Problem mit Temperatursensor DS18b20

  • Hallo,


    ich habe bei mir ein Phänomen, das ich einfach nicht erklären kann.

    Seit 2014 betreibe ich einen Raspi mit 15 Temperatursensoren. Es ist ein RasPi 1B+ mit Wheezy

    Alles wunderbar, bis sich letztens ein Sensor verabschiedet hatte.


    Da ich meine beiden Reserve-Sensoren anderweitig berbaut hatte (big error), musste ich mir neue besorgen.

    Und die vertragen sich nicht mit dem produktiven RasPi.


    Inzwischen habe ich eine Charge bei Reichelt und eine bei Pollin gekauft. Egal, sobald ich einen neuen anschließe, brechen die anderen weg.

    Es ist ja kein Weiterer dazugekommen. Da könnte man sagen, OK Obergrenze überschritten. Es ist ja nur ein Ersatz.

    Wenn ich einen neuen Sensor an einen Test-RasPi anschließe (Modell 1B+, aber mit Stretch und max 3 Sensoren), klappt alles. Sobald aber dieser Sensor an den anderen RasPi angeschlossen wird, verschwinden nacheinander die anderen Sensoren. Sobald ich ihn wieder trenne, kommen die anderen Sensoren wieder.


    Hm, ich verstehe es nicht ....

    Viele Grüße
    DocAdams

    1x RaspberryPi Modell B, 1x RaspberryPi 2, 1x RaspberryPi 3, 1x OpenELEC

  • Hallo,


    ist evtl. ein blöder Gedanke, egal. Vielleicht brauchen die neuen mehr Saft oder ist das Netzteil gealtert?

    "Alles, was wir sind, ist Sand im Wind, Hoschi."

  • Hm, ich verstehe es nicht ....

    du bist schon so lange dabei und geizt immer noch mit Infos,


    wie angeschlossen welchen pullup


    es gab mal eine Serie von Fälschungen dort wurden NPN Transistoren umbeschriftet


    1. Einzeltest der Neuen 1-n

    2. Eine Reihe stecken 1, Test -> +1, Test -> +1, Test usw bis es ausfällt

    3. pullup verringern und wieder zu 2.


    Bei mir sind die mit pullup 2,2k an 5V nach einem Jahr ausgefallen, ich verringerte den pullup auf 1,5k und dann liefen wieder alle, vermutlich Arbeitspunktverschiebung oder Alterung oder Run In

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

  • Hallo und Danke für eure Rückmeldung.


    Am Netzteil kann es eigentlich nicht liegen, das ist eher überdimensioniert.

    Von Fälschungen wusste ich nichts, wäre auch ein ganz blöder Zufall, wenn es mich erwischt hätte. Aber beim zweiten Nachkauf hatte ich mich bewusst für einen anderen Lieferanten entschieden, um evtl. eine Fehlcharge zu vermeiden.


    Also eine leicht angepasste Spezifikation könnte möglich sein, die bei mir das Fass zum überlaufen bringt? Ich hatte auch schon soetwas gedacht, hielt es aber für eher ausgeschlossen bei so einem Massenprodukt. Wieder was gelernt.


    Ich halte mich immer an die Anleitung von Raspi-Projekt. Und hatte schon Herzklopfen, weil ich einen 3,3K Widerstand eingebaut hatte. Damals waren es noch 10 Sensoren. Aber wie gesagt, bisher gingen 15 Sensoren anstandslos.


    Du gehst also bis auf 1,5k runter? OK, werde sehen, ob ich was rumliegen habe und mich auch "runtertasten".

    Viele Grüße
    DocAdams

    1x RaspberryPi Modell B, 1x RaspberryPi 2, 1x RaspberryPi 3, 1x OpenELEC

  • Du gehst also bis auf 1,5k runter?

    am AVR mit 5V

    am PI (3,3V) könnten sogar 1k oder 820 Ohm benötigt werden, mss man probieren, so hoch wie möglich, so tief wie nötig.

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

  • Die Störmöglichkeiten am 1-wire Bus sind vielfältig und zeigen sich v.A. beim (Master) search, bei dem alle Clients gemeinsam vom Master angesprochen werden. Da kann der letzte Client am Bus schon mal auf der Strecke bleiben und keine gültige ID mehr an den Master mehr senden. Dann bleibt er bis zum nächsten search, oder reset ausgeschlossen.


    In MAXIM APPNote 187 und Tutorial148 findest Du Hinweise zur allfälligen Bus-Optimierung.

    https://www.maximintegrated.co…pp-notes/index.mvp/id/148

    https://www.maximintegrated.co…pp-notes/index.mvp/id/187


    Servus !

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.

  • Ich habe den Schaltungsaufbau, der für mehrere Sensoren empfohlen wird. Also

    5V --> VDD

    3.3V --> pullup --> DATA

    GPIO4 --> DATA

    GND --> GND


    In Ermangelung von etwas Besserem habe ich jetzt einen 1k-Widerstand eingebaut. Zumindest läuft es mit allen Sensoren. Werde es beobachten und vielleicht einen etwas größeren Widerstand zusammen löten.

    Viele Grüße
    DocAdams

    1x RaspberryPi Modell B, 1x RaspberryPi 2, 1x RaspberryPi 3, 1x OpenELEC

  • In Ermangelung von etwas Besserem habe ich jetzt einen 1k-Widerstand eingebaut. Zumindest läuft es mit allen Sensoren

    siehste! war mein Tipp doch hilfreich!

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

  • Hallo,

    ich hatte jetzt länger nicht geantwortet, weil ich erst mal experimentieren wollte.


    Es gibt tatsächlich nur bei 1k Widerstand dauerhaft keine Probleme. Selbst bei 2k fielen hin und wieder welche kurzzeitig aus.

    Ich bleibe also bei 1k.

    Nun hoffe ich, dass es keine Schäden an den Sensoren oder am GPIO geben wird, wenn dauerhaft höhere Ströme fließen.

    Hm, das ist eine kleine Anfrage an die Profis ;-)


    Weil ich gesehen habe, dass anderweitig auf diese Diskussion verwiesen wurde, muss ich aber auch gestehen, dass mein Aufbau schon etwas extrem ist:

    15 Sensoren in gemischter Ring- und Stern-Anordnung, mehrere an verschiedenen Strängen über 15m Kabellänge entfernt. Da allerdings mit CAT7-Kabel. Das Ganze halt historisch gewachsen, sprich, mit der Zeit immer mehr ergänzt.

    Viele Grüße
    DocAdams

    1x RaspberryPi Modell B, 1x RaspberryPi 2, 1x RaspberryPi 3, 1x OpenELEC

  • Ich bleibe also bei 1k.


    Nun hoffe ich, dass es keine Schäden an den Sensoren oder am GPIO geben wird

    sagen wir so


    1k an 3,3V sind 3,3mA maximal das halte ich für den PI und für die Sensoren vertretbar denn der Strom fliesst ja nur wenn einer der beiden die Datenleitung auf GND zieht, man kann also für diese µs notfalls auch etwas höher im Strom gehen wenn nötig, dafür legt man halt Lesepausen ein wo beide keinen strom fliessen lassen.


    Man muss ja nicht die so oft genannten 30mA aus dem GPIO ziehen dauerhaft die eh nicht gelten auch wenn einige behaupten bei ihnen im Test hat es geklappt


    also für PI ist 3mA eine gute Wahl am GPIO (Port) der DS18B20 sieht das ähnlich, auch ein 820 Ohm wird beide nicht gleich umbringen.

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr