RPi3+ nach Installation tot - bereits das 2te mal?

  • Produziert wird nun mal was verlangt wird.

    Dem widerspreche ich harsch. Jemand, der Jarzehnte lang in der Lebensmittelproduktion als Handwerker tätig war. Im Produktionsprozess ist man voll drin, muss man, um den Ablauf am laufen zu halten.

    Es wird etwas vom Produzenten neu erfunden, produziert und in den Markt geworfen. Erst dann wird nachgeschaut, ob das ankommt und sich rechnet, so meine Berufserfahrung.

    Dazu gibts die Marktforschung.

    Die bei mir noch niemals angekommen ist. Ich w(u)erde nicht gefragt, ob ich (nur als Beispiel) Ungarische Gulaschsuppe fertig kaufen möchte und erst Recht nicht, ob die Umweltschweine von Produzenten dass in eine Aluschale mit Aludeckel, eingeschweißt in PE-Folie und einer Umverpackung aus Pappe erwerben möchte. Die machen es einfach.

    Alu ist für den Menschen ein Gift. Aus Deos entfernt, aber essen dürfen die Menschen das.


    Sorry, sowas regt mich auf. :@

  • Hält ewig will kein Verbraucher mehr . Allein der Gedanke in 5 Jahren immer noch das selbe Smartphone in der Tasche zu haben schreckt ab. Mehr Geld ausgeben um später bemitleidet zu werden, wie doof ist das denn?

    Doch!

    Ich z.B. und viele in meinem Umfeld möchten, dass Dinge halten..


    Ich will nicht alle paar Jahre (viel) Geld in die Hand nehmen müssen, nur weil irgend ein billiges Bauteil versagt.

    Und nein: Ich habe kein Problem damit, wenn mein Mobile/Smartphone 10 Jahre hält und mit Updates versorgt wird, gerne sogar länger.


    Es scheint ein Tick vor allem der jüngeren Generation zu sein, sich von den Produzenten mit Bling-Bling-Versprechen vorführen zu lassen:

    • Etwas ist "unmodern" nur weil die Buttonfarbe und Form ja sowas von "oll" ist...
    • (a) Das neue Mobile hat jetzt Kanten
    • (b) Das neue Mobile hat jetzt keine Kanten mehr, ist schön rundlich (damit es eher aus der hand fällt und eine Neuanschaffung nötig ist
    • Der neue Fernseher hat jetzt 4/8/12k Bildpunkte (dass man das aus normalem Sehabstand (2-4 fache Bildschirmdiagonale) gar nicht sieht), wird irrelevant und ein paar Leute aus der Werbebranche hämmern das den Leuten permanent ein, diverse Technikmagazine machen fröhlich mit, steigert die Absatzzahlen der Magazine...
    • Autos mit Diesel sind ja sowieso "bäää"
    • Software mit gut sichtbaren Buttons (3D-Effekt) und klaren Farben sind altmodisch (lieber diese aktuelle Mist, wo alles flach und kaum noch Kontraste hat, wo man die Bedienelemente Suchen muss...
    • Officepakete, wo die Software ständig versucht, die Anordnung der Menüpunkte zu "optimieren", wo häufig benötigte Menüpunkte irgendwo in den Tiefen der Struktur "vergessen" wurden... "Neuster" Fluch: Diese "Menübänder" (komme jetzt nicht auf den englischen Begriff)...
      Diese "Neuerung" der Moderen frisst in der Industrie täglich Arbeitszeit, weil die normalen Anwender entweder eine aufwendige (teuere) Schulung auf das neue Office machen müssen oder im Selbstversuchsmodus arbeiten...

    Ach hör mir doch auf mit "der Anwender/Verbraucher will das so"...


    90% der Anwender ist bequem und faul (was in diesem Zusammenhang nichts schlechtes ist):

    Er will mit dem Zeug arbeiten, es nutzen und nicht alle paar Jahre alles wieder neu einrichten und Zeit mit neu erlernen der Bedienung verbringen.



  • In der Lebensmittelbranche kann man sein Produkt nicht auf alle Gesundheitsgefährdenden Stoffe testen. Es würde vergammeln und zu Kostspielig sein.

    Ne, ja, is klar:

    Zum einen will das keiner, weil dann plötzlich 'ne Menge an Zusatzstoffe, die da reingemengt werden, plötzlich nicht mehr verwendet werden dürften.


