar ob UHS-1 in der Beere geht,

    Na, da wird wohl das hier passieren...Zitat:


    Damit UHS-I genutzt wird müssen sowohl die Speicherkarte als auch das Endgerät (Kamera oder Kartenleser) UHS-I unterstützen. Unterstützt eines von beiden Geräten kein UHS-I wird automatisch der schnellstmögliche Fallback-Modus gewählt, meist ist das HS mit 25 MB/s.


    Die Karte funktioniert gut, ich habe mir selbst letztens eine als Ersatz für die Defekte geholt. Allerdings spiele ich gerade mit dem PXE (Netzwerk-) booten herum. Das geht wunderbar, bis auf eine Verzögerung beim Einschalten. Ein BananaPi m2 Berry hält dafür die Daten auf einer Festplatte vor.


    Gruß, STF


    Edith meint noch was zu read disturb...

    Gut zu wissen!

    Naja, ich hab das nur der Vollständigkeit halber erwähnt. In praxi wird das bei den gegebenen Umständen wohl kaum eine Rolle spielen. Ich sortiere es eher (in diesem Fall) unter Paranoia ein.... Da hat man (ich) eher mal die Speicherkarte zerknickt....;(

  • ok, verstanden,


    wobei 25MB/s kein schlechter Wert ist. Ich bin gespannt auf das :auslachen: Ausspielen des Images am Windows Rechner.

    Ich habe eine Raspi Beere 3 und freue mich, dass sie läuft. Ich programmiere gern und freue mich wenn es auch funktioniert. Aber grundsätzlich hab ich keine Ahnung davon :conf:

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  • Was geschrieben werden muss wird geschrieben, und wenn die Karte nach 2 Jahren kaputt geht soll sie doch, dafür liegt das Backup bereit


    Und wenn eine SD Karte innerhalb der Gewährleistung kaputt geht (bei normaler Benutzung), dann gibt es doch sicherlich eine neue Karte vom Hersteller. Oder gibt es da irgendwelche Probleme?

  • Und wenn eine SD Karte innerhalb der Gewährleistung kaputt geht (bei normaler Benutzung), dann gibt es doch sicherlich eine neue Karte vom Hersteller. Oder gibt es da irgendwelche Probleme?

    Die Gewährleistung muss der Händler übernehmen. Sollte der Hersteller noch irgendwelche Garantieversprechen haben, dann evt. der. Ist aber immer von Fall zu Fall zu entscheiden. Ich denke mal, innerhalb des ersten halben Jahres (danach musst Du ja nachweisen, dass der Schaden bereits beim Kauf angelegt war...viel Spaß dabei) sollte das zu machen sein. Bei manch einem kulanten Händler vielleicht sogar länger.


    Allerdings hab ich das noch nie geschafft benötigt. Wenn eine Karte in die ewigen Jagdgründe einging, dann war sie älter als 6 Monate, ja sogar älter als zwei Jahre, für ganz kleines Geld vom freundlichen Chinamann oder durch eigene Doofheit zerstört...


    Gruß, STF

  • wobei 25MB/s kein schlechter Wert ist. Ich bin gespannt auf das Ausspielen des Images am Windows Rechner.

    na, das kommt dann auf Deinen SD-Kartenleser / schreiber an... Meiner ist ein Transcend USB3.0 Adapter, der schafft nur zusammen mit der Sony Karte irgendwas zwischen 30 und 40 MB/s beim schreiben und ca. 60-80 MB/s beim Lesen. Die Sandisk bringt in dem Fall zumindest beim Schreiben "nur" ca. 15MB/s, lesen ging schneller. Ist doch auch schonmal was...

  • Auch 15MB/s beim Schreiben finde ich sehr gut. Ich habe das hier schon mal angemerkt gehabt... k.a. wo.


    Ich war begeistert, dass die 16GB SanDisk Micro SD SDHC Karte 10 Ultra Class10 TF 30MB/S SDSD beim Beschreiben mit dem Image durchgängig eine Schreibgeschwindigkeit von glatte 10MB/s hatte.

    Meine alten SD Karte- noname haben alle class 10 drauf stehen, aber beim Image schreiben hatte die eine durchschnittlich 3,8-4MB/s und die andere totale Schwankungen von 2,5 - 7,2 MB/s.

    Die Angabe class 10 ist keine Aussage zur wirklichen Geschwindigkeit, ich weiß, aber es stört ja nicht, wenn es drauf steht:cool:

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  • Warum stellst Du nicht um auf USB Boot ?? USB Sticks sind meistens billiger, schneller und auch haltbarer, jedenfalls nach meiner Erfahrung.

    Und wenn man 32 GB nimmt.. ist Platz genug !! Da kann der Controller die auch "gut verteilen".

    SANDisk ist jedenfalls immer eine gute Entscheidung.

    Und ich mache es bei so, dass ich meine Daten (Datenbank und einige Textdateien) in einer RAMDisk ablege und diese dann per CRON alle 120 min auf den Stick schreibe. So habe ich nur 12 Schreibzyklen/Tag (zwar größer aber eben nicht so häufig).

  • Und ich mache es bei so, dass ich meine Daten (Datenbank und einige Textdateien) in einer RAMDisk ablege und diese dann per CRON alle 120 min auf den Stick schreibe. So habe ich nur 12 Schreibzyklen/Tag (zwar größer aber eben nicht so häufig).

    Das hört sich auch interessant an.


    Langfristig werde ich das wohl so versuchen, dass eine micro SD zum Start da sein wird, und der Rest auf einem USB Stick oder SSD Festplatte läuft.

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  • SANDisk ist jedenfalls immer eine gute Entscheidung.

    Ich möchte das nicht anzweifeln aber anmerken, daß die einzige SD-Karte, die bei mir bis jetzt kaputtgegangen ist, eine Sandisk war (Oktober 2015 gekauft, defekt seit kurzem). Immerhin hat sie angeblich 10 Jahre Garantie, habe jetzt mal um Ersatz gebeten, mal schauen, was passiert.

  • Langfristig werde ich das wohl so versuchen, dass eine micro SD zum Start da sein wird, und der Rest auf einem USB Stick oder SSD Festplatte läuft.

    Mit einem USB Stick kannste die SD Karte dann bei Deinem RPi3 auch ganz weglassen, der braucht die nicht. SSD halte ich für unnötig, da Du sie eh am USB 2.0 über einen SATA / USB Adapter betreiben musst. Höchstens geeignet als (teures) Datenlager, wenn es absolut keine Geräusche geben soll/darf. Beim Schreiben aller 120 Minuten gebe ich zu bedenken, dass im schlimmsten Fall Daten von knapp zwei Stunden im virtuellen Nirvava verschwunden sind. Wenn das nicht stört, OK.


    Gruß, STF

  • Mal noch ein Gedanke:


    Ich halte die Idee, Daten, auf die man Wert legt, "singleton" auf eine SD-Karte abzulegen für ganz schlecht.

    Sei es, dass ein plötzlicher Stromausfall das Filesystem irreparabel zerstört oder eben der hier so thematisierte Kartenausfall...


    Ich habe mehrere RasPi als Sensorplatform und auch als Web/Wikiserver und MySQL-DB laufen, seit Jahren mit Noname als auch mit "Marken" SDs.


    Grundsätzlich schreibe ich die Daten auf die lokale Platte (SD).

    Diese werden mit logrotate (das kann man nämlich auch auf nicht-Logfiles anwenden!) zyklisch umgeschichtet...

    Parallel dazu werden die Daten per HTTP (REST) auf mindestens einen weiteren (anderen) Rechner geschrieben, sei es ein anderer RasPi oder eine VM oder ein NAS.


    Somit ist dann im Falle eines Falles zumindest den Daten erstmal nix passiert.


    Denk mal in diese Richtung...

  • Zentris


    so oder ähnlich ist mein Gedanke auch #15.


    Wenigstens ein USB Stick, weil ich das Thema genau so erlebt hatte. Von jetzt auf gleich war alles weg.

    Ich habe eine Raspi Beere 3 und freue mich, dass sie läuft. Ich programmiere gern und freue mich wenn es auch funktioniert. Aber grundsätzlich hab ich keine Ahnung davon :conf:

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  • Meiner ist ein Transcend USB3.0 Adapter, der schafft nur zusammen mit der Sony Karte irgendwas

    Haste ma ne Transcend versucht? Geht bestimmt ab wie die Katze vom Schmidt! ;)


    Mal im ernst Guido64 , bei mir ist bisher auch noch keine SD abgeraucht, egal von welchem Hesteller. Ich nutze Sandisk, Transcend und ein paar Noname. Wichtig sind Backups zu machen, dann ist im schlimmsten Fall nichts verloren und reine Daten auf anderen Medien zu sichern.

    Read Disturb (3.) ist bezogen auf den RPi und im Allgemeinen IMHO auch irgendwie albern. "einige 100.000" Lesevorgänge ist seeehr unkonkret und damit eine Aussage wie: "Deinen Neuwagen kannst Du nach einigen 100.000 Kilometern verschrotten". Mein Vento hatte die 300.000 km auf dem Tacho noch gesehen, bevor der in die Presse ging, andere Fahrzeuge dieser "Marke" erlebten die 100.000 km nicht, wenn Du verstehst, was ich damit sagen will.

    Das ist quasi wie ein Pokerspiel, Du setzt auf eine (SD-)Karte und gewinnst oder verlierst, nur dass es beim Poker Konstanten (die beteiligten Mitspieler) gibt. In der SD-Karten-Welt ist an dieser Stelle ein ständiger Wandel, egal welcher Markenname auch immer auf eine Karte gedruckt ist, ein Royal Flush bleibt Glückssache.


    :2cents: