Hardware Beratung für backupserver

  • hallo,

    Ich hatte leider bisher keinen Erfolg in allgemeineren Foren zum Thema einplatinen Computer. Daher probiere ich es hier nochmals ich hoffe es ist in eurem sinne:

    Ich starte gerade ein Projekt zusammen mit 2 Freunden. Jeder soll einen kleinen servers bei sich aufstellen. Alle unsere daten werden mittels syncthing synchronisiert. Zusätzlich macht jeder lokale inkrementelle backups mit unterschiedlicher Software. Damit sollte Datenverlust nicht mehr vorkommen



    Jetzt stellt sich die Frage nach passender hardware. Ich habe zur zeit ein raspberry 3 als NAS laufen allerdings gibt's hier ja einen flaschenhals da LAN und usb sich einen Bus teilen. Wir wollen daher eine hardware verwenden die usb 3 und SATA voll unterstützt. Ich möchte weiterhin die Daten in meinem lan-Netzwerk freigegeben und wäre sehr froh über den geschwinigkeitsboost. Die anderen haben ihre Knoten noch nicht 100% festgelegt allerdings wird hier vorrausichtlich ein Geschwindigkeitsverlust ebenfalls Funktionalitätseinbußen bedeuten.



    Ich hätte das minnowboard turbot dual core rausgesucht. Die watt sind für einen dauerbetrieb verkraftbar. SATA und usb 3 vorhanden. LAN auf einem extra Bus. Auch die Leistung scheint hoch genug damit das ganze Future-proof ist.





    Habt ihr andere Vorschläge, Bedenken, Tipps,etc. vor dem Kauf?







    Vielen dank für eure Hilfe und

    Mfg Fabian

  • Auch die Leistung scheint hoch genug damit das ganze Future-proof ist.

    Für den Aspekt Future-Proof gibts bei solchen Vorhaben imho nur eine einzige Prämisse: Es muss eine Garantie geben, dass das eingesetzte Betriebssystem dauerhaft aktuell gehalten werden kann. Wenn es für exotische Systeme keine Installer-ISOs mit LTS gibt, oder bei kurzer Lebenszeit regelmäßig gepflegte Updates und bei Versionswechsel auch die Möglichkeit zum Upgrade, oder wie beim RPi permanent verteilte Wartungspatches, oder man hängt ewig auf dem immer gleichen Kernel fest... dann sag ich mal Finger weg davon.


    Ich würde heute nur noch Systeme empfehlen, die mindestens so etabliert sind wie ein Raspberry Pi, oder besser gleich ein 64-Bitsystem wählen, auf dem man einreguläres Debian, Fedora oder Arch installieren kann. Reicht hinsichtlch Performance ein Raspi, dann eben ein RPi, ansonsten habe ich richtig gute Erfahrungen mit einem Intel NUC gemacht. Der Stromverbrauch ist mit NUC und VMs geringer als vorher 3 PIs für verteilte Prozesse.


    jm2c

  • Und wenn ihr euch mal unter den preiswerten NAS von etablierter Firma (Synology, QNAP) umseht?


    Da ich ja eher Synology-Fan bin, hier z.B.:


    1-Plattensystem, 99 Euro (weniger gut, da keine Redundanz der Daten)

    2-Plattensystem, 160 Euro (besser, Raid-1 (Spiegelung) einrichtbar )


    Der Stromverbrauch liegt bei ruhende(r|n) Platte(n) < 10W, automatisches Ein-/Ausschalten nur zu bestimmten Zeiten sind konfigurierbar.

    ... und noch so einiges mehr.


    Die Geräte lasten die meisten User nie aus... Videostream ist invlusive... nunja... :-)

  • mir tuts in der Seele weh

    1-4 Plattensysteme zu nehmen, wenn die Platten voll werden kann man zwar eine größere reinschieben, nur was macht man mit den "alten"?


    ich habe ein 4-Bay System und zuerst 3x3TB reingesteckt dann noch eine 8TB Platte erweitert, die nächste Erweiterung geht nur wenn ich die 3TB Platten rauswerfe, das sind mal eben verschenkte 9 TB die noch nutzbar wären hätte ich mehr Plätze.

