Positionsschalter mit dem PI verbinden

  • Hallo liebe Community,


    ich arbeite derzeit im Rahmen meiner Bachelorarbeit an einem Logistikprojekt bei einem größeren Automobilzulieferer. Folgendes Problem gilt es für mich zu lösen. Mein Projekt beschäftigt sich mit der Materialzuführung einer Produktionslinie im Werk.

    Kann mir jemand sagen, ob es möglich ist einen der unterstehenden Positionsschalter mit Hilfe von Transformatoren und Widerständen mit dem PI zu verbinden?


    https://de.rs-online.com/web/p/positionsschalter/4704396/


    Goobay 10184 Mikroschalter Wechselschalter polig


    Vielen Dank!

  • Hallo Frank94_Bi,


    die von Dir verlinkten Schalter können wie jeder andere Schalter an den Pi angeschlossen werden, ich seh da keine Hindernisse. Interessant wird es, wenn die bereits irgendwo verbaut sind.


    Grüße, STF

    "And now for something completely different."


    Hofeis guide to: Wie frage ich nach Hilfe? *** Mein nagelneuer Raspberry Pi 3B+ zeigt nur ein buntes Bild. (Ab)Hilfe.

  • Hallo STF,


    vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich bin absoluter PI-Neuling und bin beim recherchieren immer wieder auf spezielle PI-Sensoren und -Schalter gestoßen und war mir nicht ganz sicher, ob die etwas professionelleren Schalter funktionieren.


    Das heißt, der Schalter kann wie jeder andere Schalter ohne irgendwelche Widerstände und Transformatoren an den PI angeschlossen werden, ich weiß das Lampen, LEDs usw. ein Spannungswandler brauchen, bei einem Schalter bin ich mir nicht sicher?!


    Der Schalter soll in einem speziellen Aufbau dazu verwendet werden ein Signal an den PI abzugeben wenn ein voller Rollenwagen(siehe Anhang) darüber fährt.

    Jedes Signal soll dann mit einem Zeitstempel versehen werden und in eine Textdatei gespeichert werden, was mit dem PI theoretisch funktionieren sollte, oder?


    Vielen Dank schon mal.

  • Zitat

    ohne irgendwelche Widerstände

    Ich benutze die Schalter von deinem zweiten Bild auch, da sie durch die innere Feder wenig prellen und die Rolle den Verschleiß minimiert, aber benutze trotzdem noch Widerstände.


    Der despotische Bierbaron sagt: Kein Support per PN ! :angel::wink:



  • Kann mir jemand sagen, ob es möglich ist einen der unterstehenden Positionsschalter mit Hilfe von Transformatoren und Widerständen mit dem PI zu verbinden?

    Wenn der Schalter schon eine bestehende Steuerung bedient, kannst Du den Schaltzustand z.B. mit einem Optokoppler dedektieren. Einen Transformator brauchst Du dazu nicht wirklich.


    Servus !

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.

  • Danke RTFM und Fred für eure Antworten,


    mich würde interessieren wie du auf die verschieden große Widerstände kommst. Brauche ich zum berechnen nicht auch die Stromstärke? Außerdem würde mich die Funktion des Kondensators an dieser Stelle interessieren und warum er genau 10 Nano-Farad haben soll.


    Ich muss den Schaltplan für mein elektrisches System begründen können wenn ich ihn vorstelle.


    Außerdem bedient mein Schalter noch keine Steuerung. Das System soll unabhängig von anderen Systemen neben der Linienzuführung aufgebaut werden.


    Danke im Voraus!

  • Zitat

    Brauche ich zum berechnen nicht auch die Stromstärke?

    Jo, irgendwie hat man sich hier im Forum irgendwann darauf geeinigt, dass die Stromstärke pro GPIO nicht mehr als 2-3 mA betragen sollte, um die GPIOs vor Überlast zu schützen, falls mal etwas niederohmig fehlangepasst werden sollte, das lässt sich auch ausrechnen, wenn man URI nimmt.

    Der optionale Kondensator ist nur dazu gut die Welligkeit zu glätten, aber solche Grundlagen sollten schon vorhanden sein, wenn du das Projekt umsetzen möchtest.

    Der despotische Bierbaron sagt: Kein Support per PN ! :angel::wink:

  • Ich benutze die Schalter

    du weisst aber das in deiner Schaltung der Strom über den Switch relativ klein ist, nicht allen reicht dieser strom zur Selbstreinigung der Kontakte, manche benötigen echt einen Mindeststrom und bei Industrieware die auch in rauher Umgebung arbeiten sollen ist das was anderes als mit einem Taster auf der Platine daheim.

    Jo, irgendwie hat man sich hier im Forum irgendwann darauf geeinigt, dass die Stromstärke pro GPIO nicht mehr als 2-3 mA betragen sollte, um die GPIOs vor Überlast zu schützen,

    Das wäre dabei dann auch zu beachten

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

  • Hallo Frank94_Bi


    Du kannst die Zunge des Schalters an 3,3 V legen. Die beiden anderen Kontakte schließt Du direkt an jeweils einen Pin des GPIOs an.

    Die beiden GPIO-Pins initialisierst Du als Pull-Down.


    In Deinem Programm legst Du eine Variable "Status" an.


    Solange der erste Pin Spannung bekommt, setzt Du die Variable Status auf 1.

    Soalnge der zweite Pin Spannung bekommt, setzt Du die Variable Status auf 0.

    Solange keine Spannung an einem Pin anliegt, lässt Du den Inhalt von Status, wie er ist.


    So kannst Du den Schalter ohne Widerstände und ohne sonstiges Gedöns anschließen und absoluft prellfrei auswerten.

    Zusätzlich sorgen die Pull-Down-Widerstände (die befinden sich im BCM2837) dafür, dass keine Transienten induziert oder influenziert werden.


    Geht das so, oder benötigst Du noch einen Schaltplan ?


    Gruß


    Prittzl