pinn lite oder berryboot?

  • moin,

    ich wollte gern ubuntu und raspberry pi os auf meiner m.2 ssd parallel installieren. hat jemand erfahrung mit pinn lite und oder berryboot?

    wenn ja teilt gern eure erfahrung.

    beste grüße

  • anstelle von diesen Pseudo-Bootloadern lieber mehrere SD-Karten auf Halde legen und mit den entsprechenden Betriebssystemen bespielen.

    Außerdem ein paar mehr SD-Karten besorgen, damit man immer welche griffbereit auf Reserve hat, wenn man "schnell" etwas ausprobieren will...


    EDIT: sorry, Du willst eine eingebaute M.2 SSD verwenden (wahrscheinlich im Argon-Gehäuse)...

  • danke erstmal. ich hab "leider" das argon one m.2 case und würde gern diverse os inklusive bootloader auf der ssd installieren.

  • Ansonsten:
    Probiere berryboot aus, das kenne ich jetzt nicht so genau. Es soll aber dem NOOBS nicht ganz unähnlich sein und mitunter mit ähnlichen Problemen aufwarten, insbesondere wenn man sein(e) Betriebssystem(e) stark anpasst und umkonfiguriert.


    Aber viel Glück!


    EDIT:
    Pinn lite ist ein waschechtes NOOBS-Derivat

  • Ansonsten:
    Probiere berryboot aus, das kenne ich jetzt nicht so genau. Es soll aber dem NOOBS nicht ganz unähnlich sein und mitunter mit ähnlichen Problemen aufwarten, insbesondere wenn man sein(e) Betriebssystem(e) stark anpasst und umkonfiguriert.


    Aber viel Glück!


    EDIT:
    Pinn lite ist ein waschechtes NOOBS-Derivat

    ich werde die betriebssysteme nicht grossartig umkonfigurieren habe aber gelesen das berryboot einen eigenen kernel hat. kann das für mich als noobie grosse probleme verursachen?

  • Ich habe hier zwei Pi4 in ArgonOne-Gehäusen. Am Pi ist jeweils ein aktiver USB-Hub (Affiliate-Link)angeschlossen. An diesem hängt mit einem kurzen USB-A-auf-USB-A-Kabel die interne (!) SSD. Auf externen SSDs habe ich verschiedene Linux-Versionen installiert. Um die in Betrieb zu nehmen, ziehe ich die interne SSD am Hub ab und stecke die externe SSD an. Einschalten, läuft.......

    Den Pi4 habe ich noch SD-Slot-Extender verpasst.


    Hier ein Bild dazu. Im Hintergrund werkelt noch ein 3b als pihole


  • das mit dem usb kabel ist ne gute idee darauf bin ich noch nicht gekommen.

  • Ich frage mal ketzerisch wozu brauchst Du zwei verschiedene OS auf der SSD und dann noch Raspberry Pi OS und das "artverwande" Ubuntu? :conf:

    ich habe im moment ubuntu installiert und wollte es gern so behalten wie es ist. raspberry pi os wollte ich gern ausprobieren da ich es noch nicht kenne. ich dachte mir das multiboot die besten voraussetzung wäre um schnell ohne bastelei zwischen den os zu wechseln. aber das scheint ja nicht so ohne weiteres wie zb. bei einer linux installation auf einem desktop zu funktionieren.

  • Wenn Du das Raspberry Pi OS "nur" mal testen willst, dann würde ich den von Urs-1956 vorgeschlagenen Weg gehen. Nach der Testphase kannst Du ja dann entscheiden, was endgültig auf die SSD kommt.

    ja das werde ich jetzt auch so machen. schade das es keinen vernünftigen bootloader wie grub gibt (bzw. das es nicht ohne konflikte funktioniert). vielen dank für die schnelle hilfe und ideen.

  • schade das es keinen vernünftigen bootloader wie grub gibt

    Ja, das ist allerdings wirklich schade. Die "Architektur" der RPi ist halt nicht vergleichbar mit einem PC, mit einem BIOS etc. Da muss man (leider) ein paar Abstriche machen, wenn es um mehrere OS geht. NOOBS oder Pinn ist keine Alternative. Ganz im Gegenteil, die verursachen aus der Erfahrung heraus oft nur schwer auffindbare Fehler. Deshalb werden diese beiden Kandidaten hier im Forum eher "geächtet" als empfohlen. Um sich zu orientieren welches OS man am Ende wirklich einsetzten will kann man das ggf. wenns sein muss nutzen, aber als produktives System ist NOOBS & Co. nicht ratsam.


    Die sinnvollse Strategie ist und bleibt ein einzelnes OS direkt als Image aufzusetzten.

  • Post by zeltstadt ().

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