Tragbares Kindermediengerät mit CD-Laufwerk

  • Hallo,


    ich bin Neu hier. Ich heiße Jens, bin 34 Jahre alt und komme aus Braunschweig.


    Leider ist vor geraumer Zeit unser letztes CD-Abspielgerät gestorben und meine Jungs (8 und 10) sind in einem Alter, mit dem sie langsam ihre ersten Schritte in Sachen Streaming und Internetsurfen machen könnten...


    Dazu plane ich gerade eine tragbares Gerät, damit 1. meine Jungs mal wieder ihre Hörspiele von CD anhören können, und 2. sie selbständig eine gewisse Auswahl Streamingdiensten nutzen können. Ich selbst bin absoluter Neuling in Sachen Raspberry, aber gewillt mich in die Materie einzufuchsen. Ich hoffe mir hier erste Hilfe und einige Anregungen einholen zu können.


    Die Vorstellung:


    Das Gerät ist tragbar, hat integrierte Lautsprecher zeigt nach dem Boot eine gewisse Anzahl von Kacheln bzw. Buttons:


    1. Für Streaming Musik - benutze Google Play Music

    2. Die Bedienung eines DVD-Laufwerks

    3. Youtube

    4. Internetbrowser

    5. ...mal sehen, was mir noch einfällt


    (Fürs Erste dachte ich daran, Sachen wie Youtube oder Google Play Music über einen Link im Browser zu starten)



    Dazu habe ich folgendes Equipment besorgt:


    - Raspberry Pi 3

    - 7" Touchdisplay

    - USB-Lautsprecher

    - 15000mAh Powerbank mit 3 Ausgängen

    - USB Volt/Amperemeter

    - USB Tastatur (um das Gerät einzurichten)

    - USB DVD-Laufwerk


    Die Bedienung soll idealerweise ausschließlich über das Display und einen Power-Schalter erfolgen. Das Gehäuse wird als Familienprojekt gemeinsam aus Sperrholz gebaut.


    Die ersten Schritte:


    Das Equipmet habe ich erfolgreich eingerichtet. Ich musste feststellen, dass der Strombedarf des DVD-Laufwerks wohl etwas zu hoch ist. Stecke ich es ein, geht der BIldschirm aus. Ich habe mir nun Y-Kabel bestellt, um die Stromverbraucher direkt an die Powerbank anschließen zu können. Ggf. werde ich einen AN/AUS Schalter für das Laufwerk besorgen, da es im Leerlauf schon 800mA zieht.


    Nun die ersten Fragen:

    Fällt euch jetzt schon etwas auf, was dringend bedacht werden muss?

    Könnt ihr mir ein Betriebssystem oder eine GUI empfehlen, mit der ich mein Vorhaben umsetzen kann? KODI erscheint mir als ungeeignet.


    In diesem Sinne...


    Gruß

    Jens

  • Abhängig davon, um wieviele CDs es dabei geht: Ich hab das so gelöst, dass ich die relevanten CDs per Audiograbber in mp3 gewandelt habe. Kein Ärger mehr mit zerkratzten CDs, kann man problemlos in den Urlaub mitnehmen oder im Schulbus hören, als Abspieler geht von Smartphone mit Kopfhörer oder Bluetooth-Box über Tablet, Autoradio bis Wohnzimmeranlage Alles.


    Ich wollte mir auch mal so einen Player bauen, habe es aber verworfen. Wenn man den Player quasi immer dabei hat, isses irgendwie einfacher das Format zu wechseln. Ich mein, wer kauft heuzutage noch CDs...?

  • Moin Rockwool,


    erstmal: Herzlich Willkommen im Forum!


    Diese Idee hatten schon Einige!

    Schau dir, bitte, diesen Link an. Ich weiss, es ist viel zu lesen, aber ich denke es lohnt sich.


    Hier der Link.


    Gruss Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

  • Moin Jens,


    vielleicht hilft das weiter, und du brauchst nicht soviel lesen.


    Noch ein Link.


    Gruss Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

  • Servus in die Runde,


    Rockwool

    Ich habe meinen Raspiblaster mittlerweile zweimal für zwei meiner Buben gebaut. Da sie noch etwas jünger als die Deinen sind, nämlich 8 und 6 Jahre, ist es mir ganz recht, wenn Dinge wie Internetzugang, DVD-Wiedergabe (Video) etc. fehlen. Gerade heute hätte mich der Sechsjährige nach der Wiedergabe von DVDs auf seinem Raspiblaster gefragt. Noch ist es leicht, notwendige Software einfach nicht aufzuspielen ;)


    Ursprünglich hatte ich den Raspiblaster auch als tragbares Gerät geplant, mit Batteriebetrieb und über ein 230V-Netzteil. Aber die auserkorene S-USV pi advanced mobile bereitete mir damals Probleme. Sie ist mir damals beim Anschluss des vom Hersteller gelieferten großen 3000mAh-Akkus abgeraucht. Ich bin aber nach wie vor überzeugt, dass olmatic grundsätzlich vernünftige Produkte liefert. Das war einfach Pech. Bisher bockte es mich noch nicht, nochmals eine USV einzubauen...



    Zu Deinen Anforderungen:

    Stromversorgung für ein tragbares Gerät:

    Die Versorgung muss zwei Grundbedingungen erfüllen:

    Eine vernünftige USV, die mobilen Akkubetrieb unterstützt (das tun nicht alle)

    Ein vernünftiges Netzteil mit genügend Leistungsreserven für den Betrieb des CD-Laufwerks, des RPi, des Audioverstärkers (HifiBerry MiniAMP) und des Original 7"-DSI-Displays der RPi-Foundation mitbringt.


    Streaming:

    Hierbei gibt es eine Fülle von Linux-Standardsoftware: Die diversen Mediaplayer (VLC, audacious, mplayer, mpd, ...) sind meistens mit einer Sreaming-Funktionalität ausgestattet. Ich rate mittlerweile dazu, sich zunächst vor allem von den persönlichen Präferenzen leiten zu lassen, die man vom PC so kennt und erst im zweiten Schritt den Player konkret auf dem RPi zu testen. Ich bin letzlich mit dem audacious-Mediaplayer sehr zufrieden.


    Internet, Surfen, youtube:

    Das ist auf dem RPi (insbesondere bei Medieninhalten) so ein Problem. Je nach Auflösung der Videoquelle kommt es zu mehr oder weniger starkem Ruckeln. Offline-Videos können auf dem RPi jedoch sehr gut hardwarebeschleunigt mit dem omxplayer wiedergegeben werden. Der unterstützt aber afaik kein Streaming von Videoinhalten aus dem Internet.

    Der omxplayer ist ein kommandozeilenbasiertes Programm, das in der Regel aus dem Terminal aufgerufen wird. Allerdings gibt es dafür mittlerweile Python-GUIs wie den tboplayer oder (Achtung: Produktplazierung!) meinen yamuplay.


    DVD-Wiedergabe:

    Damit habe ich mich auf dem RPi auch noch nicht tiefergehend beschäftigt, siehe das Alter meiner Söhne. Ein Schnellversuch mit kodi war sehr erfolgreich, allerdings störte mich da die de facto fehlende Touchbedienung über das Original-RaspiDisplay. Das willst Du ja offenbar auch verwenden.


    Audio-CD vs. MP3 etc:

    Natürlich schont die Verwendung von MP3-Dateien die Original-CDs vor Kratzern, Tapsern und ähnlichen Hinterlassenschaften von Kinderhänden. Zudem können MP3-Kopien auf allen Playern eingespielt werden und verhindern die elende Streiterei um genau die eine CD, die ich erst heute wieder miterleben durfte :wallbash:

    Trotzdem bin ich nach wie vor ein Verfechter von Audiodaten auf einer (handfesten) CD anstelle von verlustbehafteten (kastrierten) Musikdateien -- vor allem, wenn ich dafür Geld ausgebe. Für kleinere Kinder empfehlen sich dann neben MP3-Dateien gebrannte Kopien ihrer Lieblings-CDs.



    Meine Erfahrungen aus dem Bau von zwei Raspiblastern:

    Beim ersten Raspiblaster verwendete ich einen externen USB-DVD-Brenner LG GP50NW40 (slim line). Der Vorteil hier war, dass der Anschluss einfach über ein USB-Kabel am RPi erfolgt und keine 12V-Versorgung erforderlich ist. Allerdings plagte mich dann die Eject-Problematik ganz enorm!