    Die ganzen 500GB Platten im Schrank noch nicht mal mitgezählt, die eigentlich auch noch laufen könnten.

    Aber zugegeben an ein 16-Bay Gerät hätte ich vor 1-2 Jahren nie gedacht!

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

    Edited once, last by jar ().

  • mit dem Betriebssystem hast du recht. Aber auf minnow läuft ubuntu , da sollte ich also sicher sein. Notfalls kann ich in der Zukunft auf eine low spec Distribution wechseln.


    Nas wollen wir vermeiden, da mit der servervariante doch noch mehr möglich ist. Vielleicht entschließe ich mich zb bald für nextcloud zusätzlich , oder die Festplatte Zahl erhöht sich. Auch hab ich bereits eine 7tb externe zuhause

  • Nas wollen wir vermeiden, da mit der servervariante doch noch mehr möglich ist.

    Erzähl mal... (was noch mehr möglich ist...)


    Ich denke, du weißt nicht, was ein moderner NAS inzwischen alles kann... Filesharing ist da nur ein Bruchteil...


    Aber macht mal... sagt nicht, es hätte keiner was gesagt...

  • Die von mir erwähnten NAS sind weit mehr als ein simpler "Netzwerkstorage":


    Diese Geräte können durch AddOns massiv in ihrer Funktionalität erweitert werden.


    Beispiel Synology: https://www.synology.com/de-de…s?group=Utilities&search=


    Bei QNAP sieht das ähnlich aus, wobei QNAP etwas mehr den Schwerpunkt auf Entertainment legt, man kann an diese Geräte meist sogar einen Fernseher anschließen zur Filmwiedergabe ( jar ==> da kannst du mehr dazu sagen).


    Die AddOns kommen meist von den Herstellerfirmen selbst und sind oft gering angepasste Open-Source-Lösungen, welche auch nach Jahren mit Updates versorgt werden.

    Es gibt auch eine Community, welche AddOns schreibt.

    Man kann, ausreichend RAM vorausgesetzt, auch Apps in Docker-Containern laufen lassen.


    Das eigentliche NAS-OS wird (jedenfalls bei Synology) sehr gut mit Updates versorgt.


    Einschränkung:

    Nicht alle Features laufen auf allen Modellen: Abhängig von der verbauten CPU und dem verbauten RAM (welcher bei einigen Systemen erweiterbar ist) machen bestimmte Features keinen Sinn (z.B. ein Raid-5 auf einer 2-Bay-Maschine).


    Bei diesen industriellen NAS hat man eine Lösung, welche innerhalb von Stunden läuft (das längste dauert, vor allem bei großen Platten das Prüfen und Einrichten des Plattensystems, vor allem bei Raid-1 bzw. 5 - das kann bei 4TB-Platten schon mal 4-5h dauern).


    Diese Systeme haben ein recht gut durchdachtes Benutzersystem mir Gruppen usw., VPN on board, Mailserver, Backup (der eigenen Platten als auch von Platten von angeschlossenen Systemen (Windows/Linux), Cloud-Feature (Du kannst z.B. ein Cloud-Storage von Google, Amazon, Strato usw. einhängen, teilweise auch verschlüsselt, so dass in der Cloud nur noch verschlüsselte Daten liegen, lokal diese aber normal sichtbar sind, Synchronisierung erfolgt im Hintergrund...)


    Wenn man das zum ersten mal sieht, erschließt sich der enorme Featureumfang nicht sofort (ich habe hier auch nicht alles erwähnt... selber nachlesen bitte).


    Zum Schluß:

    Auch wenn man von diesen ganzen Sachen nur einen Bruchteil benötigt: "der Geschmack kommt beim Essen".

    Und das alles selbst händisch auf einer recht beschränkte Hardware (RasPi, Odroid etc.) selbst aufzusetzen, verlangt gute Linux-Kenntnisse und sehr viel Zeit.


    Ach ja (edit):

    Zu dem Preis kommt noch der Preis der notwendigen Platten, zu empfehlen sind WD-RED-Platten...

