Public Share mit Samba funktioniert nicht

  • Hallo Community,


    ich versuche schon seit Stunden vergeblich mit Samba einen öffentlichen Netzwerkordner zu erstellen, den ich als Netzwerklaufwerk bei Windows finden kann.

    Bis jetzt habe ich es geschafft, dass ich meinen Pi im Netzwerk finde, aber jedes Mal, wenn ich auf ihn zugreifen möchte, bekomme ich folgende Fehlermeldung:


    [IMG:https://pix.sr/images/2018/04/15/I6cJx.jpg]


    Mein Samba config unter /etc/samba/smb.conf ist folgende:


    [IMG:https://pix.sr/images/2018/04/15/I6zxp.jpg]


    PIHDD ist eine externe Festplatte. Wenn ich über ls /mnt/PIHDD, kann ich ihren Inhalt einsehen. Daher verstehe ich nicht, dass er den Netzwerkpfad nicht findet.


    Wisst ihr vielleicht, woran das liegt? Ist meine config falsch?


    Würde mich über Hilfe freuen (:

  • Hallo seems like it,


    /mnt/PIHDD


    wer hat Rechte dort? Wer soll zugreifen können? Momentan kann ich nicht nachsehen, aber ich glaube, die Option valid users ist falsch angelegt. Besser gibst Du die Usernamen an.


    Grüße, STF

    "And now for something completely different."


    Hofeis guide to: Wie frage ich nach Hilfe? *** Mein nagelneuer Raspberry Pi 3B+ zeigt nur ein buntes Bild. (Ab)Hilfe.

  • Hallo STF,

    ich bin nach dieser Anleitung vorgegangen. Da es ein Public Share ist, soll jeder ohne Passwort draufkommen.


    Wo kann ich denn sehen, welche Rechte der Ordner hat? Und hast du vll eine genaue Anleitung und config Datei, mit der ich die Platte freigeben kann?

  • soll jeder ohne Passwort

    Wer ist jeder?


    Samba verlangt eigene User, die angelegt werden müssen. Ausserdem sollten Sie laut Deiner Anleitung in der Gruppe users sein, haste gemacht?

    Du könntest (im Fall eines abgeschotteten Netzes) auch den Gastzugriff erlauben.

    Wo kann ich denn sehen, welche Rechte der Ordner hat?

    Code
    1. ls -lisa /mnt/PIHDD


    Edith sagt: Hallo hyle , da warste schneller. (;

    "And now for something completely different."


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  • Hey STF und hyle ,

    erstmal danke für eure Hilfe und die Links!


    Ich habe die letzten Tage nochmal viel rumprobiert und Try&Error gemacht. Jetzt läut es.. fast :D


    Zum ersten Problem, warum ich den Netzwerkpfad nicht finden konnte: Es lag daran, dass ich falsche Optionen der sda1 Platte im fstab zugewiesen hatte. Speziell hatte ich die Option umask=000 nicht verwendet. Mit dem Reinnehmen der Option konnte ich den Pi dann finden. Die anderen Optionen waren defaults, exec, auto, gid=users, sync, und 0 0. Die Krux: Ich konnte erstmal nur lesen, aber nicht schreiben.


    Das andere Problem war, dass ich keine chown -R Rechte für die users-Gruppe auf den mount-Folder der Festplatte vergeben konnte, die Platte war nur Read-Only! Und das hat mich wahnsinnig gemacht, denn gemountet war sie doch mit rw! Das hat mich Nerven gekostet.

    Die Lösung: sudo apt-get install ntfs-3g -y. Und Neustart. Dann ging's! Verrückt! Hat so lange gedauert, bis ich darauf gekommen bin.

    Konnte Rechte vergeben und mich mit dem Benutzer tom anmelden. Witziger Weise hat Pi mit Passwort nicht funktioniert, obwohl Pi Mitglied der Gruppe users ist. Sachen gibts.


    Doch jetzt habe ich noch ein Problem, vor dem ich gerade sitze und das ich noch nicht lösen konnte: Wenn ich eine Datei auf die Platte schreibe, habe ich zum einen miserablen Speed...

    [IMG:http://up.picr.de/32508036xz.jpg]


    ... und bekomme am Ende noch eine schöne Fehlermeldung:

    [IMG:http://up.picr.de/32508040gp.jpg]



    Irgendeine Idee, woran das liegen könnte?

  • Gibt es denn einen speziellen Grund, warum die Platte mit NTFS formatiert ist ?

    Und bist du via LAN oder WLAN verbunden ?

    Die Platte kam so aus dem Karton. War vorformatiert. Habe sie dann einfach so an den Pi angeschlossen.

    Bin via LAN verbunden, mein Rechner und der Pi hängen am gleichen Gigabit-Switch.

  • Ich würde auf ein Linuxformat setzen, der ntfs-3g braucht ziemlich viel CPU-Power.

    Welchen Pi hast du denn und wie ist die CPU-Auslastung während des Schreibvorgangs ?

    Der despotische Bierbaron sagt: Kein Support per PN ! :angel::wink:

  • Ich würde auf ein Linuxformat setzen, der ntfs-3g braucht ziemlich viel CPU-Power.

    Welchen Pi hast du denn und wie ist die CPU-Auslastung während des Schreibvorgangs ?

    Habe den neuesten Pi 3 B+. Die CPU-Auslastung habe ich noch nicht gemessen.

