LibreELEC vs. OSMC

  • So jetzt wo OSMC offiziell für RPi 4 erhältlich ist, stellt sich für mich die Frage lieber LibreELEC oder OSMC. Was sind eurer Meinung nach die wesentlichen Unterschiede? Ich will auf meinem System noch PiHole laufen lassen und RetroPie mitinstallieren. ich denke, beide Lösungen schaffen es locker, aber welche wäre besser geeignet dafür? Bei LibreELEc würde ich übrigens die letzte Beta-Version installieren.

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  • Ich weiss nicht ob die Frage wirklich gut beantwortbar ist. Man bräuchte da die auf Erfahrung basierende Meinung von jemandem der beide Distributionen in einer aktuellen Version auf einem Raspi4 zum Vergleich laufen hat. Möglichst nicht nur 10 Minuten. Und vielleicht mehr als eine Meinung.


    Ich persönlich würde mit OSMC noch bis zum nächsten Point-Release oder zumindest zwei drei Monate warten, bis die „early adopters“ alle Unebenheiten gefunden haben. Mir ist aber auch sehr wichtig, dass OSMC sauber läuft, weil das hier recht zentral zur Unterhaltung dient, und kein Bastelsystem ist, bei dem ein (Teil-)Ausfall nicht so schlimm ist.

    “The most likely way for the world to be destroyed, most experts agree, is by accident. That's where we come in; we're computer professionals. We cause accidents.” — Nathaniel Borenstein

    • Official Post

    Gegenfrage, lässt sich denn mittlerweile neben einem *ELEC noch was anderes installieren?

    Nö, das ist ja der Hauptsinn der elecs - die sind dadurch deutlich schlanker - Wer ne Paketverwaltung braucht muss OSMC nehmen.

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

    • Best Answer

    a) LibreELEC ist gegen plötzliches Ausschalten immun, da readonly-Dateisystem

    b) OSMC lässt weitere Installationen zu, basiert auf Debian und ist damit ähnlich zu Raspbian Lite. Kein oder unsauberes Herunterfahren ist jedoch problematisch.


    Mein Vorschlag:

    IMHO liefert RetroPie mittlerweile Kodi mit, also entweder damit nutzen

    -- oder --

    (falls nicht das RetroPie-OS eingesetzt wird)
    PiHole impliziert 24/7-Betrieb (=kein Ausschalten), in diesem Falle PiHole unter OSMC installieren. Unter LibreELEC ist nachinstallieren schwierig bis unmöglich.

  • Kodi auf RetroPie ist leider etwas träge. RetroPie auf OSMC habe ich leider nicht hinbekommen. Wenn ich das Addon enablen möchte, erscheint immer die Meldung, dass diese Kode-Version (v19 Matrix) nicht unterstützt sei. Also die bleibende Option ist wohl Dualboot mit RetroPie und OSMC via PINN.

  • Appropos Dualboot, wäre ein Mini PC mit Celeron N3350 (1,1 Ghz) schon ausreichend für LibreELEC oder sollte man was aktuelles wie Celeron J4125 (1,8Ghz) nehmen? Ich spiele nämlich mit dem Gedanken, den Media Center überhaupt auf einen Mini PC auszulagern und den Raspi nur für PiHole und RetroPie (vllt. Twister OS) zu betreiben, da ich eigentlich kein Bock auf Dualboot habe.

  • Eventuell auch mal beim RetroPie-Plugin-Entwickler ein bisschen Druck machen, dass das auf Kodi 19 portiert wird. Das hat ja von Python 2 auf Python 3 umgestellt und das hat anscheinend einige Plugins erwischt die wahrscheinlich recht einfach zu aktualisieren sind, wenn es halt jemand mal macht.

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  • Hast du denn folgendes schon ausprobiert?:

    Ich würde, wenn ich wirklich noch andere Anwendungen auf dem RasPi gleichzeitig laufen lassen möchte, Raspbian (minimal) nehmen und Kodi und die anderen Anwendungen aus dem Raspbian-Repo installieren.

    Hier läuft Raspbian Stretch, Kodi und RetroPie ohne Probleme.