    Der zweite Player wurde dann mit einem richtigen 5,25"-SATA-Blu-ray-Laufwerk, dem LG BH16NS55 aufgebaut, um bei den Hardwareänderungen für die Auswurftaste mehr Platz zu haben. Dabei stellte sich dann glücklicherweise heraus, dass bei diesem Gerät die Betätigung der Auswurftaste zu keinen Problemen führt und kein Umbau erforderlich ist. Vermutlich ist das bei den USB-Laufwerken ein Linux-Treiberproblem. Dafür braucht man aber für ein SATA-Laufwerk eine vernünftige Spannungsversorgung für 5V und 12V (z.B. mittels Meanwell RD 35A) und einen USB-SATA-Wandler mit 12V-Eingang (z.B. Logilink AU009, leider nicht mehr lieferbar :mad_GREEN:, der war doch so schön kompakt).


    Das Blu-ray-Laufwerk LG BH16NS55 ist zwar nicht ganz billig, aber sehr schnell und wirklich leise. Ferner gab es keine Treiberprobleme. Es wäre bei weiteren Raspiblastern mein Favorit.

    Vermutlich reichen auch einfache 5,25"-DVD-Laufwerke für ca. 25,--€ wie das LG LG GH24NSD1, welches allerdings auch relativ langsame Zugriffszeiten aufweist.

    Ich habe den zweiten Raspiblaster auch schon zum Rippen von CDs ins flac-Format verwendet und dabei festgestellt, dass der Rip-Vorgang am Rechner mit diesem Blu-ray-Laufwerk letztlich am schnellsten läuft.


    Aufgrund der (derzeit noch) fehlenden USV muss der Raspiblaster vor dem Ausschalten auch immer sauber heruntergefahren werden, um Datenverlust/korrupte SD-Karten zu vermeiden.


    Ferner wären noch Hardwaretasten, Lautstärkeregler etc. wünschenswert. Die Bedienung über das Original-RaspiDisplay der RPi-Foundation ist aber prinzipiell ausreichend.


    Für die Audioausgabe empfehle ich unbedingt eine vernünftige Soundkarte, da der Audioausgang am Klinkenstecker des RPi äußerst mittelmäßig ist. Der HifiBerry MiniAMP mit seinen 2 x 3W ist für Kinder mehr als ausreichend. Finger weg von einem nur 5€ billigeren 3W-Verstärkermodul ohne I²S-Audioaufbereitung.


    In beiden Raspiblastern wird ein RPi 3B (ohne Plus, der mit den 1,2GHz) verwendet, vom RPi 3B+ bin ich persönlich kein Freund.


    Eine Art Dokumentation/Bedienungsanleitung als PDF zu meinem ersten Raspiblaster mit dem USB-Laufwerk habe ich als github-Repository veröffentlicht. Dort befindet sich eine Stückliste der verbauten Teile für diese Variante des Raspiblasters.

    Von der zweiten Variante mit dem SATA-Laufwerk hier die Stückliste der funktionalen Komponenten:

    1 x RPi 3B

    1 x Orignal 7" DSI Display der RPi-Foundation

    1 x HifiBerry MiniAMP

    2 x Visaton-Lautsprecher F 8SC, 20W, 8R

    1 x Blu-Ray-Brenner LG BH16NS55

    1 x LOGILINK AU009 (USB3.0-SATA-Wandler)

    1 x Schaltnetzteil Meanwell RD 35A



    Ausblick:

    Generell haben die Buben mit ihren Raspiblastern nicht nur einen CD-Spieler bekommen, sondern eigentlich einen (turing-)vollständigen Computer. Mein Ziel ist es, ihnen nicht nur Multimedia zu vermitteln, sondern vor allem (irgendwann) das Programmieren. Als Betriebssystem läuft Raspbian Desktop auf dem Raspiblaster und die Buben haben auch schon die Python-Games und andere Dinge entdeckt. Leider ist nicht alles für die geringe Auflösung des Original-RaspiDisplays von 800x480 Pixel ausgelegt. Da lauert noch Arbeit für den Papa :baeh2:


    So das war für heute genug Klugscheiss. Ich hoffe ich konnte dennoch etwas helfen...

