TiNo - batteriebetriebener Funksensor (Weiterentwicklung)

  • Welchen Reflowofen nutzt du und bist du damit zufrieden?

    suche nach "T-962A reflow oven", (z,B. hier). Ich habe nach erstem Gebrauch feststellen müssen dass die im Netz dringend empfohlenen Umbaumassnahmen (u.a. Austausch der Firmware) tatsächlich dringend zu empfehlen sind. Nach etwas Rumprobieren mit den Loetprofilen, Auswerten von Logs und Nachjustieren der Temperaturfühler bin ich jetzt einigermassen zufrieden.

    Insbesondere das Flashen der Firmware habe ich lange hinausgezoegert, es ist doch mit Zeitaufwand verbunden. Glücklicherweise hat es sofort funktioniert. Aber man kommt nicht drum rum.

    Zusätzlich habe ich noch in einen leise laufenden Lüfter investiert, weil das Geräusch des Originals wirklich ätzend ist.

    Die Verarbeitungsqualität meines individuellen Geräts war schlecht, die Bodenplatte hat eine Beule so dass die Schublade etwas klemmt.

    Aber es tut seinen Zweck und für den Preis ganz gut sogar, und ich glaube für Kleinserien taugt es durchaus.


    Bestückungsschabblone könnte man da auch herbekommen, falls es mit dem Bestücken dann schneller geht.

    spannende Frage, ich habe damit keine Erfahrung, aber das Bestücken der SMD Teile muss man trotzdem von Hand machen solange man nicht in eine Pick&Place Maschine investiert. Dann brauchst du auch noch eine mechanische Fixierung der Schablone auf der Leiterplatte. Die muss man sich dann wohl selber bauen?

    Das Aufbringen der Loetpaste mit einer Pipette ist eine Sache von Minuten, hat aber den grossen Nachteil dass man die Loetpaste nie gleichmässig auf die Loetflaechen bekommt, will sagen es kann schon mal vorkommen dass 2 Pins des Prozessors kurzgeschlossen werden wenn man zu viel Paste verwendet.

    Ich habe neulich eine Kleistserie vo 5 Stück aufgelegt um zu sehen wie lange es dauert.

    Die Platinen waren nach 1 Stunde fertig. Aber man darf den Zeitaufwand für das Einloeten der Pinleisten, des Batteriehalters und der RFM Module nicht unterschätzen. Das hat dann nocheinmal etwa eine Stunde gedauert.

  • Warscheinlich "doofe" Frage, und die Lösung steckt wohl hier drin:

    https://github.com/nurazur/TiN…md#empf%C3%A4nger-gateway

    Aber: Wie darf man sich denn die Gegenseite (Empfänger) vorstellen? Ist das die selbe Platine?

    Kann man sich den Empfänger so bauen, dass man diesen an den Raspberry Pi anschließen kann, dass die empfangenen Daten an diesen weiter gegeben werden.

  • Wie darf man sich denn die Gegenseite (Empfänger) vorstellen? Ist das die selbe Platine?

    genau, die selbe Platine aber andere Firmware. Die Aufgabenstellung ist ja eine andere: Empfange Pakete von einem TiNo, dekodiere die Daten und sende sie über das serielle Interface zum Raspberry Pi.


    Kann man sich den Empfänger so bauen, dass man diesen an den Raspberry Pi anschließen kann, dass die empfangenen Daten an diesen weiter gegeben werden.

    Natürlich, mit dem FTDI Interface.

    TiNo Empfänger Raspberry Pi
    VCC 3.3V
    GND GND
    TXO serial RX
    optional:
    RXI serial TX



    Mit minicom am Raspberry kann man die Daten empfangen, 38400Bd 8N0. Man kann natürlich ein einfaches Python Script am Raspberry installieren das die Daten in eine Datenbank schreibt.

    Der Empfänger-Sketch ist derzeit bewusst sehr einfach gehalten und leitet die dekodierten Daten einfach an den Raspberry weiter. Aber im Prinzip kann man auch beliebige Daten an an einen anderen Node im Netz schicken. Ich denke z.B an eine Ausbaustufe, wo ein TiNo etwa mal pro Tag Anweisungen vom Gateway anfordert, z.B Sendeleistung, Wiederholrate (also die Pause zwischen Messungen), Zeitsynchronisation etc. , und das Gateway diese vom Raspberry Pi bezieht.

  • Natürlich, mit dem FTDI Interface.

    oder CH342 oder das Funkmodul gleich an einen Nano328p anbauen, da ist dann seriell gleich dabei.

