Stromversorgung für Hifi Pi

  • Hallo zusammen,


    bin neu hier und würde gerne von euren Erfahrungen profitieren. Vor einigen Monaten habe ich mir einen kleinen Pi als Streamer gebaut. Konkret läuft bei eine Raspi 3b mit einer Hifiberry Digi+ Pro und einer SSD-Festplatte mit Musikdaten. Als System nutze ich Volumio. Das klappt alles bestens. Es läuft stabil, ist komfortabel und spielt über einen Teac DAC.


    Ich würde nun gerne alles in ein Gehäuse einbauen, ggf. mit Display (muss aber nicht). Jetzt stellt sich die Frage nach der Stromversorgung, vielleicht auch um noch mehr aus der Kombination rauszuholen. Mit einer Powerbank habe ich es schon versucht. Hat nicht geklappt bzw. macht mit den gängigen Powerbanks m.E. keinen Sinn. Überhaupt scheint mir bei der Stromversorgung noch einiges möglich zu sein, z.B. auch nicht immer das Netzteil aus der Steckdose ziehen zu müssen.


    Bei der Frage nach der künftigen Stromversorgung bin ich auf den Isolator Pi gestoßen, der den PI von der Digi+ Pro galvanisch trennen soll. Hat jemand Erfahrungen damit?


    Falls jemand Erfahrungen hat, wie ein Raspi in den o.g. Kombination "auf Kopfdruck" runter (ohne per Software ausschalten zu müssen) und wieder hoch gefahren werden kann, ohne das jedes Mal der Netzstecker gezogen werden muss, wäre ich für einen Tipp dankbar. Soweit ich das im Moment sehe, muss sowohl die Hardware und die Software angepasst werden. Weiß jemand, ob es dazu vorgefertigte Bauteile gibt?


    Viele Grüße und ein gutes neues Jahr.

  • Es läuft stabil, ist komfortabel und spielt über einen Teac DAC.

    Die Teac DAC's (Modell?) sind ja über jeden Zweifel erhaben, insofern wähne ich Dich da auf der sicheren Seite :)

    Bei der Frage nach der künftigen Stromversorgung bin ich auf den Isolator Pi gestoßen, der den PI von der Digi+ Pro galvanisch trennen soll. Hat jemand Erfahrungen damit?

    Ich habe zwar keine Erfahrung mit diesem Board, stelle mir allerdings die Frage wofür es gut sein soll. Von der Quelle (Song) bis zum Ausgang des Hifiberry Digi+ Pro ist die Verarbeitung ja rein digital. Insofern und wenn die Spannungsversorgung stabil ist kann hier keine klangliche Beeinflussung stattfinden.

    Die Audioqualität hängt wesentlich, nach meiner Meinung ausschließlich, vom DAC ab. Und wenn Du da optisch (SPDIF) reingehst, ist das die beste galvanische Trennung zwischen Digital und Analog. Erst im letzteren Bereich kommt es massgeblich auf die Qualität der Stromversorgung an.

    Just my 2 cent...

  • Hallo BastlerPi ,

    Willkommen hier im Forum!

    Zum Gehäuse: Da gibt es viele ;)

    Such zum Beispiel bei Reichelt, Berrybase, AliExpress etc.

    Stromversorgung ohne "Steckerziehen": Da hilft schon ein Zwischenstecker mit (Schnur-) Schalter zwischen Netzteil und Steckdose. Aber erst nach dem Runterfahren abschalten ;);)

  • Hallo und danke erstmal für eure Hinweise!


    MacNobi: als DAC nutze ich den Teac UD 501, der lässt kaum wünsche offen und befriedigt sogar den Spieltrieb. 8) Ich kenne das Isolator-Board auch nicht und bin ebenso skeptisch, obwohl ich den Grundgedanken dahinter zumindest interessant finde. Ich bin mir allerdings unsicher, ob das Bauteil am Ende wirklich etwas bringt. Ich werde mich deshalb erst einmal auf das Netzteil konzentrieren. Da gibt es ja eine sehr große Auswahl und man findet ja reichlich Ideen dazu.


    Urs-1956: Danke für die Links. Gehäuse gibt es ja wirklich viele. Ich habe aktuell den Pi und die Digi+Pro in ein kleines Standard-Metallgehäuse eingebaut. Deshalb werde ich mir ein größeres besorgen, in das Netzteil, Raspi, Digi+Pro, Harddisk usw. eingebaut werden können. Leider habe ich noch keins gefunden, das die entsprechenden Ausfräsungen enthält. Da muss ich noch suchen oder den DIY-Weg gehen.


    Zur Stromversorgung: Da habt ihr mich missverstanden. Ich hab mal vor längerer Zeit irgendwo gelesen, dass man den Raspi tatsächlich auf Knopfdruck mit einem Taster runterfahren und anschließend auch wieder hochfahren kann. Ich finde das nur leider nicht wieder. :conf: Soweit ich mich (ganz dunkel) erinnere, braucht man für das Runterfahren ein kleines Skript und für das Hochfahren eine Lösungen mit einem elektronischen Impulsgeber (sorry für meine laienhafte Ausdrucksweise, bin leider kein Fachmann) . Werde meine Suche noch mal intensivieren.

  • Ich hab mal vor längerer Zeit irgendwo gelesen, dass man den Raspi tatsächlich auf Knopfdruck mit einem Taster runterfahren und anschließend auch wieder hochfahren kann. Ich finde das nur leider nicht wieder. :conf: Soweit ich mich (ganz dunkel) erinnere, braucht man für das Runterfahren ein kleines Skript und für das Hochfahren eine Lösungen mit einem elektronischen Impulsgeber (sorry für meine laienhafte Ausdrucksweise, bin leider kein Fachmann) . Werde meine Suche noch mal intensivieren.

    Hi BastlerPi,

    das hört sich nach dem OnOffSHIM von Pimoroni an. Zumindest ist das eine Lösung, die ein Ein- und Ausschalten mit nur einem Taster ermöglicht.


    Bei meiner Phoniebox musste ich den OnOffSHIM allerdings etwas pimpen, siehe hier sowie in den Kapiteln "OnOffSHIM" 2.2.2. (Hardware) und 3.2. (Software) in meiner PDF-Anleitung zu meiner Phoniebox (a.k.a. Pamphlet) auf github -- Achtung: Derzeit ist das Phoniebox-Pamphlet nicht auf dem aktuellen Stand, aber den OnOffSHIM-Teil sollte passen.

  • Hallo schlizbäda,


    ja, das geht schon in die Richtung. Prima!!! Werde mich damit beschäftigen. Obwohl Löten nicht meine große Stärke ist. :/ Aber: Versuch macht klug.


    So wie ich das sehe, hab ich mir mal wieder das "einfachste" Projekt ausgesucht ;) Mal sehen, ob man das auch in Volumio integrieren kann.

  • Ich bin ja hier im Forum wahrscheinlich mit 66 Jahren der Alterspräsident. Ich betone dass nur deshalb, weil mir die Argumentationen bezüglich Nachhaltigkeit, Umweltschutz usw. quasi in die Wiege gelegt wurden.

    Von daher ist es mir vollkommen schleierhaft, dass das (harte) Herunterfahren des RasPI hier einen solch hohen Stellenwert hat.
    Ich betreibe 2 RasPi A+ mit jeweils AMP2 (2x30W Verstärker). Im Ruhezustand, also ohne Musikwiedergabe, ziehen diese jeweils 2 Watt (nachgemessen).
    Das bedeutet: 2W x 24h x 365 Tage /1000 x 30 Cent/kWh = 5,25€/Jahr.

    Da musste schon fein rechnen, um die Investition einer entsprechenden Ein-/Ausschaltmimik zu begründen. Und über den Ressourcenverbrauch für die Herstellung der Ein-/Ausschalt-Elektronik reden wir hier noch nicht...

    ... mit anderen Worten: Lass' das Ding doch einfach eingeschaltet.

    Grüße
    MacNobi

    Edited once, last by MacNobi ().

  • Dann bin ich mit 64 Jahren Vize......:lol::lol::lol:

    Ansonsten hast du mit dem Energieaufwand recht.

    Aber vergiss nicht den Spaßfaktor und Spieltrieb. Und den WAF: Ein schönes Gehäuse mit Schalter sieht halt besser aus als ein offener Pi, der Staub fängt und sich nicht Abstauben läßt :bravo2::bravo2:

  • Also altersmäßig bin ich euch dicht auf den Versen fast 60. :angel:


    Wirtschaftlich rechnet sich ein Raspi, der zum Spaß betrieben wird, nie - genau so wenig wie motorisierte Jalousien, Funksteckdosen usw. Das ist aber auch gar nicht Sinn der Sache. Bei mir ist es halt auch so, dass technisch weniger versierte Familienmitglieder gerne mal Musik hören möchten - auch wenn ich nicht Zuhause bin. Und natürlich zählt aber auch der Wohnzimmerfaktor.


    Aber egal, werde jetzt mal ein paar Bauteile bestellen und dann experimentieren. :cool:

  • [OT] WAF[/OT]

  • [OT]

    MacNobi  Urs-1956

    man kann in der Mitgliedersuche auch nach Alter suchen.

    [/OT]

    [OT]Ganz schön viele alte Säcke, gefällt mir :) [/OT]