Schöne Zusammenfassung, ds! Insbesondere am PI A ist Variante 3 hilfreich, um den einen USB-Port freizuhalten (bei meinem Tachometer-PI spare ich mir so auch die "großformatigen" Stecker).
[ FAQ ] Stromversorgung Raspberry Pi
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thbeckmann -
September 22, 2013 at 8:53 AM -
Thread is Resolved
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[ FAQ ] Stromversorgung Raspberry Pi? Schau mal ob du hier fündig wirst!
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Ergänzung (ich finde das kommt nicht deutlich genug heraus)
Die GPIO liefern ja nur begrenzten Strom aus der CPU welchesr begrenzt ist auf sagen wir 10mA x n-Ports
Die 3,3V am GPIO sind begrenzt durch den Spannungsregler auf sagen wir 100mA, der wird durch die CPU ja schon fast
an der Begrenzung gefahren und verheizt 1,7W in Wärme, deswegen ja auch mein PI Tuning mit dem KIS, liefert weniger Wärme und mehr 3,3V "Saft" am GPIO für Zusatzschaltungen. -
Hallo zusammen,
dies ist echt super erklärt. Habe aber noch eine Frage.
Funktioniert Variante 2 auch mit diesem USB Hub: D-Link USB 2.0 4-Port Hub
oder welchen USB hab empfiehlt Ihr mir. Bin um jede Hilfe sehr dankbar.
Gruß
Daniel -
Post by dreamshader
Hallo Raspi-Besitzer und andere Interessiert,hier mal die FAQ zum Thema Stromversorgung des RPi.
Ich denke mal, hier ist genügend Raum, um das Thema noch ausführlich zu behandeln.Fragen, Anregungen und Alternativ-Lösungen sind hier ausdrücklich gewünscht.
Ich nehme geeignete Informationen aus Beiträgen auch gerne in den Info-Thread auf.
bye,
-ds-
Post by stbi
Mir fallen da noch einige weitere Varianten ein:- Verwendung eines Netzteils mit speziell angefertigtem oder modifizierten USB-Y-Kabel zur parallelen Versorgung von Raspi und USB-Hub. Dies setzt natürlich voraus, daß der USB-Hub ebenfalls mit 5 V versorgt werden kann.
- Überbrückung der Polyfuse. Tut man zwar nicht, dürfte aber letztlich auf Dasselbe hinauslaufen wie die Versorgung über GPIO-Pins oder eine der USB-A-Buchsen, wo ja auch die Sicherung umgangen wird.
Angaben natürlich alle ohne Gewähr (sondern mit Pistole ).
Grüße,
Stefan
Post by dreamshader
Hi,also das mit dem Y-Kabel verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz
Das mit der Überbrückung der Polyfuse hat den Nachteil, dass Du Deinen Garantie-Anspruch verlierst.
Sicher gibts noch mehr Varianten - allein schon wenn man die drei vorgestellten mischt.
Davon würde ich allerdings dringend abraten, weil es imho dann sehr schwierig sein dürfte bei einem Problem die Stromversorgung sicher als Fehlerquelle auszuschliessen.bye,
-ds-
Post by freibeuter
Habe schon länger einen Raspberry (über ein Jahr) und habe jetzt erst bemerkt, dass er an sich schon 700mA "braucht". Habe ihn momentan an einem alten Handy-Ladekabel hängen von Samsung, dass 700mA liefern soll. Auch habe ich noch einen USB-Stick und einen 433MHz-Transmitter am Pi hängen - läuft alles ohne Probleme. Trotzdem meine Frage: Lohnt es sich mal auf ein Ladekabel mit 1A umzusteigen, oder soll ich meinen RPi weiter so betreiben (never touch a running System).
Habe einen Raspberry Pi B Rev. 1 (den mit 256MB RAM), der per Ethernet am NW hängt.
[HR]
Post by herr.winter
Sehr schöne Anleitung ds. Danke.Das mit dem Y-Kabel halte ich in so fern für interessant, weil es eine 1-Netzteil Lösung darstellt, die einen Port am Hub frei läßt. Voraussetzung ist aber, daß das netzteil entsprechend stark ist, sonst landet man wieder bei den gleichen Energieproblemen.
