Neben Owncloud noch Website betreiben?

  • Hallo,


    nach einigen Fehlanläufen habe ich es nun geschafft meine owncloud einzurichten und bin damit auch recht zufrieden.

    Allerdings kann ich nun meine Website nicht mehr erreichen, da diese als index.html für nginx genutzt wurde. Owncloud hat sich da einfach frech davor geschoben und nun kann ich die Seite nicht mehr aufrufen.


    Gibt es eine Möglichkeit owncloud in ein Unterverzeichnis zu verfrachten, also xxxxxxxxx.de/xxxxx/owncloud z.B.?

    Ich würde nämlich die index.html gerne als eine Art Landing-Page nutzen, sodass man sich von dort aussuchen kann, wo man hin möchte.

    Ich müsste also nur wissen, wie ich die agressive owncloud von der index-seite nach hinten verschieben kann.

    Wie mache ich das am besten?


    P.S. bin noch Anfänger, also nehmt es mir nicht übel :P

  • Natürlich geht das, aber du hast das aktuelle Verhalten ja eigenständig konfiguriert, die OwnCloud hat sich nirgends frech vorgeschoben. In der Nginx Dokumentation ist es genaustens beschrieben (location Direktive).


    PS: ich hoffe inständig, dass der Raspi nicht übers Internet erreichbar ist, falls du das mit der .de Domain andeutest :-/

    Das wäre bei dem Wissensstand, den du hier zeigst, absolut fahrlässig.

  • Dann schau ich da später mal rein. Danke :)

    PS: ich hoffe inständig, dass der Raspi nicht übers Internet erreichbar ist, falls du das mit der .de Domain andeutest :-/

    Das wäre bei dem Wissensstand, den du hier zeigst, absolut fahrlässig.


    Mal angenommen, das wäre so (vor hatte ich das, aber noch nicht dran gesetzt), was wäre denn die Konsequenz und wie könnte ich das trotz dessen realisieren, also dass owncloud und die Website von außen erreichbar wären?

  • Mal angenommen, das wäre so (vor hatte ich das, aber noch nicht dran gesetzt), was wäre denn die Konsequenz und wie könnte ich das trotz dessen realisieren, also dass owncloud und die Website von außen erreichbar wären?

    Ein weiterer Zombie im WWW! :stumm:


    Wie Hofei schon schrieb, mit einem VPN wäre das durchaus nutzbar. Wobei das auch nicht so einfach eingerichtet ist...

    "Alles, was wir sind, ist Sand im Wind, Hoschi."

    Einmal editiert, zuletzt von hyle () aus folgendem Grund: typo

  • Die Konsequenz wäre, dass dein Raspi vermutlich in weniger als 72 Stunden kompromittiert wäre und dann als Teil eines Botnetzes dient. Denn wenn du der OwnCloud die "Schuld" für das Verhalten gibst, keinen blassen Schimmer hast, wie du es beseitigst und offensichtlich eine Anleitung blind abgestimmt hast, ohne zu verstehen, traue ich dir die korrekte Einrichtung einer Firewall, fail2ban, eine sinnvolle SSHD Konfiguration (u.a. Login als root und mit Passwörtern verbieten) schlicht nicht zu. Hast du z. B. ein das Passwort des Users pi geändert? Oder besser gleich einen neuen User erstellt? Hantierst du mit sudo, was für pi ohne PW Abfrage konfiguriert ist?

    Solche Dinge eben... IMO ist das normale Raspbian (Lite) für eine Serverumgebung außerhalb des Heimnetz es eh ungeeignet bzw. standardmäßig zu unsicher konfiguriert.


    Ich will dich nicht entmutigen, du kannst dich natürlich im Heimnetz Austoben, auf das du dann per VPN wie von Hofei vorgeschlagen zugreifst. Aber direkt ans Internet hängen kann für alle Beteiligten böse enden.

  • Na na na...jetzt lasst mal die Kirche im Dorf hier. Um Owncloud ans Netz zu bringen, benötigt es erstmal und grundsätzlich nur Port 443 oder 80 (nicht zu empfehlen). Da braucht man über SSH Login und root-Verbote gar nicht nachdenken, denn dafür wird der 22 benutzt. Wenn dann der Webserver nicht falsch konfiguriert wurde und die Software (Server+Owncloud) immer aktuell gehalten wird, ist man schon auf relativ sicherer Seite. Alles weitere hier ist nur Panikmache. Über fail2ban für den Web Login kann man dann auch mal nachdenken, wenn man sich ein wenig eingearbeitet hat. Tiefgründige Kenntnisse über Firewalls braucht man dann auch nicht, das übernimmt weiterhin der Router (Fritzbox?).

  • Da hatten wir nochwas... Bei Servern im WAN bekommt man deutlich weniger Besuch, wenn man den SSH-Port auf eine fünfstellige Nummer legt ;)

    Grundsätzlich hat ohinrichs ja recht, der Router nimmt in dem Fall Arbeit ab. Meine ursprüngliche Warnung gilt nach wie vor, solange nicht zumindest solide Grundkenntnisse über verwendeten Server und OS (chmod 777 anyone?) vorhanden sind, sollte der Raspi nicht übers Internet erreichbar sein (VPN spielt eine Sonderrolle).