SD-Karten Image auf SSD ohne Funktion

  • Hallo,


    ich möchte mein SD-Karten Image auf eine SSD "kopieren".

    SSD: Kingston SUV500MS120G (mSata)

    Case: ASM1153E (inateck FE2009)

    Das erstellte Image läßt sich mit Etcher oder Win32 Disk Imager ohne Fehler auf die SSD schreiben.

    Nach dem erstellen ist aber die SSD komplett "leer". Die Boot Partition wird nicht erkannt bzw. angezeigt.

    Auf der original SD-Karte sind wie üblich zwei Partitionen... geschieben wird aber nur eine, welche Windows nicht erkennt (SSD wird gelöscht).

    Clone ich eine SD-Karte mit meinen selbst erstellten Images, funktioniert alles...

    Nutze ich ein original "Buster" Image, dann habe ich die boot Partiton auf meiner SSD


    Was muss ich tun, damit ich die SSD mit meinen Image nutzen kann?


    LG Martin

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  • Hast Du die SSD auch "sicher" entfernt, bevor Du sie am Pi angeschlossen hast ?


    Wenn die SSD leer beschrieben wurde, könnte auch das Ausgangsimage schon keer/fehlerhaft sein.


    Was zeigt die Partitionstabelle des Image-Files an, das Du auf die SSD kopierst ?

    < sudo fdisk -l /Pfad/zum/Image/File.img> ?


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

    Edited once, last by RTFM ().

  • Hallo,

    SSD wurde sicher entfernt...

    Das Image ist nicht fehlerhaft. Nutze ich das selbe Image und spiele dieses auf eine SD-Karte, funktioniert diese danach.

    Kann es sein, das es an ein selbsterstelltes "Buster " Image liegt, wenn ich ältere selbsterstellte Strech/Jessi Images nehme, wird die Boot Partition auf die SSD geschrieben.

    Die Partitionstabelle muss ich mir mal angucken...


    LG

  • Wie kommst du auf die Idee, dass sich ein SD-Kartenimage auf eine 'Festplatte' schreiben lässt und funktioniert.

    Als Image, gelesen vom Win32Disk in eine Datei geht es, aber die Image-Datei auf die SSD geht nicht.

    Denn das, was du da schreibst, passt logisch nicht zu den physikalischen Daten des Datenträgers.

    Selber denken,
    wie kann man nur?

  • Diese Beschreibungen gelten für den PI 3, der PI 4 verwendet ein anderes Bootverfahren, dessen Umsetzung wohl erst in den nächsten Wochen fertig wird.


    Was immer geht, ist, ein USB-gerät mit EXT4 zu formatieren.

    Dann den PI auf die SD zu installieren.

    Nun wird, mit einem anderen Linux-System, der komplette Inhalt des /-Dateisystems auf der Karte auf den USB-Datenträger kopiert.

    Wenn das fertig ist, wird in der /etc/cmdfile.txt und in der /etc/fstab (auf dem neuen Datenträger) anstelle der kurzen UUID/BlkID der zweiten Partition der SD die des USB-Datenträgers eingetragen.



    Damit bootet der PI zwar von der SD, die wird aber nur bei Systemupdates beschrieben, alle andere läuft vom USB-Datenträger.

    Selber denken,
    wie kann man nur?