Störungen bei Aurel 433MHz Funkempfänger

  • Liebe Raspi Community,


    ich betreibe einen Aurel AC-RX 433MHz Funkempfänger an einem PI Zero für eine einfache Einwegkommunikation. Der Datenausgang ist direkt über einen Spannungszeiler (wegen 3,3V) am GPIO angeschlossen. Das funktioniert soweit ganz gut und ich kann das Signal empfangen und verarbeiten, solange die Stromversorgung für das Funkmodul unabhängig vom Raspi ist (in meinem Fall ein einfaches 5V Netzteil). Sobald ich die Stromversorgung des Funkmodules vom +5V-GPIO-Ausgang des Raspi nehme, kommt es zu extremen Störungen auf dem Datenausgang des Funkmodules. Ich habe zusätzlich einen Kondensator Vcc-GND vor den Funkmodul geschaltet, das brachte aber keine Verbesserung.

    Ist der 5V-Ausgang des Raspi wirklich so instabil, oder übersehe ich etwas? Ich habe zwar ein einfaches Oszilloskop, das zeigt aber keine Störungen in der Spannung des 5V Ausganges - allerdings hat das Oszilloskop keine besonders große Auflösung, sodass ich sehr kleine Spitzen vermutlich nicht sehe.


    Was könnte mir für diese Situation helfen, oder komme ich um eine eigene 5V Versorung für das Funkmodul nicht herum?


    Vielen Dank für jede Hilfe!

  • Moin hali,


    was denn nu?

    Wird das Modul vom RPI versorgt oder von einem eigenem Netzteil.


    Wenn eigenes Netzteil, warum dann eine Verbindung zum 5V-Pin des RPi's?


    73 de Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

  • hallo Bernd,


    ich würde es gerne vom Raspi versorgen lassen und mir das externe Netzteil sparen.

  • Moin hali,


    ja, dann machen wir das doch.


    Alles ausschalten!!!!!!!


    Alle Drähte des externen Netzteils werden entfernt!


    Dann 2 Drähte nehmen. Verschiedene Farben und dann die 2 nachfolgenden Verbindungen machen.


    +5Volt(piPin2) Raspberry an Pin 1 oder 15 deines Moduls.


    GND/Masse( Pin 6) Raspberry an Pin 2,7 oder 11 des Moduls.


    Soweit klar??


    73 de Bernd

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  • Ok, dann habe ich mich nicht klar ausgedrückt.


    1) Mit externem Netzteil funktioniert es sehr gut - super Signal. Da gibt es nur die GND und die GPIO-Verbindung zwischen Funkmodul und RPI.


    2) Um die 5V vom RPI zu nehmen, habe ich das externe Netzteil weggelassen und die 5V vom RPI Pin2 genommen (so wie du oben beschrieben hast). Dann läuft zwar grundsätzlich das Funkmodul, liefert aber extreme Störungen im Signal.


    Es geht mir also nicht darum, wie ich die Pins verbinden muss, sondern warum die Störungen so extrem sind, wenn ich die 5V vom RPI verwende (RPIPin2).

  • Moin hali,


    dann schreibe das dann auch.


    Ich vermute das die 5V des RPi's verseucht ist. Hast du mal einen 100nF Kondensator zwischen +5V und Masse/GND am Modul angeschlossen?


    73 de Bernd


    /EDIT hast du dir mal in dem Datenblatt auf Seite2 Abbildung 2 angesehen??

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    Edited once, last by Bernd666 ().

  • Diese Art von Empfänger ist generell recht störanfällig.

    Etwas besser sind da diese RXB6 Empfänger.


    Beim Netzteil hilft es auch, einen großen Ferritring zu nehmen und das Stromversorgungskabel zum PI 4 durch zu schlingen.

  • Kondensator habe ich schon probiert - siehe oben in meinem ersten Posting.


    Ferritring muss ich noch probieren - mal schauen, ob ich irgendwo einen finde

  • Moin hali,


    in dem Datenblatt reden die von

    Quote

    5V Supply voltage

    1. The receiver must be supplied by a very low voltage source, safety protected against short circuits.

    2. Maximum voltage variations allowed: ± 0.5 V.

    3. De-coupling, next to the receiver, by means of a minimum 100.000 pF. ceramic capacitor.


    73 de Bernd

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