PiVPN - Subnetz der Fritzbox ändern - Raspberry Pi "nimmt sich keine IP" (nicht erreichbar)

  • Hallo Community,

    ich habe heute mein Subnetz geändert. Ich habe nämlich gehört, dass 192.168.178.xxx DAS STANDARDSUBNETZ ist. Weil ich einen openVPN Server (PiVPN) einrichten wollte, habe ich mein Subnetz geändert, damit es zu keinerlei Problemen kommt (weil selbes Subnetz).


    Nachdem ich aber das Subnetz geändert hatte, bekamen alle Geräte eine IP mit dem veränderten Subnetz. Nur der Raspberry Pi blieb alleine zurück:

    Er bekam keine IP zugewiesen. In der Fritzbox stand keine IPv4-Adresse angegeben.


    Was kann ich da tun?

    Ich würde nämlich gerne einen VPN-Server zuhause haben, damit ich auch in fremden Netzwerken meinen Werbeblocker PiHole (erinnert euch an gestern :lol:)nutzen kann.


    Liebe Grüße und viel Dank im vorraus

    Horst-Leopold:helpnew:

    :danke_ATDE:

  • Der RPi ist aber schon für DHCP konfiguriert? Nicht dass du ihm eine statische IP-Adresse vergeben hast, es handelt sich doch um deinen PiHole .23, oder?

    Menschen die keine Ironie verstehen finde ich super!

  • Der RPi ist aber schon für DHCP konfiguriert? Nicht dass du ihm eine statische IP-Adresse vergeben hast, es handelt sich doch um deinen PiHole .23, oder?

    Ja, es ist mein Raspberry Pi mit den letzten IP-Stellen ".23". Und eigentlich habe ich meine Netzwerkinterface "eth0" mit DHCP eingerichtet (oder macht man das nicht über

    "/etc/network/interfaces" mit "iface inet eth0 dhcp"?)


    LG

  • Per default sollte sich raspbian-stretch ohne weitere Konfiguration die Adresse per DHCP holen, dafür ist dhcpcd da.

    In der /e/n/interfaces sollte nur lo konfiguriert sein.

    Menschen die keine Ironie verstehen finde ich super!

  • Per default sollte sich raspbian-stretch ohne weitere Konfiguration die Adresse per DHCP holen, dafür ist dhcpcd da.

    In der /e/n/interfaces sollte nur lo konfiguriert sein.

    Nur lo?


    Meinst du das:


    auto lo

    iface inet lo loopback


    ?

  • Der RPi ist aber schon für DHCP konfiguriert? Nicht dass du ihm eine statische IP-Adresse vergeben hast, es handelt sich doch um deinen PiHole .23, oder?

    Also letztendlich habe ich keine statische IP vergeben. Woran könnte es denn dann liegen? :conf::denker:

  • Soweit ich weiss, ignoriert dhcpcd jedes in der /e/n/interfaces aufgeführte interface, also entweder alles diesbezgl raus löschen, oder

    wenn du /etc/network/interfaces benutzen willst, dann lauten die Einträge für eth0:

    auto eth0

    iface eth0 inet dhcp

    Menschen die keine Ironie verstehen finde ich super!

  • Ich habe nämlich gehört, dass 192.168.178.xxx DAS STANDARDSUBNETZ ist.

    Keine Ahnung wo Du das gehoert hast aber Du kannst jedes beliebige Netz bei Dir zu Hause haben welches in diesen IP-Bereichen liegt.


    192.168.178.0/24 wird von AVM Routern standardmaessig benutzt - ist aber kein Standard ;). Das kannst Du aber auch in den AVM Routern aendern.


    Anyhow - bekommt Deine Raspi keine IP oder taucht bei

    Code
    ip a

    eine IP aus dem alten Netz auf?

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect."

    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert =O Bei mir tut das raspiBackup automatisch ;)

  • Soweit ich weiss, ignoriert dhcpcd jedes in der /e/n/interfaces aufgeführte interface, also entweder alles diesbezgl raus löschen, oder

    wenn du /etc/network/interfaces benutzen willst, dann lauten die Einträge für eth0:

    auto eth0

    iface eth0 inet dhcp

    ja,ok

    ich lass den dhcp mal dhcpcd machen; entferne alles über eth0 in /etc/network/interfaces (nur "auto lo" und "iface inet lo loopback")

  • also mit standardsubnetz meine ich die AVM-Router nicht alle router. Und weil meine freunde zum großteil fritzbox haben wird das da voreingestellt sein.


    das ich JEDES subnetz haben kann weiß ich auch; das habe ich ja probiert zu ändern.


