RPI4 4gb zeigt kein Bild, stinkt und wird extrem heiß

    • Official Post

    Früher war USB mal Plug 'n Play - mit klar definierten Spannungen/ Stromstärken. Dann haben Sie USB3 erfunden und ein undurchsichtiges Netz aus Funktionen und Belegungen geschaffen (und mit Typ C auch noch nen schlechten Lightning Clone Stecker). (Vergleichsbild ;)


    Und Das Teil darf auch noch Bereiche selbst aushandeln. Super Idee. Das das irgendwann schief geht war abzusehen - Aber hey..USB3 ist toll und super. :shy:

  • Früher war USB mal Plug 'n Play - mit klar definierten Spannungen/ Stromstärken. Dann haben Sie USB3 erfunden und ein undurchsichtiges Netz aus Funktionen und Belegungen geschaffen. Und Das Teil darf auch noch Bereiche selbst aushandeln. Super Idee. Das das irgendwann schief geht war abzusehen - Aber hey..USB3 ist toll und super. :shy:

    Ich verstehe bis heute nicht was am Hohlstecker so schlecht ist, das den niemand mehr will. :/

  • Naja, Apple hat's vor gemacht:

    Erst den breiten Apple Stecker, bis zum iPhone 4s und ab 5 dann den Lightning.

    Lightning sitzt deutlich fester als USB C und kann alles was USB kann.

    USB 3.0, beidseitig steckbar, Schnellladefähig.

    Und das alles bereits ab iPhone 5 ( bis auf USB 3 das kam erst später)

    Wenn's brennt 112 hilft weiter!

  • Ich verstehe bis heute nicht was am Hohlstecker so schlecht ist, das den niemand mehr will.

    Ich verstehe auch nicht, warum man die Stromversorgung mit den wackeligen USB-Steckern macht. An Bluetooth-Lautsprechern brechen die Innereien der µUSB-Buchsen ab bzw. Kontakte lösen sich, beim Original-Raspi-Netzteil leiern die Stecker aus, ... das ganze ein einziger Konstruktionsfehler! Die Hohlstecker sind stabil. Am Raspi passt auch ein Hohlstecker oder ein 2. Klinkenstecker.

  • Moin,

    die Sache mit den Hohlsteckern wurde beim ersten RPI schon diskutiert bevor er auf dem Markt kam.

    Eben Upton wollte ja einen preiswerten Computer für die Kids bauen, er argumentierte für USB als Poweranschluß damit dass USB Netzteile/Ladegeräte in fast jeden Haushalt (wegen der Smartphones) vorhanden seien*¹.

    Als der erste RPI dann rauskam gab es wegen der Ladegeräte in Verbindung mit dem Spannungsabfall an der Sicherung viele Probleme. Das war u.a. ein Grund dafür dass die Foundation später dann eigene Netzteile vertrieben hat.


    EDIT:

    Was ich oben geschrieben hab, hab ich aus meiner Erinnerung. Das Zitat habe ich nicht wiedergefunden. (Edit: doch gefunden - allerding von Liz Upton -https://www.raspberrypi.org/fo…it=micro+usb+power#p19358)

    Gefunden habe ich folgendes


    Quelle: https://www.raspberrypi.org/bl…onfirmed-as-5v-micro-usb/

    Quote

    We have chosen a 5V micro-USB jack to supply power to the board, for two reasons:

    • Ubiquity. Micro USB has been chosen as the GSMA’s Universal Charging Solution, so we expect AC adapters with this connector to be cheap and plentiful.
    • Voltage assurance. Unlike coaxial jacks, we know that we’ll be receiving 5V over this connector, which we can pass on unregulated to HDMI and USB devices.

    Model B owners using networking and high-current USB peripherals will require a supply which can source 700mA (many phone chargers meet this requirement).



    *¹ Ubiguity heißt ja übersetzt : die Allgegenwärtigkeit

    Edited 4 times, last by ait ().

  • Quote

    Einige Ladegeräte scheinen mit dem neuen Raspberry Pi 4 nicht zu funktionieren

    Irgendwie irritiert mich diese Formulierung. Soll heissen, ein Ladegerät funktioniert nicht, wenn es am Raspberry Pi 4 angeschlossen ist?! Ein Ladegerät soll doch etwas (auf-) laden. Z.B. ein Akku. Beim RPi gibt es doch nichts zum aufladen. Also schon mal per Definition inkompatibel. Wichtig wäre doch, das der RPi 4 funktioniert und das geht doch nur mit einem passenden Netzteil. Auch ist für mich ein Ladegerät kein Netzteil.


    Ich verstehe auch nicht, wenn man eh ein eigenes Netzteil für den RPi 4 vertreibt, nicht einen passenden (möglichst guten) Stromanschlussstecker verwendet. Und nein, USB ist kein passender Stecker.

  • Ich hatte Ende letzter Woche mit dem Verkäufer Kontakt aufgenommen, ihm alles geschildert und habe die Meldung bekommen das ich ihn zur RMA schicken soll und das er dort überprüft wird. Vorgestern habe ich dann ohne weitere Infos nur eine Mail bekommen das ein Paket zu mir unterwegs ist. Eine weitere Info, was jetzt festgestellt wurde, oder ob ich ein Austauschgerät bekomme, habe ich nicht bekommen. Das Paket soll heute im Laufe des Tages ankommen, also lasse ich mich heute Abend mal überraschen was im Paket ist und ob irgendeine info dabei ist.

