NUC

  • Danke für euren Rat. Ich werde das nochmal überdenken, eventuell bleibe ich auch erstmal bei der FB7590 als Nas die eigentlich gut funktioniert, aber der Reiz ist schon da.


    Wie bei einem neuen iPhone, man hat eins, braucht keins, will aber eins ;)

    Wenn's brennt 112 hilft weiter!

  • Es läuft jetzt ein Basic-Debian Stretch drauf, ohne jegliche grafische Unterstützung.

    Die Frage ist leicht OT, aber da ich gerade ebenfalls beschlossen habe, meine diversen auf Raspis laufenden Serveranwendungen auf eine stromsparende Intel-Variante umzuziehen, kommt sie zumindest aus einer thematisch passenden Richtung: Hast Du das auch headless installiert? Ich habe gestern mal nach den Möglichkeiten für eine headless-Installation von Debian geschaut und alle gefundenen Lösungen erscheinen mir immens umständlich. Hast Du da eine einfachere Variante?

  • eventuell bleibe ich auch erstmal bei der FB7590 als Nas die eigentlich gut funktioniert, aber der Reiz ist schon da.

    nun entweder FB als NAS was mir eigentlich reichte und gut funktioniert(e) mit heute bis zu 2TB 2,5" USB Platte oder gleich statt NUC o.ä, richtiges NAS mit Slots für 4-16 Platten, dann ist auch Platten nachschieben, Raid von bis kein Problem.

    Ich habe nur ein 4-bay und weiss grad nicht ob ich mich ärgern soll, angefangen mit 3x3TB dann + eine 8TB, weitere Aufrüstungen bedeutet die 3TB Platten zu entsorgen obwohl sie noch gut sind, andererseits machen 3TB Platten 3,5" single keinen Sinn mehr da kaufe ich lieber 2,5" USB als portable um 4TB.

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

  • Die Frage ist leicht OT, aber da ich gerade ebenfalls beschlossen habe, meine diversen auf Raspis laufenden Serveranwendungen auf eine stromsparende Intel-Variante umzuziehen, kommt sie zumindest aus einer thematisch passenden Richtung: Hast Du das auch headless installiert? Ich habe gestern mal nach den Möglichkeiten für eine headless-Installation von Debian geschaut und alle gefundenen Lösungen erscheinen mir immens umständlich. Hast Du da eine einfachere Variante?

    Im Moment weiss ich nicht genau, was Du meinst. Willst Du Debian Headless installieren, also quasi ohne den Installer direkt auf dem Rechner zu bedienen, oder willst Du das installierte Debian ohne lokale Logins und ohne grafisches Desktop-Environment Headless betreiben?


    Wenn es das erstere ist, geht das imho nur, wenn irgendeine installierte Debian-Version (vielleicht auch grml) die Platte mounten kann, auf welche das neue Debian installiert werden soll. Dann würde das mit cdebootstrap gehen. Aber mit grml ist das auch erst mal wieder nur ein pseudo-headless, weils ja erst mal auf dem Rechner gestartet werden muss, das heisst, es braucht erst mal Bildschirm und Tastatur, damit man sich überhaupt davon überzeugen kann, dass SSH läuft... oder es ggf. startet. Ich kann meinen Stick gleich mal booten, um zu sehen, ob SSH-Server überhaupt läuft. Mir persönlich wäre das zuviel heckmeck.


    Zumal ein Debootstrap-Setup sich nur marginal vom Installer-Setup ohne GUI unterscheidet. Also, ab dem Moment, wo das elementar benötigte Zeugs via Chroot nachinstalliert wurde, ist das Setup fast gleich mit dem, was vom Installer kommt. Also, meine Meinung, auf jeden Fall vom Installer installieren. Und unbedingt den Netinstaller in der Nonfree-Variante nehmen.

    Von hier:

    https://cdimage.debian.org/cdi…ee/cd-including-firmware/

    das:

    https://cdimage.debian.org/cdi…e-9.6.0-amd64-netinst.iso


    Allerdings würde ich vorher genau überlegen, ob ich jetzt noch Stretch installiere oder nicht besser sofort Buster. Für Buster beginnt in den nächsten Tagen die Freeze-Phase. Ich glaube, Buster läuft jetzt schon und spätesten ab dann ausreichend stabil.


    Ich habe meinen NUC nicht headless installiert, aber er wird headless betrieben. Ich empfehle deshalb, den Installer direkt am Rechner durchführen, natürlich ohne GUI. Und wenn er Bootet und im Netz verfügbar ist, alles weitere über SSH einrichten. Und meine 3 VMs, die jetzt auf dem NUC (ohne GUI) die früher laufenden RPi-Server ersetzen, habe ich natürlich Headless mit VirtualBox installiert und sie werden headless via SSH (ohne GUI) und RDT (mit VM-GUI) bedient. Das funktioniert grandios. Das geht natürlich auch relativ einfach, auch ohne GUI auf dem NUC, alles via SSH und RDT. Wenns das ist, dabei kann ich Dir helfen.

  • Aber mit grml ist das auch erst mal wieder nur ein pseudo-headless, weils ja erst mal auf dem Rechner gestartet werden muss, das heisst, es braucht erst mal Bildschirm und Tastatur, damit man sich überhaupt davon überzeugen kann, dass SSH läuft... oder es ggf. startet

    Nö, das geht auch headless, einfach config-Parameter in /boot/grub/*.cfg vorher entsprechend setzen.

