Habe mal den Raspberry Pi Imager ausprobiert

  • Nachdem immer wieder im Forum auf den Imager verwiesen wird und ich meine Images immer per dd erstelle wollte ich mal wissen wie der funktioniert. Erste Erfahrung: Dem Imager fehlt auf meinem Linux System eine Dependency und ich kann ihn somit nicht nutzen. Daraufhin habe ich Win10 in einer VM gestartet und die Windowsversion downloaded und gestartet und das hat dann auch funktioniert :bravo2:


    Danach steckte ich die SD Karte in einen 1B - und war so blauaeuigig da ich nie nie die Desktopversion nutze sondern immer die Lightversion die auf dem 1B gut laeuft und wartete und wartete ... irgendwann kam mal der Installer hoch. Kurzum - das ganze noch mal durchexerziert - nun aber auf eine kleine SD Karte und dann in einen 3B. Dort gab es zwar auch noch Gedenksekunden beim Installer - aber wenigstens keine Gedenkminuten. Sehr gut ist das man endlich einen eigenen Nutzer anlegen muss und nicht mehr den Nutzer pi. Die primaeren Dinge wie Sprache, Tastatur und Location wird auch noch gleich abgefragt. Kurzum - sieht fuer mich sehr gut aus. Als Einsteiger kommt man damit wesentlich einfacher zum Ziel. Dann hoffen wir mal dass jetzt auch nicht mehr so viele Einsteiger im Forum aufschlagen mit "Mein geflashtes Raspberry OS bootet nicht" :shy: Vielleicht waere noch ein Check auf 1B ganz nuetzlich und der Hinweis dass der Installer erst ab einem 2B einsetzbar ist :lol:


    Nutzen werde ich ihn nicht - wenn man gewohnt ist eben mal schnell ein OS per dd zu flashen und eben noch schnell ssh zu enablen.

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect."

    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert :fies: Bei mir tut das raspiBackup automatisch :shy:

    Edited once, last by framp: Nutzte 1B und nicht 2B ().

  • Sehr gut ist das man endlich einen eigenen Nutzer anlegen muss

    Mit dem müssen ist das so eine Sache, leider kann man weiterhin den User pi verwenden und auch beim Passwort gibt es keine Einschränkung.

    Lediglich die Voreinstellung auf pi und raspberry ist weg. Für alle, die unbedingt pi und raspberry haben wollen, ist das weiterhin möglich. Aber denen ist dann eh nicht zu helfen. :)

  • Stimmt. Das dumme ist dass alle Anleitungen im Netz natuerlich den User pi nutzen :shy:

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


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  • Stimmt. Das dumme ist dass alle Anleitungen im Netz natuerlich den User pi nutzen

    Vielleicht kommt das daher, dass im Imager der Benutzername ausgegraut ist, und so der Eindruck ensteht er könne nicht geändert werden. Kann er aber dennoch.

  • Ich hab den Imager auch genommen, weshalb ich vorher schon alles auf Deutsch umgestellt habe, weiß ich nicht. Nach der Anmeldung war alles NICHT auf Deutsch eingestellt. Ich hab alles umgestellt, aber vieles ist wohl noch nicht übersetzt, ist für mich persönlich kein Problem, aber wenn man schon die Sprache wählen kann, sollte anschließend auch alles umgestellt sein.


    Den RPi hab ich für die Installation an einen Samsung TV via HDMI angeschlossen, da muss man schon etwas Geduld mitbringen, 4-5 Reboots und irgendwann war dann der Desktop zu sehen. Zwischendurch immer nur mal für 2 Sekunden ein Bild, aber nix genaues nicht. ;)


    Gut fand ich, dass nach einer Internetverbindung sofort aktualisiert wurde, VNC funktionierte auch gleich. Einzig verwirrt bin ich mit dem User root. Ich kann zwar als angemeldeter User pi (PW natürlich geändert) zwar das root PW ändern, kann man aber nicht mit dem root und dem geänderten PW via SSH anmelden. Ist für mich nicht weiter schlimm, da ich lt. dieser Ausgabe eh root bin:


    Code
    sudo su
    root@raspberrypi:/home/pi# whoami
    root

    Zu meiner eigentlichen Frage mache ich nebenan einen Thread auf. ;)

  • Zwischendurch immer nur mal für 2 Sekunden ein Bild, aber nix genaues nicht

    Stimmt. Das ist mir auch aufgefallen. Das haette man bestimmt besser loesen koennen denn es ist fuer Einsteiger verwirrend.

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


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  • kann man aber nicht mit dem root und dem geänderten PW via SSH anmelden. Ist für mich nicht weiter schlimm, da ich lt. dieser Ausgabe eh root bin:

    Das ist mit Absicht deaktiviert und sollte auch tunlichst nicht aktiviert werden :no_sad:

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


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  • Imager

    Teufelszeug... :@;)

    Lightversion

    Da war und werde ich immer ein großer Fan von bleiben. :)


    Mit einem Pi4 (4GB) habe ich ja mal testweise ein paar Desktopversionen durchprobiert, beim Probieren blieb es aber und ich war bezüglich Raspberry und Desktop etwas "entzaubert".

    Inzwischen habe ich mir für die Desktopversion eines Linuxsystems einen Mini-Zweitrechner (HP Elitedesk 800 G3 Mini) besorgt, bin da aber noch mit dem Testen nicht viel weiter gekommen. Im Moment lungert da Linux Mint rum. Die Zeit halt... :(

    User pi verwenden und auch beim Passwort gibt es keine Einschränkung

    Ich finde den User "pi" schon ok.


