Bodenfeuchtesensor - Automatische Bewässerung selber bauen

  • Hallo Leute,


    Immer wieder schwirrt das Thema automatische Bewässerung im Raum herum.

    Nun habe ich einen passenden Sensor gefunden:

    https://www.ramser-elektro.at/…esensor-mit-beschichtung/


    Muss man selbst zusammenbauen, aber was solls.


    Anleitung zum Zusammenbau fand ich auf der RPI Seite:

    https://tutorials-raspberrypi.…r-erdfeuchtigkeitssensor/


    Dort wird ja auch grundsätzlich die Funktionsweise beschrieben, aber es

    ist kein fertiges Script für eine fertige selbstgebaute

    Gartenbewässerung vorhanden :(


    Beim Hersteller fand ich auch nur einen Link, auf ein Arduino Shield:

    https://www.ramser-elektro.at/…-shield-fuer-den-arduino/

    Das dafür mit ganzem C Code.


    Nun meine Frage:

    Hat da wer einen fertigen Code für den RPI, oder muss ich das Arduino

    Teil verwenden?


    Wäre für weiterführende Antworten sehr dankbar.

  • Was hindert dich daran das Programm sudo nano freq_count_1.c mit gcc -Wall -pthread -o freq_count_1 freq_count_1.c -lpigpio -lrt zu kompilieren und mit z.B. sudo ./freq_count_1 21 aufzurufen ?

  • Fred, was glaubst du denn, was ihn hindern könnte? Der Mann nennt sich "Weisned" und ist als "Anfänger" kategorisiert. In seinem Profil steht zwar nichts weiter, aber allein der Fragestellung kann man ohne Weiteres entnehmen, dass er wenig Erfahrung hat.


    Was glaubst du also, was deine provokaten Gegenfrage und dein expertenhaft-kryptisches

    sudo nano freq_count_1.c mit gcc -Wall -pthread -o freq_count_1 freq_count_1.c -lpigpio -lrt

    sudo ./freq_count_1 21

    dem User nützt. Ich sags dir: NICHTS!


    Um was gehts dir denn bei deiner Antwort wirklich? Willst du ein bisschen Bewunderung für deine umfassenden Kenntnisse?


    Toll! Wow! Mann, klasse, was du alles weißt! :thumbup::thumbup::thumbup: (Gut so?)

  • Der Sensor erzeugt an seinem Ausgang ein Rechtecksignal, also einen (relativ schnell) wechselnden Wert zwischen 0 Volt und (so weit ich das verstanden habe) 5 V. Beim Hersteller kann man nachlesen, dass die Frequenz des Signals für den pi zu hoch ist und außerdem die 5 V zu viel für die Eingänge des Pi sind. Dafür gibts beim Hersteller auch Zusatzteile, um die Frequenz zu senken (Frequenzteiler) und die Spannung anzupassen (Pegelwandler).

    Das C-Programm für die Auswertung sieht etwas komplex aus. Ich habs mir nicht näher angesehen. Da wirst du aber einige Mühe haben mit der Einarbeitung.

    Wenn es ein fertiges Skript für den Arduino gibt, ist es vielleicht einfacher, den Sensor an einen Arduino nano zu hängen und die Messergebnisse über eine Schnittstelle (seriell, I2C, SPI) an den Pi weiter zu geben. Allerdings ist auch das alles nicht so trivial. Wenn du wenig Vorkenntnisse hast, wird es dich einige Mühe kosten, dich da einzuarbeiten.


    In welcher Sprache kanns/willst du denn programmieren?

    Wie viel Erfahrung hast du mit Programmierung auf dem Pi und auf Arduino?

  • Guten Tag,


    Ich verstehe jetzt zwar nicht, was dich bewegt einen Sensor nachzubauen oder zu kaufen den du nicht abfragen kannst. Aber zum Thema selber.
    Wie ermittelt man die Bodenfeuchtigkeit ? Relativ einfach. Man nimmt zwei elektrisch leitenden Materialen, was ist dir fast freigestellt, am besten in Form eines Nagels oder ähnlichem. Dort legt man eine kleine Spannung an, und misst mit einem ADC (Analog-Digital-Wandler) den darüber entstandenen Spannungsabfall. Somit den Leitwert des Bodens, und damit die Feuchtigkeit. Dafür gibt es genügend Beispiele im Internet, oder auch bei Youtube.
    Die ADC Abfrage kannst du easy denn je, mit der Bibliothek GPIOZERO ( MCP3xxx) bewerkstelligen.
    Ganz ohne Kopfstände, ohne komplizierten Programmcode und fast beliebig Erweiterbar.

    es grüßt euer
    Willy

    es grüßt euer
    Willy

  • Hallo Willi.

    Das ist einer der größten Irrtümer, denen du da aufsitzt.

    Damit vergiftest du deine Plantzen mit Metallionen!

    Das sich die Elektroden durch die Elektrolyse auflösen, dürfte dir auch geläufig sein.

    Geschweige den, dass die Länge der Messleitungen und die Bodensalze die Messung sehr beeinträchtigen.