    Das S in IOT steht für Sicherheit.

  • Nö, das geht auch headless, einfach config-Parameter in /boot/grub/*.cfg vorher entsprechend setzen.

    Jo, hatte ich kurz zuvor auch gesehen... habe mal eben danach gesucht. Allerdings habe ich das noch nie gebraucht. Bei mir ist der Stick so eingerichtet, dass ich damit an meine verschlüsselten Backups beim ISP rankomme und er enthält selber ein verschlüsseltes Archiv mit den dafür elementaren ReadMe's und Tools. grml ist echt nen geiles Teil.... damit kann ich alles notwendige erreichen, um überall auf der Welt meine IT-Welt in kürzester Zeit zu rekonstruieren.

  • Und? Es gibt viele verschiedene Wege Dinge zu erledigen.

    Obiges ist nur 1 beispielhafter Weg. Wer ihn gehen will, kann es, wer nicht, lässt es.

    Das S in IOT steht für Sicherheit.

    2 Mal editiert, zuletzt von llutz ()

  • Und?

    Nix und. Ist eine probate Lösung, die auf jeden Fall funktioniert. Ich habe das zig mal mit cdebootstrap gemacht.... man muss halt genaue Kenntnisse haben, welche Pakete nachzuinstallieren sind, damit hinterher alles läuft. Der Installer macht es einem auf jeden Fall einfacher. Aber wie gesagt, mit grml via SSH funktionierts tadellos.

  • Willst Du Debian Headless installieren, also quasi ohne den Installer direkt auf dem Rechner zu bedienen

    Genau das. Ich habe weder einen Monitor noch eine Tastatur im Haus, insofern bleibt mir nichts anderes übrig. Insofern ist der Vorschlag mit grml super, Sieht überhaupt gut aus, erstaunlich, daß ich das bisher übersehen habe.

  • ...habe weder einen Monitor noch eine Tastatur im Haus

    Grübel...

    WIE hast die diese Zeilen geschrieben? Axo, mit dem Handy...

    /joke


    Ich dachte primär an eine Installation per PXE von einem (temporär) aufgesetzten DHCP-Server.

    Damit kann man sich zumindest ein Kernsystem aufsetzen.

    Ggf. den Rest automatisch per "cloud-Init", zumindest haben wir das oft so gemacht, ist vor allem vor Docker zur automatischen Installation ganzer Server-VMs geeignet...

  • WIE hast die diese Zeilen geschrieben? Axo, mit dem Handy...

    Nö: In diesem Fall nicht zu Hause und zu Hause üblicherweise mit dem Laptop.

    Ich dachte primär an eine Installation per PXE von einem (temporär) aufgesetzten DHCP-Server.

    Geht natürlich, ist aber auch wieder eher umständlich. Ich probier mal die grml-Variante aus, sobald die Hardware eintrifft.

  • Ich probier mal die grml-Variante aus, sobald die Hardware eintrifft.

    Ja, ist unbedingt eine Empfehlung. Es gibt nur eine Besonderheit. Willst Du dem Stick noch eine zweite Partition vergeben, um z.B. /etc und /home persistent zu machen oder (wie ich das brauche) eine Datenpartition einrichten, musst Du den Stick mit grml2usb installieren. Brauchst Du nur einen Boot-Stick, z.B. als Rescue-Werkzeug, kannst Du das Image auch mit dd schreiben.

  • Der Stick soll mir ja nur als Installationsbasis für das eigentliche System dienen, insofern brauche ich da keine weitere Partition. Ich hab ihn trotzdem mit grml2usb beschrieben, da gibt es gleich eine Option zum Aktivieren von ssh.

  • Der Stick soll mir ja nur als Installationsbasis für das eigentliche System dienen, insofern brauche ich da keine weitere Partition. Ich hab ihn trotzdem mit grml2usb beschrieben, da gibt es gleich eine Option zum Aktivieren von ssh.

    Wie startest Du den headless? Ist das Bios-seitig schon so eingestellt, dass er den ohne Auswahl im UEFI-Menü bootet, wenn kein anderes OS verfügbar ist?

  • Update: Funktioniert, der Rechner bootet vom USB-Stick und ich kann per SSH drauf zugreifen.


    Jetzt muss ich nur noch meine SSD mit Strom versorgt bekommen, dann kann's losgehen.

  • Nächstes Update: Ich bin kurz vorm Aufgeben. Ich kriege das System einfach nicht zum Booten von der SSD.


    Ich hab diverse Varianten probiert, stretch und buster sowohl mit MBR als auch mit GPT, nix hat funktioniert. Ich habe auch versucht, die SSD per Adapter an mein Notebook zu hängen (Mac), den Installer zu booten und auf die SSD zu installieren.


    Alle Installationen, auch mit grml-debootstrap, liefen problemlos durch. Keine bootete.


    Irgendjemand noch eine Idee? Ich kann nicht mehr wirklich alle Varianten, die ich probiert habe, im Detail aufzählen, dafür sind's zu viele. Vielleicht hat ja jemand eine idiotensichere Idee, wie ich eine bereits erfolgte Installation auf sdX bootfähig mache.


    Mainboard ist das Asrock N3150DC-ITX, laut Handbuch ist das UEFI-fähig ("64Mb AMI UEFI Legal BIOS with GUI support").