Alles als Docker Container nutzen oder doch eher einzeln installieren?

  • Hallo,


    ich nutze einen PI 4 für verschiedene kleinere Aufgaben, welche bisher eigentlich ganz gut darauf laufen. Demnächst werde ich ihn aber komplett neu aufsetzten müssen und stehe daher nun vor der Frage, ob ich nochmal jede einzelne Anwendung einzeln auf dem PI installiere oder sie einfach als Docker drauf laufen lasse und mit Portainer verwalte. Macht das am Ende denn einen großen Unterschied oder hat eine der beiden Möglichkeiten einen wirklichen Vorteil (oder sollte man sogar eine Mischung aus beiden fahren)? Ich denke mir einfach nur, dass bei einer Dockerinstallation das Hauptsystem möglichst unberührt bleibt und man diese zudem einfach sichern und auf ein neues System übertragen kann. Um folgende Anwendungen handelt es sich aktuell:


    -Zway

    -Grafana

    -Influx/Prometheus

    -PIHole


    Der Grund weshalb ich überlege auf die Dockervariante umzusteigen war der, dass ich diese verschiedene Visualisierungen mittels Prometheus und Grafana umsetzten wollte, allerdings habe ich es einfach nicht auf dem PI hinbekommen. Mittels Docker soll dies wohl um einiges leichter sein, da es hier bereits vorgefertigte Docker gibt.

  • Hallo,


    ich habe alle Deine Programme bis auf Z-Way als Docker-Container auf einem Pi 4 mit 8 GB laufen. Funktioniert super. Der große Vorteil meiner Meinung nach ist, dass ein kaputer Container gelöscht werden kann, eine fehlerhafte Installation eventuell mehr Aufeand zum Beseitigen benötigt. Wenn Du Deine Daten als Persistance aus dem Contanier auslagerst, hast Du auch keine Probleme mit Container-Updates. Mache ich seit geraumer Zeit ...


    Grüße, KW

  • Vor kurzem gabs ein Problem mit der Aktuellen Version von MariaDB mit Nextcloud (x64). Beim docker Container konnte ich einfach wieder die 10.5 nutzen und gut war. Ist halt einfach etwas mehr Komfort finde ich. Zur Sicherheit scheiden sich ja etwas die Geister.