mehre Audio-Signale mixen und auf interne Soundkarte (bcm2835) ausgeben

  • Hallo


    ich möchte für ein kleines Projekt,

    mehere Audio-Signale (Sprache, Musik), von verschiedenen Quellen,

    auf die interne Soundkarte, des Raspberry Pi, ausgeben.


    Mit einer USB-Soundkarte funktioniert das auch ohne Problem,

    nur aus der internen Karte, bekomme ich keinen Ton.


    Mein "aplay -l":


    Dafür habe ich in der Datei "/etc/asound.conf" für die USB-Karte:


    Mit "cat /dev/urandom | aplay -D plug:dmixer", bekomme ich damit ein Signal aus der USB-Soundkarte.


    Ändere ich in der "/etc/asound.conf" das HW-Device auf die Raspberry Pi Soundkarte:

    Code
    pcm.dmixer {
    type dmix
    ipc_key 2051
    ipc_perm 0666
    slave {
    pcm "hw:0,0"
    }
    }

    bekomme mit "cat /dev/urandom | aplay -D plug:dmixer", keinen Ton aus dem Raspberry Pi Audio-Ausgang.


    Was mache ich falsch?

    Muß ich beim "bcm2835", noch mehr Parameter übergeben?



    Gruß


    Marcel

  • Ob vielleicht ein Lautstärkeregler auf 0 steht oder stumm geschaltet (MM) ist, hast du schon überprüft

    Code
    $ alsamixer -D hw:0

    (zu anderen möglichen Fehlerquellen kann ich vielleicht am Abend mehr schreiben)

  • Hi,


    ja, ganz sicher ;)


    Mit "aplay -D plughw:0,0 /usr/share/sounds/alsa/Front_Left.wav" kommt der Ton.


    Mit "aplay -D plug:dmixer /usr/share/sounds/alsa/Front_Left.wav" kommt nix.


    Ich bin ratlos. Das selbe Problem hatte ich auch schon mit meinem Raspberry Pi 2.


    :bussi2:

  • Moin mcbo,


    ich habe lange mit mir gerungen, ob ich mich melden soll.

    Grund, ich bin mir nicht sehr sicher, aber es kann nichts kaputt gehen.


    <edit> Ich habe mal einen Mixer für eine Hifiberry-Komponente gebraucht. Da habe ich aber soviel gemacht, das ich das nicht mehr so genau weiß. Aber ich meine ich habe abschließend das nachfolgende gemacht </edit>


    Es gibt eine Datei, in der die Soundeinstellungen gespeichert werden. Auf diese Datei wird immer zuerst zugegriffen.

    Eigentlich sollte sie bei Änderungen erneuert werden. Meine Erfahrung, wird sie nicht.

    Ich schreibe hier von dieser Datei: /var/lib/alsa/asound.state.

    Schau sie dir mal an. Kannst du da deine Einstellungen wiederfinden?


    Man kann diese Datei löschen. Sie wird nach einem Reboot wieder erstellt.

    Sicherheitshalber mach dir eine Kopie davon.


    Gruss Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

    Edited once, last by Bernd666 ().

  • Das muss ich auf meinem RPi nachstellen, denn auf Anhieb sehe ich keinen Fehler bei deiner asound.conf und woanders kann der Fehler ja fast nicht liegen.

    Welches Image/System läuft denn auf deinem RPi?

    Edited once, last by Linus ().

  • Dass das Löschen der /var/lib/alsa/asound.state unter Umständen unerklärliche Fehler beseitigen kann, kann ich nachvollziehen, aber an der systemweiten Standardkonfiguration, also /usr/share/alsa/alsa.conf und allem was sonst sonst noch unter /usr/share/alsa zu finden ist würde ich nichts ändern. Viel mehr würde ich diese Standardkonfiguration nutzen um auszuprobieren ob der Fehler nicht doch an der asound.conf liegt. dmix lässt sich mit der Standardkonfiguration auch so nutzen:

    Code
    $ aplay -D plug:dmix:0 /usr/share/sounds/alsa/Front_Left.wav



    Auch die Ausgabe des Befehls

    Code
    $ cat /dev/urandom | aplay -D plug:dmixer

    wäre interessant und zwar sowohl mit der Variante, in der die USB-Soundkarte in die asound.conf eingetragen ist, wie auch die Variante mit dem Onboardsound.

  • Das Problem scheint m.E. an die Ausgabe, bzw. das Ausgabegerät zu sein. Speziell dachte ich an die Angaben von defaults.ctl.card oder defaults.pcm.card. War auch nur eine Idee, wenn es mit einer USB-Soundcard funkitioniert, dann sollte die interne doch erst recht funktionieren. :denker:

  • Die Konfiguration mittels defaults.ctl.card und defaults.pcm.card schlage ich normalerweise auch als erstes vor, wenn es darum geht die default-Soundkarte festzulegen, aber hier hat mcbo im Eingangspost bereits explizit die Soundkarte angegeben und soweit ich das sehe alles richtig gemacht.


    Also entweder versteckt sich irgendwo ein ziemlich subtiler Fehler oder es liegt an seiner Art mit /dev/urandom zu testen.

    (Diese Idee, dass es am Test liegen könnte ist mir erst beim Schreiben des letzten Beitrags gekommen, deshalb habe ich auch nach der Ausgabe seines aplay-Befehls mit den Zufalldaten gefragt – es könnte meiner Meinung nach nämlich durchaus sein, dass es zwar funktioniert er aber nur nichts hört weil beim Onboardsound Samplerate und -format so gewählt werden, dass die Zufallsdaten unhörbar sind.)