Netzwerküberwachung und Wake on LAN per Raspberry Pi

  • Hallo,


    ich habe folgendes Problem: Ich würde meine NAS gerne bei Nichtnutzung automatisch in den Schlafmodus versetzen. Das funktioniert auch exzellent. Probleme gibt es allerdings mit dem Aufwecken: Das würde über Wake on LAN funktionieren.


    Weil ich aber nicht bei jedem Zugriff manuell ein Wake on LAN auslösen möchte, wäre ein automatisches Aufwachen klasse.


    Ich stelle mir das so vor: Ein Raspberry Pi überwacht die Netzwerkaktivität bezüglich der IP-Adresse der NAS. Wenn diese einen bestimmten Wert überschreitet (um kein Aufwecken durch Hintergrundtraffic auszulösen), also ein Gerät auf sie zugreifen möchte, sendet der Pi ein Wake on LAN an die NAS, sodass diese aufwacht.


    Funktioniert das prinzipiell?

    Und hat jemand eine Idee, wie das zu implementieren wäre?


    Liebe Grüße

    Scaty


    P.S. Ich bin mit Linux und Raspberries eher unerfahren...


    Router ist ein Speedport W724V, der Wake on LAN von sich aus nicht unterstützt.

    Die NAS ist ein Eigenbau, der mit Openmediavault läuft.

  • ...also ein Gerät auf sie zugreifen möchte, ...

    BTW: Warum kannst Du nicht von dem Gerät (statt vom PI), das auf sie zugreift, das Wake on LAN senden? Warum sollte der PI da besser oder geeigneter sein?

    The most popular websites without IPv6 in Germany.  IPv6-Ausreden

  • Ich würde meine NAS gerne bei Nichtnutzung automatisch in den Schlafmodus versetzen. Das funktioniert auch exzellent. Probleme gibt es allerdings mit dem Aufwecken

    Also, ich habe da ein Denkproblem. Ein NAS mit mechanischen Festplatten stellt für gewöhnlich nur diese Festplatten in den Ruhemodus. Werden seine Dienste benötigt, fährt es die Festplatten automatisch wieder hoch.

    Was soll denn da sonst noch in den Ruhemodus gehen, wenn andererseits WOL Signale empfangen werden sollen/können?

    (um kein Aufwecken durch Hintergrundtraffic auszulösen)

    Was ist das für ein "Hintergrundtraffic" und wie soll davon eine "ernsthafte Anfrage" unterschieden werden?
    Denn, jedes Gerät in einem Netzwerk hat -bitte schön- zu prüfen, ob eine Anfrage (über das Netzwerk) ihm gilt oder einem anderen Teilnehmer.

    Irgendwie verstehe ich die Frage also nicht.


    Grüße

    Norbert

    Edited once, last by MacNobi ().

  • Moin MacNobi,


    da verstehst du was falsch.


    Ein Server kann soweit in den Ruhezustand gehen, das alles aus ist. Festplatten, Motherboard usw.

    Aber nicht die Netzwerkschnittstelle.

    Wenn das BIOS des Servers es erlaubt, dann lauscht die Lan-Buchse auf eine bestimmte Bytefolge.

    Das macht das Programm "wake.exe" oder entsprechendes. Es wird ein Signal an die MAC-Adresse der Schnittstelle gesandt. Die erkennt dann, das sie das Bootsignal senden soll.


    Relativ vereinfacht dargestellt.


    Und etwas offtopic!! Denke aber das es zur Aufklärung beiträgt??



    73 de Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

  • Ein Server kann soweit in den Ruhezustand gehen, das alles aus ist. Festplatten, Motherboard usw.

    Aber nicht die Netzwerkschnittstelle.

    Weisst Du was das Paradoxe an meinem Beitrag ist? Ich mache WOL mehrmals in der Woche, wenn ich meinen iMac von aussenhalb der Wohnung hochfahre, wenn ich z.B eine Datei benötige, sozusagen als "NAS für Arme". :)

    Hier liegt der Stromverbrauch bei 170W (aktiv incl. Monitor) zu 1,8W (Ruhe) macht also Sinn.

    Aus irgendeinem Grund bin ich beim TE davon aus gegangen, dass als NAS ebenfalls ein Raspi zum Einsatz kommt, war ja auch schon spät gestern...

    ... danke fürs wecken!
    Norbert