Empfehlung für einen Strommesser

  • Von alten Drehspulinstrumenten abgesehen messen die meisten Instrumente Ströme über den Spannungsabfall, der an einem Messwiderstand entsteht, wenn der Strom durch diesen fließt. Der Widerstand wird möglichst klein gemacht, um den Spannungsabfall gering zu halten, ABER es ist schwierig, diese Widerstände umzuschalten um den Messbereich anzupassen. Deshalb haben viele Messgeräte unterschiedliche Buchsen für den Messbereich 10 A und mA. Die Widerständemacht man so groß, dass der kleinste Strommessbereich gerade eine genügend hohe Messspannung liefert. Bei größeren Strömen teilt man die Messspannung ähnlich wie bei normalen Spannungsmessungen. Wenn man ein Messgerät hat, welches Ströme unter 1 mA messen kann, ist es für höhere Ströme besser, einen niederohmigen Messwiderstand außen zu verwenden und die Spannung über diesem zu messen. Damit kann man den Spannungsabfall verringern, muss aber den Strom aus der gemessenen Spannung berechnen.

    Eine "einfache" Handhabung zieht oft Nachteile mit sich. Das gilt auch bei sehr teuren Geräten.