Boot von USB, wie kann man das USB device erweitern?

  • Hier ist zu unterscheiden, ob man dies willentlich tut oder nicht. Mit Sicherheit ist es nicht mein Anliegen, falsche Informationen zu verbreiten, was deine bitte der Unterlassung demnach überflüssig macht. Mir hat das Tool schon bei so manchen Problemen mit SD-Karten geholfen. Deswegen sehe ich meine Aussage nicht als generell falsch an. Was du letztendlich für sinnvoll hältst ist dabei ziemlich irrelevant, weil es lediglich deine Meinung widerspiegelt die keine Allgemeingültigkeit darstellt. Meine selbstgemachten Erfahrungen zeigen das Gegenteil.

  • kle Warum rastest du hier so aus? :?:

    Als zusätzlichen Tipp, ein Tool sd-formater zu nutzen, ist nicht falsch. Es ist auch keine falsche Info....

    Ich nutze schon seit einigen Jahren dieses Tool, um bestimmte SD-Karten wieder für Windows erkennbar zu machen.

  • kle Warum rastest du hier so aus? :?:

    Als zusätzlichen Tipp, ein Tool sd-formater zu nutzen ist nicht falsch. Es ist auch keine falsche Info....

    Ich nutze schon seit einigen Jahren dieses Tool, um bestimmte SD-Karten wieder für Windows erkennbar zu machen.

    Das verstehe ich auch nicht. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit dem Tool gemacht und wollte dies lediglich dem TE als Tipp mitgeben. So konnte ich schon einige SD Karten wieder ans Laufen bringen. Das lag für mich nah, wenn die SD Karte des TE Probleme macht. Wenn dann sofort Unsinn, fett und deutlich, an den Kopf geklatscht wird, okay dann werde ich erst mal wieder einfach still hier mitlesen. Ich mag das Forum sehr aber es ist auch nicht einfach, wenn Leute die mehr vom Fach wissen immer wieder Ihr "Wissen" durchbringen müssen. Bei Einigen, ich nenne jetzt keine Namen und meine auch nicht kle grenzt das schon an Selbstbeweihräucherung. Ich selber zähl mich auch zu den Anfängern, schade wenn das so schwierig ist sich dann einzubringen.


    Zudem schreiben wir auf 4 Seiten, kommen vom Thema ab und wenn der TE keine Vorschläge annimmt, was soll das Ganze? Ich hatte eine für mich sinnige Anleitung geposted, wie er sein Problem lösen könnte und auf Nachfrage weis ich immer noch nicht, ob diese gelesen wurde. In dem Link stand nirgendswo, dass mit Win32DiskImager eine Partition als Image gesichert werden soll. Dann ist es irgendwann auch einfach verschwendete Zeit, wenn man sich vielleicht nicht helfen lassen möchte/kann.


    So ich bin dann auch erst schriftlich raus und lese noch still mit. Ich möchte jetzt nicht für weitere Reibung sorgen und verbleibe mit dem Denkansatz, dass auch Reibung Wärme schafft und deshalb hyle ist doch seine gesunde Diskussion was feines ;) Ist ja noch alles im Rahmen.


    Gruß Kohta

    • Official Post

    War das kein Klick auf den dritten Spoiler? :-/


    Ok, ich versuchs mal.

    So konnte ich schon einige SD Karten wieder ans Laufen bringen.

    Das mag manchmal so sein, aber nicht in Verbindung mit dem RPi. Von NOOBS (<X) mal abgesehen. Mit einem Formatiertool überschreibst Du ein bestehendes oder schreibst ein neues Dateisystem innerhalb einer Partition. Weshalb das in dem Fall unnötig ist hat kle bereits geschrieben:


    Wenn Du ein Image auf SD-Karte flashst, überschreibst du SD-Karte vom Beginn, blockweise also physikalisch, in der Länge der Image-Datei. Dabei werden alle Informationen aus dem Image übernommen (alle Partitionen, deren Filesysteme und alle Dateien der Filesysteme).


    Nun haben SD-Karten die unangeneme Eigenschaft sich durch Schreibzyklen abzunutzen und u.a. dadurch ihr Sterben zu beschleunigen. Deshalb sollte man versuchen möglicht wenige Schreibvorgänge anzuschubsen. Das ist der Grund, weshalb das unnötige Formatieren schädlich für die SD ist.

  • Zurück zum Thema!


    Ein Image habe ich mit dem USB Image Tool erstellt.


    Zurückspielen auf ein USB-Stick/SSD geht aber wohl nicht.

    Etcher meldet, dass die SSD 843MB zu klein ist für das Image und Win32DiskImager startet wieder nicht wenn ich die SSD vorher gesteckt habe.


    Was kann ich tun? Eine 32GB Karte habe ich nicht bzw. eine 128GB SSD um das Größenproblem zu beheben.

  • Quote

    Nun haben SD-Karten die unangeneme Eigenschaft sich durch Schreibzyklen abzunutzen und u.a. dadurch ihr Sterben zu beschleunigen. Deshalb sollte man versuchen möglicht wenige Schreibvorgänge anzuschubsen. Das ist der Grund, weshalb das unnötige Formatieren schädlich für die SD ist.


