LED Leuchte mit PWM dimmen

  • Hallo Zusammen,


    ich mir eine Beleuchtungssteuerung für ein Kamera System zusammen gestellt, nur leider bekomme ich immer ein flackerndes Licht.


    Ich benutzte einen GPIO Pin von meinem Raspberry PI um per PWM einem Mosfet Treiber zusteuern.

    An dam MosFet ist ist meine LED angeschlossen und eine 19 V DC Spannugsversorgung von einem Laptop Netzteil.


    Bei 100 % leuchtet die LED natürliche ohne Probleme. nur bei zum beispiel 60 % fängt das Licht an zuflackern und die LED fängt auch an Geräusche zu machen (surren)

    Mit der Frequenz bin ich auch mal höher gegangen auf 1kHz aber leider wurde es nur geringfügig besser.


    Was für mich auch nicht ganz einleuchtet ist wie die gekaufte LED Arbeitsleute eigentlich funktioniert.

    Es sind 3 Weiße LED´s in Reihe verbaut , also brauche ich eine Spannung von 3,6 V *6 = 10,8 V. Wenn ich eine zu hohe Spannung anschließe sollten die LEDs ja kaputt gehen, deswegen setzt man ja einen Vorwiderstand. Nur kann ich ja eine variable Spannung von 10- 30 anlegen, ist dann in der Lampe ein Spannungsabhängiger Widerstand (Varistor) verbaut oder eine Spannungsregler?


    Naja ich vermute ja das in der Arbeitsleute noch irgendwas verbaut bzw. vorgeschaltet ist und ich deswegen das Falkern im Licht habe, nur weiß ich nicht wie ich das kompensieren kann.


    Ich hoffe ihr könnt mir einen guten Tipp geben.


    MosFet Treiber:

    HALJIA IRF520 MOS FET MOSFET Treibermodul für Arduino Raspberry Pi ARM MCU

    Link 


    LED:

    18 W LED (3W * 6 CREE LEDs) mit 10-30 V

    Link


  • Probier doch mal nur eine normale LED mit Vorwiderstand direkt an einem GPIO, wenns dort nicht flackert bist du schon einen Schritt weiter.

    Der despotische Bierbaron sagt: Kein Support per PN ! :angel::wink:

  • Es könnte auch sein das in den LED leuchten eine eigene Elektronik enthalten ist welche die eingebauten LED's selber über eine geschaltete Stromquelle ansteuert. Die bringst du dann allerdings mit deiner PWM durcheinander.


    Daher vermutlich auch der große Eingangsspannungs bereich.

  • Das war ja auch meine Vermutung. Nur würde mich auch interessieren wie die Elektronik in der LED aufgebaut ist ^^.

    Aber gut ich kann soviel sagen ich habe jetzt die Spannungsquelle getauscht. von 19V auf 12 V somit bin ich ja in der nähe von den Eigentlich benötigten Spannung von 6 LEDs. Jetzt ist klappt das mit dem Dimmen auch schon viel besser.

    Ich glaube ich muss eine von den LEDs mal aufmachen, das würde mich schon interessieren.

  • Da wird ein Step Down Wandler drin sein. Ist die Versorgungsspannung deutlich größer als die LED-Spannung, gibt es längere Off-Zeiten. Die sind anfälliger für Interferenzen mit den PWM-Signalen, als kürzere Off-Zeiten.
    Vielleicht kannst du die Elektronik komplett ausbauen und das Ganze von vornherein mit der korrekten Spannung versorgen. Die müsstest du dann aber mal hinter dem Stepdown messen. Vermutlich knapp unter 10 Volt.


    Oder du schaltest deinen Mosfet hinter die Elektronik. Das wäre wahrscheinlich die einfachere Lösung.


    Letztlich kommt das aufs Gleiche raus

    - Netzteil mit korrekter Spannung oder Netzteil + interne Elektronik (= ebenfalls korrekte Spannung)

    - dann der Mosfet-PWM-Treiber

    - dann die LEDs.