Boot von USB, wie kann man das USB device erweitern?

  • Er hat die Anleitung von Toms Hardware umgesetzt.


    Gruß Kohta

  • Ja damit hat er es doch genau beschrieben. Er hat sdb1 durch sda1 ersetzt und in der cmdline.txt hat er bei root=/dev/sda1 rootfstype=ext4 rootwait noch einen Punkt gesetzt.


    Hat er doch oben alles genau geschrieben :conf::shy:

  • Ja klar ich war vorhin auf einem Volksfest hier in der Altstadt und das war sehr schön. Ich habe im Grunde viele schöne Momente in meinem Leben und kann mich auch nicht beschweren. Streit suche ich nicht nein, dafür bin ich im Grunde ein zu harmonischer Mensch. Das bedeutet aber nicht, dass ich mir auf die Füße treten lasse.


    Deshalb, lassen wir das einfach. Wir drehen uns eh im Kreis, jeder hat seinen Standpunkt und sein eigenes Rechtsverständnis, will es mit Gewalt durchsetzen, das Spiel kennen wir doch. So sind Menschen halt gestrickt. Auf sowas habe ich aber keine Lust, weil mir dieses virtuelle Wissensbattle und das aufpolieren meiner Selbst nichts bringt. Deshalb haue ich mich jetzt ins Bett und gucke in der Zeit lieber noch nen Film. Da habe ich mehr von.


    Der TE hat dank meiner Hilfe mit dem Link ja das Thema für sich lösen können.

    Von daher denke ist das Thema hier jetzt eh für mich durch.


    Gute Nacht

    Kohta

  • So Leute, wollte nochmal Rückmeldung geben wie es bei mir letztendlich geklappt hat.


    Hintergrund ist übrigens folgender.

    Ich möchte den Pi4 für die ioBroker Plattform nutzen. Da hier viele Daten geschrieben werden (Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Stromzähler, Wasserstände usw.), hatte eine SD Karte nach einigen Monaten immer den Geist aufgegeben und teilweise alle Daten weg, deshalb war mir eine SSD wichtig.

    Es gibt von ioBroker auch fertige Images, jedoch nur mit Buster lite, also ohne Desktop, den nutze ich aber für VNC um von überall auf mein Heimnetz zugreifen zu können.


    Grundsätzlich bin ich nach der von Kohtachan geposteten Anleitung vorgegangen:

    https://www.tomshardware.co.uk…-from-usb,news-61081.html


    Dazu habe die die SSD komplett gelöscht und auf eine 8GB µSD Karte das Buster Image. per Etcher geschrieben. Um das Ganze auch noch Monitor-less einzurichten, habe ich in dessen Boot-Partition die leere Datei "ssh" geschrieben um direkt per SSH auf die Pi zugreifen zu können.


    Dann habe ich SD Karte und SSD angesteckt, den Pi gebootet und bin wie folgt vorgegangen:


    Um die Partitionen anzuzeigen:

    sudo fdisk -l


    Um fdisk für die SSD zu starten:

    sudo fdisk /dev/sda


    Um die Partitionen anzuzeigen

    p


    Um die primäre Parition zu löschen

    d

    (kann man sich bei leerer SSD auch sparen)


    Um eine neue Partition zu erstellen

    n


    Irgendwann kommt noch eine Frage wegen Zertifikat, das habe ich bejaht.


    Um eine primäre Partition zu erstellen

    p


    ...und

    1

    Um sie als Partition 1 zu deklarieren


    dann zwei Mal Enter um die Default start und Endsektoren auszuwählen.


    Dann mit

    w

    das Ganze auf das Laufwerk schreiben.


    Schließlich noch die Partition formatieren:

    sudo mkfs.ext4 /dev/sda1


    Auf der SD Karte ein Ornder erstellen:

    sudo mkdir /media/newdrive


    ..und die SSD dorthin mounten

    sudo mount /dev/sda1 /media/newdrive


    Dann die Ganzen Dateien von der SD auf die SSD kopieren:

    sudo rsync -avx / /media/newdrive


    Und schließlich noch die cmdline.txt angepasst mit part=/dev/sda1

    sudo nano /boot/cmdline.txt



    So, das wars. Wenn man jetzt neu bootet wird die SSD gelesen.