    Klar, die Lebensmittel für die Leute sollen möglichst billig sein...

    http://konsumpf.de/?p=11218


    Ein aktueller Beitrag: https://www.focus.de/gesundhei…n-sollten_id_6031789.html


    Zum anderen werden bewusst oder unbewusst (von Wissen) Stoffe wie z.B. Palmöl und Zuckerersatzstoffe überall reingemengt, die zum einen bei der Produktion immense Umweltschäden verursachen (Palmöl) und (Zuckerersatzstoffe) in Verdacht stehen, krebserregend zu sein.


    http://www.zusatzstoffe-online.de/information/682.doku.html


    Und, nicht vergessen:

    http://www.lebensmittelwarnung…ich.ss_aktuelle_warnungen


    Ach, hör mir doch auf...

  • In der Marktforschung wird der Verbraucher eigentlich nicht befragt. Kostspielig und auch etwas unsicher. Denn es gibt einen Unterschied zwischen dem was der Verbraucher(angeblich) will und dem was er am Ende kauft. Viele wollen angeblich ökologisch produzierte Lebensmittel und bessere Tierhaltung der tatsächliche Marktanteil ist aber wesentlich geringer. Auch braucht man ja gar nicht Fragen, wenn man die Antworten schon hat. Facebook und Co merken sich recht gut was sich wer anschaut und sogar wie lange. Wie erwirtschaften die wohl ihren Umsatz? Durch den Verkauf von Datensätzen zu Marktforschungszwecken. Man sollte sich schon klar sein, das man oft nicht der Kunde sondern das Produkt ist. Amazon ist da auch sehr geschickt die nutzen einfach ihre freien Verkäufer. Wenn ein neues Produkt bei einem unabhängigen Händler der seine Waren über Amazon verkauft sehr hohe Verkaufszahlen erzielt wird es von Amazon ziemlich bald auch direkt vertrieben.


    Wollte eigentlich Anfangs nur sagen, das ein auf Funktion getestetes Produkt nicht zwangsläufig frei von Technischen Mängeln ist. Je neuer oder komplizierter das Produkt desto höher die Wahrscheinlichkeit das es sie gibt. Und das RPi 3B+ ist nun mal relativ neu und besteht aus sehr vielen Teilen die irgendwo auf der Welt gebaut werden. Da kann auch bei bestem Qualitätsmanagement immer was sein. Ein einzelnes Bauteil kann auch wenn es im Vorgängermodell immer gut funktioniert hat kann den neuen Anforderungen nicht gewachsen sein und nun vermehrt den Geist aufgeben . Alle Eventualitäten können im Vorfeld kaum berücksichtigt werden. Ein gutes Unternehmen überwacht und kontrolliert ständig seine Produkte und doch können fehlerhafte Chargen vorkommen und einmal im Handel ist es schwer rückgängig zu machen.

    Schreib von einem PC der nach heutigem Massstab eindeutig einen technischen defekt hätte . (Vorab bitte nicht alles ganz genau nehmen dazu fehlt mir der Technische Sachverstand, aber das grobe Schema stimmt). Das Mainboard ist von 2007 und eigentlich . Nur mittlerweile würde er mir unter Win8 noch schlimmer unter Win10 das Netzteil verschmoren. Wenn er dort aus dem Ruhezustand geweckt wird, bricht er zusammen fährt an ist wieder irgendwo überlastet usw. Stundenlang wenn man nicht dabei ist, Bis das Netzteil hin ist. Bei 8 reicht es noch den Sleepmodus zu deaktivieren. Win10 ist auch Power off per Standardeinstellung ein Tiefschlaf so kann es schneller hochfahren. Kann man auch abstellen schleicht sich aber gern z.B bei einem neuen Build. So nun schnell morgens was schauen Power off und ab zur Arbeit. ein ungeplantes Update bitte nicht auschalten wenn das denn eins von denen ist die zu der Störung führen hat man Pech, 9 Stunden hält es das nicht durch. Das Mainbord kann nix dafür für damalige Massstäbe(vista ready) einwandfrei. Windows und das Netzteil ist auch OK mit genügend Leistung. Als PC Hersteller müsste ich nun doch was Unternehmen denn mittlerweile schafft das Mainbord an einer Stelle die Leistungsspitze die entsteht ,wenn alle immer hungriger gewordene Hardwarekomponenten gleichzeitig hochfahren nicht.

    Müsste also neue Anforderungen an neinen Zulieferer stellen das Mainboard zu überarbeiten.

