ESP32 und/oder ESP8266 mit Batterie/Akku betreiben

  • Du schickst aber die Sensoren in den deepsleep, oder?

    Warum hast Du dann eine (near) realtime Anforderung in der weiteren Daten Verarbeitung?


    Temperaturen und Luftfeuchtigkeit ändern sich nicht sooo schnell. Ausser, Du machst in der Arktis ein Fenster auf oder startest eine Kernfusion 😀

    Optimismus ist nur ein Mangel an Informationen🤓

  • Du schickst aber die Sensoren in den deepsleep, oder?

    Ja. geplant ist alle Minuten. Falls dann immer noch die Akkulaufzeit zu kurz ist bis zu 1 Stunde.

    Warum hast Du dann eine (near) realtime Anforderung in der weiteren Daten Verarbeitung?

    Na ja, ich habe was gegen Pollen. Und das muesste ich machen wenn ich per Nodered per Query den letzten gemessenen Wert, sei es nun jede Minute oder jede Stunde haben will. Fuer sowas ist eine pup/sub Architektur wie MQTT perfekt geschaffen.

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect." Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert =O Bei mir tut das raspiBackup automatisch ;)

  • Ok, dann hast Du aber immer noch ein Persistenz Problem. Oder willst Du die Daten auf ewig im mqtt festtackern?

    Mal abgesehen von irgendwelchen zeitlichen Auswertungen.

    Optimismus ist nur ein Mangel an Informationen🤓

  • Nur mal zur Erinnerung:
    Der ESP sendet per ESP-Now an einen zweiten ESP, der als Gateway funktioniert. Der wird ständig (mit Netzstrom) laufen und nicht im Sleep-Mode sein - und der kann doch protokollmäßig so viel Overhead haben, wie er will - das spielt doch gar keine Rolle.

    Oder hab ich jetzt irgendwas an der Diskussion völlig missvertanden?

    Oh, man kann hier unliebsame Nutzer blockieren. Wie praktisch!

  • Vor ca. 2 Jahren war ich es leid immer neue Wege zur Betriebszeitverlängerung von batteriebetriebenen Sensoren auf ESP8266 Basis und Wifi auszuprobieren und bin deshalb auf zigbee umgeschwenkt. Seit geraumer Zeit gibt es unterschiedlichste fertige Sensoren dafür. In Verbindung mit zigbee2mqtt ergibt das ungeahnte Möglichkeiten.

    Da mach ich es jetzt tatsächlich so wie Du planst.


    Ich sammele die Daten über den mqtt broker und schreibe dann die Daten in eine influxdb.


    Ein Bild:


    Was soll ich sagen, löwt :)

    Optimismus ist nur ein Mangel an Informationen🤓

  • Gnom hast völlig Recht, sind nur verschiedene Realisierungsmöglichkeiten:) Viele Wege führen in die Datenbank.


    wie ich vorhin schon schrieb: jeder wie er mag.

    Optimismus ist nur ein Mangel an Informationen🤓

  • Ok, dann hast Du aber immer noch ein Persistenz Problem. Oder willst Du die Daten auf ewig im mqtt festtackern?

    MQTT speichert nur wenn das Retain Flag gesetzt ist die letzte Message. Ansonsten gibt es bei MQTT keine Persistenz. Aus Deinem Flow lese ich dass Du im NodeRed die MQTT Daten vom Broker liest und dann in die InfluxDB als Persistenzziel schiebst.


    Ich mache es anders: Ich schiebe alle Sensordaten per MQTT in den Broker und Telegraf hat sich auf die Topics subscribed und schiebt sie in die InfluxDB fur eine Analyse per Grafana. Parallel hat sich NodeRed auch auf gewisse Topics subscribed um die Sensordaten zu interpretieren und Aktionen auszuloesen.


    Deinen Punkt mit UDP habe ich verstanden aber wie Gnom schon schrieb: Das ESP-Node Gateway hat eine Stromversorgung und es muss nicht auf Teuffel komm raus Strom gespart werden und wie gesagt ist der pub/sub Ansatz ideal fuer NodeRed. :)


    Falls Du das Thema weiter diskutieren willst eroeffne ich gerne einen neuen Thread. Aber wir sind hier jetzt <OT> und sollten zum Topic zurueckkommen. :shy:

    Oder hab ich jetzt irgendwas an der Diskussion völlig missvertanden?

    Nein. Absolut richtig. Ich kaempfe gerade damit das Gateway mit einem MQTT Client zu verheiraten. Es gibt wohl bestimmt Dinge die man bei der parallelen Verwendung von ESP-Now und WiFi beachten muss ...

