Raspi-KI

  • Hallo Leute,

    ich bin in der Programmierung (C-Code) ein alter Hase und möchte gern eine KI realisieren.

    Das Konzept für den Kernel steht, allerdings hat die gesamte KI einen so grossen Umfang,

    dass meine Sorge, allein niemals fertig zu werden, realistisch ist.

    Ich bin zum Raspi gekommen, da mit überschaubarem Aufwand und

    Kosten auf Basis eines Clusters Parallelverarbeitung möglich ist.


    Was haltet Ihr davon?


    Es müsste jedem klar sein, dass es viel Arbeit ist, daher denke ich an die Gründung eines Vereins.


    Folgende Überkegungen:

    1) Die KI ist autark und vom Internet

         unabhängig

    2) Die KI ist nicht öffentlich

    3) Di Ki wird zu rein

    nichtkommerziellen Zwecken

    aufgebaut und genutzt

    4) Die KI umfasst folgende Module

    a) Cluster zur parallelen

    Datenverarbeitung

    b) redundant, jeder ausgefallene

    Einzel-Rechner kann von den

    übrigen ersetzt werden

    c) Spracherkennung

    d) Sparachausgabe

    e) Kamera und Mustererkennung

    f) Logig-Einheit KI-Kernel in allen

    Einzel-Rechner identisch

    5) Die KI ist auf Basis von

    RaspberryPi umgesetzt.

    6) Die KI stellt ein Werkzeug dar, dass

    seinen Zweck darin sieht, mit

    Menschen zu kommunizieren und

    nach Vorbild von Wikipedia zu

    lernen.

    7) Der Verein verfolgt rein

    nichtkommerzielle Ziele.


    Es soll gelten, dass alle Mitglieder das Recht auf eine volständige KI in hardware und Software, haben.

    Lediglich der Sorce, sollte zum Zwecke der Pflege

    beim Entwickler verbleiben.


    Wer könnte sich vorstellen, mitzumachen?


    Gruss, NatureWeAre (:

    Edited once, last by NatureWeAre ().

  • Hi,

    ja klar ... macht bei der immensen Rechenleistung eines Pi auch absolut Sinn ...


    Sorry, aber ich halte das für ein reines Hirngespinst, über dessen Ausmaß an Arbeit Du vermutlich keinerlei Vorstellung hast.

    Zudem halte ich das

    Lediglich der Sorce, sollte zum Zwecke der Pflege

    beim Entwickler verbleiben.

    für so etwas absolut kontraproduktiv.


    nix für ungut,

    -ds-

  • Ich schließe mich dreamshader an - und stelle mir zusätzlich die Frage, was du eigentlich unter "KI" verstehst.


    Z.B.

    d) Sparachausgabe

    Hat IMHO absolut nichts mit künstlicher Intelligenz zu tun, das kann espeak ja auch.

    c) Spracherkennung

    Von mir aus, wenn dazu gelernt wird - aber auch hier könnte man doch Zeit und Manpower besser für die Verbesserung bestehender Projekte verwenden (PocketSphinx und co.)

    e) Kamera und Mustererkennung

    Auch das ist keine Pioniersarbeit, einfache (und komplexe) Bildauswertung mit OpenCV u.a. gibt's schon seit Jahrzehnten, und "schlaue" Bilderkennung ist auch frei verfügbar samt trainierten KNNs.

  • Naja ... ich meine zudem dass jemand, der sich selbst als

    ich bin in der Programmierung (C-Code) ein alter Hase

    bezeichnet und ernsthaft ein in die Jahre gekommenes Smartphone als Hardware-Basis für eine KI Lösung vorschlägt, sich nicht wundern muss, wenn er von mir nicht ernst genommen wird.


    cu,

    -ds-



  • Hi Leute,

    wenn jemand eine klare Definition zum Thema Intelligenz hat, der möge auch schamfrei kritisieren.


    Ich kann nur vermuten, dass der eine oder andere algorithmisch müde ist und sich mit big data beschäftigt.

    Grosse Rechenleistung und viele Daten ersetzen keinen effektiven Code.


    Es ist das erste mal, dass ich in einem Forum poste.

    Denke, hier im Pi-Forum finde ich Leute, die sich an grosse Themen herantrauen.

  • Hallo NatureWeAre ,


    herzlich Willkommen im Forum! Ich finde es schön, daß Du ein großes Projekt angehen willst. Inhaltlich bin ich aber bei dreamshader und Linus : Der Pi erscheint mir hier nicht die richtige Plattform zu sein. Oder was genau versprichst Du Dir von

    auf Basis eines Clusters Parallelverarbeitung

    ? Falls Du da einen Performancegewinn erwartest, wirst Du, fürchte ich, enttäuscht werden. Du wirst mit keiner Menge von Raspberrys mehr Leistung erhalten, als wenn Du das gleiche Geld in PC-Hardware steckst.