    Hab selber natürlich auch reagiert, mussten aber erst zwei Netzteile dran glauben( 2te war mein Fehler hab gewusst das sich das Problem manchmal von selber aktiviert)

    Unter Linux läuft alles Fehlerfrei und auch die Rechnerleistung kann auch nach teilweise 11Jahren mithalten. Dank etwas mehr Ram , ner neuen Grafikkarte und etwas Übertaktung läuft neue CAD Software in zumutbaren Tempo


  • Heise.de schreibt dazu.

    Zitat

    Das Image mit einem 4.14er-Kernel zwar auf einem Raspi 3B läuft, auf dem 3B+ aber nicht booten kann. Man braucht einen Kernel mit Raspi-spezifischen Patches, den man zwar als Paket in einem laufenden System installieren kann, mit dem es aber kein fertiges Image gibt. Laut Internet kann man entweder die Distribution mit 32 Bit für ARMv7 installieren, sämtliche Pakete deinstallieren und die 64-Bit-Versionen für ARMv8 darüber installieren. Oder man bootet auf einem älteren Raspi 3, installiert den Kernel und steckt die Speicherkarte um.

    kann es das sein?

  • Hallo,


    ich wollte mich jetzt nochmal melden (nachdem ich die neuen Beiträge endlich gelesen habe). Ich bin zur Zeit mehr als nur "eingespannt" in meinem Alltag. Deshalb auch erst jetzt eine Rückmeldung.


    Als erstes wollte ich mich bei raspiprojekt bedanken, das er sich das Teil nochmal genau angesehen und durchgemessen hat. Der tote Raspi ist inzwischen retourniert. An die Pins oder ähnliches habe ich beim zweiten Versuch definitiv nichts angeschlossen (nur HDMI, SD-Card, Tastatur, Maus und Netzteil). Daran dürfte es also nicht gelegen haben. Ich vermute auf eine defekte Bauteilserie bei den Chips, die verbaut worden ist. Es würde mich auch nicht verwundern, da meines Wissens nach nur Prototypen ausgiebig getestet werden. Wenn dann eine Charge aus der Serienproduktion einen Fehler hat, wird das erst durch Rückläufer bemerkt. Ausserdem hat das Gerät ja auch einen ersten Installationslauf überlebt. Aber danach war er halt tot... (wie oben als Fehler beschrieben) Selbst ein automatisierter Schnelltest (Quality-Check) würde einen solchen Fehler nicht sichtbar machen.


    Mit einem Raspi von einem anderen Händler ist bei gleicher Nutzung nichts passiert, er funktioniert einwandfrei. Vermutlich eine andere Charge - die Kontaktstecker für Bildschirm und Camera haben eine andere Farbe.


    Auf jeden Fall vielen Dank für Eure Bemühungen. Vielleicht helfen diese Erfahrungen ja anderen, nicht gleich zu verzweifeln, wenn sie auf ein ähnliches Problem stossen.


    Schönen Abend noch

    Andaron

  • Müssen ja auch nicht unbedingt alle Teile einer Charge fehlerhaft sein. Ein Funktionstest ist halt keine Garantie für Mängelfreiheit. Auch die günstigste ostasiatische Weihnachtsbaumbeleuchtung würde dieses Kriterium erfüllen. Hab in jungen Jahren selbst in der QS gearbeitet und gewisse Langlebigkeitstets führen halt zwangsläufig zur Zerstörung des Produktes. Wen ein Teil mindestens 1000mal einer Gewissen Belastung standhalten muss, und jedes Teil drauf getestet würde, wäre das zum einem äusserst kostspielig zum anderen wenig aussagekräftig was die nächsten 1000 Belastungen angeht. Da kann man halt nur Stichproben bis zur Zerstörung testen und den Durchschnittswert für den Rest annehmen.

  • Testen ist ein weitläufiger Begriff. Wir testen alle Dinge die wir bei uns verkaufen auch, allerdings nicht jedes Teil einzeln. Sondern immer die Kombiantion eines Typs mit einem Bauteil. Z.B. den Raspberry 3B+ mit dem DS18B20 bzw. auch mal mit 15 DS18B20. Oder Images die wir auf SD-Karte für die Kunden ziehen. Die lassen wir einmal hochfahren, schauen ins Log, setzten die Konfiguration zurück und versenden die dann. Heißt aber noch lange nicht, dass das alles 100%ig funktioniert.