  • Bei QNAP sieht das ähnlich aus, wobei QNAP etwas mehr den Schwerpunkt auf Entertainment legt, man kann an diese Geräte meist sogar einen Fernseher anschließen zur Filmwiedergabe ( jar ==> da kannst du mehr dazu sagen).

    nun ja, die ganzen Gimmicks von Qnap sehe ich mittlerweile kritisch, ich komme mit fast keinem klar


    mein Qnap hat HDMI Ausgang und hängt am TV, Kodi ist auch installiert, aber mit der Bildeinstellung 16:9 hapert es vor allem wenn Filme 4:3 haben oder 21:9, das macht keinen Spass, auch scheint mir kann ich overdrive nicht abschalten.

    das on the fly transcodieren klappt auch nicht

    mit der VM stehe ich auf Kriegsfuss

    der Dateibrowser ist ein Graus, man muss alle Ordner seitenweise einzeln wählen, ist man auf Seite2 wird gewähltes auf Seite 1 wieder abgewählt


    Das Sync hat mich auf einer Backupplatte die Hälfte der files gekostet.


    so langsam nutze ich von den Teilen praktisch nichts mehr, eigentlich will ich ja nur Daten auf dem NAS haben, ihre Gimmicks kann man in der Pfeife rauchen oder man muss extra dafür studieren, nichts läuft rund wie man es erwartet nach 40 Jahren am Compi.


    Manchmal denke ich ein 16-Bay Synology wäre toller gewesen, oder noch besser ein PC mit reichlich Plätzen und free NAS, denn als mein erstes Qnap gestorben war, kein Einzelfall, die haben recht schnell die Hardware getauscht aus 453pro wurde 453a. Das pro Board soll wohl öfter gestorben sein, zumal mit 2 SD-DIMM a 8 GB, war zwar vorgesehen aber die Last am Chip war wohl zu hoch, nun ohne Modulwechsel mit 8 GB serienmäßig läuft es zwar aber wie oben geschrieben, nicht gut für mich, als NAS OK der Rest .....Tonne

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
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  • ….


    1-Plattensystem, 99 Euro (weniger gut, da keine Redundanz der Daten)

    .

    Die Redundanz soll ja durch die Freunde entstehen aber auch ich bin eher der 2-Platten-Nutzer.
    Aber nicht wegen der Redundanz, sondern weil die 1-Platten-Systeme oft auch langsamere Hardware haben.


    Aber: Wenns um Datensicherung geht, würde ich heute nur noch auf NAS zugreifen, selbst wenn Einplatinensysteme sehr verlockend sind.

    ;) Gruß Outi :D
    PIs: 2x Pi B (Rente) / 1x Pi B+ (Rente) / 1x Pi 2 B (Tests) / 2x Pi 3 B (RaspberryMatic/Win10IoT) / 2x Pi Zero 1.2 (J. Lite) / 2x Pi Zero 1.3 (J. Lite) / 2x Pi Zero W 1.1 (Stretch) / 1x Pi 3 B+ (Stretch)
    Platinen: Sense HAT / RPI-RF-MOD / PiFi DAC+ V2.0

  • Aber: Wenns um Datensicherung geht, würde ich heute nur noch auf NAS zugreifen

    NAS (mit raid) ist Verfügbarkeit nicht Sicherung, Sicherung ist backup wo die Platte nicht dauernd läuft und die Hardware immer unter Strom steht.


    Es bleibt nur fraglich wer zuerst stirbt, die Platte nach langer Pause wieder power ON oder die Platte die immer 24/7 durchläuft.

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  • Ich setze NAS ohne Raid ein, da ich meine Daten mit den PCs spiegele.

    Aber um das geht's hier nicht.


    Der TE will seine Daten mit seinen Freunden gegenseitig "spiegeln" (syncen), so habe ich das verstanden.


    Was Verfügbarkeit und was Sicherung ist, war hier nicht gefragt.