    Ich hoffe das hilft anderen die das gleich Problem haben und nicht weiterkommen.


    Viele Grüße

    Edited 2 times, last by hg6806 ().

  • Hallo Himbeerfreunde ...


    ich bin zwar neu hier Forum, aber kein raspi-Neuling.


    Seit einigen Tagen beschäftigte mich das selbe Thema und bin bei meiner Suche nach einer Lösung gestern auf dieses Forum gestossen.


    Ich will hier nicht beschreiben, was ich bislang alles versucht hatte, um einen großen USB Speicher komplett und ohne zusätzliche SD-Karte nutzen zu können, denn das ist für mich ab sofort "Schnee von gestern".


    "Meine" Lösung besteht seit heute morgen darin:

    Das neueste Raspian Buster (2019-09-26-raspbian-buster-full.img) als Image direkt mit "Win32DiskImager" auf einen 128 GB USB-Stick gebrannt. Diesen Stick in einen Raspberry Pi 3B+ eingesteckt und dann gestartet. Keine SD-Karte ! Die Ersteinstellung habe ich noch mit Maus, Tastatur und Monitor gemacht, um damit SSH und VNC zu aktivieren. ( WLAN habe ich weggelassen, weil ich es nicht benötige.)

    Anschließend diesen raspi standalone in Betrieb genommen. Remote habe ich erst mal Gparted installiert.

    Und dann - oh Wunder - sehe ich "nur" zwei Partitionen. Und die rootfs hat tatsächlich 114 GB.


    Das ist so Klasse, so einfach, dass ich es euch nicht vorenthalten wollte ....


    Viele Grüße

    mareng

  • Hallo hyle,


    heisst das, die ganze bisherige Diskussion bezog sich auf einen RPi4 ???

    Sorry, aber dann habe ich das irgendwie überlesen.


    Aber gut, RPi4 steht bei mir demnächst auch noch an ...


    Gruß

    mareng

  • ja aber wichtig ist, dass man "orginal Netzteil" benutzt beim RPi4.

    Bei hat er alles schön und ultra schnell kopiert.

    Die md5sum hat aber nicht gestimmt.

    Er hat vermutlich gerade noch soviel Strom ohne zu motzen aber doch zu wenig um das ganz vernünftig zu machen.

    Obwohl das alte netzteil 3A draufstand.

    Orginales und gut, dann klappt es direkt anzuschließen :) :)

  • mareng

    das Thema ist deshalb so lang geworden, weil nicht klar war, worum es ging.

    Raspberry Pi boot modes beschreibt, welche Raspi-Modelle, wie booten können.

    Am RPi 3B+ muß nichts verändert werden, damit er von USB bootet.

    Das OS Raspbian expandiert sein root-Filesystem seit einiger Zeit automatisch beim ersten Booten.


    Die Datei /boot/cmdline.txt enthält seit einiger Zeit anstatt von root=/dev/mmcblk0p2 (root-Partition der SD-Karte) jetzt root=PARTUUID=xxxxxxxxxxx (PARTUUID der root-Partition). Dadurch ist cmdline.txt unabhängig vom boot-device (mmcblk0, sda, sdb, ...).


    Mit 2019-07-10-Raspbian-Buster auf meinem 32GB USB3-Stick war kein "Gparted" notwendig,

    nach dem ersten Booten, waren (1) root-Partition und (2) root-Filesystem vergrößert.


    OS Raspbian/Noobs: die 1. Partition ist die boot-Partition und die 2. Partition ist die root-Partition. Für Noobs ist eine weitere Partition hinzugekommen.

  • mareng Du bist hier generell im Pi4 Forum gelandet.


    @All Mich würde es mal interessieren wann es endlich eine Pi4 Firmware gibt, die ein Booten direkt von USB ermöglicht, bzw. wo man das als erstes davon erfährt.