    Was wäre denn das beste / geeignetste Format für die Platte?

  • Bin via LAN verbunden, mein Rechner und der Pi hängen am gleichen Gigabit-Switch.

    Guckst Du mal hier, soviel sollte schon drin sein.... Wie fred0815 schon angedeutet hat, würde ich die Platte auch mit ext4 formatieren, da brauchts keinen Umweg. Allerdings ist Windows ohne zusätzliche Programme nicht mehr in der Lage, von der Platte zu lesen, aber da gäbe es im Fall der Fälle auch Abhilfe...


    Grüße, STF

    "And now for something completely different."


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  • Danke für die Info, STF. Kurze Frage, ohne dass ich mir jetzt alle Programme angeschaut habe: was ist die beste Möglichkeit, aus dem Netzwerkorder auf den Pi zuzugreifen? Reicht ein Treiber für Windows oder muss ich mir ein Extra-Programm mit eigenem Explorer installieren, um auf den Pi zuzugreifen?


    Und: ist es möglich, mit dem FireTV auf die Patte zuzugreifen, wenn diese mit ext4 formatiert ist?

  • Und: ist es möglich, mit dem FireTV auf die Patte zuzugreifen, wenn diese mit ext4 formatiert ist?

    Für Kodi? Dann ja. Wenn es nur fürs FTv ist brauchst du aber auch kein Samba sondern kannst NFS nehmen

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • was ist die beste Möglichkeit, aus dem Netzwerkorder auf den Pi zuzugreifen? Reicht ein Treiber für Windows oder muss ich mir ein Extra-Programm mit eigenem Explorer installieren, um auf den Pi zuzugreifen?

    Eine beste Mögichkeit gibt es nicht. Liste auf, womit Du auf die Daten der an den Pi angeschlossenen Platte zugreifen willst und nimm den kleinsten gemeinsamen Nenner bzw. Dein Optimum. Von Windows aus auf Samba braucht es keine zusätzlichen Treiber oder sonstiges, das geht von Haus aus. Das Filesystem der angeschlossenen Platte spielt keine Rolle, das ist transparent. Auch die Mehrzahl aller BS kommen damit klar. Die Frage bleibt aber, ob Du es überhaupt brauchst. dbv hat ja schon was dazu geschrieben.

    "And now for something completely different."


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  • STF

    Ich möchte den Pi einfach nur als NAS betreiben, mehr nicht. Dateien raufschieben, runterziehen. Lesen und schreiben, mehr nicht. Simple as that. Und das eben am besten über den Netzwerkordner bei Windows 10, also keine Extra-Programme oder so.

    Ich möchte mit meinen Windows 10 Geräten und dem FireTV auf den Pi zugreifen.

  • Zeig mal bitte die komplette Zeile in der fstab! Welche Samba-User hast Du erstellt? Existieren diese auch im System? Die smb.conf bitte auch mal zeigen!


    3B+... :denker: Hat die HDD eine eigene Stromversorgung?

    "Alles, was wir sind, ist Sand im Wind, Hoschi."

  • Ich habe die letzten Tage nochmal viel rumprobiert und Try&Error gemacht. Jetzt läut es.. fast :D

    Das hört sich richtig gruselig an.


    Hast Du das mounten der NTFS Partition als user pi dem Automount überlassen, oder ein Mountverzeichnis (root root rwx rwx r-x) erstellt und manuell gemountet (mi uid=0 gid=0) ?

    Im ersten Fall erscheint die gemountete Partition unter /media/pi/NTFS_Homedir und der User pi ist Eigentümer des Moun Points.



    Servua !

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.

  • Ich möchte den Pi einfach nur als NAS betreiben, mehr nicht. Dateien raufschieben, runterziehen. Lesen und schreiben, mehr nicht. Simple as that.

    Und damit soll die gsnze Welt Deine NAS Dateiel lesen, schreiben und löschen dürfen ?



    Servus !

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.

  • Habe heute mal ein bissel rumprobiert: Auf meinem Test-RPi (3B, Stretch) Samba installiert und so eingerichtet wie Du seems like it das quasi vor hast, eine externe 1GB Toshiba gemountet usw. Eine ähnliche Konstellation habe ich schon im Netzwerk. Ein RPi (2B, Wheezy), Samba, 3 HDDs (insgesamt 7GB auch Toshiba) nur ohne Gastzugang. Die HDDs sind jeweils NTFS, gleich gemountet und unterscheiden sich nur in ihrer UUID.


    Jetzt wirds komisch: Eine *.mp3 (ACDC-Thunderstruck, 6.857KB) von meinem Win 7 Kübel zur HDD des Test-RPi dauert ewig (ca. 4 Minuten), zur SD aber nur um die 4 Sekunden.

    Die selbe Datei zu meiner vorhandenen Konstellation ca. 10 - 15 Sekunden (auf eine der HDDs).

    Das Kopieren der Datei von der SD meines Test-RPi auf dessen HDD dauert auch ca. 4 Minuten, also ist (zumindest bei mir) das Problem der Weg zur HDD und es liegt nicht an Samba oder NTFS oder der Netzwerkverbindung. Ich bin im Moment total ratlos. :conf: Sollte es wirklich an der HDD liegen?


    BTW: Evtl. hast ja Du ein ähliches Problem was den Traffic und die Abbrüche betrifft... :denker:

    "Alles, was wir sind, ist Sand im Wind, Hoschi."