Seltsame Vcc Spruenge bei einem ESP

  • Ich bin gerade dabei eine moegliche Loesung fuer einen akkubetriebenen ESP zu evaluieren und habe einen LiFePo Akku an einen ESP angeschlossen. Der sendet alle Minute seine Messwerte per ESPNow an ein ESPNow gateway welches die Werte per MQTT published und Telegraf die Werte abgreift und in eine InfluxDB steckt. Dazwischen ist er im deep sleep. Somit kann ich den Vcc Verlauf ueber die Zeit per Grafana verfolgen.


    Dabei sind mir heute zwei mir nicht erklaerliche Dinge aufgefallen:


    Gegen 13:30 Uhr habe ich mein Prototypbreadboard ein wenig verschoben. Gegen 20:00 Uhr habe ich mal kurz die Verbindung zum Akku abgeklemmt und wiederhergestellt. Beide Male meldet der ESP einen Anstieg von Vcc :conf: . Hat jemand eine Erklaerung dafuer? Ich jedenfalls nicht. Die Vcc Kurve ging bislang immer weiter runter was zu erwarten ist - aber Spruenge nach oben verstehe ich nicht.


    Das Prototypbreadboard sie wie folgt aus (BME280 an ESP8266-12F):



    Der Vcc Spannungsverlauf sieht im Grafana wie folgt aus:


    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect." Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert =O Bei mir tut das raspiBackup automatisch ;)

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  • So ganz verstehe ich denk Kommentar nicht. Es gibt jeweils 3 Leitungen die zur GND Leiste sowie zur Vcc Leiste gehen:


    1) Akku Anschluss

    2) BME Anschluss

    3) ESP Anschluss


    Ich denke Du meinst die beiden Akkuleitungen die auf das Breadboard gehen.


    Heute habe ich noch mal das Breadboard verschoben und schon wieder gibt es einen Sprung nach oben :conf:




    Anscheinend habe ich eine Art Perpetuum Mobile bei mir. Ein wenig schieben und schon gibt es mehr Spannung. :lol:


    Sollte ich vielleicht mehrere Kabel (z.B. jeweils 3 Stueck) an den Akkuhalter anloeten und an die Breadboardleisten anschliessen um die volle Leistung aus den Akkus zu ziehen? Irgendwie scheint es Kontaktprobleme zu geben :-/

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  • Gestern Abend habe ich jeweils 3 Kabel an die Akkufassung geloetet und die 3 Draehte ins Breadboard gesteckt. Die gruene Kurve (ueber 15 Minuten gemittelt) sieht nun wie folgt aus (Die anderen Kurven sind Versuche mit anderen Breadboards und anderem Akku):



    Die Spannung ging etwas runter - ist aber jetzt soweit relativ stabil. Ist aber umstaendlich mit den jeweils 3 Kabeln die bei Aenderungen immer raus und wieder reinzufummeln. Gibt es vielleicht eine bessere Loesung fuer das Problem?

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  • aber Spruenge nach oben verstehe ich nicht.

    ich schon, deine Verbindungen sind wackelig!

    auf dem Steckbrett mache ich alle Drahtverbindungen doppelt, deswegen habe ich doppelte Kontaktierung.

    Wenn du verschiebst und ein Kontakt wackelt und unterbricht bis es wieder in Ruhe kommt und kontaktiert wird zuerst was entladen und später wieder geladen, das kann VCC wackeln auslösen.

    Gleichwohl hat der ESP 2 CPU Kerne und einer ist nur für den wlan zuständig, kann durchaus sein das deine Hand den zur Meldung veranlasst, denn ganz weg kann der nie sein sonst wäre ein watchdog ausser Funktion. Aber die Mysterien der Elektronik sind oft unergründlich :lol:

    deshalb die Frage nach der Masseverbindung

    schlechte Masse kann auch sein, keine Sternverdrahtung und somit Einkopplung über Masse GND, brummen kennt man ja aus der Luft in Verstärker, Leitungen und Empfänger sobald eine Hand in die Nähe kommt und das Brummen äussert sich in Spannung auf deinem Plot

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
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    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Sternverdrahtung

    D.h. die praktischen GND und Vcc Lanes des Breadboards nicht nutzen und alles an einem Punkt anschliessen. Koennte ich wohl machen aber letztendlich habe ich jetzt nicht mehr unbedingt ein Problem mit den Spruengen nachdem 3 Leitungen dranhaengen. ich wollte sie nur verstehen.


    Hintergrund meiner Vcc Beobachtung ist dass ich in meinen Sensor noch Logik einbauen will die den ESP in den Power Down Modus faehrt wenn Vcc einen gewissen Wert unterschreitet damit der Akku nicht tiefentladen wird. Das funktioniert leider noch nicht und ich muss weiter forschen.

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  • und ich muss weiter forschen.

    tu das jeder Forscher wird damit nicht dümmer, ausser wenn sich neue Fragen auftun, so gings mir im Studium, kaum wusste man mehr hatte man auch mehr Fragen offen.

    siehe Urknalltheorie, kleinste teilbare Teilchen und Wellen / Masse Therorie Licht, Lichtgeschwindigkeit, Quarks uvam.

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  • nur mal zeigen ;)

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  • Die Spreadsheetberechnung mit 20µA sehen bei den Akkus sehr gut aus - nur muss man natuerlich bei den Berechnungen beruecksichtigen dass ein ESP Sensor nicht dauernd schlaeft sondern immer mal wieder aufwacht und seine Messdaten per Wifi, ESNNow oder auch 833 MHz verschickt. Aber ansonsten ist der Ansatz keine schlechte Idee.

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  • Anbei der Spannungsverlauf bei meinem ueberladenen Akku. Man sieht sehr schoen wann ich ihn ueberladen hatte. Ich hoffe er stabilisiert sich bei 3.3V wieder :-/ Auch interessant dass der ESP12 mit knapp 4.2V nicht die Graetsche gemacht hat. Lt Spec kann er ja nur maximal 3.6V.


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  • Also die ESP8266 scheinen ziemlich robust zu sein, ich habe letztens eine Kombination "nackter" ESP8266-12 mit BME280 3,3V mit geringfügig zu viel Spannung versorgt :daumendreh2: :blush: . Den BME hat's zerrissen, der ESP scheint es noch zu tun.

  • Da is Nix überladen. Alles normal.

    Die Ladsschlusspannung beim LiFePo4 liegt bei 3.6V, nicht wie beim LiPo bei 4.2 V. Und das hatte ich dummerweise beim Ladegeraet falsch eingestellt. Warum meinst Du es ist nichts ueberladen?

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  • Achso, dann hast du recht. Bin vom Lilon ausgegangen.. Da stoppen die meisten Ladegeräte bei 4,2-4,25V ...


    Pass beim nächsten Mal auf, Lithium Akkus sind eigentlich recht empfindlich was überladen betrifft.

    Wenn's brennt 112 hilft weiter!

  • Pass beim nächsten Mal auf, Lithium Akkus sind eigentlich recht empfindlich was überladen betrifft.

    Meinst Du LiFePo4 und schreibst LiPo ? Ich habe einen LiFePo Akku ;) . Allerdings habe ich gelesen dass LiFePo4s relative gutmuetig sind bei Ueberladung - sofern man das nicht immer tut :shy:

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  • Lithium Akkus

    in der heutigen Zeit ist es schon wichtig welchen Li Akku man meint, sonst kommt man auf keinen gemeinsamen Nenner ;)

    LiFePo

    LiFePO4 wäre dann die richtige Bezeichnung, aber das Fe zeigt es ja schon nur bei LiIo und LiPo kann es dann mit nur Li etwas mißverständlich werden.

    Ist dann backen, Popo Backen oder Kuchen backen :lol:

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