    Und der Raspi bekommt keine IP, habe ich ja auch schon beschrieben, wenn ich das Subnetz ändere, kann ich den Raspi GAR NICHT MEHR ERREICHEN, weil er keine IP kriegt

  • Ahhh ... jetzt habe ich Dein Problem verstanden und warum Du das Netz aendern willst :). Du willst sicherstellen, dass Du ein anderes Netz hast damit Du per VPN keinen Konflikt mit anderen Netzen bekommst in denen eine AVM Fritz mit dem 192.168.178.0/24 laeuft.


    Wenn Du Deine Raspi seine IP per dhcp beziehen laesst bist Du auf der sicheren Seite. Welche OS Version laeuft denn bei Dir (Wheezy, jessie, Stretch, Ubuntu, Arch, ...) ?

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


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  • Ahhh ... jetzt habe ich Dein Problem verstanden und warum Du das Netz aendern willst :). Du willst sicherstellen, dass Du ein anderes Netz hast damit Du per VPN keinen Konflikt mit anderen Netzen bekommst in denen eine AVM Fritz mit dem 192.168.178.0/24 laeuft.


    Wenn Du Deine Raspi seine IP per dhcp beziehen laesst bist Du auf der sicheren Seite. Welche OS Version laeuft denn bei Dir (Wheezy, jessie, Stretch, Ubuntu, Arch, ...) ?

    Ja, eben damit ich mich von fast überall verbinden kann, weil so gut wie keiner mein Subnetz benutzt.


    Auf meinem Raspberry Pi läuft ("cat /etc/os-release"):


    Raspbian GNU/Linux 9 (stretch)


    LG

  • Auf Stretch ist dhcp konfiguriert wenn Du keine /etc/network/interfaces hast und in /etc/dhcpcd.conf keine statische IP definiert ist.

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert =O Bei mir tut das raspiBackup automatisch ;)

  • Was meldet der PI als seine IP-Adresse?


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    Fritzboxen verwenden, wie du festgestellt hast, normalerweise das Netz 192.168.178.0/24

    Das Netz 192.168.178.0/24 ist das Gastnetz der FB.


    Jeder FB verwendet zusätzlich die IP 169.254.0.1/16, das ist eine APIPA-Adressen, über die man sie immer erreichen kann, auch wenn man z.B. den DHCP-Server der FB ausgeschaltet hatte.

    (Bekommt der eigene Client keine IP-Adresse per DHCP, und wurde ihm keine feste gegeben, so besorgt er sich eine aus diesem APIPA-Netz. Zeroconf und Bonjour andere Namen für dieses Verfahren)



    Die IP-Adressen 200 und höher sollte man, wenn man bei seiner FB einen Zugang über das FB-VPN eingerichtet hat, nicht interne verwenden, da diese IP-Adressen den VPN-Clients zugeteilt werden.


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    Es gibt einige Netzbereiche, die im Internet nicht geroutet werden.

    Das sind sogenannte 'private Netze', die jeder nutzen kann, ohne mit offizielle vergebenen IP-Adressen in Konflikt zu kommen.

    Das wären die folgende Netze:

    * 10.0.0.0/8

    * 172.16.0.0/12

    * 192.168.0.0/16


    Es gibt einen Netzbereich, der eine Mischung aus einem privaten und einem öffentlichen Netz ist.

    Das ist der sogenannte CGNAT-Bereich (Carrier Grade NAT), der von ISP verwendet wird, die keine oder zu wenige öffentliche IPv4-Adressen bekomen haben.

    Sie stellen ihren Kunden eine IP aus diesem Bereich zur Verfügung, die dann an ihrem Übergang ins Internet über eine NAT/Proxy-Lösung in eine geteilte IPv4-Adresse umgesetzt wird.

    Dieses Bereich ist:

    * 100.64.0.0/10

    Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Private_IP-Adresse

    Selber denken,
    wie kann man nur?