Retrofitting Dekupiersäge

  • Hallo Community

    Vielleicht könntet ihr mir helfen.

    Ich will eine Dekupiersäge mithilfe von Raspberry pi auf Industrie 4.0 bringen. Deswegen soll er mir die Betriebsstunden, Stromzufuhr und die Temperatur am Motor messen und die Werte anzeigen lassen. Hat jemand noch weitere Ideen, was man hinzufügen kann.

    Könntet ihr mir auch helfen, welche Sensoren ich bräuchte , habe bis jetzt nichts gescheites im Internet gefunden

    Vielen Dank

  • Da bist du mit einem Mikrocontroller besser braten. Der Pi ist für sowas nicht das richtige Gerät.

    Wenn du dich reinfuchst kann es klappen mit einem Arduino, einem Temperatursensor, einem Stromsensor (INA219 oder sowas) und einem kleinen Display.

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  • Naja, du willst ja nicht jedesmal, wenn du die Säge benutzt, erst den Pi hochfahren.

    Programmtechnisch macht es allerdings keinen riesigen Unterschied, ob du einen µC oder den Pi benutzt.

    Schau dir mal Arduino an, das ist eigentlich kein Hexenwerk. Ein Arduino Nano ist klein und an jedem PC leicht programmierbar (meist mit der Sprache C/C++), GPIOs für die Sensoren sind vorhanden und über Timer kannst du (etwas ungenau, aber für einen Betriebsstundenzähler ausreichend) die Zeit messen. Statt Arduino könntest du auch einen ESP8266/ESP32 nehmen, der hat WLAN eingebaut, damit könntest du die Daten auch an ein Speichersystem übertragen. Der µC hat den Vorteil, dass er nach dem Einschalten sofort arbeitsbereit ist und nicht erst ein Betriebssystem laden muss. Er ist auch weniger Komplex und damit weniger Fehleranfällig als der Pi. Und zu guter Letzt ist das alles auch noch kleiner und preiswerter.

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  • Ja, der ist dafür gut geeignet. Die Programmierung ist ähnlich/kompatibel mit dem Arduino und kann mit der gleichen Entwicklungsumgebung gemacht werden.

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  • Jain - nicht alle Sensoren, die für den Raspberry passen, passen automatisch für den Arduino. Hauptgrund: Logikspannung des Arduino sind 5V, die des Raspberry 3,3V. ESP8266 hat auch 3,3V. Sensoren für den Rasperry passen also tendentiell auch für den ESP8266.

    Ich würde Dir auch zu dem ESP8266 raten. Gut für den Einstieg wäre das NodeMCU [Anzeige] Board, das den ESP8266-12E beinhaltet und zusätzlich die wichtigste Hardware...

    ABER: Du brauchst sicherlich einiges an Zeit und Geduld, wenn Du Dich neu mit dem Thema beschäftigen willst...

    ...wenn Software nicht so hard-ware ;) ...

    Freue mich über jeden like :thumbup:

  • Gut zu wissen Danke

    Wenn ich dann bei der Programmierung kann ich dann hier im Forum dann auch meine Fragen stellen ? Welche Programmiersprache wird denn da benutzt ?

  • Es ist zwar ein Raspberry Forum aber es scheint die Menge hier ist allwissend ;)

    Mir wurde auch schon bezüglich des ESP geholfen. Die Arbeit wird Dir aber niemand abnehmen - da musst Du schon selbst durch.

    Es gibt zwar mehrere Möglichkeiten, ich würde Dir aber empfehlen den ESP in C (wie den Arduino) zu programmieren... Am besten beginnt man indem man den ESP in die Arduino IDE einbindet (hier z.B.)

    ...wenn Software nicht so hard-ware ;) ...

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  • Hallo

    Habe jetzt herausgefunden dass es ein smartpi2.0 gibt der Ströme und Spannungen messen kann. Gibt es Alternativen dazu dass es auch andere Erweiterungen gibt außer das smartpi2.0 , dass aber die gleichen Funktionen hat ?

  • Hast du auch gesehen, was das Ding kostet? Willst wirklich 160 € ausgeben und diese "Riesenkiste" in eine Säge einbauen? Ich habe den Eindruck, dass das in keinem akzeptablen Verhältnis steht. Wenn du eine Out-Of-The-Box-Lösung suchst, wirst du sicher verhältnismäßig enttäuscht werden. Auch mit einem Smart-Pi oder ähnlichem kommst du um die Einbindung in deinen Server/Datenbank nicht herum. Und wenn du noch weitere Geräte in dein Industrie-4.0-System einbinden willst, lohnt es sich bestimmt, sich aus den diversen Anleitungen und Beispielcodes im Web die passenden Teile rauszusuchen und miteinander zu verknüpfen.

    - Ströme und Spannungen Messen mit INA219 und Arduino/ESP

    - Temperatursensor an Arduino/ESP

    - Webanbindung des ESP

    Was du dann hast, erfüllt deine Anforderungen, ist preiswert und lässt sich mit geringen Modifikationen in alle möglichen Geräte einbauen. Insofern musst du dir die Arbeit nur einmal machen.

    Als weitere kleine Idee: Nurazur hat eine (arduino-kompatible) Platine "Tino" entwickelt, an die sich Sensoren anschließen lassen und die per 868 MHz-Funk die Daten an einen Raspberry übertragen kann. Von dort könntest du sie weiter an deine Server schicken. Das als Alternative zum ESP. Die Platine kannst du bei ihm bekommen.

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  • Meine Idee war seinerzeit nicht ganz so wie Deine. Aber auch ich habe meine Werkzeuge gepimpt. Das aufwändigste Projekt war dieses:

    Tischkreissäge Proxxon FET mit Drehzahlregelung, Licht und LCD

    Dafür einen RasPi zu nehmen wäre nicht sinnvoll gewesen. Genauso sehe ich es bei Deinem Projekt. Nimm besser einen µC mit passender Peripherie oder einen ESP8266 wie von den anderen bereits empfohlen. Für die Sensoren, die mit 5V arbeiten kannst Du einen Pegelwandler nutzen oder einen Portexpander der dann seinerseits mit 5V arbeitet. Passende Projekte findest Du zum Beispiel hier:

    Mit Pegelwandler:

    ESP8266 Porterweiterung mit MCP23017 (I²C) V2.0

    Portexpander / Porterweiterung mit MCP23017 (I²C)


    Ohne Pegelwandler:

    Breakout Board für MCP 23017 (I²C)

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