    Ich drücke Dir trotzdem die Daumen, daß Du genug Interessenten für Deinen Verein findest. Wobei

    Lediglich der Sorce, sollte zum Zwecke der Pflege

    beim Entwickler verbleiben.

    mich persönlich abschrecken würde.

  • Der Raspi zu schwach?


    Ich bin gespannt auf eine Alternative, die nicht schon vom Betriebssystem in die Knie gezwungen wurde.


    Wenn man im Internet recherchiert, findet man viele Posts darüber wie hoch die performance sein soll.


    Und ja, übliche Matrizen wachsen exponentiel mit der Anzahl an Daten.


    Doch kein einziger Post spricht davon, intelligent zu sein.

    Denkt doch nach. Tourenmaschine+Tourenmaschine=Tourenmaschine

    So kommt keine KI raus.

    Schon gar nicht dann, wenn diese Touringmaschine die beste hardware hat.


    Mich begeistert der Beweis für Intelligenz. Nicht geschwindigkeit.


    Warum schreckt es Euch ab, wenn ihr den Code den ihr schreiben würdet, auch Euer bleibt?


    Soll es heisen, dass ihr an open source denkt?

    Warum sollen Andere besser coden als ihr, die Ideengeber?

  • Ich bin gespannt auf eine Alternative, die nicht schon vom Betriebssystem in die Knie gezwungen wurde.

    Da kann ich Dir nicht folgen. Meinst Du, andere Linuxsysteme würden vom Betriebssystem mehr in die Knie gezwungen als ein Raspberry? Woran machst Du das fest?

    Wenn man im Internet recherchiert, findet man viele Posts darüber wie hoch die performance sein soll.

    Wenn man im Internet recherchiert, findet man auch viele Posts darüber, daß die Erde flach (oder wahlweise hohl) ist. Wahr wird's davon trotzdem nicht.

    Mich begeistert der Beweis für Intelligenz. Nicht geschwindigkeit.

    Dann wiederhole ich meine Frage: Was versprichst Du Dir von einem Cluster aus Raspberry Pis gegenüber einer beliebigen anderen Plattform?

  • Grosse Rechenleistung und viele Daten ersetzen keinen effektiven Code.

    Nein, aber durch Superbenzin wird aus einem Trecker auch kein Formel 1 Bolide ...


    Wenn man im Internet recherchiert, findet man viele Posts darüber wie hoch die performance sein soll.


    Zeig' mal ...

    Der Pi kann, durch die GPU, für seine Leistungsklasse ganz gut Videowiedergabe. Das war's aber dann schon.

    Was Du bei Deinen Recherchen sicherlich auch entdeckt hast sind der begrenzte RAM, den er sich mit der GPU teilt und der grottenschlechte IO Durchsatz.


    Ich bin gespannt auf eine Alternative, die nicht schon vom Betriebssystem in die Knie gezwungen wurde.

    Wieso willst Du Alternativen von uns wissen?

    Du solltest schon zu Deiner Idee stehen und uns davon überzeugen, dass sie Sinn macht.


    btw Betriebssystem: du hast ja schon den Kernel erfolgreich angepasst (was auch immer Du darunter verstehst) ... da kannst Du ja bereits drauf aufsetzen und mal ein paar Eckdaten liefern.


    Warum schreckt es Euch ab, wenn ihr den Code den ihr schreiben würdet, auch Euer bleibt?

    Das ist immer der Fall ... der Urheber ist und bleibt der Urheber, das ist nicht übertragbar.


    Soll es heisen, dass ihr an open source denkt?

    Warum sollen Andere besser coden als ihr, die Ideengeber?

    Weil das Thema so komplex ist, dass es mit Sicherheit genügend Entwickler auf der Welt gibt, die die einzelnen Bereich besser kennen und beherrschen als ich. Und die nicht versuchen mit ins Boot zu holen finde ich kurzsichtig. Ohne das Wissen und der Arbeit vieler Entwickler die auf der halben Welt dem Open Source Gedanken folgen wären die meisten grossen Open Source Projekte gar nicht denkbar.

    Prinzipiell finde ich den Standpunkt "meine Sourcen, meine Geheimnisse" lächerlich. Leuten mit dieser Einstellung rate ich mal zu hinterfragen, ob sie sich nicht vielleicht zu wichtig nehmen.


    Also sorry, aber ich finde nur Argumente, die gegen Deine Idee sprechen.