Ich habe jetzt noch eine Abwandlung von Variante 2 mit 2 Netzteilen erfolgreich getestet:
- 2A Netzteil am Hub
- 1A Handyladegerät am einen USB-Port
- Anderer USB-Port am Steuereingang des Hubs
So hab ich alle 4 Hub-Ports frei für Geräte, was auch bitter nötig sein wird. HD, Scanner, Drucker und WLAN-Stick sollen da ran.Lustig dabei ist die Tatsache, daß das selbe Netzteil am Mikro-USB nicht ausreicht, den Pi zu versorgen, am USB funktioniert es aber wunderbar. Die Sicherung scheint ein echter Stromfresser zu sein. Anders kann ich mir das nicht erklären.
Sicherung überbrücken will ich nur ungern. Ich kann nicht gut genug löten, um mich an die Platine zu wagen. Deshalb eine andere Überlegung zu Variante 3, die mit einem Netzteil auskommt und mir am Ende 6 freie USB-Ports bieten würde:
- ein richtig fettes Netzteil mit mindestens 4A
- Strom geht in den GPIO Port
- 2. Kabel kommt aus dem 5V Anschluß des GPIO wieder raus und versorgt den Hub mit 2A
- Alternativ zur Stromabnahme am GPIO: Das Netzteil-Kabel splitten und das eine Kabel direkt an den Hub.
Die Fragen, die sich mir da stellen sind:- Was passiert wenn der Hub nicht genug Strom verbrät, weil grade nichts angeschlossen ist? Wird dann der Pi überlastet? Und wenn ja, könnte man das durch irgend eine einfache Schaltung verhindern?
- Hält der GPIO Port 4A überhaupt aus?
- Kann man bei dem Split-Kabel mit einfachen Mitteln verhindern, daß der Pi mehr als 2A abkriegt?
Falls das dumme Fragen sind, entschuldigt mich bitte, hab von Elektonik fast keine Ahnung und versuch da nur mit Unwissenheit und Logik ranzugehen.
[HR]
Post by dreamshaderQuote from herr.winterDisplay More
Sehr schöne Anleitung ds. Danke.
...
Die Fragen, die sich mir da stellen sind:
Was passiert wenn der Hub nicht genug Strom verbrät, weil grade nichts angeschlossen ist? Wird dann der Pi überlastet? Und wenn ja, könnte man das durch irgend eine einfache Schaltung verhindern?
Hält der GPIO Port 4A überhaupt aus?
Kann man bei dem Split-Kabel mit einfachen Mitteln verhindern, daß der Pi mehr als 2A abkriegt?
Falls das dumme Fragen sind ...Moin,
bitte ... hatte ich sowieso schon lange vor ...
Zu Deinen Fragen:
1. Wenn Dein Auto 6 Liter auf 100 km verbraucht spielt es dann eine Rolle, ob Du den werkseitig eingesetzten Benzinschlauch mit 10 mm Innendurchmesser durch einen mit 60 mm Innendurchmesser ersetzt?
2. Da sind nicht die GPIO Ports involviert sondern eher die Leiterbahnen des RPi Boards. Allerdings kann ich, wie schon im anderen Thread erwähnt, keine Aussage darüber treffen, wieviel Strom die verkraften.
3. Bei Variante 3 nur wenn Du ein 2000 mA Netzteil verwendest. Bei Variante 1 sowieso und bei Variante 2 könntest Du in das Y-Kabel eine Feinsicherung mit 2A einbauen.übrigens gibt es keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten.
cu,
-ds-
[HR]
Post by Fliegenhals
Das mit den 700mA ist relativ, es kommt halt auch darauf an, was alles am RPi angeschlossen ist und was darauf gerade läuft ( OS + Programme ). Ich hatte vor einiger Zeit mal einen Stromverbrauch von ca. 500mA, ohne externe Geräte am RPi, mit Raspian im grafischen Modus gemessen.Ich würde zu den letzten beiden Schaltfällen noch anmerken, daß damit der eingebaute Überspannungsschutz des RPi, nicht mehr richtig wirken kann. Auch sollte man erwähnen, das die Polyfuse nicht nur bei Kurzschluß wirkt, sondern auch vor Überlastung schützen soll und bei Überlastung ihren Widerstand erhöht, was eine niedrigere Versorgungsspannung und damit unter Umständen, ein instabiles System zur Folge hat. Diese Satz im Wikipedia beschreibt die Polyfuse, recht gut.