  • Servus Rockwool ,


    ich habe gestern etwas an Deinen Angaben bezüglich der bereits erworbenen Hardware vorbei gelesen und einige Punkte geflissentlich ignoriert :(

    Daher noch ein Nachtrag:


    1. Audio:

    Anstelle des von mir vorgeschlagenen HifiBerry MiniAMP sollten natürlich auch Deine USB-Lautsprecher funktionieren. Ich gehe davon aus, dass es sich um ein Modell handelt, das sich am PC (z.B. unter Windows) als USB-Soundkarte anmeldet. Wenn es kein besonders exotisches Exemplar ist, sollte auch unter Linux und damit auf dem RPi unter Raspbian ein Treiber verfügbar sein. Darauf aufbauend muss dann ALSA entsprechend eingerichtet werden. Da bin ich auch kein Experte, sondern ein bekennender Linux-Dauernoob, aber mit etwas Glück beschreibt der Hersteller auf seiner Internetseite wie das geht...

    Ich wollte mit meinen gestrigen Ausführungen nur darauf aufmerksam machen, dass die Audioqualität am Klinkenausgang des RPi zu wünschen übrig lässt.


    2. Powerbank:

    Prinzipiell wohl auch keine schlechte Idee, allerdings muss man bei der Auswahl des Modells darauf achten, dass das Umschalten zwischen Aufladen und Stromentnahme aus dem Akku unterbrechungsfrei funktioniert. Selbst bei kurzer Stromunterbrechung wird der RPi hart ausgeschaltet mit allen unangenehmen Folgen.


    3. USB-DVD-Laufwerk:

    Nachdem Du ja bereits externes(?) USB-DVD-Laufwerk besitzt, wünsche ich Dir, dass Du vor der Eject-Problematik verschont bleibst. Ansonsten hilft (für einen zufriedenstellenden Betrieb) nur der Hardware-Umbau der Eject-Taste oder der Einbau eines SATA-Laufwerks (siehe folgenden Punkt 4). Ferner weiß ich nicht, da ich es mangels entsprechenden Laufwerks nicht testen konnte, ob bei reinen DVD-Laufwerken (ohne Blu-ray) mit SATA-Anschluss nicht auch die Eject-Problematik auftritt?


    4. SATA-Laufwerk und Batteriebetrieb, Stichwort 12V:

    Die 12V-Versorgung für viele Desktop-Peripheriegeräte ist nach wie vor erforderlich (Eine Ausnahme sind einige 2,5" SSDs). Dies ist sowohl bei der Auswahl eines USB-SATA-Wandlers zu beachten, da gibt es nämlich etliche, die nur für 2,5"-SSD-Festplatten ausgelegt sind, weil sie keine 12V-Einspeisung ermöglichen.

    Beim Akkubetrieb über die Powerbank stehen vermutlich nur 5V zur Verfügung. Dann braucht man einen Step-Up-Regler oder Ähnliches, der aus den 5V der Powerbank 12V macht. Das Laufwerk LG BH16NS55 benötigt laut Beschriftung 5V/1,5A (7,5W) + 12V/2A (24W). Der Step-Up-Regler müsste also, um ca. 25W für den 12V-Zweig zu erzeugen, bei 5V eine Stromentnahme von 5A leisten können! Das ist durchaus eine Ansage!

    Der Akku (Powerbank) müsste dann noch zusätzlich die 2,5A für den RPi selbst liefern können, so dass wir in Summe auf 7,5A maximale Stromabgabe kommen! Ebenfalls eine saubere Ansage: 15000mAh Kapazität ist nur die halbe Miete, die maximale Strom-/Leistungsabgabe des Akkus ist die andere Seite.

    Wobei das Meanwell-Netzteil RD 35A in meinem zweiten Raspiblaster laut Datenblatt am 12V-Kanal nur 1A liefert. Im Dauerbetrieb gab es bisher (Gott sei Dank!) kein Problem. Ich möchte aber dafür nicht gerade stehen, denn das Mysterium® schlägt immer wieder unerwartet aber erbarmungslos zu...


