Temperatursensor auswerten

  • Weiß jemand, welche Temperatursensoren standardmäßig bei den günstigen Hotends verbaut werden? Hier ist z.B. so ein Hotend.

    Es müsste jedenfalls ein 100K Ohm NTC Temperatursensor sein. Die Werte bei Raumtemperatur passen ganz gut. Meine Vermutung ist, dass es ein B25/50 = 3950K sein könnte - wie z.B. der hier. Dort gibt es auch ein "Datenblatt". Ideal wäre ein Auswertealgorithmus für diese gängigen Temperatursensoren. Ich habe mir derzeit die Kennlinie des Datenblattes in einen Quellcode kopiert und ausgewertet (interpoliert). Dies funktioniert inzwischen auch schon...


    Hintergrund: Ich möchte das Hotend - mit dem Risiko, dass es aufgrund der Überhitzung stirbt - auf ca. 400°C erhitzen und damit SMD Bauteile durch Platinen ent- und auflöten. Dazu muss die Unterseite der Platine natürlich noch unbestückt sein. Ich habe damit bereits ganz gute Erfahrungen gemacht (Leistungswiderstand manuell ein/ausschalten) und möchte dies jetzt regeln und auf günstigen Standardkomponenten aufbauen. Kennt jemand diesbezüglich schon etwas?


    PS: Bei der 3D Drucker Firmware Temperatursensorauswertung steige ich leider aus...

    ...wenn Software nicht so hard-ware ;-) ...

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  • Hiho, in meinem E3D V6 Clone werkelt exakt so ein 3950k, dies bestätigt auch meine Ebay Bestellhistorie - weil ich den vor kurzem tauschen musste.

    Bei der 3D Drucker Firmware Temperatursensorauswertung steige ich leider aus...

    Ich hab mir die jetzt noch nicht angeschaut, aber es gibt dort ein Setting wo du den Widerstand einstellen kannst/musst (wichtig beim Wechsel von Direct zu E3D), wenn dein Drucker schon immer E3D war, sollte es also passen

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Danke, das hilft schon mal, dass dieser 3950K doch verbreitet zu sein scheint.


    Ich möchte aber die Software aufgrund der Flexibilität lieber selbst aufbauen und nicht die Firmware verwenden. Wie erwähnt, schaffe ich es nicht die Temperaturmessung/Regelung aus der Firmware zu übernehmen, da zu komplex (für mich). Ich brauche ja auch nur einen sehr einfachen Regler, der die Temperatur des Heizelementes hält und eventuell noch die Leiterplattenoberflächentemperatur. Die Auswertung der Sensoren auch jenseits der 300°C ist aber dafür elementar...

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  • Ich habe auf Basis des in Beitrag 1 genannten Datenblattes eine Programmtabelle samt Interpolation programmiert. Sieht vielversprechend aus. Wasser kocht bei ca. 95°C - also ein zweiter Punkt, der vielversprechend ist. Der erste ist übrigens Umgebungstemperatur. Leider sind die Temperatursprünge aufgrund der ADC-Auflösung im höheren Temperaturbereich (jenseits 300°C) sehr groß. Ein kleinerer Vorwiderstand wäre hier vorteilhaft...

    Ab 300°C habe ich die Wiederstandwerte "geschätzt". Den Quellcode für die Temperaturauswertung habe ich aus meinem Code herauskopiert.

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