    ;) Gruß Outi :D
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  • Was Verfügbarkeit und was Sicherung ist, war hier nicht gefragt.

    achso, nur waum schreibst du das dann? (erst das Thema auf den Tisch packen und dann sagen darum gehts nicht:conf:)

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  • Das vom TE angeforderte Spiegeln ist (zumindest mit Synology) kein Thema:

    Es gibt 3 voneinander unabhängige Feature, welche man nutzen kann:

    1. * per HyperBackup ein Backup zu einer entfernten Syno-NAS erstellen (einmalig oder zeitlich regelmäßig, voll oder differenz)
    2. per "Cloud"-Synchronisation (der entfernte NAS wird als Cloud-Device angesprochen, permanente Synchronisation)
    3. simples rsync (ist im HyperBackup drin, eine andere Art der Synchronisation)

    Remote heißt natürlich immer: Bandbreitenbegrenzt durch den jeweiligen Upload des Internetanschlusses.


    1. setze ich (lokal) ein, um einmal im Quartal die wichtigsten Daten *zusätzlich zum normalen Plattenbackup* auf eine ältere DS217+ zu schieben.

    2. mal gestete (aber nur local)

    3. bisher durch mich nicht verwendet.


    jar

    Du scheinst ja mit deiner QNAP wirklich ins Klo gegriffen zu haben.

    Will jetzt keine alten Geschichten aufwärmen und nein, ich kann dich ein bisschen verstehen...


    Da ich seit >6 Jahren Synology einsetze und bisher alles (naja, fast alles, aber das ist Gurgeln auf hohem Niveau) sauber funktioniert, kann ich also grundsätzlich Synology empfehlen.

    Datenverlust keiner, Plattenausfälle 2x, Raid-5 hat es gerichtet...


    Ich habe bisher 3 Generationen von Synos gelebt: DS213+, DS217+, DS916+ (aktuell im Dauereinsatz), + DX513 (5Bay-Zusatzdevice).

    Die Daten wurden mal vom Backup eingespielt aber auch mal per Hyperbackup-Sychronisation... hat alles funktioniert...

    Insofern, ich vertraue aktuell der Syno...

  • Du scheinst ja mit deiner QNAP wirklich ins Klo gegriffen zu haben.

    nun ja, als 1-bay NAS läuft ein QNAP @work seit 11 Jahren mindestens durch, das älteste File was ich ohne großes Suchen entdeckte von 2008, mit einer Notebookplatte 2,5" und 5400 UPM da kann man nicht meckern.

    das QNAP mit einem Mainboard ins Klo gegriffen hat ist pp, persönliches Pech auch das kann passieren, oder weil ich eben 2 SD DIMM einsetzte -> Maximalausbau ohne eine QVL zu lesen! (vielleicht mein Fehler)


    Das jetzige NAS läuft als NAS prima, nur die Software Gimmicks sind halt Schrott, aber zugegeben in der Werbung sehen sie klasse aus.

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  • hab gerade gelesen, dass das vorgängermodell von synology beim Test von Stiftung Warentest bei dem Punkt Datensicherheit lediglich mit befriedigend beurteilt wurde.

    Ich bin bei sowas ja nicht so kritisch aber für meine Freunde wäre das ein Ausschlusskriterium. Sollte hier Software mäßig nicht möglich sein nachzubessern. Unter ubuntu gibt's es hier ja zahllose Möglichkeit und scripts. In wie fern hier nur das grundsetup getestet wurde oder alle optionalen addons berücksichtigt wurden kann ich jetzt so nicht feststellen. Vielleicht besorge ich mir mal den Test.


    Danke jedenfalls schon mal euch allen für die zahlreichen Tipps :)

  • Unter ubuntu gibt's es hier ja zahllose Möglichkeit und scripts

    und mit freenas auf einem x86 NUC (o.ä. z.B. Lapptop sogar mit Akku als USV) ist man freier und nicht abhängig von irgendwelchen GeheimCodes der Hersteller, eine gewisse Linuxaffinität wäre aber von Vorteil, ich bin eher Nutzer als Linux Tüftler.