" Eine selbstrückstellende Sicherung ist ein elektrisches Bauelement in Form eines Kaltleiters auf Polymerbasis mit einem nichtlinearen Widerstandsverlauf, das sich bei hohen elektrischen Strömen, wie bei einem Kurzschluss, erwärmt und infolgedessen hochohmig wird. Nach Abkühlung wird es von selbst wieder niederohmig, was einer Funktion ähnlich wie einer Sicherung mit selbständiger Wiedereinschaltung gleichkommt. "
[HR]
Post by dreamshader
Moin Fliegenhals,da bist Du mit Deinen 500 mA imho aber eine Ausnahme.
Ich behaupte jetzt mal ganz frech, dass 50% der Benutzer den RPi übertaktet haben und meist unter Vollast fahren (Media-Center).
Und ich behaupte zudem, dass diese RPi durch die Übertaktung ca. 800 - 900 mA ziehen.Die Hinweise von Dir werde ich gerne mit in den Info-Thread einflechten.
Danke,
-ds-
[HR]
Post by herr.winter
Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, spielt es ab einer Mindeststärke von 2A eigentlich keine Rolle mehr, wie stark das Netzteil ist, da von der Leistung immer nur das in den Pi kommt, was auch wirklich gebraucht wird.Wenn dem so ist: Die meisten Netzteile haben doch schon eine Sicherung. Der Schutz vor Kurzschluß ist also gewährleistet. Dann wäre die einzige Aufgabe für die Sicherung am Micro-USB doch eigentlich, die Leiterbahnen vor Überlastungen durch zu hungrige Verbraucher an den USB-Ports oder am GPIO zu schützen.
Wenn ich dann also z.B. ein 50A Netzteil mit Kurzschlußsicherung an den GPIO klemme und als einzige Hardware an den Pi nen USB-WLAN-Stick und den aktiven Hub hänge, wäre ich demnach ja immernoch auf der sicheren Seite. Stimmt das so in etwa?
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Post by Fliegenhals
Eigendlich waren es noch weniger als 500mA. Ich will damit nur aufzeigen das es beim Betrieb auch immer darauf ankommt, wie und mit was der RPi betrieben wird. Ob nun die Hälfte aller RPi Nutzer ihr Gerät übertakten, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich denke aber auch, daß viele RPi's ohne viel Peripherie im Konsolenmode, ihren Dienst verichten und wenn dies so ist, alles ohne Probleme läuft, man sein "schwaches" Netzteil nicht gleich entsorgen muß. Aber eine gewisse Leistungsreserve der SV, ist auf jeden Fall nicht von Nachteil.Quote from herr.winter
Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, spielt es ab einer Mindeststärke von 2A eigentlich keine Rolle mehr, wie stark das Netzteil ist, da von der Leistung immer nur das in den Pi kommt, was auch wirklich gebraucht wird.Wenn dem so ist: Die meisten Netzteile haben doch schon eine Sicherung. Der Schutz vor Kurzschluß ist also gewährleistet. Dann wäre die einzige Aufgabe für die Sicherung am Micro-USB doch eigentlich, die Leiterbahnen vor Überlastungen durch zu hungrige Verbraucher an den USB-Ports oder am GPIO zu schützen.
Wenn ich dann also z.B. ein 50A Netzteil mit Kurzschlußsicherung an den GPIO klemme und als einzige Hardware an den Pi nen USB-WLAN-Stick und den aktiven Hub hänge, wäre ich demnach ja immernoch auf der sicheren Seite. Stimmt das so in etwa?
Sieh es mal so: die Polyfuse soll verhindern, daß kein Strom größer 1100mA durch die Leiterbahnen des RPi fließen kann. ( Im Normalfall wird es aber noch weniger sein. ) Es wäre auch denkbar, daß der Querschnitt der Leiterbahnen vom Punkt der Einspeisung bis zum letzen evtl. Anschluß abnimmt, da auf dem Board des RPi jedes System ( z.B. Spannungswandler, CPU/GPU/RAM, USB Hub ) soviel Strom entnimmt (bzw. in Wärme umwandelt ), wie es für den Betrieb erforderlich ist.