    Wo bleibt Deine Überzeigungsarbeit?

    Bis auf den Hinweis auf das Clustern (wozu schon von Anfang an an cluster denken, wenn der Pi angeblich doch so performant ist) und dem auf Deinen "effektiven" Code kann ich da nichts finden.

    Apropo effektiver Code: hast Du schon mal bei einer Uni, die sich mit KI beschäftigt angefragt, ob sie noch einen Mitstreiter brauchen können der sich KI sogar auf einem Pi zu impementieren zutraut?


    //EDIT: dass wir uns nicht falsch verstehen: ich finde, der Pi ist ein geniales SoC und lädt durch die GPIOs förmlich zum herumspielen und experimentieren ein. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist imho unschlagbar ... nur sollte man halt keine Performance erwarten, die über der eines Smartphones (was der Pi ja nun mal ist) liegt.

    Ich bastle mit dem Ding seit über 5 Jahren rum und habe, neben einer Halde angefangener Teil-Projekte, noch auf Jahre hinaus Ideen, was ich noch ausprobieren will.

    Aber bei allem Enthusiasmus: immer die Kirche schön im Dorf lassen ... denn das Teil zu clustern oder als Plattform für KI einzusetzen gehören definitiv nicht dazu.


    cu,

    -ds-

  • Ich verprech mir von anderen Plattformen nichts, was der Raspi nicht auch hat.


    Denke eher an ein Konzept, günstig, einfach zu handhaben und übersichtlich in der Konfiguration.

    Wenn es läuft, hat man einen guten Grund, mit Grossrechnern loszulegen.


    Was sucht ihr hier, wenn Eurer Meinung nach der Raspi nichts taugt?

  • Was sucht ihr hier, wenn Eurer Meinung nach der Raspi nichts taugt?

    Sorry, aber das finde ich ganz schön übergriffig :fies:

    Frag' doch mal die anderen 50.000 Mitgieder hier ...


    Nur weil man Dir Argumente gegen Deine, sagen wir mal "geistigen Flatulenzen", liefert und dazu nicht Beifall klatscht?

    Sorry, aber Du bist mir zu "trollig".

    cu,

    -ds-

  • NatureWeAre : Ich sehe, daß Du den Eingangspost editiert hast. Persönlich hätte ich einen separaten Post zur Klarstellung besser gefunden, das hätte den Diskussionsverlauf nachvollziehbarer gemacht und auch die hinzugekommenen/genauer erklärten Aspekte deutlich hervorgehoben.


    Ich habe immer noch nicht genau verstanden, was Du realisieren möchtest und warum Du ein Cluster aus Raspberry Pis für das Mittel der Wahl hältst. Interpretiere ich das hier:

    Cluster, bedeutet erstmal nur, dass alle Prozesse, die auf Devices zugreifen, auf einem RasPi paralell laufen, damit die KI-Rechner von diesen Prozessen befreit werden können.

    dahingehend richtig, daß die eigentliche KI gar nicht auf dem Raspberry laufen, sondern dieser als Schnittstelle zwischen KI und Außenwelt fungieren soll?


    Vielleicht kannst Du ja Dein Konzept, sowohl insgesamt als auch das des KI-Kernels, etwas detaillierter erläutern. Vielleicht wird ja dann klarer, was Du vorhast und wie der Raspberry da reinpasst.


    Noch kurz zu einigen weiteren Aussagen:

    Die ersten DOS-Rechner hatten eine ähnliche Performance, wie der heutige Raspi, allerdings mit 33MHz und 4MB RAM.

    Nein, nicht annähernd. Zumindest ist mir keine Metrik bekannt, nach der das der Fall wäre.

    Der DOS-Rechner hatte kein WLan, Bluetuth, noch LAN und auch keine sonstigen GPIO-Schnittstellen, die vom Betriebssystem unterstützt werden mussten.

    Ohne diese Prozesse, lässt sich die Performance des Raspi um Faktor 1800/33=54 steigern.

    Damit stimmt natürlich auch diese Schlußfolgerung nicht. Zumal mir nicht klar ist, wie Du ohne jegliche Schnittstellen Devices ansprechen möchtest.

    Würde das nicht reichen, verteilt man die Rechenleistung auf mehrere weitere Raspis.

    Auch das habe ich noch nicht verstanden: Geht es Dir nun um Performance oder ist Dir die eher egal? Im ersteren Fall halte ich den Raspberry nach wie vor für keine gute Wahl, im letzteren verstehe ich nicht, warum Du mehrere zu einem Cluster verbinden möchtest.

    Was sucht ihr hier, wenn Eurer Meinung nach der Raspi nichts taugt?