    Das musste ich einfach noch loswerden...

    schlizbäda

  • Hey ihr beiden...


    Warum benutzt ihr keine günstigen Tablets welche ihr kindgerecht einschränkt?


    Geht es nur ums selber bauen oder wollt ihr die "Kontrolle" immer haben?


    Ich finde eure Ideen alles andere als schlecht, finde es wirklich spitze, aber mich interessiert einfach Eure Hintergründe.


    Viel Erfolg bei deinem Projekt!

    Wenn's brennt 112 hilft weiter!

  • Warum benutzt ihr keine günstigen Tablets welche ihr kindgerecht einschränkt?

    Geht es nur ums selber bauen oder wollt ihr die "Kontrolle" immer haben?

    Das mit den Tablets kann ja jeder ;)


    Ich kam eigentlich drauf, weil mich meine Frau fragte, ob ich nichts Derartiges für unsere Buben bauen kann. Geld spart man keines, da ist ein einfacher Kinder-CD-Spieler für 69,--€ aus dem Geschäft billiger. Aber der ist auch schneller kaputt (siehe Hinweis von Rockwool , den ich nur bestätigen kann). Außerdem ist der selbst gebaute CD-Spieler auch in den Augen der Kids wesentlich cooler. Da schauen die anderen Kinder immer ganz groß :lol:


    Und nicht zuletzt hoffe ich damit, das Interesse der Buben weg vom Apple/Android-Smartphone-Tablet-Mainstream hin zu quelloffenen Systemen mit eigener Software (z.B. zum RPi, aber nicht ausschließlich) lenken zu können. Hoch leben die Zeiten meiner frühen Jugend mit Commodore 64 etc.

  • Mein Raspi 3B zieht im Idle an 5.2V 0.24A. Mit Grafikdisplay zieht der Raspi sicher noch mehr. Da dürfte ein Tablet mit optimiertem Akkubetrieb weniger brauchen, ergo der Akku weniger lang halten.


    YT-Videos auf dem Minidisplay machen wahrscheinlich keinen Spass. Da würde ich trennen: Für den CD-Player einen Pi-zero, ein LC-Display mit abschaltbarer Beleuchtung (die EA-Teile gehen an 3.3V und mit SPI), Bedienung über Tasten und Drehencoder an den GPIOs und gutem Batteriemanagement (LiPo-Lader + 5V Wandler).


    Für YT und Programmierung einen 3B mit richtiger Tastatur, Maus und Bildschirm. Oder - später - gleich einen richtigen PC, auf dem kann ja Linux laufen. Denn mal ehrlich, YT auf dem 3B geht gerade so, aber schon Minecraft läuft da nicht wirklich.

  • Meine Güte, hier ist mehr passiert als bei mir :D


    Ein ganz dickes danke erstmal an Herr Schlizbäda für seine ausführlichen Wortmeldungen....


    Zu dem endlos Thread Jukebox 4 Kids Gibt es ein Github Projekt...


    Danke für den Tipp, hatte ich auch schon gesehen. Hat nur nicht sehr viel mit meinem Projekt zu tun.



    1. Audio:

    Anstelle des von mir vorgeschlagenen HifiBerry MiniAMP sollten natürlich auch Deine USB-Lautsprecher funktionieren...

    Nein, Es wird lediglich die Stromversorgung über USB geliefert, Der Ton kommt über die Klinke. Das Rauschen ist mir auch schon aufgefallen. Schade. Werde mich beizeiten mit dem Hifiberry auseinandersetzen.

    2. Powerbank:

    ...Stromentnahme aus dem Akku unterbrechungsfrei funktioniert....

    Ja, das tat es bisher.



    3. USB-DVD-Laufwerk:

    Nachdem Du ja bereits externes(?) USB-DVD-Laufwerk besitzt, wünsche ich Dir, dass Du vor der Eject-Problematik verschont bleibst. Ansonsten hilft (für einen zufriedenstellenden Betrieb) nur der Hardware-Umbau der Eject-Taste ...


    Das Laufwerk, welches ich benutzen möchte verfügt nichtmal über eine Hardware-Auswurftaste...


    Beim ausprobieren, tat er das ganz brav über "eject sr0".



