16 Reed-Kontakte an den GPIO -Ports für Alarmanlage - So möglich?

  • Hallo Zusammen!


    Ich möchte mit meinem zweiten Raspberry eine Alarmanalage realisieren. Bevor ich jetzt durchstarte und eventuell den Raspberry zerstöre, möchte ich das Projekt einmal kurz vorstellen. Ich hoffe ihr könnt mir sagen ob das so realisierbar ist und/oder hat ggf. Verbesserungsvorschläge.


    Einige Details:

    • An den Fenstern und Türen habe ich kabelgebundene Reed-Kontakte (16 Stück). Alle 16 Kabel kommen im HWR an.
    • Die Reed-Kontakte haben bei geschlossenen Türen/Fenster durchgang und unterbrechen wenn das Fenster öffnet.
    • Zusätzlich habe ich zwei Bewegungsmelder, dessen Kabel ebefalls im HWR ankommen.
    • Die Bewegungsmelder werden über ein zusätzliches Netzteil mit 12 Volt versorgt.
    • Die Bewegungsmelder haben zwei weitere Pins, welche dauerhaft durchgang haben und bei Bewegung, über ein internes Relais, trennen.
    • Desweiteren möchte ich zwei UART RFID-Reader einsetzen. Das habe ich schon getestet und es funktioniert.
    • Auf dem Raspberry installiere ich Raspbian Buster sowie Node Red und konfiguriere die GPIO Ports entsprechend (Pullup/Pulldown). Über MQTT sende ich die Zustände dann an den ioBroker.

    Anschluss der Reed-Kontakte

    Ich würde das jetzt wie folgt verkabeln? So schließe ich alle 16 Reed-Kontakte. Masse -> Reed-Kontakt -> GPIO

    D.h., ich kann am Ende den Status (offen/geschlossen) jedes Fensters bzw. jeder Tür sehen.


    [Blocked Image: http://sandmanyz.de/reed.jpg]


    Die Pfeile, welche in dem Bild (siehe unten) in Richtung des PIN's zeigen, sind für die Reed-Kontakte und Bewegungsmelder. Die ausgehenden Pfeile habe ich entsprechend beschriftet.
    [Blocked Image: http://sandmanyz.de/GPIO.png]

  • Also, die Reed-Kontakte müsstest du an 3,3 V statt GND anschließen. (3,3 V -> Reedkontakt -> GPIO)
    Wenn jemand eines der Kabel kapert und 230 V dran hält, ist der Pi hin. Besser, du lässt jeden Reed-Kontakt über einen Optokoppler laufen. Dann kannst du für die Reedkontakt-Schleifen auch das extra Netzteil mit höherer Spannung (12 V) nehmen, das verringert die Störanfälligkeit (ggf. noch mit einem Low-Pass-Filter - RC-Glied).

    Oh, man kann hier unliebsame Nutzer blockieren. Wie praktisch!

    • Official Post

    Hi Sandmanyz,

    bei langen Kabeln wirst du Probleme bekommen die Zustände (open/closed) zuverlässig zu erkennen. Ich weiß jetzt nicht wie lang deine Kabel sind, aber wahrscheinlich reicht nicht mal die 3.3V des RPIs.

    Du solltest also auf jeden Fall mal das "Problem" mit den langen Kabeln recherchieren.

    Gruß,
    Phil

    Edit: zu spät abgeschickt, Gnom hat dir schon Input für eine Lösung gegeben

    Well in my humble opinion, of course without offending anyone who thinks differently from my point of view, but also by looking into this matter in a different way and without fighting and by trying to make it clear and by considering each and every one's opinion, I honestly believe that I completely forgot what I was going to say.

  • Hallo

    Die 16 Reed-Kontakte können auch mit einem MCP 23017, ein I2C Port Expander abgefangen werden.

    Dann bleiben die GPIOs des RasPi für andere Aufgaben frei. Das Problem der Kabellänge besteht aber weiterhin.

  • Danke für eure Hinweise/Tipps. Mal schauen ob ich am Wochenende den einen oder anderen Test mache.


    Quote

    bei langen Kabeln wirst du Probleme bekommen die Zustände (open/closed) zuverlässig zu erkennen. Ich weiß jetzt nicht wie lang deine Kabel sind, aber wahrscheinlich reicht nicht mal die 3.3V des RPIs.

    Du solltest also auf jeden Fall mal das "Problem" mit den langen Kabeln recherchieren.

    Mit der Kabellänge muss ich dann tatsächlich mal schauen. Ich konnte noch keinen Erfahrungswerte finden ab wieviel Meter es problematisch wird. Mein längstes Kabel ist 16 - 17m lang (Telefonleitung/Fernmeldekabel 4 x 2 x 0,6 mm²).


    Quote

    Die 16 Reed-Kontakte können auch mit einem MCP 23017, ein I2C Port Expander abgefangen werden.

    Dann bleiben die GPIOs des RasPi für andere Aufgaben frei. Das Problem der Kabellänge besteht aber weiterhin.

    Der Raspberry ist nur für die Alarmanlage da. Eigentlich brauche ich keine freien GPIOs. Ich weiß natürlich nicht wie sich das Projekt entwickelt....und ganz plötzlich muss dann doch ein Port Expander her ^^.


    Quote


    Dieser Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber vielleicht noch ein weiterer Lösungsansatz, um HW Resourcen des RPi optimal zu nutzen.

    Schaue ich mir an :)