Falls Du ein 50A Netzteil als SV an den GPIO klemmst, kommt es darauf an wie groß und wie schnell deine Sicherung ist und ob jedes Netzteil einen "sicheren" Betrieb gewährleistet, glaube ich nicht. ( Eine Sicherung soll ja nicht nur vor Kurzschluß, sondern auch vor Überlastung schützen. )
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Post by framp
<OT>Quote from dreamshader
...übrigens gibt es keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten...
Dem stimme ich absolut zu. Aber es gibt auch Leute die stellen dieselbe Frage immer wieder und nach dem zweiten Mal ist die Frage dann für mich schon dumm
</OT>
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Post by FliegenhalsQuoteDisplay More
framp schrieb:
<OT>
dreamshader schrieb:
...übrigens gibt es keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten...
Dem stimme ich absolut zu. Aber es gibt auch Leute die stellen dieselbe Frage immer wieder und nach dem zweiten Mal ist die Frage dann für mich schon dumm
</OT>Die Frage ist nicht dumm, vielleicht aber jener, der sie stellt.
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Post by stbi
Moin,Quote from dreamshader
also das mit dem Y-Kabel verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganzQuote from dreamshader
Das mit der Überbrückung der Polyfuse hat den Nachteil, dass Du Deinen Garantie-Anspruch verlierst.Und wenn der Pi durchbrennt, weil Du mit den anderen Methoden die Sicherumg umgangen bist, dann nicht?
Ich sach' mal, der Pi ist für Bastler, und wenn die Garantie flöten geht, dann ist das eben Bastlerpech.
Hier noch eine Skizze zu der Lösung von herr.winter:
Wenn die Leiterbahnen dabei ein Problem darstellen sollten, könnte man ja immer am selben Pin rein- und rausgehen, dann wären die Leiterbahnen gar nicht involviert.
Aber das Leiterbanhn-Problem hätte man ja auch bei den Varianten 2 und 3.
Gruß,
Stefan
[HR]
Post by herr.winter
Also wenn die entsprechenden Pins eh alle fest mit Leiterbahnen verbunden sind, is meine Lösung verglichen mit dem Y-Kabel eher für die Tonne. Der einzige Vorteil, den ich hier noch sehen würde, wäre die Flexibilität, den Hub beliebig austauschen zu können, selbst wenn die Stromstecker nicht kompatibel sind. Aber da könnte man in das Kabel zum Hub auch irgend ne Kupplung einlöten.Nehmen wir mal an, wir wollen ein abgesichertes Y-Kabel mit 4A-Netzteil für Hub und Pi verwenden wobei der Pi über die GPIO-Pins versorgt wird:
- An welche Kabelader vor dem Pi müßte die Sicherung? + oder -?
- Welche Stärke muß die Sicherung haben? Hier gibts doch bestimmt eine allgemeingültige Formel wo man als x die mA-Zahl eines beliebigen Netzteils eingibt.
- Würde die Sicherung bei Normalbetrieb warm werden und zum Energieverlust führen?
- Würde dem Hub dann die halbe Leistung (im Beispiel 2A) des Netzteils zur Verfügung stehen, wenn der Pi 1A (im Beispiel 1/4) bräuchte oder gehen dann 3/4 an den Hub?
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Post by dreamshaderQuote from freibeuter
... Trotzdem meine Frage: Lohnt es sich mal auf ein Ladekabel mit 1A umzusteigen, oder soll ich meinen RPi weiter so betreiben (never touch a running System).
...Hallo freibeuter,
ich kann zum Modell B Rev.1 wie schon erwähnt wenig sagen. Ich denke, nachdem das Rev.1 Board meines Wissens nur 256 MB Speicher hat und dadurch vermutlich auch weniger Strom benötigt - halte es mit dem "never change a running system" und freu Dich, dass Du in der Hinsicht Massel hast ...
cu,
-ds- -
So liebe Foren-User ...
dank einer Version aus dem Browser-Cache und dbv, der das Ganze zusammengepfriemelt hat, ist alles bis ca. 19:30 Uhr wieder restauriert.
Wenn noch was Wichtiges fehlen sollte, bitte nachtragen - aktueller bekommen wir das leider nicht hin.Leider musste alles zu einem einzigen Monsterpost zusammengefasst werden. dbv hat mir diesen zukommen lassen und ich habe das mal hier eingestellt. Wenn was falsch ist oder geändert werden soll, bitte per PN melden, ich ändere das dann gerne.
Ja also dann, Feuer frei, es kann weiter gehen ...
Danke an dbv für seine Mühe :thumbs1:
cheers,
-ds- -
Halli-hallöchen zusammen,
heute ist mein aktiver 10-Port-Hub angekommen - ein LogiLink UA0125 [Anzeige]. Gerade hatte ich alles zusammengesteckt und wollte zuletzt nur noch den Micro-USB-Stecker des 5V-Netzteils in den Pi stecken, da merke ich, daß der Pi schon am Hochfahren ist! :eek:
Offenbar versorgt der Hub über die Datenleitung auch den Pi mit Strom. D.h. man braucht gar kein Spezial-Y-Kabel (das ich dafür extra einem englischen Amazon-Händler bestellt hatte) oder Basteleien am GPIO-Port, und es reicht das eine Netzteil des USB-Hubs. Einfacher geht's doch nicht! :thumbs1:
Schöne Nebeneffekte:
- Der Pi bootet jetzt viel schneller als mit dem passiven Hub. Vorher brauchte er 15-20 Sekunden allein um per DHCP eine IP-Adresse zu bekommen - jetzt ging das sofort.
- Vorher kamen zudem beim Booten noch 2 "ioctl..."-Fehlermeldungen, die jetzt nicht mehr kommen.
- Des weiteren meldet die Fritzbox jetzt 80% Signalstärke - vorher waren es nur 40% (ich wollte schon einen neuen WLAN-Stick mit externer Antenne kaufen - ist nun überflüssig).(Offenbar war der WLAN-Stick, der bisher immer direkt am Pi steckte, nicht mit genügend Power versorgt gewesen.)
Alles in allem ist dieser kleine aktive USB-Hub doch schon eine ideale Ergänzung für den Pi - dabei hat er auch noch eine praktische Bauform, bei der die Anschlüsse alle platzsparend nach oben weggehen:
Gruß,
Stefan -
N'Abend Stefan,
QuoteMeine Rede
...allerdings ist die Geschichte mit dem einen Kabel statt des Y-Kabels mit Vorsicht zu geniessen. Das kann gehen (und wird auch in den meisten Fällen funktionieren), muss aber nicht. Wenn Du einen Hub erwischt, der sich an die Norm hält, dann hast Du nur 500 mA zur Verfügung.
ciao,
-ds- -
Moin dreamshader,
allerdings ist die Geschichte mit dem einen Kabel statt des Y-Kabels mit Vorsicht zu geniessen. Das kann gehen (und wird auch in den meisten Fällen funktionieren), muss aber nicht. Wenn Du einen Hub erwischt, der sich an die Norm hält, dann hast Du nur 500 mA zur Verfügung.Das mit den 500 mA pro USB-Port trifft doch hier eigentlich gar nicht zu, da ich - abgesehen von der Verbindung USB-Hub-Stecker -> Pi-USB-Buchse - keine zusätzliche Verbindung zwischen einem (oder zwei) USB-Port(s) des Hubs und dem Pi hergestellt habe:
Ich glaube, diese Methode nennt sich auch USB-Backpower und funktioniert nicht mit allen USB-Hubs; vielleicht sogar nur mit den "billigen", weil da möglicherweise eine entsprechende Diode fehlt, die nur den Strom vom Host in Richtung Hub durchläßt und andersrum sperrt. Jedenfalls findet man per Google Anleitungen, in denen Leute zeigen, wie man USB-Hubs so modifizieren kann, daß diese Art der Stromversorgung damit funktioniert.
Gruß,
Stefan -
Tach nochmal
...kann sein, dass man das als Backpower bezeichnet - ich hab's mal irgendwo gelesen, ausprobiert und war begeistert, weil es prima funktioniert ( ich habe das ja als Variante 2 hier auch noch mal beschrieben ).
Das mit den 500 mA bleibt aber trotzdem
...Wenn der Hub auf einem Port max. 500 mA liefert (wie es lt. Norm sein soll), dann versorgst Du mit einem Kabel den RPi mit 500 mA und das reicht nicht. Deshalb sicherheitshalber das Y-Kabel (2 Ports am Hub = 1000 mA) weil man nicht wissen kann, welchen Hub andere verwenden.
Wenn Du das für Dich und Deinen Hub ausprobiert hast, dann ist das für Dich ok so, aber trotzdem sollte man das imho nicht verallgemeinern.cu,
-ds- -
Nein, das entspricht eben nicht Deiner Variante 2, sondern "Deiner Variante 2 ohne das Y-Kabel" (und auch ohne sonst irgend ein zusätzliches Kabel).
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na wennsd moanst, na werds woi so sei ...
Grüsse aus der Dunkelheit,
-ds- -
Vllt. lassen sich hier noch ein paar Aspekte kurz hinzufügen.
Die grundlegende Problematik liegt wohl in der Kombination
aus Versorgung des Pi und externer Geräte. Wie bei allen kleinen
single-board computern (SBC) sind hohe Stromflüsse ein Problem
und wirken sich auf die Funktionalität und Lebensdauer der Geräte aus.
Daraus folgt: Alles was nicht zwingend direkt über USB oder GPIO durch das
Board versorgt werden muss sollte man extern versorgen. Ohnehin umgeht
man somit die limitierte Spannung bei höheren Lasten und das Problem des Pi
Zusammensturzes beim Anstecken neuer Geräte.Die Variante der Versorgung über die USB-Schnittstelle durch ein powered hub
ist meiner Ansicht nach technisch unbedenklich, bis auf die Tatsache, dass das
polyfuse überbrückt wird. Einschränkend ist diese Variante nicht zu empfehlen,
wenn man die GPIO-Einheit verwenden möchte oder andere Zusatzgeräte die
eine direkte Schnittstelle mit dem Board haben, sofern dies in einer dauerhaften
Installation erfolgt.Die anderen Varianten, die hier noch nicht angesprochen wurden, gehören wohl in
die do-it yourself Kategorie:
(a) MicroUSB Versorgung + Überbrückung der USB-Limiter mit 1Ohm Widerständen (1/4 Watt)
(b) Anlöten der Versorgungsstränge über TP1 (+) und TP2 (GND)
(c) Anlöten der Versorgungsstränge an den Widerstand (GND) und den Polyfuse (+) auf der Rückseite des Boards in der Ecke der Micro-USB-Schnittstelle.a - Löst das Problem des Spannungsabfalls bei der Versorgung externer Geräte über die USB Anschlüsse
b - Lässt sich technisch am einfachsten realisieren, aber Polyfuse überbrückt, kein USB Port
verloren und andere Belastung des Boards und somit mit Risiko behaftet.c - Damit umgeht man letztlich die Micro-USB Schnittstelle (der Einsatz dieser bleibt mir ein Rätsel)
Der Vorteil besteht darin, dass man dem RPi keine veränderten Lastflüsse zumutet, eine beliebige zweckmäßigere Schnittstelle einsetzen kann (evtl. mit Schalter) und damit das Schaltnetzteil des powered Hub direkt verbinden kann. Hier ist Vorsicht geboten, da das Anlöten etwas anspruchsvoller ist.Sollten sich Fehler eingeschlichen haben oder Formulierungen unverständlich bleiben bin ich für Feedback dankbar. Weitere, umgesetzte Lösungen sind mir nicht bekannt.
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Hi alekos,
ich wäre Dir dankbar gewesen, wenn Du Deine sicherlich interessanten Anmerkungen hier angefügt hättest.
Wenn dieser Thread mal übermässig aufgebläht ist, dann liest erfahrungsgemäss niemand mehr den Eingangspost und somit wäre das wieder für die Katz
...
ciao,
-ds-PS: Das gilt auch für Antworten auf alekos Post ... danke.
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Zum Post von alekos:
naja, das mit dem SBC ist beim RPi imho nur teilweise richtig.
Die Entwickler wollten halt dem Benutzer was gutes tun und haben eben diese Polyfuse vorgesehen.
Der Grundgedanke ist ja auch nicht verkehrt, denn eine Absicherung ab 1000 mA bei einer Stromaufnahme des RPi von ca. 700 mA macht m.E. durchaus Sinn.
Dummerweise hat man wohl übersehen, dass die beiden USB-Ports zusätzlich bis zu jeweils 500 mA ziehen können. Und damit müsste die Polyfuse auf 2000 mA ausgelegt sein.
