Raspberry Pi - Audioausgabe bescheiden

  • Hi,


    Hab da eine Verständnisfrage.

    Nutze 2 passive Audioboxen.


    Wenn ich am Raspberry Pi die Audioboxen am Klinkeausgang anschließe, ist die Lautstärke bescheiden.

    Nutze ich eine UBS-Soundkarte, so ist die Lautstärke gleich wie am Klinkeausgang.

    Verwende ich nun von HiFiBerry den DAC+ Zero, so ist auch hier der Sound gleich wie am Klinkeausgang.


    Alsamixer = 100%


    Wenn ich ein Verstärker dazwischen schalte, ist die Lautstärke top. Jedoch gibt es im Standby Nebengeräusche.

    (PAM8403 Class D Mini Verstärkermodul)


    Habe ich irgendwas falsch gemacht bzw. übersehen?


    Gruß Kurt

  • Jedoch gibt es im Standby Nebengeräusche.

    ...und zudem ist die Audiqualität der onboard-Buchse des RPi ohnehin äußerst mittelmäßig bis shice.

  • Die Audioqualität des analogen Audioausganges (Klinke) am RPi ist bescheiden (Störgeräusche). Daher ist meiner Meinung nach dieser nur für Testzwecke oder Notfallbetrieb geeignet.


    I.d.R. braucht man einen Verstärker (Amplifier) um Audiosignale zu verstärken. ;) Also wie du das mit deinem Verstärker gemacht hast. Nur verstärkt der auch die Störgeräusche, die du bemerkt hast. Es gibt aber auch einen HiFiBerry Amp Verstärker (oder so ähnlich), woran dann Lautsprecher angeschlossen werden.


    Alternativ wäre es Audio des HDMI Ausgangs zu nutzen. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten und hier im Forum auch einiges zu finden.

  • Dann habe ich mir wohl was falsches von Hifiberry gekauft :(


    Habe die Audiobuchse nur zum vergleich genutzt.


    Der Hifiberry Miniamp hat ein Verstärker inklusive? Werde ich mir anschauen, danke dafür.


    Gruß Kurt

  • Also ich würde den MiniAmp schon eher als I2S-"Soundkarte" mit Class-D-Verstärker bezeichnen, denn es gibt für Linux (Raspbian) einen Kerneltreiber für den MiniAmp bzw. dem darauf verwendeten DAC PCM5101A. Die Verstärkung der analogen Audiosignale erfolgt dann mit dem Class-D-Verstärkerbaustein PAM8403. Für Schaltungsdetails siehe hier. Allerdings hat auch dieses Modul durchaus kleine aber für den Preis akzeptable Schwächen.

    Auf jeden Fall erspart man sich mit dem MiniAmp die (teilweise für Anfänger problematische) Abstimmung des Audioverstärkers auf den DAC, mit der man bei Einzelteilen (DAC oder USB-Soundkarte ohne Endverstärker und "nacktem" Audioverstärker) konfrontiert wird.

  • Es ist leider so: HifiBerry behandelt den MiniAmp auf seiner Homepage in meinen Augen durchaus etwas stiefmütterlich...

  • Es ist leider so: HifiBerry behandelt den MiniAmp auf seiner Homepage in meinen Augen durchaus etwas stiefmütterlich...

    wenn viele den dann den

    HiFiBerry den DAC+

    nicht nutzen können und die Rücksendezeit abgelaufen ist wird dann der

    HifiBerry mit MiniAmp

    gekauft, winwin nennt man das wohl

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Danke euch, hat mir scho geholfen nun. Jedenfalls im Bezug auf das Verständnis der HifiBerry Karten.

    Habe im inet nach einer Übersicht gesucht die mir verrät welcher HifiBerry mit einem geeigneten Verstärker ausgestattet ist, konnte nichts brauchbares finden.


    Den HiFiBerry DAC+ Zero nutze ich seit Jahren für meine Aktivboxen, hatte mich nur gewundert, dass der DAC+ Zero genauso leise ist wie alles andere am Raspberry Pi ohne Verstärker.


    Also werde ich mir wohl den MiniAmp zulegen, dabei stellt sich mir noch die frage nicht gleich auf den HiFiBerry DAC+ Pro zu gehen.

  • moment mal, Aktivboxen?

    kannst du die nicht umstellen?

    Meine gehen bis auf 1V runter und können so direkt betrieben werden, so wenig kommt nirgends raus das die Aktivboxen nicht voll aussteuern!

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
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    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Die Aktivboxen sind fest in einem Schrank verbaut, hier könnte ich die Lautstärke so hoch regeln, dass mir der ganze Schrank abhebt... natürlich auch völlig übersteuert.

    Die Passivboxen passen schon, habe mich nur über die recht leise Lautstärke gewundert.

    Hab vor einigen Jahren eine Jukebox für Kinder gebaut, für die Wiedergabe nutzte ich damals eine USB-Soundkarte

    (baugleich wie ich diese nun wieder verwenden wollte), jedoch hatte ich die Lautstärke der Jukebox viel lauter in Erinnerung.


    So leise wie ich dass jetzt erlebt habe, hätte ich die Jukebox so nie verschenkt.

    Daher wundere ich mich, dass ich das mit der USB-Soundkarte nicht hinbekommen habe (Lautstärke).


    Aber gut, wenn es andere Möglichkeiten gibt, die hoffentlich deutlich besser sind, werde ich darauf ausweichen.


    Gruß Kurt

  • Bei einer Jukebox4kids/Phoniebox ist der MiniAmp in meinen Augen mehr als ausreichend. Es ist "gehobene Zimmerlautstärke". Für größere Audioleistung ist wohl der HifiBerry Amp2 besser geeignet. Ich kann seine Audioqualität aber letztlich nicht beurteilen, da ich keinen besitze. Allerdings ist die höhere Leistung des Amp2 u.a. auch bei der Stromversorgung zu beachten!

    Den MiniAmp dagegen steckt man einfach auf die 40-polige GPIO-Leiste auf und ab geht's...

  • Hi,


    gehobene Zimmerlautstärke würde ausreichen, eine Jukebox4kids/Phoniebox wird es aber nicht werden.

    Das was ich vorhabe soll viel einfacher aufgebaut sein, eventuell ein Nextcloud, Kodi oder Volumio Server.

    Werde mich erst mal auf die passende Audioausgabe konzentrieren alles andere kommt dann :)


    Danke euch für die Infos


    Gruß Kurt