    Wenn sie dann wenigstens das Passwort "raspberry" (und alle Varianten davon) als Eingabe verhindern würden, wäre der Raspberry-Welt schon sehr geholfen.

    Viele Grüße,

    Peter

  • Das ist mit Absicht deaktiviert und sollte auch tunlichst nicht aktiviert werden :no_sad:

    So etwas ähnliches habe ich mir gedacht und auch bei der Suche nach der Umbenennungsvorgehensweise bin ich über solche Aussagen gestolpert. Bei Buster war das noch ganz normal damit zu arbeiten.

  • Stimmt. Das ist mir auch aufgefallen. Das haette man bestimmt besser loesen koennen denn es ist fuer Einsteiger verwirrend.

    Ich musste mich auch sehr zurück halten, aber es hat sich ja gelohnt. ;) Ging alles trotzdem recht flott, incl. dem Update.

  • Für alle, die unbedingt pi und raspberry haben wollen, ist das weiterhin möglich. Aber denen ist dann eh nicht zu helfen.

    Pi geht nach wie vor aber das Passwort musste ich ändern, da führt kein Weg dran vorbei.

    Aber wenn man den Rasperry Pi nicht fürs Internet sichtbar macht ist das kein Problem, dann müsste der "Einbrecher" ja schon im eigenen Netz sein.

    Am PC nutzt man schließlich ja auch kein Passwort (zumal man das ja ganz leicht umgehen kann).

  • Daraufhin habe ich Win10 in einer VM gestartet und die Windowsversion downloaded und gestartet und das hat dann auch funktioniert

    Auf dem Pi mit Raspberry Pi OS Bullseye (with Desktop) ist der Imager schon ootb vorinstalliert. Kann per Desktop oder VNC gestartet werden.


    Praktisch finde ich auch, dass man bei der Installation sofort einen ssh-Key installieren kann.

    Somit ist dann vom ersten Start an eine Anmeldung nur mit key möglich.


    Nach der Anmeldung war alles NICHT auf Deutsch eingestellt.

    Bei mir schon.

    Bei Buster war das noch ganz normal damit zu arbeiten.

    Auch bei Buster ist der root-Zugang per ssh standardmäßig gesperrt.

  • Auf dem Pi mit Raspberry Pi OS Bullseye (with Desktop) ist der Imager schon ootb vorinstalliert. Kann per Desktop oder VNC gestartet werden.

    Gut zu wissen. Allerdings werde ich das wohl nicht nutzen.

    Praktisch finde ich auch, dass man bei der Installation sofort einen ssh-Key installieren kann.

    Somit ist dann vom ersten Start an eine Anmeldung nur mit key möglich.

    Das habe ich nicht gesehen :conf:

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


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  • Das habe ich nicht gesehen

    Auf dem Client-Rechner einen ssh-key erstellen

    Unter "ssh aktivieren"

    Anstatt "mit Passwort anmelden"

    "Mit ssh-key anmelden" auswählen.

    Den Inhalt der id_rsa.pub - Datei (komplette Zeile) im Imager einfügen.

    Den Rest erledigt der Imager. (erstellen der "authorized_keys2", deaktivieren des Anmeldens per Passwort)

    Direkt beim ersten Start ist nur noch eine Anmeldung per key möglich.


    //EDIT

  • nur noch eine Anmeldung per key möglich

    Ich logge mich per SSH auch nur per SSH-Key ein, dennoch gibt es noch als Notlösung die Möglichkeit über die normale Anmeldung über pi (PW nicht raspberry) zu root zu kommen. So hat man immer noch einen "zweiten" Weg zum Ziel.

    Viele Grüße,

    Peter

  • So hat man immer noch einen "zweiten" Weg zum Ziel.

    Ich habe bei meinen Raspis nur den ssh Zugang mit Keys erlaubt. PWD ist nicht erlaubt. Den Key habe ich auf meinem Desktop und dem Schlepptop falls eines der Systeme ausfaellt. Und dann habe ich den Key auch noch im Backup der Systeme. Somit brauche ich keinen unsicheren "zweiten" Weg mit PWD

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


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  • Ich finde den User "pi" schon ok.


    Wenn sie dann wenigstens das Passwort "raspberry" (und alle Varianten davon) als Eingabe verhindern würden, wäre der Raspberry-Welt schon sehr geholfen.

    ich finde sogar den user pi mit Passwort raspberry in Ordnung, wenn man wirklich weiß, was man tut!


    Das Passowrt raspberry ist nur ein Problem, wenn der RPi direkt am Internet hängt. Befindet sich der RPi in einem Heimnetzwerk hinter dem Router (Fritzbox etc.), dann sollte das Standardpasswort kein Problem sein, denn die Firewall eines vernünftig konfigurierten Routers blockt die entsprechenden Ports von außen. Ist ein unbefugter Nutzer aber bereits bis ins Heimnetzwerk vorgedrungen, hat man ganz andere Probleme als das nicht geänderte Standardpasswort am RPi.


    jm2ct

  • wenn man wirklich weiß, was man tut!

    Klar, aber es gibt genügend Raspieinsteiger die wissen nicht was sie tun wenn sie ihre Raspi von extern zugreifbar machen. Ich möchte nicht wissen wie viele Raspis schon ungebetene Gäste hatten und noch haben ...

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert :fies: Bei mir tut das raspiBackup automatisch :shy: