NUC

  • Moin


    Ich bin jetzt verunsichert... und hoffe, dass ich den Thread nicht zweckentfremde.... aber wegen der zwei Hinweise (Deiner und von Framp) auf die NUC, trau ich mich mal zu fragen....:shy:

    Die VMs wiederum laufen (alle) auf einem NUC-Skull (Modula NUC 6i7KYK2) unter ESXi 6.x: Der braucht "in Ruhe" ca. 5-8W (!!)

    Dieses Maschinchen wäre für unseren Bedarf definitiv maßlos überdimensioniert... und ist mir wegen des viel zu hohen ungenutzten Leistungspotentials auch viel zu teuer. Jetzt habe ich mir gerade mal NUCs angesehen... und ich bin maßlos überfordert.... da gibts ja 1001 Modelle.... :-/ Hat vielleicht jemand eine Empfehlung, so bis 200 €. Ich habe eher einfache Anforderungen: Debian muss drauf laufen, CPU/RAM-Leistung kann besser sein als beim PI, muss aber nicht. USB/LAN und SATA muss zwingend besser sein, als beim PI. Dem letzten gilt eigentlich mein primäres Interessse. Und natürlich dem Stromverbrauch. Weil der Rechner im Jahresmittel bestimmt 3/4 des Tages als nichtsnutz nur tatenlos rumdümpelt, sollte sich der Stromverbrauch wie auf Zentris' Maschinchen auch in der Größe einpendeln.


    Hat jemand einen Tip für mich? Ich hatte mir auf Amazon mal den Intel NUC-Kit D54250WYK Mini-PC (Core i5-4250U) angesehen. Kostet 176 € und scheint alles zu haben, was ich brauche.... wäre der eine Alternative... und natürlich eine echte Verbesserung?


    Entschuldigt bitte, wenn das wirklich "gekapert" entspricht....

  • Dieses Maschinchen wäre für unseren Bedarf definitiv maßlos überdimensioniert... und ist mir wegen des viel zu hohen ungenutzten Leistungspotentials auch viel zu teuer. Jetzt habe ich mir gerade mal NUCs angesehen...

    Wenn es nicht unbedingt INTEL sein muss: ein Hardkernel ODROID XU4 hat zwar kein SATA, dafür aber 2xUSB3.0 und schon ordentlich Rumms (hier mal nur der Durchsatz im Vergleich).

  • Odroid kommt nicht mehr in Frage.... ich will keine Exoten mehr... der Bananapi war auch ein Reinfall. In der Klasse ist für mich der RPi heute altlernativlos. Und mit Intel habe ich eigentlich nur gute Erfahrungen im Zusammenwirken mit Debian.... und ich sagte ja:

    USB/LAN und SATA muss zwingend besser sein, als beim P

    USB interessiert mich nur sekundär... darüber laufen nachts die Backups an die extern angeschlossenen Platten und das ist völlig irrelevant, ob die 5 Minuten oder 1 Stunde laufen. Ist mir egal. Mir gehts allein um jeweils eigene Controller für LAN und USB und ein eigener SATA-Port für die SSD. Dieser ge'share'te Controller ist ein schlimmes Nadelör, wenn man mal gleichzeitig übers Netz mehrerere Prozesse am Laufen hat. Gleichzeitig vom JDL2-PI ein RAR entpacken und an meinem PC ne andere Datei kopieren haut einfach nicht zufriedenstellend hin. Das passiert zwar nur selten, aber dann nervt es .

  • Wenn mehrere VMs auf einer Kiste laufen sollen braucht man moeglichst viel Speicher. Das ist ja der Usecase von Zentris . Wenn man einen performanten Raspberry Ersatz sucht ist die Kiste von STF eine guenstige Alternative. Es kommt also gemaess Radio Erivan immer darauf an :lol:

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect." Linus Torvalds, 28.9.2003

    >>> raspiBackup: Sichere Deine Raspberry regelmäßig im laufenden Betrieb <<<

    Einmal editiert, zuletzt von framp ()

