In welchem Verzeichnis installiert man Programme manuell?

  • Hallo , es geht um Pycharm,

    habe die zip Datei.

    Kann sie auch entpacken.

    Wo sollte ich ich sie entpacken?

    In welchem Verzeichnis?

    Verzeiht die blöde Frage, aber bin totaler "Dummy".

    Danke vorab und vg

    Kai

    PS hatte es probehalber mal im Download Ordner entpackt und gestartet.

    Kann es sein, dass die IDE sehr speicherintensiv ist?

    Thonny scheint da viel flotter zu laufen.

    Befinde mich ja gerade erst am Anfang meiner Karriere

    des Raspy und Python.

    Aber in allen Büchern steht, dass ich mit Thonny schnell an Grenzen

    käme und man lieber direkt was "Richtiges" installieren sollte.

    Das würde ich auch gerne machen, damit ich mich gleich zu Beginn

    daran gewöhne.

    Kann es sein, dass Pycharm eigentlich 8 GB Ram haben möchte?

    und dass das der Grund dafür ist?

    VG

    Kai

    Edited once, last by derkai (January 5, 2022 at 9:11 PM).

  • In welchem Verzeichnis installiert man Programme manuell?? Schau mal ob du hier fündig wirst!

  • Habe ja ein Home Verzeicnnis /home/pi

    Dort einen zusätzlichen Ordner bin anlegen vielleicht?

    oder /bin nehmen?

    oder noch was anderes?

    Inzwischen weiß ich, dass die - wie heisst das? Umgebungsvariable PATH -

    an bestimmten Orten sucht.

    Die schaut bei mir so aus.

    bash: echo/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/local/games:/usr/games: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden


    Bedeutet dass, wenn ich einen Verzeichnis

    /home/pi/bin anlege, die PATH dort sucht?

    vg

    Kai

    Edited 2 times, last by derkai (January 5, 2022 at 9:20 PM).

  • /home/pi/bin ist das richtige Verzeichnis für Tools und Scripte, die sozusagen persönlich für den User (pi) sind.

    Sobald dieses spezielle Verzeichnis existiert, wird es ab dem nächsten Login automatisch an die PATH-Variable des Users angehängt.

    Also werden die Scripte etc., die dort liegen, automatisch zum Ausführen gefunden.

    Das entsprechende Verzeichnis für alle User wäre /usr/local/bin.

    /bin ist eher für Programme, die vom System bzw. Administrator installiert werden.

    Beim Raspberry Pi verschwimmt allerdings die Grenze zwischen "User" und "Administrator",

    da der User pi ja defacto Admin ist (per sudo ohne Passwortabfrage).

  • PyCharm hatte ich bis jetzt noch nicht ausprobiert.

    Wow, der Download alleine sind 480 MB 8|

    Das werde ich nicht ausprobieren auf dem Raspberry...

    Ja, vermutlich ist das ein Ressourcenfresser...

    Bitte bedenke: Was nützt Dir etwas "Richtiges", wenn es nicht flüssig läuft, also keinen Spass macht.
    Und evtl. auch mit "Kanonen auf Spatzen schießen" bedeutet.

    Quote from Jetbrains

    System requirements

    • GNOME or KDE desktop
    • 2 GB RAM minimum, 8 GB RAM recommended
    • 2.5 GB hard disk space, SSD recommended

    Der Raspi ist da eher nicht die sinnvollste Plattform!

  • oder noch was anderes?

    Siehe auch: https://wiki.ubuntuusers.de/opt/

  • also, habt erstmal vielen Dank.

    Den Unterschied zwischen /bin und /home/pi/bin (Neuanlage, weil nicht da)

    besteht also darin, wer die Rechte an dem Verzeichnis hat.

    der Link zu Wiki erschließt sich mir in diesem Zusammenhang aber noch

    nicht ganz:

    Der Hauptvorteil gegenüber einer Installation im eigenen Homeverzeichnis ist die Möglichkeit, systemweit (durch alle auf dem Rechner vorhandenen Benutzer) auf die dort installierten Programme zugreifen zu können.

    Ist das dann nicht dasselbe wie unter /bin?

    Oder - nicht bös gemeint - ist die Installation unter /opt/ (für optional)

    quasi ein "so macht man es"?

    VG

    Kai

  • Oder - nicht bös gemeint - ist die Installation unter /opt/ (für optional)

    quasi ein "so macht man es"?

    Ich denke, so kann man es ausdrücken. Ist eine Option. ;)

    Dazu muss man aber Admin sein, oder "pi"....

    Der Vorteil von PyCharm's Ansatz ist wohl, dass es auch ein normaler User bei sich installieren kann, ohne den Admin zu belästigen!

  • quasi ein "so macht man es"?

    Mach es so wie Du meinst, dass es für dich OK ist.

    BTW: Siehe auch die Verzeichnisstruktur für Linux: https://wiki.ubuntuusers.de/Verzeichnisstruktur/

  • Danke an alle - n Haufen Arbeit

    und viel zu Lernen

    Sind halt gleich zwei Dinge auf einmal.

    Linux ist neu für mich und <Python halt auch.

    Da Pycharm echt langsam, oder besser gesagt langsamer

    als Thonny läuft, werde ich wohl erstmal dabei bleiben.

    Ist noch viel Luft bis zu MEINER Grenze

  • Hallo,

    Thonny finde ich für den Anfang nicht schlecht. PyCharm hat mich am Anfang mit Einstellmöglichkeiten, Warnungen und Verbesserungsvorschlägen erdrückt. Da hat man (ich) schon genügend Probleme mit der Programmiersprache, da hat mir das was ich heute an PyCharm gut finde, nur verwirrt.

    Wenn du Programme schreibst und an irgendwelche Grenzen von Thonny kommst, würde es sich vielleicht auch empfehlen die Programme nicht mehr auf den Pi zu entwickeln.

    Grüße

    Dennis

    🎧 Hate the jocks, the preps, the hippie fuckin' scumbags.
    Heavy-metalers with their awful, pussy hairbands.
    Counting seconds until we can get away.
    Ditching school almost every single day, oh, yeah 🎧

  • Geany ist ein (meiner Meinung nach) sehr schöner Texteditor für die grafische Oberfläche.

    Mit einigen Features, die beim Programmieren helfen. Ich benutze ihn sehr gerne (neben vim ;)

    Thonny ist eine IDE mit integriertem Texteditor und geht deutlich weiter. Und ist für Python optimiert.

    Eine interessante Alternative ist noch Eric https://eric-ide.python-projects.org/

    Aber Eric ist evtl. auch schon eine Nummer zu groß für den Anfang.

  • Geany ist kein reiner Texteditor, sondern eine IDE wie Thonny. Wobei Thonny sich auf Python beschränkt.

    apt-cache show geany:

  • PyCharm auf dem Pi ist eine Katastrophe, der arme kleine Pi.

    Auf dem PI würde so eine fette IDE erst gar nicht starten. Möglich wäre es mit einer SSD.
    Aber probiert habe ich das auf dem PI noch nie. Mit einer SD-Karte wird die IDE sehr langsam sein.

    Aber wozu das alles, wenn ich einen Desktop-PC mit 5 GHz 32 GiB RAM und ca. 4 TiB Speicherplatz habe?

    Meist entwickelt man auf Maschinen, die um vielfaches stärker sind, als die Maschinen, für die die Software geschrieben wird.

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