Raspberry Pi 4 B mit USB 3.0 von Festplatte booten

  • In der verlinkten Anleitung steht ausdrücklich, dass es sich um eine Anleitung für den Pi3 handelt. Zum Pi4 steht dort:

    Hinweis: Der Raspberry Pi 4 unterstützt aktuell leider noch keinen USB-Boot. Das heißt, solltet Ihr ein stolzer Besitzer eines Raspberry Pi's 4 sein, dann benötigt Ihr für dieses Tutorial eine microSD Karte sowie ein microSD-Kartenlesegerät. Es kann sich jedoch nur noch um eine Frage der Zeit handeln, bis auch der Raspberry Pi 4 USB-Boot unterstützt. ;)


    Das heißt für mich, dass der Autor davon ausgeht, dass das OS auf auf dem PI4 zur Zeit nur (!) auf SD-Karte läuft. Daher steht dort auch nichts von cmdline.txt und so weiter.

  • Versuche es doch einfach mal mit den Änderungen aus meinem Beitrag #79

    und habe Geduld!

    Bei mir kamen zuerst die 4 Beeren und dann tat sich erstmal nix.

    Erst nachdem ich Kaffee gemacht habe und ihn auch getrunken hatte,

    stand auf einmal:

    IOTA HoneyComb 0.1.1 raspberry4-64 tty1

    raspberry4-64 login:


    Ich dacht auch zuerst, er hätte sich aufgehängt.


    MfG


    Jürgen

  • Code
    dwc_otg.lpm_enable=0 console=serial0,115200 root=/dev/sda2 rootfstype=ext4 rootwait

    root=/dev/sda2


    Meine SSD soll das sein, richtig ? Die ist aber /sda1.



    Oder ?

  • Ich habe auf der SD-Karte (4GB) und auf der SSD dasselbe Image aufgespielt,

    daher sieht das so aus:

    Code
    beekeeper@raspberrypi4-64:~$ sudo lsblk
    Password:
    NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
    sda 8:0 0 111.8G 0 disk
    |-sda1 8:1 0 40M 0 part
    `-sda2 8:2 0 111.8G 0 part /
    mmcblk0 179:0 0 3.8G 0 disk
    |-mmcblk0p1 179:1 0 40M 0 part /boot
    `-mmcblk0p2 179:2 0 2.8G 0 part

    Ich habe hier die erste Partition der SD-Karte unter /boot eingehängt.

    /dev/sda1 ist die gleiche boot-Partition wie auf der SD-Karte, sie wird nur nicht benutzt.


    Und das sind die USB-Geräte, der SATA-Adapter ist der mit der ID: 152d:2329

    Code
    beekeeper@raspberrypi4-64:~$ sudo lsusb
    Bus 003 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
    Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub
    Bus 001 Device 004: ID 152d:2329 JMicron Technology Corp. / JMicron USA Technology Corp. JM20329 SATA Bridge
    Bus 001 Device 003: ID 046d:c52b Logitech, Inc. Unifying Receiver
    Bus 001 Device 002: ID 2109:3431 VIA Labs, Inc. Hub
    Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub


    MfG


    Jürgen

  • Dann trage die /dev/sda1 ein.


    Falls das nicht oder nur teilweise funktioniert, probiere mal folgendes aus:

    usb-storage.quirks=152d:0562:u dwc_otg.lpm_enable=0 console=serial0,115200 root=/dev/sda1 rootfstype=ext4 rootwait




    MfG


    Jürgen

  • rootfstype=ext4

    Muss das nicht ext3 sein?

    Wesentliche Unterschiede sind: ext3-Filesystem

  • Habe das genau nach der verlinkten Anleitung gemacht.

    Die Anleitung verschweigt, dass beim Autor der Anleitung das Image auf der SD mit dem Image auf der SSD nicht vollkommen ident sind, sondern sich die Partitionen auf der SD und SSD in der UUID und PARTUUID unterscheiden.


    Bei Dir sind jedoch die UUID und PARTUUID ident, wenn Du seine und Deine blkid Ausgabe vergleichst. Deshalb funktioniert auch kein mount, oder automount. Statt <sudo blkid> kannst Du auch <lsblk> ohne Rootrechte verwenden und Dir nach < lsblk -h > die gewünschten Outputspalten mit < lsblk -o name,partuuid,uuid,label > anzeigen lassen.


    Deshalb sollst Du in der cmdline.txt root=/dev/sda2 (statt root=UUID=)

    und in der /etc/fstab auf der SSD in den Zeilen "/" und "/boot" die UUID= Einträge auf

    (für den "/" root.mount:) /dev/sda2 / ...

    (für den "/boot" boot-mount:) /dev/mmcblk0p1 /boot ....

    ändern.


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Die Anleitung verschweigt, dass dass Image auf der SD mit dem Image auf der SSD nicht vollkommen ident sind, sondern sich die Partitionen auf der SD und SSD in der UUID und PARTUUID unterscheiden.

    Ich vermute, das das mit dem sudo expand_rootfs automatisch ausgeführt wird,

    und es deshalb so lange beim ersten Boot-Vorgang dauert.


    Das hat bei mir so lange gedauert, das ich vermutet hatte, das sich der RPi aufgehängt hat.

    Nach meiner Tasse Kaffee hatte es sich dann erledigt.


    MfG


    Jürgen

  • Ich vermute, das das mit dem sudo expand_rootfs automatisch ausgeführt wird,

    expand_rootfs wird ein 'Script sein, wie alle anderen Helferleins auch.

    Schau einfach rein ins Script.

    Vermutlich wird nur mit parted der Endesektor der root Partition ans Ende verschoben und danach mit resize2fs das Filesystem ausgedehnt.


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Alter Falter......mir qualmt der Schädel.


    Also ich sehe den Pfad /boot/cmdlie.txt. Da drin steht:

    Code
    dwc_otg.lpm_enable=0 console=serial0,115200 root=/dev/mmcblk0p2 rootfstype=ext4 rootwait   

    Muss dort jetzt dev/mmcblk0p2 ersetzt werden durch meine SSD, also dev/sda1 , korrekt ?


    Im Ordner/etc/fstab steht das hier:

    Was ich hier in der fstab ändern soll habe ich wirklich nicht verstanden




                         

  • Hätte ich auch eher drauf kommen können:


    MfG


    Jürgen

  • Muss dort jetzt /dev/mmcblk0p2 ersetzt werden durch meine SSD, also dev/sda1 , korrekt ?

    Ja

    Im Ordner/etc/fstab steht das hier:

    Hier mal meine fstab:

    Damit ist die Partition auf der SSD gemeint.

    Ich habe /dev/sda2 (bei Dir /dev/sda1) und /dev/mmcblk0p1 eingfügt.

    Und /dev/root auskommentiert.


    MfG


    Jürgen