hifiberry angeschaltet lassen

  • Hallo,


    Wir (Sohn und ich) haben einen Raspberry mit DAC im Einsatz , dieser läuft rund um die Uhr.


    Nun wollte ich einen Raspberry mit dem AMP ausrüsten.


    Allein bei dem Gedanken treten jetzt schon die ersten Fragen auf.


    Hier die Erste: Ist es sinnvoll diese Raspberry AMP Kombination auch rund um die Uhr laufen zu lassen , mein Bauchgefühl sagt eigentlich nein.


    Bitte schreibt mir Eure Meinung dazu (die nächsten Fragen kommen dann bestimmt)




    Viele Grüsse und ein schönes Wochenende.


    Volker.

  • Hallo,


    das ging ja schnell.


    Also der DAC macht keine Probleme (der ist an einem "richtigen" verstärker angeschlossen welcher an und ausgeschaltet wird) , meine Frage war nur ob es sinnvoll ist den AMP auch immer angeschaltet zu lassen. Der hat ja ein ganz anderes Netzteil und wahrscheinlich auch einen höheren Stromverbrauch sowie eine höhere Wärmeentwicklung.


    Vielen Dank nochmals.


    Volker.

  • Dann mach's so :


    Schalte den Dac + Verstärker aus, wenn du ihn nicht brauchst den Raspberry lässt du aber an.

    Jedoch habe ich keine Ahnung, ob das Probleme macht mit dem Pi, weil ihm ja die Soundkarte fehlt. Da ich das nicht nutze müsstest du Mal dies testen.

    Wenn's brennt 112 hilft weiter!

  • Hallo,


    leider ist meine Frage noch nicht geklärt.


    Also Raspberry plus aufgestecktem DAC funktioniert ja (ist immer angeschaltet).


    Aber . Kann ich den Raspberry mit aufgestecktem AMP2 (da ist ja eine Soundkarte dabei) 24 Stunden laufen lassen ?


    der arbeitet ja mit 19Volt. Geht bestimmt aber ist das sinnvoll ?


    Viele Grüsse



    Volker.

  • meine Frage war nur ob es sinnvoll ist den AMP auch immer angeschaltet zu lassen. Der hat ja ein ganz anderes Netzteil und wahrscheinlich auch einen höheren Stromverbrauch sowie eine höhere Wärmeentwicklung.

    Ich habe den AMP2 (2x30W) seit ca. 1 Jahr hier am Start. Der läuft 24/7, was wegen meines setup's auch sonst keinen Sinn machen würde. Netzteil ist 19,5V max. 4,7A (betreibt PI und Verstärker).


    Das Ganze zusammen mit einem Raspi 3B in dem universal case von hifiberry, also eher klein.


    Nachgemessen pendelt die Kombi im Ruhezustand zwischen 80 -120mA. Bei 19,5V entspricht das etwa 2 Watt oder (bei 30Cent/kWh) 5,50€/Jahr.


    Thermisch hatte ich bisher keine Probleme.


    Gruß Norbert




    Edited once, last by MacNobi ().

  • Hallo,


    Vielen Dank für die Antwort , das ist natürlich auch die beste Lösung, hatte allerdings nicht mit gerechnet (dachte der Stromverbrauch wäre viel höher).


    Nun habe ich doch keine Fragen mehr , die Fragen wären nur gekommen wenn ich den AMP2 ein und ausschalten müsste.


    Schönes Wochenende noch



    Volker.

  • grüne/gelbe Ader missbrauchen ist pöse.

    Da hast Du allerdings nicht ganz unrecht. Wer nicht in der Lage ist zu erkennen, daß man die Seite welche an den Lautsprechern angeschlossen ist besser nicht nicht in die Steckdose steckt, der könnte da Probleme bekommen.

    Der Rest hier im Forum kennt allerdings den Unterschied zwischen einer Kleinsignal-Verbindung und einer Hausstromverkabelung.


    Gruß Norbert

  • Hi,


    sachämol, du verwendest ja das Orig-Gehäuse für den AMP - wie warm wird denn dein Setup so?

    hatte das mal mit einem "alten" AMP und nem Pi2 auf der Rückseite eines 7" Display, das in eine Tabletablage (Neigungswinkel so 25°) eingelassen war. Lüftungstechnisch war das wenig effektiv und mir zu warm. Projekt Musikwecker wurde daraufhin zurück gestellt. :conf:


    Gruß, Andreas

    ---

    we all live in a yellow subroutine...

  • sachämol, du verwendest ja das Orig-Gehäuse für den AMP - wie warm wird denn dein Setup so?

    Das kann ich Dir relativ genau sagen, da gemessen. Nach 4 Stunden Radio bei Zimmerlautstärke (geschlossenes Gehäuse) erreicht der Amp2-Chip eine Oberflächentemperatur (Kontakt-Thermometer) von 60-65 Grad, der RasPi (Sensor ausgelesen) pendelt etwa im gleichen Temperaturbereich. Wobei mir das eigentlich völlig wurscht ist, weil:


    - ich vor einigen Monaten mal unser Samsung-TV ohne Rückwand betrieben und mir fast die Finger verbrannt habe und zwar an einen Chip auf der Hauptplatine


    - hier ein ca. 10 Jahre alter iMac in Betrieb ist, der -weil der Lüfter zugestaubt war- über mehrer Jahre im Bereich 70-80 Grad an der CPU unterwegs war und

    - nach der Entstaubung auch heute mit einer Temperatur von 70-75 auf der Northbridge arbeit und das völlig normal ist.


    Insofern kann ich auch die Projekte mit passiver/aktiver Kühlung nicht so richtig nachvollziehen...

    Beim RasPi 4 mit seiner Stromaufnahme von 3,5A(?), sollte auch bedacht werden, dass alleine die beiden USB 3 Anschlüsse je 900mA = 1,8A bereitstellen müssen, aber nur wenn da auch was angeschlossen ist.

    Und wer mal einen kleinen USB-3.0 Stick im Einsatz hatte, wie heiss die Teile im Betrieb werden können ohne das die abrauchen.


    Gruß Norbert

    • Official Post

    Lüftungstechnisch war das wenig effektiv und mir zu warm.

    Weniger messen, mehr basteln. Und selbst wenn der Pi 60° Warm wird - who cares. Dieses ewige Temperaturgemesse werd ich wohl nie verstehen

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.