Smartmeter Q3MA auslesen

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    Hiho Freunde der auslesenden Zunft,


    in meinem neuen Haus hab ich einen Smartmeter Q3MA im Schaltschrank, welches ich natürlich auslesen will. Der Ansatz über Photodiode ist soweit klar. Den Software part krieg ich bestimmt auch hin. Was mich komplett verwirrt ist dieser Adapter aus Metall, welche anscheinend benötigt wird um den "offiziellen" Lesekopf zu verbauen. Nun die Fragen: Warum muss das ding aus Metall sein? Kann ich da nicht auch meinen 3D Drucker anwerfen? Brauch ich dieses Teil auch wenn ich da irgendwie ne Diode selber ranbastle?

  • Keine Ahnung warum das Ding aus Metall ist. Störstrahlung? Eher Erdstrahlen mit Wünschelrute - Nein keine Ahnung. Das orig. Auslesegerät sieht Groß und schwer aus ggf. ist es dann stabiler.


    Ich hab mir ein Stück Baumarkt-Plastik (Apothekerpreise) gekauft, Mit einem Handy geschaut wo die IR-Diode leuchtet und dann die Position mehr schlecht als recht auf die zurechtgeschnittene Plastikscheibe übetragen. Loch rein, Fototransistor rein, fertig ... Das Ding läuft jetzt schon seit Jahren....

  • Hallo dbv,


    ich habe im Haus auch den Easymeter Q3MA Zähler verbaut bekommen.

    Momentan gehe ich jeden Tag zum Schrank, und lese das noch klassisch ab und trage es bei mir in eine Tabelle ein.


    Ich würde das aber ganz gerne Automatisieren. Habe davon aber leider keine Ahnung.

    Kannst du mir hier etwas helfen?


    Was braucht man für einen Sensor / Lesegerät usw.?


    Machen würde ich das natürlich gerne mit einem Pi, also sollte der Sensor mit dem Pi kompatibel sein.

  • Warum muss das ding aus Metall sein?

    Der einzige Grund ist, weil Nils keinen 3D-Drucker hat und er besser mit Metall umgehen kann. Selbst, wenn du den Sensor bzw. eine IR-Empfangsdiode mit passendem Bereich mit doppelseitigem Klebeband befestigst, ist alles funktionstüchtig, es sieht nur beschissen aus.


    Edit: Falls sich jemand fragt, warum ein Metallring vorgesehen ist, einfache Erklärung: Der Sensor ist magnetisch und würde schön am Ring haften, deswegen auch die Metallplatte. Aber nicht das einer auf die Idee kommt Alu zu nehmen.

    • Official Post

    Gut ding will Weile habe sagt man so schön. Und um das hier zu einem sauberen Abschluss zu bringen. Meine Schritte in Kurzform.

    1. BPW78A - Fototransistor an den Pi (ZeroW in meinem Fall)
    2. Hardware Serial Port aktivieren
    3. vzlogger installieren
    4. da ich bei meine Visualisierung über grafana + influxdb laufen hab - hab ich meine vzlogger.conf entsprechend angepasst


    Nach meinem Verständnis sollte "aggtime": 600, "aggmode":"max", den maximalwert aus den letzten 10 Minuten nehmen..er schreibt trotzdem jede Sekunde oder so nen Wert in die db :denker: Bis jetzt hält sich das Grössenmäßig aber noch in Grenzen.


    Sieht dann am Ende so aus:

  • Um die Daten einmal pro Minute zu bekommen habe ich jetzt eine Lösung:



    "aggtime" ist ein Parameter von "meters"

    "aggmode" ist ein Parameter von "channels"