Rolladensteuerung mit nur 5 Adern

  • ich kann nicht hellsehen was du dir denkst!


    Hier sind 230V AC im Spiel da ist nix mal mit eben ADC und auswerten, meintest du was anderes zeichne ein Schaltbild, sonst kann das nur in die Hose und für den PI oder für den User auf den Friedhof gehen!

    dann solltest du nicht mit 230V basteln

    Nein, ich will hier konstruktiv mit anderen Leuten, die mehr Ahnung haben als ich, eine Idee diskutieren und wenn möglich ein sicheres Konzept schaffen. Bisher bastele ich noch gar nicht und das 220V gefährlich sind, weiß ich auch. Deswegen frage ich ja.

  • Warum so negativ?

    wegen

    Sorry ich habe es immer noch nicht verstanden.

    ich versuche zu erklären warum Arduino Relais blau oder schwarz würfelförmig nicht gut für Netzspannung ist, von daher hat es keinen Sinn weiter zu diskutieren.

    Vielleicht hältst du dich einfach zurück

    aber dieser User ist hilfewillig!

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

    Edited once, last by jar ().

  • wegen

    ich versuche zu erklären warum Arduino Relais blau oder schwarz würfelförmig nicht gut für Netzspannung ist, von daher hat es keinen Sinn weiter zu diskutieren.

    Ganz ehrlich, du wirfst hier mit Begriffen um dich und anstatt deine Idee oder deine Bedenken ordentlich zu erklären, bin ich, da ich nicht über dein Wissen verfüge, unwürdig zu lernen? Das ist nicht hilfreich.


    Hilfreich war hingegen dein Hinweis bezüglich der Arduino Relais schon. Das erschließt sich aber auch nicht automatisch. Jemand muss erst ein Bewusstsein dafür schaffen. Also Danke dafür und tschüss.

  • Hallo,


    ich habe mal so was für ein Einfamilienhaus gebaut (waren über 20 Rollläden).

    Die Steuerung war eine SPS und wir haben auf Rückmeldung verzichtet.


    Um Material zu sparen habe ich für jeden Rollladen ein (Zuteilungs-) Relais, mit 2 Kontakten und noch 2 für alle die den Auf-, Abbefehl geben.


    Hab mal eine kleine Skizze angehängt.


    Weitere Vorteile waren:

    Die Zuteilungsrelais mussten nicht den die Leistung schalten und konnten deshalb recht klein sein.

    Zweifehlersicherheit, da 2 Relais anziehen müssen um Strom auf die Rollläden zu geben.

    Weniger Relais als wenn man pro Rollladen 2 braucht (Anzahl Relais = Anzahl Rollladen + 2).

    Die Auf-, Abrelais wurden auch noch Hardwaremäßig verriegelt, Spannung an Auf und Ab gleichzeitig kann nicht vorkommen.

    Im Notfall konnte man den Schaltschrank einfach ausschalten und die Rollladen lassen sich über die Handtaster steuern.


    Läuft meines Wissens nach bis heute (ohne Garantieansprüche).


    Wie wir die Bedienung gestaltet haben kann ich ja mal wann anders berichten.


    Viele Grüße

    Thotaa

  • Es sind halt einige elementare Basic's wichtig, wenn man an Niederspannungsanlagen etwas verändern möchte, sonst könnte jemand wegen dir verletzt bzw. getötet werden, oder es brennt dir mal die Hütte ab. Im übrigen sind die 230V ( statt 220V ) schon seit ca. den 80er Jahren gebräuchlich und da sollten u.a. auch gewisse "Kontakt-Mindestabstände" eingehalten werden, was aber nicht bei jedem Teil ( Relais uvm. ) aus China der Fall ist.


    Deine Schaltungen zur Erkennung eines geschlossenen Stromkreises sind recht seltsam, was gefällt dir denn an meinem Vorschlag aus Beitrag 9 nicht? Die Schaltung ist einfach, man braucht sie eigentlich nur einmal und wenn eine manuelle Tastenbetätigung erkannt wurde, dann sollte man verhindern, dass eine Schaltaktion vom RPi ausgeführt wird und zur Sicherheit die Relais für den Fehlerfall, untereinander elektr. verriegeln.

  • bastele ich noch gar nicht und das 220V gefährlich sind, weiß ich auch. Deswegen frage ich ja.

    Offensichtlich hast Du keinerlei Erfahrungen und gar Fachwissen. An Anlagen, die 230V(!) führen, hat niemand ohne Fachkenntnis herumzufummeln. Da hilft weder fragen noch probieren, niemand KANN die Verantwortung für Nichtwissen übernehmen.


    Und unverschwurbelt: Was die Relais angeht, der Aufdruck auf denselben ist das Eine, fehlende Abstände zur Kleinspannung bzw. entsprechende Leiterbahnen auf den Relaisplatinen sind etwas anderes. Verantwortungsvolle Händler geben die maximale Spannung an.


    Gruß, STF

  • Da sich das Thema leider etwas kurios entwickelt, möchte ich hier mal ein paar Dinge klar stellen:


    1. Es geht hier um konstruktiven Austausch über Ideen. Mein Ziel ist den Horizont zu erweitern. Etwas zu lernen, was ich vorher nicht wusste. Den berühmten Aha-Effekt.
    2. Ich habe weder behauptet über spezielles Fachwissen zu verfügen, noch große Erfahrung mit dem Thema zu haben.
    3. Warum sollte ich hier ein Thema eröffnen, wenn ich spezielles Fachwissen mit der nötigen Erfahrung haben würde? Wenn ich das hätte, würde ich es einfach bauen.
    4. Es gibt nach wie vor außerhalb Deutschlands Länder, die 220V Netzspannung haben. Außerdem, spielt das wirklich eine große Rolle, bei dem Thema?
    5. Wenn irgendwo in meinen oder anderen Ideen grober Bockmist steht, kann das gerne Diskutiert werden. Aber kritisieren ohne wirklich Details oder Erklärungen ist fruchtlos. Keiner lernt etwas. Es ist außerdem extrem demotivierend.
    6. Niemand wird gezwungen, hier etwas zu schreiben. Alle die den Kopf schütteln wollen ohne wirklich etwas konstruktiv beizutragen, können das auch still tun.

    Alle die weiterhin konstruktiv weiterdiskutieren wollen, sind dazu herzlich eingeladen. Ich werde mich bemühen zu antworten, aber es kann auch mal etwas dauern. Nicht verzagen!


    :)

  • Kleiner Hinweis zum Schema von Thotaa : Wenn Rolladenmotoren parallel geschalten werden, kann es, je nach Motor, zu komischen Effekten kommen (Motoren laufen runter und sofort wieder hoch).

    Hallo,


    deshalb hat ja jeder Rollladen ein "Zuteilrelais".


    Wahrscheinlich ist die Skizze etwas schlampig "gemalt", hab leider kein CAD oder so.


    Viele Grüße

    Thotaa

  • Hallo,


    noch kurz was zur Steuerung und Bedienung.


    Jedes Zimmer bekam ein Bedienfeld mit 4 Tastern, einem Wahlschalter (6-fach) und 2 LEDs.


    Die Taster waren rot, gelb, weiß, schwarz:

    - rot: Stop

    - gelb: Beschattungsposition anfahren

    - weiß: 2 Funktionen 1. kurz tippen ganz offen anfahren; 2. länger drauf bleiben (ca. 0,7 Sec.) Tippbetrieb aufwärts bis Taster wieder losgelassen wird (nicht möglich bei Wahlschalterstellung 1 u. 2).

    - schwarz: gleich wie weiß nur abwärts


    Wahlschalter:

    1. Alle (ganzes Haus)

    2. dieses Zimmer

    3. - 6. einzelne Rollläden bzw. Gruppen


    Wie und wann die LEDs geleuchtet, schnell oder langsam geblinkt haben weiß ich nicht mehr.


    Das wären pro Zimmer 10 Eingänge und 2 Ausgänge gewesen, habe das ganze dann aber über ein Multiplex gelöst.

    4 Ausgänge pro Zimmer und 6 Eingänge in Summe.

    Heute wird wohl ein System mit Porterweiterung und Schnittstelle (I2C oder so) eher in Frage kommen.

    Die Steuerung ist eine Simatic S5 100 (103 CPU), die war dann aber auch proppen voll.


    Nachteil bei der Geschichte, es fährt immer nur ein Rollladen, am längsten hat die Beschattung gedauert, bis alle in Position waren verging über eine viertel Stunde. Da musste zuerst ganz nach unten gefahren werden und dann eine kurze Zeit nach oben um die Schlitze auf und unten einen kleinen (ca. 10cm) offenen Bereich zu bekommen.

    Mit einem Raspi könnte man die aktuelle Stellung evtl. besser speichern und die Zeit verkürzen.


    Vorteil, es konnte nicht zur Überlast kommen, da je nur einer bestromt war.


    Bei Netzspannung unbedingt Hilfe von einem Fachmann (ein)holen.


    Viele Grüße

    Thotaa

  • Sind das unter den Beschriftungen nochmals Relais?
    Falls ja, weiss ich was du meinst, dann würde es wohl passen....

    Aber sehe ich es richtig, dass du N schaltest?

    Bei 230 V schaltet man eigentlich L....