    BTW: Die meisten angebotenen resistiven Sensoren aus Fernost sind nicht ROHS. Sie enthalten also richtig viel Blei.

  • Guten Tag FredRam,

    Ich werde mir hier kein Urteil zu deiner Allgemeinbildung erlauben, aber ich habe nirgendwo geschrieben, dass diese Sensorelektroden aus Metall sein sollen.
    Der Begriff "Kohleelektrode" ist dir wohl nicht geläufig ?
    So haben wir schon zu tiefsten DDR Zeiten, also vor weit über 30 Jahren, nur noch nicht mit einem ADC, oder einer Computerauswertung entsprechende Messungen in unterschiedlichen Bodenschichten /-tiefen für Großgewächshäuser durchgeführt. Was soll sich in den Jahrzehnten an den physikalischen Grundlagen geändert haben ?
    Ich weis auch nicht, wie Blei in eine Graphit- oder Kohleelektrode kommen soll.
    Eine durchschnittliche DDR-Graphitelektrode in der Größe eines typischen Bleistiftes mit vergossener Anschlussleitung hatte eine durchschnittliche Lebensdauer von ca. 10 bis 12 Jahren.

    Es grüßt euer
    Willy

    es grüßt euer
    Willy

  • BTW: Die meisten angebotenen resistiven Sensoren aus Fernost sind nicht ROHS. Sie enthalten also richtig viel Blei.

    Nicht hingegen die deutschen (äh, österreichischen) Qualitätssensoren aus FredRams Shop, gell?

    Sei mal ehrlich, du bist doch nur hier, um deinen Shop zu promoten, oder?

  • Sei mal ehrlich, du bist doch nur hier, um deinen Shop zu promoten, oder?

    1. Diese Sensoren bekommt man nur dort oder Du machst sie selbst.

    2. Es gibt noch ein Konkorrenzprodukt von Xioami

    3. Ich habe mal in unserer Fa. nach den Herstellungskosten des Giesomatsensors angefragt,

    daher weiss ich, das der Shop von FredRam in der Hinsicht sehr günstg ist.


    MfG


    Jürgen


    Edit: Ich kenne FredRam nicht und bin kein Infuencer seines Shops

  • Unsere Sensoren sind zumindest RoHS und die Platinen "Made in Austria".

    Da sieht die Wertschöpfungskette etwas anders aus, aus China und Co.

    Ebenso die Abfallwirtschaft, Verpackung und Steuerabfuhr.

    Alleine für die richtige Beschichtung hat es ein Jahr empirische Versuche gebraucht.

    Das die bei den von unserem Produkt raubkopierten Chinakrachern fehlt, war klar.

  • Guten Abend FredRam,

    Kohle würde gehen.

    Ich würde dir mal eine Bildungsreise in den Osten der Bundesrepublik anraten. Zu solchen alten Kollegen wie aus meiner Generation, die dir vielleicht noch den einen oder anderen Tipp verraten können, wie man ohne großen technischen Aufwand einfache Dinge umsetzen kann.
    Ich will damit nicht sagen das ihr in eurem Bergland keine Ahnung habt. Nur auch mir kommt es immer wieder so vor, dass man heute Dinge oder einfache Sachen versucht mit viel Aufwand, mit viel Technik, zwar in einer Hinsicht bequem für den Endanwender, aber dennoch nicht wirklich zweckmäßig umzumodeln. Es gibt Dinge, einfache Dinge die sich über Jahrzehnte / Jahrhunderte bewährt haben, die auch mit einfachen Schulwissen zu händeln sind. Nur wenn ich wegen eines Sensors, oder einer Sensoreinheit Kopfstände machen muss, damit ich diese in der von mir bevorzugten Programmiersprache überhaupt benutzen kann, dann ist oder geht die Entwicklung am Ziel vorbei.
    Entschuldige wenn ich das so sage. Früher wie ich schon sagte, reichten diese einfachen nicht-metallischen Elektroden auch aus, mit eine paar diskreten Bauelementen einen Vorverstärker und einen Schwellwertschalter umgesetzt, und schon lief die ganze Sache. Das konnte sogar oder fast jedes Schulkind reparieren, weil die Grundlagen bei uns, in der nun nicht mehr existierenden DDR, schon mit der Schul- und Allgemeinbildung vermittelt wurden. Heute tue ich mich auch schwer mit der neuen Technik. Das gebe ich ganz offen und ehrlich zu, denn sonst würde ich dieses Forum nicht immer wieder mit meinen Nachfragen füttern.
    Ihr / Du macht zweifelsfrei gute Arbeit, haltet euch an alle möglichen gesetzlichen Auflagen, dennoch vermisse ich, nachdem ich mal deine Seite / Shop besucht habe, die einfach oder einfachste Lösung.

    Dennoch nun ich Wochenende,
    euch allen ein schönes sonniges und entspanntes Pfingstwochenende und einen schönen Feiertag am Montag

    es grüßt euer
    Willy

    es grüßt euer
    Willy

  • Ich würde dir mal eine Bildungsreise in den Osten der Bundesrepublik anraten. Zu solchen alten Kollegen wie aus meiner Generation, die dir vielleicht noch den einen oder anderen Tipp verraten können, wie man ohne großen technischen Aufwand einfache Dinge umsetzen kann.

    Puuhhh....da wird mir schwindelig.

    Nur wenn ich wegen eines Sensors, oder einer Sensoreinheit Kopfstände machen muss, damit ich diese in der von mir bevorzugten Programmiersprache überhaupt benutzen kann, dann ist oder geht die Entwicklung am Ziel vorbei.

    Wir hatten ein Gewächshausprojekt bearbeitet und festgestellt das man mit Python + Pi nur bedingt Frequenzen auslesen kann. Das liegt dann aber an Python und nicht am Sensor.

    Wenn man den Bodenfeuchtesensor mit C ausliest ist das viel zuverlässiger.

    Besser vllt noch mit einem Microcontroller. Damit könnte man außer C auch Micropython nutzen. Was auch funktioniert.

    Früher wie ich schon sagte, reichten diese einfachen nicht-metallischen Elektroden auch aus, mit eine paar diskreten Bauelementen einen Vorverstärker und einen Schwellwertschalter umgesetzt, und schon lief die ganze Sache.

    Ich behaupte das die Anforderungen heute, andere sind, als damals.

  • Ich behaupte das die Anforderungen heute, andere sind, als damals.

    Das hier gilt auch heute noch -> K.i.s. Keep it simple


    MfG


    Jürgen

  • Ich bin nur den Links des TE gefolgt und habe darauf eine Frage gestellt.

    Aber du bist drin, ich bin raus. :lol:

  • Hallo fred0815,


    ich übernehme, stelle aber auch nur eine Frage und bin dann auch raus.


    Es gab hier 2016/2017 diesen sensationell guten Thread, in dem sich die damals hellsten Köpfe dieses Forums eben diese zerbrochen haben.

    An dessen Höhepunkt hatten wir einen kapazitiven Sensor im Glasrohr bzw. Reagenzglas.

    Ich hatte einen solchen Prototyp von Zentris mal bei einem Treffen vor der MakerFaire in Berlin bei einem Treffen bei jar ausgiebig testen dürfen. Mich hat dieser Sensor begeistert.


    Frage in die Runde: Warum nutzt niemand mehr die damals ausgereiften Sensoren?


    Ein Problem, an das ich mich noch entsinnen kann, war die Tatsache, dass die Glashülle von Wurzeln eingehüllt wurde und somit die Feuchtigkeit nicht der des Erdreichs entsprach. Aber damit ist bei jedem Sensor zu rechnen, der sich nicht auflöst.


    Bin raus.


    Beste Grüße


    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    • Icon-Tutorials (IDE: Geany) - GPIO-Library - µController-Programmierung in Icon! - ser. Devices - kein Support per PM / Konversation

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

  • Ein Problem, an das ich mich noch entsinnen kann, war die Tatsache, dass die Glashülle von Wurzeln eingehüllt wurde und somit die Feuchtigkeit nicht der des Erdreichs entsprach

    das war es und damit hörte ich auch auf weiter zu forschen, ein Glasröhrchen hatte ich auch schon und Kontakt zu unserem Glasmeister aufgenommen, aber die genannten Probleme erschienen mir unlösbar!

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Sei mal ehrlich, du bist doch nur hier, um deinen Shop zu promoten, oder?


    1. Diese Sensoren bekommt man nur dort oder Du machst sie selbst.

    2. Es gibt noch ein Konkorrenzprodukt von Xioami

    3. Ich habe mal in unserer Fa. nach den Herstellungskosten des Giesomatsensors angefragt,

    daher weiss ich, das der Shop von FredRam in der Hinsicht sehr günstg ist.


    MfG


    Jürgen


    P.S.: Ich kenne FredRam nicht und bin kein Infuencer seines Shops

    Nachtrag zum vorherigen Artikel: RE: Mein automatisches Gewächshaus - Scripttuning 2022

  • Ein Problem, an das ich mich noch entsinnen kann, war die Tatsache, dass die Glashülle von Wurzeln eingehüllt wurde und somit die Feuchtigkeit nicht der des Erdreichs entsprach.

    ich komme aus der Abwasserbranche.

    Auch da gibt es diese Problematik. Wir hatten damals eine Straße wo EIN Baum das ganze Jahr grün war. Eines Tages müssten wir den Kanal von Wurzeln befreien. Ein paar Meter weiter weg war der besagte immer grüne Bäume. Der Kanal ist aber gute 3 Meter tief verlegt.

    Kurz gesagt. Die Natur holt sich das was sie braucht. Ob Platz oder Wasser ist dann egal.

    Das hier gilt auch heute noch -> K.i.s. Keep it simple

    Jup. So ein Teil wie Willy es beschrieben hat, stelle ich mir Recht klobig vor. So ein Giesomat gepaart mit einem ESP ist, denke ich, eine recht gute Alternative. Auch, weil ich viele Freiheiten bei der Umsetzung habe.