    Ich glaube nicht, daß irgendjemand hier dieser Meinung ist. Der Raspberry ist eine großartige kleine Maschine, aber das macht ihn nicht zum universellen Mittel der Wahl für alle Zwecke. Überspitztes Analogon: Wenn Du auf die Idee kämest, Deinen nächsten Umzug statt mit einem Transporter mit einem "Cluster" aus 20 Fahrrädern durchzuführen, würdest Du selbst in einem Fahrradforum sicherlich nicht ausschließlich Zustimmung ernten.


    P.S. Es heißt "Turingmaschine" (nach Alan Turing). Warum Du dieses theoretische Konstrukt hier immer wieder anführst, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Du scheinst es als Synonym für eine wie auch immer geartete Beschränktheit aktueller Rechnerarchitekturen zu verstehen. Wie Du diese Beschränktheit dann aber mit HIlfe eben dieser Architekturen überwinden willst, verstehe ich nicht.

  • Ich sehe, daß Du den Eingangspost editiert hast. Persönlich hätte ich einen separaten Post zur Klarstellung besser gefunden, das hätte den Diskussionsverlauf nachvollziehbarer gemacht und auch die hinzugekommenen/genauer erklärten Aspekte deutlich hervorgehoben.

    Naja ... ist imho eine bequeme, wenn auch perfide Methode um seine Kritiker zu diskreditieren ... :fies:

    Aber unsere Mods können das Original sicher als zusätzliche Informationsquelle wieder herstellen.

    cu,

    -ds-

  • Ich habe den ursprüngliche Beitrag #1 von NatureWeAre wieder hergestellt - damit die nachfolgenden Beiträge nachvollziehbar sind.


    Es folgt die aktualisierte Version des Beitrags #1 von NatureWeAre :




    Hallo Leute,

    ich bin in der Programmierung (C-Code) ein alter Hase und möchte gern eine KI realisieren.

    Das Konzept für den Kernel steht, allerdings hat die gesamte KI einen so grossen Umfang,

    dass meine Sorge, allein niemals fertig zu werden, realistisch ist.

    Ich bin zum Raspi gekommen, da mit überschaubarem Aufwand und

    Kosten auf Basis eines Clusters Parallelverarbeitung möglich ist.


    Cluster, bedeutet erstmal nur, dass alle Prozesse, die auf Devices zugreifen, auf einem RasPi paralell laufen, damit die KI-Rechner von diesen Prozessen befreit werden können.

    Die ersten DOS-Rechner hatten eine ähnliche Performance, wie der heutige Raspi, allerdings mit 33MHz und 4MB RAM.

    Der DOS-Rechner hatte kein WLan, Bluetuth, noch LAN und auch keine sonstigen GPIO-Schnittstellen, die vom Betriebssystem unterstützt werden mussten.

    Ohne diese Prozesse, lässt sich die Performance des Raspi um Faktor 1800/33=54 steigern.

    Würde das nicht reichen, verteilt man die Rechenleistung auf mehrere weitere Raspis.


    Etwas sollte für Euch klar sein:

    Eine langsame KI ist immer noch eine KI und eine beschleunigte Touringmaschine wird nie zur KI.


    Was haltet Ihr davon?


    Es müsste jedem klar sein, dass es viel Arbeit ist, daher denke ich an die Gründung eines Vereins.


    Folgende Überlegungen:

    1) Die KI ist autark und vom Internet

    unabhängig


    2) Die KI ist nicht öffentlich

    3) Die Ki wird zu rein

    nichtkommerziellen Zwecken

    aufgebaut und genutzt

    4) Die KI umfasst folgende Module, für die jeweils ein Raspi notwendig wird:

    A) Spracherkennung

    B) Sprachausgabe

    C) Kamera und Mustererkennung

    D) Logig-Einheit KI-Kernel in allen

    Einzel-Rechner identisch

    5) Die KI stellt ein Werkzeug dar, dass

    seinen Zweck darin sieht, mit

    Menschen zu kommunizieren und

    nach Vorbild von Wikipedia zu

    lernen.

    6) Der Verein verfolgt rein

    nichtkommerzielle Ziele.


    Es soll gelten, dass alle Mitglieder das Recht auf eine vollständige KI in hardware und Software, haben.

    Lediglich der Sorce, sollte zum Zwecke der Pflege

    beim Entwickler verbleiben.

    Viele denken, mit open source ginge es besser, aber nur, wen alle das gleiche Ziel verfolgen.

    Wir müssen nicht darüber diskutieren, was aus einer KI wird, die kommerziell oder militärisch genutzt weden soll.


    Wer könnte sich vorstellen, mitzumachen?


    Gruss, NatureWeAre (: