Knacken / Knistern nach update im analogen Audio Port

  • Hi, ich nutze xbian als Kodi software,


    habe ein upgrade des systems mal durchgeführt doch plötzlich ein knacken auf dem analogen Audio Port bekommen.

    xbian nutzt zum glück btrfs snapshots, doch leider wurde beim rollback das problem nicht gelöst, nun knackt es immer im halb-sekundentakt.


    Weiss jemand, wie ich dies lösen kann? Vor dem upgrade war es jedenfalls nicht.


    cmdline.txt oder config.txt habe ich nicht ausgewöhnlihes finden können.



    Code
    telnet zswap.enabled=1 zswap.compressor=lz4 console=tty1 root=/dev/mmcblk0p2 rootflags=subvol=root/@,autodefrag,compress=lz4 rootfstype=btrfs rootwait logo.nologo quiet noswap loglevel=0 partswap startevent=mountall selinux=0 splash nohdparm net.ifnames=0 biosdevname=0 --startup-event mountall
  • habe ein upgrade des systems mal durchgeführt doch plötzlich ein knacken auf dem analogen Audio Port bekommen.

    [...]

    Weiss jemand, wie ich dies lösen kann?

    Der analoge Audioausgang des RPi (3,5mm Klinkenbuchse) war noch nie gut. Die Lösung besteht darin, ihn durch einen beliebigen anderen Audioausgang des RPi zu ersetzen:

    * HDMI: Keine weitere Hardware am RPi erforderlich, man benötigt aber Endgeräte, die das können oder ggf. einen HDMI-Audio-Extraktor

    * I²S-Soundkarte wie z.B. die HifiBerry-Derivate

    * USB-Soundkarte


    Nicht vergessen:

    In kodi/xbian muss in den Einstellungen die Audioausgabe auf den neuen Ausgangskanal umgestellt werden.

  • hallo, ich konnte nun auf den analogen ausgang einstellen. Dann kommen allerdings so blöde scanlines auf dem bildschirm. Also ich nutze das raspi an nem alten röhrentv.


    Mamnchmal auch an nem modernen mit HDMI, da sind zum glück keinerlei probleme.


    wie bekomme ich diese scanlines nun weg?

  • Was meinst Du mit scanlines?

    Sind die zusätzlich als Schmierage (sorry für die bairisch-französische Wortschöfung) zum eigentlichen Bild da oder erscheinen die anstelle des erwarteten Bildes auf dem Röhrenfernseher? Ist das Stereosignal vollständig vorhanden oder fehlt ein Audiokanal?


    Ich würde zuerst bei der Hardware/Verkabelung suchen: Handelt es sich um ein von der Verarbeitung her vernünftiges und einigermaßen qualitativ hochwertiges vierpoliges Klinkenkabel? Ganz windige Kabel neigen dazu, Störungen einzufangen, die dann das analoge FBAS-Bild verschlechtern...


    Stimmt die Belegung des Kabels mit der Buchsenbelegung des RPi überein? Eine definierte Standardbelegung gibt es für die vierpoligen Klinkenstecker meines Wissens nach nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass sich der RPi nicht an die gängigen Quasistandards hält. Da hilft nur, die Dokumentation(en) zu studieren. Ich weiß die jeweiligen Belegungen nicht auswendig, da ich den analogen Audioanschluss des RPi (aus Prinzip) nicht verwende. Siehe auch diesen Thread: Audioprobleme - Rauschen (Analog)


    Auch ich nutze im Wohnzimmer einen RPi 3 B als Kodi-Mediacenter an einem Röhrenfernseher (siehe Link auf meiner Pinnwand). Das FBAS-Videosignal greife ich über eine zweipolige Stiftleiste vom ursprünglichen Einbauplatz der vierpoligen Buchse ab. Das Audiosignal wird bei mir über eine HifiBerry-DAC+-Soundkarte aufbereitet. Alle drei Signale (FBAS, Audio-L, Audio-R) führe ich über einen Scart/Cinch-Adapter zum Röhrenfernseher. Außerdem greife ich über zwei Y-Cinch-Kabel das Audiosignal vom RPi (HifiBerry) nochmals ab, um es meinem guten alten Audioverstärker zuzuführen.

    Funzt einwandfrei und befriedigt meine (zumindest mittelmäßigen) audiophilen Ansprüche. Auch das FBAS-Bild ist (im Rahmen der technischen Möglichkeiten) top:

    - Kein Bildrauschen (Flimmern bzw. Schnee)

    - Keine Verzerrungen

    - Keine irgendwie gearteten Bildstörungen wie man sie von früherTM kennt



    forum-raspberrypi.de/attachment/16599/

    Hier zur Veranschaulichung ein Bild von meinem alten RPi 1 B+, bei dem ich diesen Umbau seinerzeit ebenfalls durchführte und der gerade für GPIO-Versuche (pigpio unter C/C++) auf meinem Basteltisch liegt. Man beachte die entfernte Klinkenbuchse und die eingelötete zweipolige Stiftleiste.