SSD stirbt am SATA Anschluss aber funktioniert weiterhin am USB Anschluss

  • Mein Desktop (keine Raspi) mit einer 250 GB SSD startete ploetzlich nicht mehr :wallbash: . Daraufhin habe ich die SSD in einen SATA->USB Adapter reingesteckt und kann meinen Desktop darueber wieder booten :conf: Wichtig war mir dass ich erst einmal alles sichern kann - auch wenn es ein Backup gibt - aber der ist eine Woche alt.


    Kann es sein dass eine SSD nach einer gewissen Zeit lahmer wird und nur noch USB3 statt SATA verkraftet?

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect."

    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert :fies: Bei mir tut das raspiBackup automatisch :shy:

  • Moin framp,


    du bist dir sicher das an den genutzten SATA-Kabeln auch alles in Ordnung ist ? Daten und Spannung


    73 de Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

  • oder die Stecker aus der SSD mal raus und wieder reingestöpselt?

    Interessanterweise bin ich auf die Idee heute morgen beim Fruehstueck auch gekommen :) . Man sollte eben manchmal ueber ein Problem erst mal schlafen.


    Das letzte mal als mir die SSD verreckt ist - und da ist sie wirklich verreckt - hatte ich dieselben Symptome: Mittem im Arbeiten auf der Konsole wird ploetzlich kein Befehl mehr gefunden. reboot - und es gibt Bootfehler.


    Dass im jetzigen Fall die SSD noch per SSD->USB adapter funktioniert hat mich schon verwundert. Allerdings funktionierte die SSD auch noch relativ lange nachdem ich per LiveUSBStick gebootet hatte und auf sie zugriff. Nur der boot von ihr funktionierte einfach nicht mehr.


    Anyhow: Die Stecken an der SSD hatte ich schon mehrere Male ab- und wieder angesteckt. Dasselbe habe ich dann auch am MB getan und bemerkt dass die SATA Stecker sogar eine Arretierung haben und ein unbeabsichtigtes Loesen des Steckers verhindern. Danach bootete die SSD wieder :bravo2:


    Heute kam eine neue SSD und da ich sowieso schon laenger eine Neuinstallation einer aktuellen Linux Distro vor mich hinschiebe habe ich dann die neue SSD eingebaut und installiert. jetzt sitze ich dran alle Daten von der alten auf die neue SSD zu kopieren und alle Tools zu installieren und zu konfigurieren.


    Ob es nun wirklich an der Steckverbindung lag kann ich deshalb jetzt vorlaeufig nicht feststellen. Aber ich werde die alte SSD an eine meiner Raspis haengen und auf USB Boot umstellen. Dann werde ich merken ob die SSD tatsaechlich nur ein Kabelproblem hatte. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


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  • Anyhow: Die Stecken an der SSD hatte ich schon mehrere Male ab- und wieder angesteckt. Dasselbe habe ich dann auch am MB getan und bemerkt dass die SATA Stecker sogar eine Arretierung haben und ein unbeabsichtigtes Loesen des Steckers verhindern. Danach bootete die SSD wieder

    Das Problem hatte ich auch so ähnlich schon mal, allerdings bei einer IDE-HDD. Die lief immer problemlos, aber irgendwann dann nicht mehr zuverlässig und hatte Aussetzer. Diese HDD an einem USB-Adapter funktionierte dann plötzlich wieder. Da kam mir der Gedanke, dass die Kontakte vergriesgnaddelt gewesen sein könnten. Also das Kabel ein paar mal rein und raus um die gewissen Stellen zu "einzuschleifen" und dann lief die HDD auch wieder am MB.


    Und genau deshalb meine Frage danach oben. :)

  • Der Desktop ist schon ein Oldie - aber ich game nicht und brauche deswegen auch keinen schnelleren. Nur bei den QEMU Regressiontests fuer raspiBackup koennte mehr Power drin sein.


    D.h. also da koennte schon was ueber die Zeit korrodiert sein. Es wurde bereits einmal eine SSD gewechselt - aber der Stecker am MB wurde dabei nie angeruehrt. Vielleicht sollte ich mir doch mal einen HexaCore Desktop zulegen :conf:

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert :fies: Bei mir tut das raspiBackup automatisch :shy:

  • framp Schön, dass du das Problem lösen konntest.

    Bei mir hat mal ein unter Zugspannung SATA-Anscnluss dazu geführt, dass ich erst das Motherboard und dann das Netzteil ausgetauscht habe. Durch die Zugspannung war der Stecker etwas (!) eingerissen, hatte dadurch etwas Spiel und führte zu allen möglichen Problemen beim Booten und im Betrieb. Bis ich das gefunden hatte....

    Wenn du einen performanten PC suchst ohne gleich einen Boliden zu kaufen, schau dir mal die aktuellen Mini-PCs an. Ich habe einen von MinisForum (U820) und bin damit sehr zufrieden. Wenig Platzverbrauch, da am Monitor montiert, wenig Geräusche und wenig Stromverbrauch. Ein zusätzlicher USB-3-Hub ist aber zwingend notwendig.

  • Ich habe mir Ende ketzten Jahres diesen gekauft unjd bin sehr zufrieden.

    https://www.amazon.de/gp/product/B086LJNGS5/ref=ppx_yo_dt_b_search_asin_title?ie=UTF8&psc=1 (Affiliate-Link)


    Generalüberholt und Zustand wie neu.

    i5-4590T 4 x 3,0 Ghz

    Arbeitsspeicher: 8 GB DDR3 RAM (aufgerüstet auf 16GB aus einem gestorbenen Laptop)

    Festplatte: 320 GB HDD (SATA) (aufgerüstet auf SSD 500GB)

    USB 2.0: 2x

    USB 3.0: 4x

    Betriebssystem: Windows 10 Pro (ausgetauscht gegen Debian 11 Bullseye)

    Sehr sparsam im Stromverbrauch


    Allerdings kein Wlan on Board.