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    Edited 3 times, last by framp: Typos ().

  • Ich kaempfe gerade damit das Gateway mit einem MQTT Client zu verheiraten.

    Das habe ich jetzt hinbekommen nachdem ich einen dedizierten AP mit einer dedizierten SSID und einem festen WLAN Channel aufgesetzt habe. Auch habe ich den MQTT Client gewechselt. Funktioniert aber jetzt sehr gut die Datenuebertragung vom Deep Sleep Client an das Gateway. Auch sendet de ESP8266 jetzt reale Daten mit dem DHT22.

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  • Hey framp, laufen deine Sensoren jetzt und wenn ja, bist du bei den LiPos geblieben?


    Plane gerade ähnliche Sensoren hier und schwenke gerade hin und her zwischen Versorgung via Netzteilen und Akku/Batterie.

    .NET-, Unity3D-, Web-Dev.
    Mikrocomputer-Hobbyist.

  • Ich habe einen WMOS D1 Mini, dass ist ein ESP8266 mit WLAN, an dem eine LCD-Matrix Anzeige per I2C dranhängt, eine 4x20.

    Der D1 hat eine Micro USB Buchse und wird daran auch u.a. mit 5V versorgt.

    Intern läuft der D1 mit 3.3V für 5V hat er einen Spannungswandler drauf.

    Momentan hängt da eine Powerbank mit 4200mah dran.

  • Ich habe einen WMOS D1 Mini,

    interessant und was ist die Frage? (oder die Antwort auf welche Frage?)

    Soll ich auch aufzählen was ich alles habe? :conf::lol:

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Beides, da es sich in der Frage um Stromversorgung durch Batterie/Akku handelt.

    Da er ja vermutlich des MC aus dem ersten Beitrag hat, würde da auch eine Powerbank reichen.

    Die das Teil dann mit 5V versorgt.

    Das ist einfacher, wie man wenn den MC direkt mit 3.3V versorgt.

    Wobei das auch eine Stromversorgungsplatine mit angeschlossenem LI-Akku sein kann.

    Bei Direktanschluss eines LI-Akkus läuft man Gefahr den MC zu Schrotten, da diese Voll aufgeladen einiges mehr wie 3.3V haben.

    Üblicherweise haben LI Akkus 3.7V, können aber über 4.2V bei Voll Geladen haben.

    Es muss da also Elektronik dazu, die in einer Powerbank bereits drin ist.

    Zudem ist auf dem MC eh auch Spannungswandler drauf, der die internen 3.3V macht, wenn man vom Link im ersten Beitrag ausgeht.

    Der übrigens auch nix anderes ist, wie ein etwas erweiterter D1.

    Aber kommt auch auf die restliche Hardware an, die er da anschließen will!

    Das sollte dann welche mit 5V oder 3.3V versorgung sein, welche man direkt am MC abgreifen kann, was man im Pinout sehen kann.

    Edited once, last by Thomas H ().

  • Renão Die meisten meiner Sensoren werden per einfachem USB Netzteil versorgt und sind D1 Minis bzw 8266 NodeMCUs wenn ein LCD angeschlossen ist.


    Mit Akku laeuft bei mir gerade ein ESP8266-12F mit einem BME280 mit einem 2500mAh LiFePo im Prototypmodus. Deep sleep wird genutzt und der Sensor Vcc wird vor dem DeepSleep abgeschaltet um noch ein paar µA zu sparen. Jede Minute werden die Sensordaten per ESPNow an ein ESPNow Gateway welches per USB Netzteil betrieben wird gesendet. Ich beobachte dabei gerade speziell den Verlauf von ESP.Vcc. Jede Minute zu messen ist bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit Overkill und ich werde das spaeter in der Produktion auf alle 15 Minuten, vielleicht sogar auf 1h setzen um nochmal Strom zu sparen.


    Den Code den ich benutze habe ich hier verlinked bzw steht hier auf github. Der Code unterstuetzt sowohl BME280 als auch DHT22 Sensoren. Ich will noch Code spendieren der den ESP in power down mode schickt wenn ESP.Vcc eine gewisse Spannung unterschreitet um eine Akkutiefentladung zu verhindern.



    EDIT: Eben habe ich mir das Photo noch mal angesehen und festgestellt dass der BME280 direkt mit Vcc verbunden ist und somit das Abschalten von Vcc nicht vorgenommen wird :no_sad: . Aber wenn man BME280 Vcc mit dem PowerDown GPIO verbindet wird auch der abgeschaltet. Der Code macht das. Hat aber auch wieder den Nachteil dass man beim Deep sleep Aufwachen warten muss bis der Sensor betriebsbereit ist. Macht Sinn bei groesseren Pollzeiten die ich in der Produktion nutzen werde.