  • Es kommt also gemaess Radio Erivan immer darauf an

    Ich weiss, sowas ist immer schwer zu beantworten. Deshalb hab ich auch nicht die Vorstellung, eine auf Analyse beruhrende punktgenaue Beratung zu bekommen... das wäre ja wirklich vermessen. Stattdessen hoffe ich einfach nur auf die eine oder andere subjektive Einschätzung zur Leistungsfähigkeit des von mir genannten Gerätes im Vergleich zum PI. Ich gestehe mal mein Problem... mit einer Analogie.... ich war schon immer ein talentierter Fahrer (Entwickler), aber ich war immer auch ein ziemlich mieser Schrauber Die Vielfalt der Hardware im Zusammenspiel mit der Elektronik überfordert mich das eine oder andere Mal ziemlich schnell. :conf:


    Meine Interpretation des Datenblattes ist wie folgt: die CPU-Leistung ist um Klassen höher, als beim PI. Mit der SATA-Schnittstelle ist der Engpass der derzeit via USB angebundenen SSD beseitigt. Weil LAN und USB eigene Controller haben ist auf beiden Wegen die Performance signifikant besser. Kann man das so zusammenfassen? Spannend sind auch die Beurteilungen bei Amazon, fast ausschließlich positiv, und an mehr als an einer Stelle wird der niedrige Stromverbrauch betont. Wenn meine Beurteilung so passend wäre, werde ich mir den wohl bestellen.

  • Jetzt noch ein paar weitere von den NUCs besorgen, Kubernetes drauf, und dann hast Du Deine eigene kleine private Cloud ;)

    Wenn du dir mein mitgeliefertes Bild genau ansiehst, dann siehst du da 3 VMs, welche angehalten sind...

    Einer davon ist der Kubernetes Main-Node, die anderen beiden sind die Worker-Nodes ...


    Dieses Kubernetes-Cluster nutze ich für private Versuche und Weiterbildung, auf Arbeit haben wir das in einem etwa größeren Stil...


    Im Home-Office ist der Einsatz von Kubernetes meine Ansicht nach "oversized"... ich verwende zur einfachen Verwaltung Portainer, das ist m.E. ausreichend...

  • Im Home-Office ist der Einsatz von Kubernetes meine Ansicht nach "oversized"...

    ... da habe ich doch glatt uebersehen dass da eine VM bei Dir sogar den Namen Kube beinhaltet :blush: Mein Kommentar war eigentlich nur spassig gemeint, denn wie Du schon sagst ist Kube mit seinen Cloud Features wirklich overkill. Aber das Deine Kiste zum Spielen/Lernen/Üben dafuer geeignet ist zeigt dass sie sehr leistungsfaehig ist ;)

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  • Nee, der kommt noch mit ca.55€ für 8GB hinzu. Das war bisher aber für mich noch im Rahmen des 'erträglichen'.

    Ja, der von mir als ESXi-Host eingesetzte NUC war teuer (ich habe den 2016 gekauft und seit dem im Einsatz).

    Da der als barbone geliefert wurde, kamen noch 2x8GB RAM und eine NVMe-SSD (500GB) dazu.

    Aber für mich war die klare Zielstellung eine halbwegs leistungsfähige Virtualisierungsmaschine zu haben, um eben "mal schnell was ausprobieren zu können".

    Alternativ hatte ich einen HP- oder DEC-Rack "im Auge" ("billig" bei eBay zu schießen), aber der Lärmpegel, der zu erwartende Stromverbrauch und Lärmpegel haben mich damals davon abgehalten (und das war gut so).


    Ich verwende seit ebenfalls 2016 einen weitern NUC (Intel NUC-Kit i3-5010U 2.1GHz HD5500 NUC5I3RYH) als Laborrechner, hinten am Monitor angeflanscht.

    Dieser ist in Ruhe bei 4W... den kann ich bedenkenlos auch mal durchlaufen lassen...

    Da ist ein Ubuntu (Desktop) drauf und das teil ist mit SSD (128GB) und RAM (16GB) für die allermeisten Sachen, die ich mache, voll ausreichend.


    Der NUC (Intel NUC-Kit D54250WYK Mini-PC (Core i5-4250U)), den du dir ausgesucht hast, ist m.E. eine gute Wahl. Der ist sogar schnelle als mein "alter" Labor-NUC...


    Spare NICHT an RAM, 16GB sollten es sein,

    vor allem, wenn du Docker-Container drauf laufen lassen willst oder Virtual-Box (Docker ist jedoch wesentlich Ressourcen-schonender!).

    Ich weiß: RAM ist zur Zeit recht teuer.. das hält mich auch derzeit davon ab, den ESXi-NUC auf 32GB aufzurüsten...

