externes DVD oderBluray Laufwerk am RaspPi

  • Hallo,


    ich möchte gerne ein externes DVD bzw. Blu-Ray Laufwerk an den Raspberry Pi anschließen, um dort z.B. Videos wiederzugeben. Gibt es da Laufwerke, die besonders empfehlenswert sind bzw. welche, die nicht funktionieren?


    Für Antworten danke ich sehr.

  • Moin Horand,


    ich kann dir nur schreiben, dass mein DVD-USB-Laufwerk an meinem Test-Raspberry funktioniert.

    Es handelt sich allerdings um ein seeeehhhrrr altes Gerät. Laut Hersteller will es 5V und 1,5A. Es ging aber. Ließ sich mounten und ich konnte das Inhaltsverzeichnis lesen.


    73 de Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

  • Hi Bernd,


    danke für deine Rückmeldung. Ist das ein Laufwerk mit externer Stromversorgung und musstest du irgendwelche Treiber nachinstallieren?

  • Moin Horand,


    Ist das ein Laufwerk mit externer Stromversorgung und musstest du irgendwelche Treiber nachinstallieren?

    Noe. Es wurde das DVD-Lw gleich als /dev/sr0 erkannt. Es ging bei mir ohne Hub. ich denke moderne Laufwerke benötigen nicht so viel Leistung.


    Teste es aus!


    73 de Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

  • Ich habe mich erst auch nicht getraut, ein CD/DVD Laufwerk ohne separate Spannungsversorgung

    an den Raspi zu hängen, aber habs dann riskiert, als ich eins für ganze 3€ auf dem Flohmarkt

    ergattern konnte.

    Das ist ein "Samsung SE-208DB".

    Es läuft zuverlässig am Raspi 3B+ unter Stretch, allerdings habe ich damit noch keine Scheiben gebrannt,

    nur DVDs geguckt. Ich schätze fürs Brennen wirds dann doch eng mit dem Strom.


    Auf dem Raspi 4 verweigerts seltsamer Weise völlig den Dienst.

    Ich habe schon sämmtliche Automountereien im pcmanfm abgeschaltet,

    aber am Raspi 4 klingts so, als ob sich das Ding ständig resettet.

    "dmesg" sagt dazu:

    Code
    sr 0:0:0:0: Power-on or device reset occurred

    An zu wenig Strom kanns nicht liegen, da es am Raspi3 funktioniert

    und der hat das schwächere Netzteil.

    "Volt, Watt, Ampere, Ohm, ohne mich gibts keinen Strom"

    Der Elektrolurch (Guru Guru)

  • Bei den beiden Raspiblastern meiner Buben habe ich zwei verschiedene Laufwerke verbaut:
    * LG GP50NW40, ein USB-DVD-Brenner im sogenannten slimline-Design (nur halbe Höhe), wegen alleinigem USB-Anschluss leicher am RPi anzuschließen, aber mit der berühmt-berüchtigten Eject-Problematik, siehe dortige Beiträge #7ff

    * LG BH16NS55, ein 5,25" Blu-ray-Brenner mit S-ATA-Anschluss. Da braucht man noch einen USB/S-ATA-Wandler sowie 5V und 12V. Dieses Laufwerk hat aber keine Eject-Problematik und ist wesentlich schneller. Es ist sogar das schnellste Laufwerk in meinem Haushalt zum Rippen von CDs.


    Allerdings habe ich festgestellt, dass man mit dem RPi unter Raspbian zwar DVDs (relativ) problemlos abspielen kann, mit kodi sogar recht vernünftig. Aber Blu-ray-Discs werden am RPi nicht abgespielt, höchstwahrscheinlich wegen des vermaledeiten DRM-Verfahrens AACS. So kann man ehrliche Käufer wie mich schon im Vorfeld davon abhalten, mehr als 11€ für die Blu-ray-Technologie (für eine Blu-Ray zu Evaluierungszwecken) auszugeben...


    Wichtig ist -- wie meine Vorredner schon betonen -- auf jeden Fall eine vernünftige Stromversorgung des Laufwerks! Der RPi kann die benötigte elektrische Leistung nicht bereitstellen.

  • ich habe einen älteren Samsung SlotIn DVD-Brenner SE-T084 mit einem Y-USB A zu miniUSB Kabel am PI2 schon betrieben, aber erst nach Freischaltung von USB_MAX_Power.

    https://www.ebay.de/c/1023571226


    Es läuft aber dann ist auch schon Ende, mehr der 4 USB Ports durfte ich nie belegen.