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  • Da ist ein 5V BME280 drauf, da könnte man auch noch etwas Strom sparen!

    Die 5V Version hat nämlich noch einen LDO(Spannungsregler) drauf, der aus 5V die 3.3V macht, die der eigentliche BME280 Chip braucht.

    Der eigentliche Chip läuft von 1.71 ... 3.6 V laut Datenblatt.

    Wenn man also die 3.3V Version nimmt, die OHNE LDO drauf, kann man auch noch ein paar µA sparen.

    Es entfällt dann die Verlustleistung, die der Regler frisst.

    Man muss halt den Regler an den 3.3V Ausgang hängen.

    Normalerweise läuft der Sensor in der Version wie hier auf dem Bild mit 1.8V bis 5V.

    Oder man frisiert die 5V Version, in dem man den Regler auslötet und dafür ein kleine Drahtbrücke einlötet.

    Aber das ist Löten mit der Lupe und Pinzette, da diese Brücke max. 3mm lang ist.

    Das ist aber nix für Leute, die sich nicht auskennen oder wenig Erfahrung haben.

    Siehe Link

  • da könnte man auch noch etwas Strom sparen

    Hast Du eine ungefaehre Vorstellung wieviel man dabei in etwas noch spart?

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  • Hast Du eine ungefaehre Vorstellung wieviel man dabei in etwas noch spart?

    kann man nachlesen!

    https://www.bosch-sensortec.co…/humidity-sensors-bme280/


    Average current consumption (typ.) (1Hz data refresh rate) 1.8 μA @ 1 Hz (H, T)
    2.8 μA @ 1 Hz (P, T)
    3.6 μA @ 1 Hz (H, P, T)
    T = temperature
    Average current consumption in sleep mode 0.1 μA

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  • kann man nachlesen!

    Ja das ist der Strom der gezogen wird wenn kein LDO existiert. Wenn man auch noch irgendwo nachlesen kann wieviel Strom der BME280 mit LDO zieht ergibt die Differenz die Antwort auf meine Frage ;)

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  • Hast Du eine ungefaehre Vorstellung wieviel man dabei in etwas noch spart?

    Keine Ahnung, eben dass was der LDO sonst verbraten würde.

    Dürfte, wie schon geschrieben, dürfte es im kleinsten Bereich sein, müsste man Messen.

    Ich vermutete, halt anhand des Fotos, dass da am D1 nur eine Spannung von 3.3V anliegt und man da auch locker den BME280 in der 3.3V Aufführung verwenden könnte.

  • Wenn man auch noch irgendwo nachlesen kann wieviel Strom der BME280 mit LDO zieht

    das geht doch nicht!

    Entweder der LDO ist drauf, dann ergibt die Frage keinen Sinn, oder du lötest ihn runter, oder du hast einen nackten BME vor dir ;)


    Alles was ich weiss ist das ein LDO bis 0,5V über der benötigten Spannung braucht und das wäre:

    in Arbeit 1.71 ... 3.6 V + LDO Spannung 0,5V, dem BME stört also eine Portausgangsspannung nicht nicht mal wenn der LDO 0,5V abzieht.


    Also wie schon x-mal gesagt, speise den BME aus einen Port! auch über den LDO...


    warte bis er bereit ist!


    Befrage ihn!


    Schalte den Port wieder auf low, damit der BME samt LDO keine Spannung mehr bekommt!

    gehe in den sleep


    oder löten den LDO aus und Brücke Eingang und Ausgang vom LDO und schmeisse alles runter was zusätzlich Strom braucht und nur für den LDO benötigt wird.


    So viel Teile sind ja da nicht drauf, nur habe ich keinen Schaltplan davon und das Teil auch nicht vorliegen, oder doch? ich müsste mal meine Kästen durchsuchen! :lol:

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  • und man da auch locker den BME280 in der 3.3V Aufführung verwenden könnte.

    Jupp, das war auch ein guter Tipp :thumbup: denn mir war nicht bewusst dass bei dem von mir genutzten BME280 noch ein LDO dranhaengt damit man ihn auch mit 5V betreiben kann. Bei meinen USB powered Sensoren ist es auch egal aber bei dem akkubetriebenen Sensor macht es sicherlich Sinn dass ich mir noch einen BME280 ohne LDO besorge. Ich dachte nur Du haettest eine Idee in welcher Groessenordnung sich die weitere Einsparung befindet. Ich denke es wird wohl irgendwo im 10µA Bereich liegen oder noch eine 10er Potenz geringer?

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