Das würde vermutlich keinen Sinn machen, da sich der Broadcom-Chip im Falle eines Kurzschluss dann in Rauch auflösen würde.Was die Stromversorgung über USB bei Verwendung der GPIOs angeht, dann sehe ich das eher unproblematisch. Die GPIOs arbeiten mit eher geringen Strömen, so dass hier imho keine zu hohe Last entstehen kann.
Wie ich im anderen Thread schon anmerkte, finde ich die Versorgung über die GPIO Leiste kritischer.cu,
-ds- -
Wie ich im anderen Thread schon anmerkte, finde ich die Versorgung über die GPIO Leiste kritischer.
cu,
-ds-kritischer als was ? egal ob der "dicke" Strom über GPIO oder USB A Buchse rein kommt, er kommt rein und damit sind die gleich kritisch oder eben betriebssicherer als über die Polyfuse am microUSB, je nach Sichtweise.
Wer z.B. aber aus jedem der GPIO den Maximalstrom von ca. 10mA zieht riskiert auch Überlastung der CPU, der maximale GPIO Strom in Summe ist ja auch begrenzt, für einen oder wenige Ports 10mA mag OK sein, für alle 20 eher nicht.
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Hi jar,
steht doch da: kritischer als ... Versorgung über USB.
Aus dem einfachen Grund, weil ich nicht weiss inwieweit ich die Leiterbahnen der Platine belasten kann, ohne dass sie anfangen zu glühen und ein riesiges Strompotential m.E. dazu verführt, zu viele Verbraucher an den USB-Ports anzuschliessen.cu,
-ds- -
Hi jar,steht doch da: kritischer als ... Versorgung über USB.
Aus dem einfachen Grund, weil ich nicht weiss inwieweit ich die Leiterbahnen der Platine belasten kann, ohne dass sie anfangen zu glühen und ein riesiges Strompotential m.E. dazu verführt, zu viele Verbraucher an den USB-Ports anzuschliessen.cu,
-ds-schon wieder, ich bin wohl heute zu überhitzt um dich zu verstehen
, USB kann microUSB oder USB-A Buchse sein, was genau meinst du ? sag jetzt nicht ist doch klar, was interessieren mich hier 5 Post vorher
?
Die ganzen Leiterbahndicken kenne ich nicht auswendig, von daher sehe ich erst mal keinen Unterschied zwischen GPIO 5V und USB-A Buchse Einspeisung.....
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Also nix micro-USB ... das ist ja in Wahrheit auch gar kein USB-Anschluss
...Ist halt meine persönliche Meinung. Ich würde mich halt nicht unbedingt sicher fühlen, wenn 2000 mA oder mehr von den GPIOs aus durch die gesamte RPi-Platine zu einem oder beiden USB-A Ports laufen.
BTW: Wieder zurück in der Landeshauptstadt hinter den sieben Schuldenbergen bei den sieben Schuldenzwergen?
cu,
-ds- -
Ist halt meine persönliche Meinung. Ich würde mich halt nicht unbedingt sicher fühlen, wenn 2000 mA oder mehr von den GPIOs aus durch die gesamte RPi-Platine zu einem oder beiden USB-A Ports laufen.
cu,
-ds-ich sehe da kein Problem, habe beide 5V (jeder Pin ist für ca. 1A gut) und alle GND am GPIO mit 0.25mm² verschaltet zum KIS geführt im wheezyPI, am mediaPI eben über USB-A Buchse zugeführt
BTW: Wieder zurück in der Landeshauptstadt hinter den sieben Schuldenbergen bei den sieben Schuldenzwergen?
cu,
-ds-na na, soll das jetzt Pleiteschelte wegen Länderfinanzausgleich werden ? :s
1. sitzt da nur die Regierung die 90% der "Südpreussen" wählen
2. was war als Siemens und Co noch nicht bei euch auf der Wiese siedelten ?
bin noch hier auf Malle im Schatten auf der Terrasse, ist heiss und sonnig hier, Akku jetzt alle
(gestern Nachtfotos Cap Formentor gemacht, aber die Aufbereitung nicht am Netbook, das Display ist zu mies) -
Nöö - nix Schelte ... das musste jetzt einfach sein
...So so ... Nacktfotos bis der Akku aufgibt :eek:
cu,
-ds- -
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