    (auf der anderen Seite: ESXi kann bei RAM-Knappheit recht gut "sharen"... aber RAM ist eben nur durch RAM ersetzbar...)


    Weil:

    Der Geschmack kommt beim Essen :-)

    Wenn du die Kiste dann laufen hast, und den Energieverbrauch siehst ( <<10W ), wirst du das teil vermutlich zum Main-Server erklären :-)

  • ich hatte ja auch mal überlegt einen NUC zu kaufen, aber je mehr ich schaute umso teurer (Leistung) wurden die.

    Dann weil hier öfter mal das Netz wackelt, Umschaltung? oder doch meine Master/Slave Steckdose habe ich noch nicht ergründet, aber ich bin froh das mir seit der Nutzung vom Lapptopp die USV dabei ist.


    Deswegen denke ich eher an Lapptop als PC Ersatz die es ja in verschiedenste Leistungsklassen gibt und immer mit Akku, Laufzeit egal Hauptsache er schmiert nicht mitten in der Arbeit ab, was ich sogar im Dienst schon erlebte.

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

  • ich hatte ja auch mal überlegt einen NUC zu kaufen, aber je mehr ich schaute umso teurer (Leistung) wurden die.

    Dann weil hier öfter mal das Netz wackelt, Umschaltung? oder doch meine Master/Slave Steckdose habe ich noch nicht ergründet, aber ich bin froh das mir seit der Nutzung vom Lapptopp die USV dabei ist.


    Deswegen denke ich eher an Lapptop als PC Ersatz die es ja in verschiedenste Leistungsklassen gibt und immer mit Akku, Laufzeit egal Hauptsache er schmiert nicht mitten in der Arbeit ab, was ich sogar im Dienst schon erlebte.

    Na, der NUC, den sich ThomasL da rausgesucht hat, ist bei der angebotenen Leistung preiswert (zzgl. RAM/SSD).

    "Aber" : Er ist halt stationär.


    Ich denke, du vermischt hier zwei Anwendungsfälle: Portable und Stationär.


    Portable ist ein Laptop der Normalfall, einen Laptop ausschließlich stationär als Server einzusetzen ist mehr als suboptimal:

    Der Stromverbrauch ist signifikant höher, da Komponenten im Laptop versorgt werden (müssen), die ein Server einfach nicht braucht (z.B. Monitor).

    Ein Laptop ist vom Volumen größer (und teurer in der Anschaffung) und schlechter auf/umrüstbar (NUCs können bis zu 2 Speicherplatten haben - abhängig von der Bauform des Gehäuses).


    Um einen stationären Server vor Stromausfällen/Unterbrechungen und Störungen aus dem Stromnetz (Spikes, Surges usw.) abzusichern, nimmt man USV und Netzfilter - das ist der Normalfall und keine Magie.


    Ich habe eine USV (für ca. 80€) für das NAS, da hängt der NUC mit dran, beides zusammen läuft über einen selbst gebauten Netzfilter (ca. 20€) ... keine Probleme seit Jahren trotz auch hier in Berlin gelegentlich instabiler Stromversorgung.

  • Wenn du die Kiste dann laufen hast, und den Energieverbrauch siehst ( <<10W ), wirst du das teil vermutlich zum Main-Server erklären

    Eigentlich ist genau DAS das Ziel... Mailserver, Cal/Card-Dav-Server, Printserver, OpenVPN-Server, Samba-Server. Und jetzt, wo Du mehrfach Virtualisierung angesprochen hast... wenn darauf auch noch 2 VMs laufen würden/könnten (proftp ohne GUI und JDL2 mit GUI) wärs das. Dann könnte ich 2 weitere PIs ausmustern.


    Die Besonderheit bei 'meiner' Maschine ist allerdings, dass er unten im Keller steht, ohne Keyboard und ohne Bildschirm. Es soll auch kein grafisches Desktop-Environment drauf. Das muss alles via SSH-Terminal übers Netz funktionieren. VirtualBox auf einem System ohne X und ohen Grafik habe ich noch nicht installiert... ich weiss gar nicht, ob das geht - muss ich gleich mal ein bisschen suchen.

  • Lass das mit den VMs in VirtualBox.


    Meine Erfahrungen (ich lerne noch!):

    Die Hardware wird WESENTLICH besser ausgenutzt, wenn man ein normales Ubuntu (mit GUI, falls du doch mal das grafische Frontend benötigst) drauf installiert und die verschiedenen Dienste per Docker virtualisiert.


