Raspberry PI 3 B+ zerstört SD-Karten

  • Ausgelagert aus Raspberry Pi 4 mit Iobroker zerstört SD Karten



    Hallo,

    ich bin neu im Forum und habe das Gleiche Problem wie MovieHoshi, allerdings mit einem pi 3 b+.

    Ich habe von der IOBROKER-Seite ein "All-In-One-Image" (mit piVCCU3, nodejs 10.16.0, npm 6.9.0) auf nun bereits 2 32-gb Karten installiert.


    Beide liefen einige Zeit, verweigerten aber dann nach neuerlichem Einschalten die Mitarbeit.


    Die Karten werden nicht mehr erkannt. Egal was ich unter Win 10 versuche, die Karten werden nicht angezeigt!?


    Gruß - kardors

    Edited once, last by hyle ().

  • Die Karten werden nicht mehr erkannt. Egal was ich unter Win 10 versuche, die Karten werden nicht angezeigt!?

    Was bedeutet das genau?

    Wo werden die nicht mehr angezeigt?

  • Natürlich wird das Device im Dateibrowser nicht angezeigt, wenn es keinen gültigen MBR hat.

    Der Kernel sollte aber trotzdem das Einstecken eines Blockdevice erkennen und das unter /dev/sda oder /dev/sdb, oder /dev/sdc etc. zur Erstellung eines neuen MBR z.V. stellen.


    Servus !

    Hallo RTFM,


    kannst Du mir das Vorgehen bitte näher erläutern?

  • kardors

    Changed the title of the thread from “Nach Installation von Iobroker "All-In-One-Image" werden SD Karten nicht mehr angezeigt” to “Raspberry PI 3 B+ zerstört SD-Karten”.
  • Weder im Explorer noch in der Datenträgerverwaltung.

    OK, andere Karten kannst Du in der Datenträgerverwaltung sehen?


    Versuch das:

    Starte in einer Kommandozeile (cmd.exe) folgendes:


    diskpart


    Ich hätte dann gern (bei eingelegter µSD Karte) die Ausgaben von :


    Code
    lis dis
    lis vol
  • Hallo RTFM,


    kannst Du mir das Vorgehen bitte näher erläutern?

    In Windows bin ich eine Null und kann Dir nicht sagen, welche Software Du dazu kaufen musst, ich habe kein Windows (mehr).


    Um einen neuen DOS MBR (Master Boot Record), in dem die Partitionstabelle enthalten ist, zu erstellen, sind auf einem Linux üblicherweise fdisk, parted, cfdisk, sfdisk vorinstalliert. Jedes Programm zeigt mit -h, oder --help diie häufigst gebrauchten Opstionen samt Syntax, und mit man programmname die online eingebaute Manual Seite (man page). Die Partitionierungsprogramme sind auch interaktiv.


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • In Windows bin ich eine Null und kann Dir nicht sagen, welche Software Du dazu kaufen musst, ich habe kein Windows (mehr).


    Um einen neuen DOS MBR (Master Boot Record), in dem die Partitionstabelle enthalten ist, zu erstellen, sind auf einem Linux üblicherweise fdisk, parted, cfdisk, sfdisk vorinstalliert. Jedes Programm zeigt mit -h, oder --help diie häufigst gebrauchten Opstionen samt Syntax, und mit man programmname die online eingebaute Manual Seite (man page). Die Partitionierungsprogramme sind auch interaktiv.


    Servus !

    Hallo,


    habe mir gestern auf meinen alten eepc das mx linux installiert, in der Hoffnung mit den von Dir genannten Befehlen weiter zu kommen. Allerdings finde ich auch hier nirgends die sd-card bzw. einen entsprechenden Laufwerksbuchstaben?

  • auch hier nirgends die sd-card bzw. einen entsprechenden Laufwerksbuchstaben

    Linux hat auch keine Laufwerksbuchstaben. Aber wenn allerdings schon diskpart nichts anzeigt, sieht es böse aus. Dann ist das OS auch egal. Beim Versuch oben war die SD Karte im Kartenleser, ja?

  • Allerdings finde ich auch hier nirgends die sd-card bzw. einen entsprechenden Laufwerksbuchstaben?

    Mit "list Block-Devices" werden alle angeschlossenen Geräte samt Partitionen angezeigt. Laufwerksbuchstaben gibts in Linux nicht.

    Du brauchst keine Optionen anfügen, Du kommst mit den eincompilierten Grundwerten aus.

    lsblk + Enter, fertig.


    Servus !


    Beispiel:

    /dev/sda = Gerät

    /dev/sda1 = Partition auf Gerät (wird bei Dir fehlen)

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Ich fürchte, beide SD-Karten sind geschreddert. Warum auch immer????


    Der Befehl "lsblk" gibt auch bei eingesteckter SD nur die Festplatte "sda" aus.


    Nehme ich eine andere SD mit gleichen Adapter wird mir dieses als "sdb" angezeigt.

  • Dann hast Du die SD beim Rein- oder Rausfummeln zu hart angefasst und tatsächlich mechanisch beschädigt, sodass nicht einmal mehr der Card-Controller erreichbar ist.


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Komisch ????


    Habe gerade nochmal eine der defekten Karten in eine SD-Adapter gesteckt. Der Befehl "lsblk" zeigt mir jetzt eine sdb an:


    Name: sdb

    MAJ:MIN: 8:16

    RM: 1

    SIZE: 121.3M

    RO: 0

    TYPE: disk

    Mountpoint:


    gparted zeigt:


    Dateisystem

    Dateisystem: nicht zugeteilt

    Größe: 121,25 MiB

    Partition

    Pfad: nicht zugeteilt

    erster Sektor: 0

    Letzter Sektor: 248319

    Sektoren insgesamt: 248320

    Warnung: /dev/sdb: unrecognised disk label


    Geht jetzt doch noch was?

  • Dann erstelle doch ein neues "Disklevel" (aka DOS MBR)

    mit einem der 4 genannten (Linux-) Partitionsprogrammen

    und /dev/sdb


    Servus

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Dann erstelle doch ein neues "Disklevel" (aka DOS MBR)

    mit einem der 4 genannten (Linux-) Partitionsprogrammen

    und /dev/sdb


    Servus

    Ich krieg's nicht hin;-(


    Habe aber auch Angst, mir mit einer falschen Eingabe alles zu versauen!?