    Wir haben das "damals" in der Ausbildung so gelernt:

    PS: Auch keine CAD-Zeichnung und Taster anstelle von Relais. Aber sollte klar sein was ich meine.


    Grüsse

    Peter

  • Ich hatte vorgesehen über eine 8-fach Relaisplatine (Affiliate-Link), die sich durch die IO's des PI steuern lässt, zu verwenden, aber da gibt es Zweifel, dass diese Netzspannung sicher schalten können, weswegen ich erst einmal davon abgesehen habe. Bisher habe ich noch keine Alternative.


    Die 5-adrige Verbindungsleitung geht bis in den HWR. Hier ist ein Plan, wie das aktuell aussieht:

  • Diese Platine und die verbauten Relais würden deine Jalousienen schalten, dass wäre nicht wirklich das Thema.

    Falls die Relais zu schwach sind kann man diese als Ansteuerung für die Koppelrelais benutzen.

    Technisch gesehen dürfen zwei oder mehr Motoren nicht gleichzeitig über eine Leitung angesteuert werden.

    Zu diesem Zweck gibt es Trennrelais. Solche Trennrelais haben einen genialen Vorteil!

    Du kannst eine Zentralsteuerung einspeisen und der Taster an der Türe bleibt voll in Betrieb.

    (Je nach Trennrelais hat die Zentralsteuerung oder der Taster Vorrang)


    Was wesentlich problematischer ist, ist das kein Elektroinstallateur in Deutschland diese montieren, verdrahten und in Betrieb nehmen wird.

    Schon alleine aus dem Grunde, dass es kein spezifisches Hutschienengehäuse dafür gibt. Von diversen Prüfzeichen mal ganz abgesehen.

    Meiner Meinung nach sind diese nur für experimentelle Übungen auf dem Schreibtisch gedacht. (Kann mich auch Irren!)


    Wenn Du einen Elektrotechniker fragst, dann würde er dir auf der Seite der Elektrotechnik folgendes empfehlen:


    Für eine einzelne Jalousie / Zentralschaltstelle im HWR


    Zentralstelle: 2x Finder 20.22.9.012.4000 oder 2x ABB E290-16-11/24+W292-16-001

    Schalterdose: Trennrelais in die Schalterdose und falls RASTschalter vorhanden austauschen gegen Jalousie-Taster (gegens. verriegelt)


    Mit diesen zwei Stromstossschaltern wird eine gegenseitige Verrieglung verdrahtet, und die freien Schaltgruppen werden für 12 V INPUT

    auf den Raspberry Pi genutzt. Ansteuerung der Spulen mit 12 V DV.


    Mit den 2 Rückkanälen der Relais kann du die tatsächliche Position abfragen und weißt ob gerade am Motor Spannung anliegt und in welche Richtung.

    Bitte beachte, dass fast alle Hersteller vorgeben, dass nur für die Zeit des Fahrbetriebes Spannung am Motor anliegen darf, AUCH DANN wenn dieser

    an die Entschalter fährt und selbstständig abschaltet!


    Neben der Bucht-Relaisplatine gibt es auch Input-Platinen. Ich würde der Einfachheit halber alles auf Basis I2C nehmen. Da ist dann extrem viel Luft frei nach oben. Zwei Relais der Relaisplatine steuern die Spulen der Stromstossschalter, mit der Input-Platine wird abgefragt. Mit einer Zeitmessung könnte man IN ETWA die Position des Rollos ermitteln können. Für bestimmte Postionen 1/4, 1/2, 3/4 könnte man erst z.B. zufahren und dann auffahren lassen.


    Ich weiß nicht, ob es sich bei deinem Heim um Eigentum handelt, daher ggf. muss diese technische Änderung mit dem Eigentümer abgesprochen werden. Spreche vorab mit einem Elektroinstallation ob er die Arbeiten durchführen würde bevor Du Material kaufst !!


    Hinweis: Strom ist gefährlich, nur konzessionierte Elektro-Handwerk Meisterbetriebe dürfen technische Geräte ans Stromnetz anschließen (bitte kein Shitstorm! Ist so !) und in Betrieb nehmen.

  • Aber sehe ich es richtig, dass du N schaltest?

    Hallo,


    nein es wird kein N geschaltet.


    Thomas Berger hat zudem noch was zur elektrischen Sicherheit geschrieben, was ich voll unterstütze.

    Wenn auch bei der Ausführung es bestimmt noch eine Vielzahl von anderen Möglichkeiten gibt.


    Die von mir (bin Elektromeister, habe aber keinen eigenen Betrieb) gebaute Anlage wurde Sicherheitstechnisch von einem Fachbetrieb abgenommen, das ist ein Muss.


    Viele Grüße

    Thotaa