  • Ja, vom Lightning Stecker bin ich auch begeistert.

    Ich war beim Micro-USB auch begeistert, da es Kabel gibt, die man genauso drehen konnte aber nun is ja dieses USB-C ….


    Zur Gewährleistung / Beweislastumkehr:


    Beim Pi verhält es sich genauso, wie bei allen anderen Sachen auch in Sachen Gewährleistung.

    Der Verbraucher muss in den ersten 6 Monaten erst mal gar nix beweisen.

    Anders, wenn es offensichtlich ist (Spuren der Zerstörung des Kunden). Aber da spielt der Zeitpunkt dann eh keine Rolle mehr, da bei Eigenverschulden eh keine Gewährleistung greift.


    Nur weil man Netzteil, SD, Kabel, …. einzeln kaufen kann und ein paar Pins nach außen geführt werden, wird hier nix in den BGB geändert.


    Alles meine Meinung und keine Rechtsberatung.

    ;) Gruß Outi :D
    PIs: 2x Pi B (Rente) / 1x Pi B+ (Rente) / 1x Pi 2 B (Tests) / 2x Pi 3 B (RaspberryMatic / Repetier Server) / 2x Pi Zero 1.2 (B. Lite) / 2x Pi Zero 1.3 (B. Lite)
    2x Pi Zero W 1.1 (B. Lite) / 1x Pi Zero 2 (noch ohne) / 1x Pi 3 B+ (Tests) / 1x Pi 4 B 4GB (Ubuntu Server 64 Bit) / Pi 400 (Bullseye) / 2x Pi Pico
    Platinen: Sense HAT / RPI-RF-MOD / PiFi DAC+ V2.0 / TV HAT

  • Nur weil man Netzteil, SD, Kabel, …. einzeln kaufen kann

    ..... heisst das aber auch nicht, dass man ein Quick Charge Ladegerät mit dem erstbesten USB 2/C Kabel an den Pi4 verbinden ("aufladen") kann, weil schon am Ladegerät steht, dass dieses nur mit Quick Charge fähigen Endgeräten verwendet werden darf. Und dass der Pi mit (Quick Charge 3) Spannungen bis 22 V versorgt werden darf, steht nirgendwo.


    Wenn der TO auch ein Ersatzgerät geliefert bekommen sollte, heisst das nicht, das er nocheinmal dieselbe Kombination am Pi4 USB-C versuchen soll/darf.



    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • weil schon am Ladegerät steht, dass dieses nur mit Quick Charge fähigen Endgeräten verwendet werden darf. Und dass

    Das steht bitte wo?:conf:

    Quick Charge ist jeglich eine patentgeschützte Ladetechnik von Qualcom..:cool:

    Wo steht bei Quick Charge, dass man es nur mit Quick Charge Geräten benutzen kann / darf?

    Selbiges gilt für Power Delivery, der Standard ist jedoch offen für alle.:bravo2:

    Wenn's brennt 112 hilft weiter!

  • Nur weil man Netzteil, SD, Kabel, …. einzeln kaufen kann und ein paar Pins nach außen geführt werden, wird hier nix in den BGB geändert.

    Wird auch nicht. Denn:


    ... es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Sache oder des Mangels unvereinbar.

    Bisher alles (nicht nur bei Bastelelektronik) Einzelentscheidungen und damit ist der Rechtsweg ein Risiko für Verkäufer aber auch für Käufer. Schwieriges Thema und ohne Anwalt im Einzelfall nicht zu lösen. Ich bin froh, dass wir den 4er nicht massig bestellt haben, letzte Woche ist mir einer grundlos abgeraucht. Bisher das von der Qualität her schlechteste Modell, was mir untergekommen ist, glaube auch nicht, dass da mit ner Firmware was zu ändern ist.

  • Hallo Jörg, kannst Du nähere Angaben machen?

    Das ist ein erster Eindruck, nachdem ich in verschiedenen Foren gelesen habe und ihn auch selbst getestet habe. Ihr könnt mich gerne korrigieren oder wir machen zu dem Thema einen eigenen Thread auf.


    1. Änderung des Formfaktors und der Stromversorgung (Zugegeben regt mich das als Händler sehr auf, weil natürlich massig Zubehör nicht mehr passt, aber auch bei meinen privaten Projekten ist das problematisch, da ich das Teil nicht einfach mit einem "alten" tauchen kann)
    2. Bereits mehrmals aus unerfindlichen Gründen die Firmware im EEPROM zerschossen
    3. heizen bisher alle meine Testobjekte ohne Last ganz schön auf
    4. war auch bei mir selbst mit dem "offiziellen" Netzteil die Stromversorgung nicht stabil
    5. Habe ich es bisher nicht geschafft den Raspberry Pi 4 von Festplatte oder Stick booten zu lassen (Stick war bei mir beim 3B+ Standard und unanfälliger als SD-Karte
    6. Ob das nun an meinen gebrauchten SDs liegt kann ich nicht sagen, aber ich habe bisher unnatürlich viele mit dem 4er geschrottet, beim 3er haben die von mir verwendeten SDs relativ viel weggesteckt

    Ich muss dazu sagen, dass ich mit den Teilen sehr viel rumhantiere und sich dadurch diese Bild aufgebaut hat. Vieleicht wird ja mit ner besseren Firmware alles besser!