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

  • oder CH342

    ich meine nicht nen FTDI Konverter sondern die Pinleiste auf meinen Platinen, die dem FTDI-Pinning (fast) entspricht. Bei mir liegt CTS# auf GND. Dies ist identisch mit Arduino Pro-Mini.

    Einen USB zu 3V3 Logik serriell Konverter brauchst du nur wenn der serielle Port des Raspberry bereits von einem anderen Gerät besetzt ist.

    Ich sollte ein Bildchen malen.


    oder das Funkmodul gleich an einen Nano328p anbauen, da ist dann seriell gleich dabei.

    geht nicht. Arduino Nano ist 5V.

  • geht nicht. Arduino Nano ist 5V.

    dann dich micro/mini mit 8MHz und FTDI bei 3,3V oder per Pegelanpassung, ist ja nun kein Hexenwerk

    Am Empfänger wird ja Power vorhanden sein.

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  • Hallo jar , es tut mir leid aber manchmal kann ich dir nicht folgen...



    Hier 2 Bildchen wie man den TiNo als Gateway an den Raspberry Pi anbinden kann,


    Hier direkt an seriellen Port des Raspi:



    Hier über USB-Seriell Konverter (3V3) und USB Kabel an USB Port.



    Batteriehalter brauchts als Gateway natürlich nicht.

    Der Konverter kostet < 1 Euro. Ich habe den hier

  • es tut mir leid aber manchmal kann ich dir nicht folgen...

    du schriebst nano geht nicht wegen 5V, das Problem haben wir doch immer beim PI mit den meisten Schaltungen, dafür gibt es Pegelwandler.

    Ein USB Seriel Pegelwandler kostet auch Geld, aber nun gut. Ich müsste das genau prüfen warum es am Nano nicht gehen sollte.

    Ein Nano hat USB an Board und den kann ich sogar aus dem PI programmieren, befragen und er antwortet ist leichter für Updates.

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  • du schriebst nano geht nicht wegen 5V

    richtig, Arduino Nano ist keine gute Wahl. Das hat jetzt nichts mit dem Raspberry zu tun, ausnahmnsweise.

    1. Die RFM Module haben ein absolute maximum rating von 3.6V, und aus Erfahrung kann ich nur sagen dass man die Grenze besser einhalten sollte. Der Nano hat zwar einen 3V3 Ausgang vom CH340/FTDI Chip, aber dann sind da immer noch die 5V Pegel des SPI Busses, und ich bin mir auch nicht sicher ob der USB Chip auf Dauer genug Strom liefern kann (90mA max bei Boost Power)

    2. Desweiteren hat das RFM Modul eine sehr kleine Massefläche, welches als "Ground Plane" nicht besonders gut taugt.

    3. Drittens wird mit dem Nano eine arge Bastelei draus, weil das RFM Modul ein 2mm Raster hat. Müsste man also wieder eine Trägerplatine entwerfen. Das macht aber keinen Sinn, weil man wahrscheinlich viel weniger Gateways als TiNo's im Netzwerk hat und weil man ein TiNo Board leicht in ein Gateway verwandeln kann indem man einen Konverter für 60 Cent draufsteckt, wenn das Gateway am USB betrieben werden soll.

    Genug Argumente?

    Ich müsste das genau prüfen warum es am Nano nicht gehen sollte.

    Ich habe das bereits gemacht und kam zu dem Ergebnis dass der Nano für meinen Zweck nicht geeignet ist. Mit dem Konverter auf dem TiNo kann ich ebenfalls alle TiNo Boards vom Raspberry Pi aus programmieren und testen.

  • Mit dem Konverter auf dem TiNo kann ich ebenfalls alle TiNo Boards vom Raspberry Pi aus programmieren und testen.

    wenn der Tino wenigstens die passende "FTDI" Belegung wie der Arduino mini328p hätte dann könnte man das USB Modul direkt anstecken, man bräuchte keinen neuen extra Konverter.

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  • wenn der Tino wenigstens die passende "FTDI" Belegung wie der Arduino mini328p hätte

    hat er doch!

    dann könnte man das USB Modul direkt anstecken

    kann man doch!



    Schrieb ich auch bereits:

    die Pinleiste auf meinen Platinen, die dem FTDI-Pinning (fast) entspricht. Bei mir liegt CTS# auf GND. Dies ist identisch mit Arduino Pro-Mini.



    So, ich glaube jetzt ist es gut.