    Heute nervte mich wieder multi rar entpacken am PI unter jessy Xarchiver bricht ab ohne zu melden warum 7z ist installiert, aber ich finde es nicht

    find bricht entweder ab oder findet es nicht,

    7z ist angeblich vorhanden aber ich kann es dem Menü nicht zufügen weil ich nicht weiss wohin die Verwaltung es gespeichert hat, weder in bin noch in sbin, auch im /home/pi/Download ist es nicht


    solche Sachen nerven

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  • FreeNAS basiert auf freeBSD und nicht auf Linux, insofern nützen einem Linuxkenntnisse nur begrenzt.

    7z ist angeblich vorhanden aber ich kann es dem Menü nicht zufügen

    dpkg -L p7zip

    solche Sachen nerven

    So wie das Zumüllen von Threads mit irrelevanten Geschichtchen?

    Das S in IOT steht für Sicherheit.

  • So wie das Zumüllen von Threads mit irrelevanten Geschichtchen?

    ja wie Tipps die nicht funktionieren ;) aber ich erkenn den guten Willen an! :danke_ATDE:

    dpkg -L p7zip

    dpkg-query: Paket »p7zip« ist nicht installiert


    obwohl die Häkchen gesetzt sind (wer sucht bei 7z und 7zip nach p7zip?)

    nun gut nachinstalliert und OK keine GUI das meinte ich doch ich mag linux oder debian so nicht es wird auch über die Jahre nicht besser.

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  • hab gerade gelesen, dass das vorgängermodell von synology beim Test von Stiftung Warentest bei dem Punkt Datensicherheit lediglich mit befriedigend beurteilt wurde.

    Ich bin bei sowas ja nicht so kritisch aber für meine Freunde wäre das ein Ausschlusskriterium.

    Der hier?

    https://www.test.de/Netzwerkfe…loud-speichern-4970333-0/


    oder lieber den großen Rundumschlag? :

    https://www.testberichte.de/netzwerk/2859/nas-systeme.html


    Stiftung Warentest: Die haben abgewertet, weil man https manuell zuschalten muss...

    Naja: So ein NAS ist bei den meisten "inhouse" im Einsatz, da kann man zwar https fahren, aber z.B. die Fritzbox macht das per default ebenfalls nicht.


    Der Zugriff von außen (Internet) ist 'ne ganz andere Nummer:

    Wenn ihr eure NAS miteinander koppeln wollt, ist ein VPN-Tunnel sowieso das beste dafür... haben die Synos schon onboard.

    Wenn man dann den Zugriff per LDAP mit anderen Konten als die für den "inhouse"-Betrieb einrichtet, ist alles gut.


    BTW:

    Natürlich kann man sich ein sparsames Board + RAM und ein paar Festplatten kaufen und ein FreeNAS oder weiß der Geier drauf nageln.

    Oder ein Ubuntu oder Debian oder, oder, oder.

    Den Stromverbrauch einer fertigen Kiste von Synology oder QNAP oder ... erreicht man damit never... oder hat weniger Leistung:

    (1 Raspi 3b+ braucht ca. 5-10W + Plattenstrom, eine Synology (die kleinen) ca. 7-12W... und haben mehr Leistung)...


    Ohne fundierte Kenntnisse in Linux bringt man das vielleicht noch zum fliegen (per Anleitung blind eingerichtet), der Linux-Jünger weiß dann aber auch nicht, ob er die Kiste jetzt sicher gemacht hat (und ich behaupte: Sie ist mindestens "teiloffen").


    Die NAS-Hersteller strippen ihre OS (alles Linux intern) ab, um so wenig wie mögliche Angriffsflächen zu schaffen.. das schaffen privat nur Leute mit einem gewissen Kenntnisstand über dieses OS... der Laie definitiv nicht...


    Nunja, an Hinweisen hat es ja nun in diesem Thread bisher nicht gemangelt... Entscheiden müsst ihr euch:


    Noch'n Tipp:

    Willst'e basteln, machst'es selbst, willst'e, dass es läuft, nimmste was vom Profi :-)





    EDIT:

    jar : Bitte nicht diesen Thread kapern, mach einen eigenen auf, dann schaun wir mal...