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Meint ihr das reicht bei mir? Ich habe an einen der USB-Ports einen Hub mit 4 Kartenlesern hängen, dann eine Festplatte, die ich als NAS nutze (möchte die eine Platte aber bald durch zwei 4TB Platten ersetzen und dann noch das DVD-Laufwerk. Ich möchte auch nicht groß Blu-Ray schauen, ght mir eher darum, wenn ich mal ne DVD mit Daten, Fotos etc... habe.

    Gibt es denn auch Festplatten, die möglichst wenig Strom brauchen?


    P.S.: Nochmals danke für eure zahlreichen Antworten.

  • Wichtig für die Stromversorgung der externen Geräte ist hier wohl ein aktiver USB-Hub mit eigener Stromversorgung!

    SSD-Laufwerke verbrauchen grundsätzlich weniger Strom als entsprechende mechanische HDD-Laufwerke. Viele 2,5"-SSDs benötigen auch die zusätzliche 12V-Versorgung nicht mehr.

    Bei einem 5,25"-CD-Laufwerk für Desktop-PCs mit S-ATA-Anschluss wie bei meinem LG BH16NS55 ist die zusätzliche 12V-Versorgung allerdings zwingend notwendig. Die Alternative, USB-CD-Laufwerke sind treiberseitig allerdings beim Abspielen von Audio-CDs für die Eject-Problematik anfällig.


    EDIT: Meine Beobachtungen basieren allesamt auf einem RPi 3B, ich habe noch keinen Vierer

  • Hm, man könnte das Ding z.B. mal über einen aktiven USB Hub mit Netzteil betreiben, sofern man sowas hat.

    Dann fällt am PI 4 die Stromversorgung am USB zwar nicht ganz weg, aber reduziert sich an der USB-Buchse.

    Auch braucht der PI 4 sein Raspberry Originalnetzteil, sowie die 3er PI ebenfalls.

    Denn mit einem normalen USB-Netzteil gibt es mit Sicherheit Spannungsprobleme.

    Weil eben die allermeisten der Dinger nur bis knapp unter 5V liefern, so 4,85 V etwa und das ist Zuwenig!

    Der PI 4 braucht seine 5,1V unter Last und zwar durchgehend, ebenso wie die 3er Pis!

    Unter 5,1 V kann es den Blitz auf dem Desktop geben.

    Was noch geht, wären dann einstellbare Netzteile, wo man z.B. die 5V von 4,8 bis 5,7V einstellen kann.

  • Wichtig für die Stromversorgung der externen Geräte ist hier wohl ein aktiver USB-Hub mit eigener Stromversorgung!

    Hm, man könnte das Ding z.B. mal über einen aktiven USB Hub mit Netzteil betreiben, sofern man sowas hat.

    Dann fällt am PI 4 die Stromversorgung am USB zwar nicht ganz weg, aber reduziert sich an der USB-Buchse.

    und trotzdem kann es nicht reichen, manche HUBs wollen von USB versorgt werden und nehmen das als Indikator das sie angeschlossen sind, sie beziehen dann ihre USB Versorgung nicht aus dem externen Netzteil, ihr externes Netzteil versorgt nur die angeschlossenen Geräte. Da manche USB HUB Chips auch recht stromhungrig sind kann es eng werden. Also nicht wundern wenns trotzdem klemmt, da hilft nur viele Angebote von Hubs probieren.

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
    Energiesparen:
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    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • und trotzdem kann es nicht reichen, manche HUBs wollen von USB versorgt werden und nehmen das als Indikator das sie angeschlossen sind, sie beziehen dann ihre USB Versorgung nicht aus dem externen Netzteil, ihr externes Netzteil versorgt nur die angeschlossenen Geräte. Da manche USB HUB Chips auch recht stromhungrig sind kann es eng werden. Also nicht wundern wenns trotzdem klemmt, da hilft nur viele Angebote von Hubs probieren.

    Was verstehst du unter "Stromhungrig"?

    Ein USB 2.0 Hub kann z.B. nicht mehr wie 500mA brauchen, weil z.B. diverse PC Mainboards etc. nur das Ausgeben können.

    Bei mehr würde die Sicherung auslösen.

    Da ist meist eine Selbstheilende Sicherung mit 600/650mA drin.

    Bei USB 3.0 sieht es anders aus, die können etwas mehr Strom abgeben, 900mA nach Spezifikation.