    Naja, was soll ich sagen... Ich bin kein großer Freund von diesen Fertiggeräten. Die wären mir immer ein fauler Kompromiss. So habe ich genau die Funktionalität, die ich möchte. Zudem noch alles Modular, selbst wenn ein Bauteil kaputt geht, veraltet ist (wenn ich sehe wie die Powerbank Preise in den letzten 2 Jahren gefallen sind...) oder ich auf betamax umsteigen möchte muss nicht immer das ganze Gerät entsorgt werden.


    Außerdem ist es natürlich der Reiz der Herausforderung.



    Heute hatte ich die besagten Y-Kabel (Spannungsversorgung geht direkt an die Powerbank, Daten gehen an den RasPi) in der Post. Ein erster Test sah sehr vielversprechend aus. Das DVD-Laufwerk antwortet und spielt die Datenträger ab.


    Ich habe ein wenig recherchiert und versuche nun eine GUI via Glade zu erstellen. Nur habe ich noch nicht geschafft einen Schalter zu erstellen, welcher eine URL im Browser öffnet. Hat jemand von euch damit Erfahrungen?


    Zur EInbindung meines Google Play Music Kontos habe ich auch unter https://github.com/fredley/play-pi das Play Pi - Projekt gefunden. Mal sehen ob und wie es mir für mein Vorhaben nützlich sein kann.



    In diesem Sinne...

  • Der Ton kommt über die Klinke.

    Das kannste vergessen. Ich hab zwar auch Ton für eine Klingel über den Klinkenausgang plus Verstärker laufen, aber dabei das Frequenzband der Sounddateien bei 3kHz beschnitten, einen zusätzlichen Filter vor dem Verstärker und schalte dennoch den Verstärker über den Mute-Eingang stumm, wenn kein Ton - weil es einfach rauscht wie sau, selbst bei optimaler Masseführung. Und bei höheren Frequenzen hörst Du Artefakte, deswegen die Beschneidung.


    Zum Musikhören oder für Hörbücher nicht akzeptabel. Tu Dir den Gefallen und hol Dir den Hifiberry oder eine USB-Soundkarte - oder hol Dir den Ton vom HDMI, wenn Du ein Display anschließt.


    Btw: Es gibt bei Pollin diese Touchdisplays (https://www.pollin.de/p/20-3-c…-hdmi-dvi-vga-cvbs-121058), die sollen wohl auch am Raspi ganz gut laufen. Ich habs selber nicht getestet.

  • Servus Jens,

    Das Laufwerk, welches ich benutzen möchte verfügt nichtmal über eine Hardware-Auswurftaste...

    Beim ausprobieren, tat er das ganz brav über "eject sr0".

    Kein Schaden ohne Nutzen!

    Wenn Du den CD-Auswurf softwaremäßig gestaltest (bzw. gestalten musst), hast Du es eh im Griff, die Reihenfolge so auszuführen, dass keine Probleme auftreten: Erst eine laufende CD-Wiedergabe stoppen über Aufruf dir gleichen Routine wie bei der Stop-Taste und danach eject sr0 ausführen.


    Und noch ein Tipp:

    Zum Testen OK, aber versorge später externe 5V-Hardware wie Deinen Analogverstärker nicht über USB! Damit ziehst Du zusätzlichen Strom über den RPi. Schließe solche Hardware lieber direkt an der Stromversorgung (Powerbank/Netzteil) an. Dann hat der RPi den Strom, der über die Power-Buchse samt Polyfuse kommt, für sich alleine. Es reicht, dass das DVD-Laufwerk über USB dranhängt.


    Gute Nacht!


    EDIT:

    Den vorherigen Beitrag von Scharlih unterschreibe ich zu 100%, dem gibt's nichts hinzuzufügen. Der Klinkenstecker ist shice!

  • Den vorherigen Beitrag von Scharlih unterschreibe ich zu 100%, dem gibt's nichts hinzuzufügen. Der Klinkenstecker ist shice!

    Aber: Es gibt Handyhersteller, die fanden anscheinend das Prinzip ganz toll, sich so den Audio-DAC zu sparen. Mein Nokia 5 klingt genauso scheisse wie der Raspi. Die müssen die Idee übernommen haben.