    Auch wenn es etwas offtopic ist ...


    nicht Schreibzyklen zerstören Flashzellen....

    sondern der dafür erforderliche Löschvorgang!

    Hierfür wird eine Spannung von ca. 15V generiert. Und diese "Belastung" zerstört auf Dauer die Struktur den Zelle.

    ;)



    Aus WiKi

    Die maximale Anzahl der Löschzyklen von Flash-Speichern variiert je nach Hersteller, Technik (MLC- oder SLC-NAND, NOR) und Strukturgröße (50 nm, 34 nm, 25 nm). Die Herstellerangaben bewegen sich im Bereich von 3.000 bis zu mehreren 100.000. Micron Technology und Sun Microsystems gaben 2008 die Entwicklung eines SLC-NAND-Flash-Speichers bekannt, dessen Lebenserwartung 1.000.000 Zyklen beträgt.[9]

    Der Flash-Speicher speichert seine Informationen auf dem Floating-Gate. Bei einem Löschzyklus durchtunneln die Elektronen die Oxidschicht. Dafür sind hohe Spannungen erforderlich. Dadurch wird bei jedem Löschvorgang die Oxidschicht, die das Floating-Gate umgibt, ein klein wenig beschädigt (Degeneration). Irgendwann ist die Isolation durch die Oxidschicht nicht mehr gegeben, die Elektronen bleiben nicht mehr auf dem Floating-Gate gefangen, und die auf der Speicherzelle gespeicherte Information geht verloren. Der Defekt einer einzelnen Zelle macht einen Flash-Speicher jedoch noch lange nicht unbrauchbar.

  • Das ist der Grund, weshalb das unnötige Formatieren schädlich für die SD ist.

    Darum muss ich mir auch immer wieder nach ca 2 Releases von raspiBackup wg der Regressiontests neue SD Karten kaufen :mad_GREEN:

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect."

    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert =O Bei mir tut das raspiBackup automatisch ;)

  • So, habe mal die Anleitung von Tom's Hardware ausprobiert.

    Bekomme auch Fehler, da auf der SSD kein Primäre Partition war.

    Leider steht auch nicht in der Anleitung WAS überhaupt auf der SSD drafu sein soll.

    Nackig oder schon ein Image?


    Hier mal die Ein- und Ausgaben


  • So, habe mal die Anleitung von Tom's Hardware ausprobiert.

    Bekomme auch Fehler, da auf der SSD kein Primäre Partition war.


    Hier mal die Ein- und Ausgaben

    Code
    pi@raspberrypi:~ $ sudo mkfs.ext4 /dev/sdb1
    mke2fs 1.44.5 (15-Dec-2018)
    The file /dev/sdb1 does not exist and no size was specified.
    pi@raspberrypi:~ $

    Hier hättest du du folgendes nehmen müssen: /dev/sda1


    Steht zwar bei Ihm anders, aber du musst das immer deinen Gegebenheiten anpassen.


    Quote

    Leider steht auch nicht in der Anleitung WAS überhaupt auf der SSD drafu sein soll.

    Nackig oder schon ein Image?

    Das steht hier:

    Quote


    12. Copy all the files from your root folder using the rsync -avx command.

    sudo rsync -avx / /media/newdrive


    Gruß Kohta

  • OK, keine Ahnung wie da "sdb1" reinkommt.


    Punkt 12 hat doch nichts damit zu tun.

    Ich meine wie soll die SSD vorbereitet sein, wenn man sie an die Pi hängt.

    Schon ein Image drauf oder nicht.


    Wie sehe ich denn jetzt überhaupt welche Disk gebootet ist?

  • Punkt 12 hat doch nichts damit zu tun.

    Ich meine wie soll die SSD vorbereitet sein, wenn man sie an die Pi hängt.

    Schon ein Image drauf oder nicht.

    Doch da in Punkt 12 folgendes steht:

    Quote

    12. Copy all the files from your root folder using the rsync -avx command.

    Die SSD ist natürlich leer und selbst wenn nicht, hast du Sie in den Schritten davor schon partitioniert und formatiert. Auf diese "leere" SSD kopierst du dann ja in Schritt 12 die Dateien. Du könntest auch über dd ein Image davon erstellen und auf die SSD schreiben aber dann musst du ja wieder die Größe anpassen, was oben nicht so gut geklappt hat. Hingegen wenn du die Anleitung nutzt, hast du ja schon den ganzen Platz der SSD Festplatte anschließend zur Verfügung.

    Quote
    Wie sehe ich denn jetzt überhaupt welche Disk gebootet ist?

    Mit dem Befehl mount kannst du sehen, was bereits gemountet ist. Im Grunde brauchst du nur den Schritt 9 wiederholen und in der Anleitung weiter machen.


    Gruß Kohta

  • Also, ich denke es läuft wohl jetzt.


    Die Anleitung von Toms' Hardware scheint funktioniert zu haben, auch wenn zwei kleine Fehler drin sind.


    In der Anleitung stand nämlich "sdb1" anstelle "sda1" außerdem bei der Modifikation der cmdline.txt fehlt der Punkt.

    Merkt man bei copy&Paste.


    Danke nochmal!