    Wobei das nur die Standards sind, es gibt's Hersteller, wo die Ports trotzdem bringen mehr können.

    Bei Notebook z.B. oder wenn es auf den Boards eine Lade Funktion gibt.

    Aber das sind Sachen außerhalb der Spezifikation, da sollte man sich nicht verlassen.

    Und es macht keinen Spaß auf einem Bord rumzulöten um diese winzigen Sicherung zu Ersetzen, falls sie doch mal richtig durchbrennt!


    Ich hab mal an einem Uralten Board mit Intel BX440 Chipsatz gemacht und da dann je 2 Drähte und einen fliegenden Sicherungshalter mit 5x20 Glassicherung eingelötet.

    Warum da beide USB-Sicherungen zerschossen waren, das weis ich bis heute nicht, ich hatte das Board günstig gebraucht erworben und mich gewundert, dass an USB nix ging.

    Dieses Provisorium hielt aber bis zum Schluss, da brannte nix mehr durch.

    Selbst der Spannungsregler, ein Problemteil auf dem Board, hielt, da er von mir einen Kühlkörper spendiert bekam.

    Der wurde zwar immer noch gut warm, aber eben erträglich.

  • Was verstehst du unter "Stromhungrig"?

    was ich schrieb!

    Ein USB 2.0 Hub kann z.B. nicht mehr wie 500mA brauchen

    verstehe den Unterschied von "kann nicht" zu "darf nicht ohne Aushandeln"

    Trotzdem kümmern sich manche Entwickler nicht darum und verkaufen Geräte die mehr saugen ohne Aushandeln, manche Mainboardhersteller lassen auch nicht mit sich handeln und liefern Strom bist dem Mainboard die Leiterbahnen durchbrennen.

    An welcher Stelle wurde beim PI1 der USB Strom begrenzt? richtig auf den Leiterbnbahnen.

    sieht es anders aus, die können etwas mehr Strom abgeben, 900mA nach Spezifikation

    nun tu mal nicht so als wenn sich alle an irgendwelche Spezifikationen halten!

    USB Ladegeräte die 5V +- 5% locker über oder unterschreiten uvam.


    Ein PI3 und up der mit 5V -5% = 4,75V (erlaubte USB Toleranz!) nicht arbeitet z.B.

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  • Naja die SSD-Platten sollen ja nicht noch an den USB-Hub, wo die Kartenleser dran sind. Die möchte ich direkt an den raspberry pi anschließen.

  • Ich habe an beiden erwähnten Raspis, dem 4rer und dem 3B+

    jeweils die empfohlenen Originalnetzteile.

    Das Laufwerk läuft direkt angeschlossen am 3B+, noch mit stretch, wie es soll,

    hier rippt und codiert es mit xripper, spielt DVDs und CDs völlig klaglos mit vlc ab

    und das mitunter kontinuierlich und klaglos für Stunden.

    Unter buster, auf dem Vierer, kriegts Schluckauf, egal, ob ich ne CD, ne Daten-

    oder Videodvd einlege.

    Das klingt so, als ob es den Anfang nicht finden würde und versucht es immer wieder

    in einer Endlosschleife.

    Mir scheint das eher ein Softwareproblem zu sein.

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    Der Elektrolurch (Guru Guru)

  • Das kannst Du vergessen, das wird imho nichts. Eine Möglichkeit wäre evtl. ein zweiter aktiver USB-Hub, aber sicher bin ich mir bei dieser Aussage nicht. Mehr als einen Hub hatte ich noch nicht an einem RPi.


    Ok, werde ich versuchen. Auf youtube gibts ja auch Videos, wo NAS-Systeme mit dem raspi eingerichtet werden. Da wurden die Platten soweit ich weiß, direkt an den raspi angeschlossen. Den Hub mit den Kartenlesern - der muss halt bleiben.

  • Da wurden die Platten soweit ich weiß, direkt an den raspi angeschlossen.

    Das funktioniert wenn überhaupt nur, wenn (wirklich nur) eine SSD angeschlossen wird, die wenig Strom zieht. Aber auf youtube wird viel erzählt...

  • Das funktioniert wenn überhaupt nur, wenn (wirklich nur) eine SSD angeschlossen wird

    große schnelle SSD sind aktiv nicht wirklich Stromsparer!

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  • Das funktioniert wenn überhaupt nur, wenn (wirklich nur) eine SSD angeschlossen wird, die wenig Strom zieht.

    große schnelle SSD sind aktiv nicht wirklich Stromsparer!

    eben darum schrieb ich es.