Pi 3 B+ booten und System auf externer USB-Drive?

  • Nachdem ich die Suchfunktion erfolgfrei bemueht habe, stelle ich mal die Frage in den Raum, ob einige hier erfahrungen haben mit externen USB-Festplatten und Ihr System von externen Festplatten booten?

    Nein, ich meine keine SSD mit Adapterkarte, da beides in Australien zu teuer ist. (wir haben keinen Conrad, bestenfalls die Bucht oder Chinesien)

    Da derzeit bei nutzung des Browsers, die SD-Karte derart uebel mit Lese- und Schreibzugriffen belastet wird, haengt das System teilweise uebelst und es ist nur eine Frage der Zeit bis diese den Geist aufgibt.

    Nun-, beim Chinesen meines Vertrauens (oder auch nicht) gibts externe USB 2.0 oder 3.0 mit 60 GB und 8 MB Speicher fuer ca 15 Euronen, was nur unwesentlich teurer ist als eine SD.


    Booten duerfte kein Problem sein, da sich der Vorgang nur verzoegert, weil der Raspberry zuerst von SD booten will.

    Gibt es aber erfahrungen hinsichtlich Geschwindigkeit oder Haltbatbarkeit einer externen HD?


    Da ich genuegend Backups meines laufenden Noobs oder Retropie habe, ist es nur eine Frage des aufspielens eines Backup immages und vergroessern der Partition mit Etcher.


    Und fuer die Profis hier bitte ich um Nachsicht fuer so idiotische Fragen.:conf:

  • Da derzeit bei nutzung des Browsers, die SD-Karte derart uebel mit Lese- und Schreibzugriffen belastet wird, haengt das System teilweise uebelst und es ist nur eine Frage der Zeit bis diese den Geist aufgibt.

    Hallo zoppo,


    der RPi ist ein, ich zitiere: "ziemlich altes Taschentelefon mit ungewöhnlichen Anschlüssen". Der von Dir beschriebene Effekt wird unabhängig vom verwendeten Speichermedium auftreten und ist eher dem sehr begrenzten Hauptspeicher geschuldet. Der RPi ist nun mal kein Desktop Ersatz. Dass die dazu verwendete mSD Karte über die Maßen beansprucht (Lesezugriffe sind eine vernachlässigbare Belastung) und einen sehr schnellen Tod sterben wird, ist eine eher theoretische Betrachtungsweise.


    Nun-, beim Chinesen meines Vertrauens (oder auch nicht) gibts externe USB 2.0 oder 3.0 mit 60 GB und 8 MB Speicher fuer ca 15 Euronen, was nur unwesentlich teurer ist als eine SD.

    Ich sehe mehrere Nachteile. Erstens kann ich mich nicht entsinnen, bis zu welchem Zeitpunkt derart kleine Platten überhaupt hergestellt wurden. Somit sind die auf jeden Fall alten Datums und/oder bereits in unbekannter Verwendung gewesen. Genaueres sollten evt. die SMART Daten sagen, so Du eine solche Platte vor Dir hast. Das Alter bedingt dann weitere Nachteile, weniger die geringe Übertragungsgeschwindigkeit aber eher den Strombedarf. Sehr wahrscheinlich ziehen die die Engergie aus dem USB Port - und ob dafür die paar Millis (selbst mit usb_max_power) reichen, die der RPi zur Verfügung stellen kann, ist fraglich.

    Booten duerfte kein Problem sein, da sich der Vorgang nur verzoegert, weil der Raspberry zuerst von SD booten will.

    Kein Thema, die wenigen Sekunden kann man gut verschmerzen.


    Gibt es aber erfahrungen hinsichtlich Geschwindigkeit oder Haltbatbarkeit einer externen HD?

    Von der Geschwindigkeit her kann ich keine Unterschiede fühlen, gemessen habe ich aber nicht. Die Haltbarkeit hängt aber sicher maßgeblich von den Umgebungsbedingungen ab (Temperatur/Erschütterungen,Feuchtigkeit etc.). Generell besteht aber die Gefahr, die laufende HD nachhaltig zu schrotten, indem sie im laufenden Betrieb einen Stoß abbekommt, der die Köpfe auf der Magnetscheibe aufsetzen lässt.


    Gute Erfahrungen habe ich selbst mit (Marken)mSD und USB Sticks gemacht. Selbst die sind immer noch zu einem geringen Preis nachzukaufen. Imho spricht wenig dagegen, sie zu nutzen.


    Grüße, STF

  • Nachtrag, nachdem meine externe USB 2 Festplatte, mit 60 GB gestern gekommen ist.


    Backup Image aufgespielt, aber beim booten hat sie sich aufgehaengt.

    Jedes mal an selber Stelle.


    Also neuinstallation von Rasperian in Rekordzeit.

    Der Start dauert laenger als mit SD- Karte, aber das war's auch schon.

    Gemessen liegt der Verbrauch bei 430 mAh.

    Programme und Browser starten schneller und haenger durch Lese-Schreibzugriffe sind weg.


    Also von meiner Seite den Daumen hoch.


    Was ich noch aendern muss ist der Eintrag in der Config.txt - wobei Retropie ist auf ner SD-Karte und Seti@home lauft vom USB-Stick.

    Wenn mich der "Groessenwahn" packt werde ich mal ne zweite Festplatte anstoepseln und sehen ob die Stromversorgung damit noch klar kommt.

  • Backup Image aufgespielt, aber beim booten hat sie sich aufgehaengt.

    Jedes mal an selber Stelle.

    Eigentlich logisch, wenn die UUID der Root-Partition zweimal vorkommt und nicht "einmalig" ist.



    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so