    Das alles bediene ich derzeit per ssh-shell und Portainer-Gui (Web-Interface im Browser).

    (Mein NUC steht im Arbeitszimmer in einem RACK-Aufbau neben der NAS, ich sitze meist im WZ... :-) )


    Die Docker-Container sind am Anfang recht schnell installiert und voll funktionsfähig, wenn es etwas Besonderes sein muss (andere IP-Ports oder herausgeführte Verzeichnisse aus den Container wegen Backups) muss man noch etwas an der Container-Einstellung schrauben.

    Ist aber in der Docker-Community relativ gut erklärt und ggf. kannst du mich fragen, ich bin da derzeit "wild" unterwegs.

  • Ich denke, du vermischt hier zwei Anwendungsfälle: Portable und Stationär.

    nö, ich nicht!

    NUCs können bis zu 2 Speicherplatten haben

    brauche ich nicht, NAS ist meine Datenplatte, ergo brauche ich nur eine rel. kleine SSD

    Ein Laptop ist vom Volumen größer (und teurer in der Anschaffung)

    na ja unterm Monitorbrett liegt der jetzige Lapptop auch nur rum, Platz kein Thema

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  • Ich habe eine USV (für ca. 80€) für das NAS,

    welche?

    wo gekauft?

    wielange schon?

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  • APC Back UPS Unterbrechungsfreie Stromversorgung Überspannungsschutz

    (Damals 79€ + Versand)


    Edit: Ich habe die 550VA, die kostet heute noch so wie damals ....


    gekauft um 2011 herum, inzwischen der 2. Akku drin, der dritte steht daneben, muss demnächst gewechselt werden.


    Ist per USB an die Synology-NAS angeschlossen, dort eine Funktion, die den USV-Akku täglich prüft.

    Weiterhin (konfigurierbar) den NAS nach einer bestimmten Zeit runter fährt, wenn Strom weg.


    Der NAS stellt eine Netzwerkfunktion bereit, an die man sich (per Linux) andocken kann und benachichtigt wird, wenn Strom ausgeht. hab ich allerdings (noch) nicht im Betrieb, so dass mein NUC derzeit bei längeren Stromausfällen als 10min (von mir konfigurierte Stüzzeit) dann ausgeht :-(


    ==> Ist vor ein paar Wochen passiert: Wir hatten hier knapp 2h Stromausfall... ist aber alles gut gegangen...

    **Merke an mich** ==> das mal einrichten...


    Edit2: https://www.biesalski.info/wor…indows-rechner-verwenden/

  • Die Docker-Container sind am Anfang recht schnell installiert und voll funktionsfähig, wenn es etwas Besonderes sein muss (andere IP-Ports oder herausgeführte Verzeichnisse aus den Container wegen Backups) muss man noch etwas an der Container-Einstellung schrauben.

    Ist aber in der Docker-Community relativ gut erklärt und ggf. kannst du mich fragen, ich bin da derzeit "wild" unterwegs.

    Das mit den Docker-Containern habe ich noch nicht so recht verstanden.... ob (und wie) man so ein "Paket selber schnüren" kann oder ob man da nur vorgefertige Container verwenden kann oder auf fremde "Container-Packer" angewiesen ist. Das interessiert mich sehr, habe aber leider noch keinen verständlichen Einstieg gefunden, so das ich die Mechanismen und Abläufe von Create über Setup nach Wartung und Betrieb überhaupt verstehe. :conf: Was Ubuntu angeht... das ist völlig ausgeschlossen... :no_sad: ... aus sicherheitstechnischen Erwägungen soll auch kein Desktop-Environment installiert sein.


    Aber jetzt gerade habe ich ein viel größeres Problem, denn die Freude darüber, einen vielleicht passenden NUC gefunden zu haben, ist mal wieder Frustration gewichen. Das zuerst gefundene kleine Gerät ist baulich zu klein. Ich habe mir auf YT ein Assembly-Video angesehen und musste feststellen, dass meine 2,5"-SSD nicht einzubauen ist. So ein Mist! Jetzt habe ich einen anderen gefunden, mit geringerer Leistung und noch mal 45€ teurer, aber da passt dann die SSD rein. Mit 16 GB RAM ist das dann schon mehr, als ich zu Anfang geplant habe. :daumendreh2:


    https://www.notebooksbilliger.…3ryhs/?nbbRef=forcew2evf6