RPi 4 bootet nicht mehr nach full-upgrade

  • Ich habe auf meinem RPi 4 seit langem den ioBroker erfolgreich am laufen. Das System bootet von externer USB-SSD. Nach einem fullupgrade ist der PI nicht mehr im Netz erreichbar. In der Fritzbox gilt er als inaktiv. Nach dem einschalten leuchtet sofort die rote LED mit der grünen auf, wobei die grüne LED dann noch einmal kurz aufblinkt und dann ausbleibt. Die LAN-Led zeigt auch keine Aktivitäten an.

    Platform : linux

    os : linux
    Debian Version: 11.5

    Architecture : arm

    CPUs : 4

    Speed : 1500 MHz

    Model : ARMv7 Processor rev 3 (v7l)

    RAM : 3.7 GB

    Disk size : 284.4 GiB

    Disk free : 258.1 GiB

    Hier die letzten Aktionen die ich gemacht habe:

    Code
    markus@rpi:~ $ sudo apt update
    [sudo] Passwort für markus:
    OK:1 http://raspbian.raspberrypi.org/raspbian bullseye InRelease
    OK:2 http://archive.raspberrypi.org/debian bullseye InRelease
    OK:3 https://dl.yarnpkg.com/debian stable InRelease
    OK:4 https://deb.nodesource.com/node_16.x bullseye InRelease
    Paketlisten werden gelesen… Fertig
    Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut… Fertig
    Statusinformationen werden eingelesen… Fertig
    Aktualisierung für 13 Pakete verfügbar. Führen Sie »apt list --upgradable« aus, um sie anzuzeigen.


    Es wurde alles ohne Fehlermeldungen oder Hinweise installiert.
    Nach dem anschließenden reboot war der PI nicht mehr da.


    Edited once, last by mikrotom ().

  • Ich habe auf meinem RPi 4 seit langem den ioBroker erfolgreich am laufen. Das System bootet von externer USB-SSD.


    Code
    Die folgenden NEUEN Pakete werden installiert:
      ...
      rpi-eeprom ...

    Es wurde alles ohne Fehlermeldungen oder Hinweise installiert.
    Nach dem anschließenden reboot war der PI nicht mehr da.

    Wenn Du eine (neue) SD-Karte hast, dann schreibe das aktuelle bullseye-lite-Image auf die SD-Karte und schau dir nach dem booten des PI4, die Ausgaben von:

    Code
    sudo rpi-eeprom-config
    sudo rpi-eeprom-update

    an.

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  • Hast Du neben der SSD ein weiteres Block-Device (z.B. USB Stick/HD) angeschlossen ?

    Zeig einmal die Ausgabe von < lsblk -o name,partuuid,.mountpoint,label> , wenn möglich

    Was hat die root-Partition auf /dev/sdb1 zu tun ? (Zeile 8 von /etc/fstab)


    Die grüne Led zeigt den Datenverkehr zur SD (MMC) an den Datenverkehr zur USB-SSD siehst Du nicht an einem LED.


    Wenn Du einen Bildschirm anschliesst, was wird da angezeigt ?


    Bootet er überhaupt nicht, oder hast Du nur keinen remote - Zugriff.



    Servus !

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  • Ich habe die Konfiguration vor langer Zeit mal gemacht und muss mich erst wieder in das ganze einarbeiten.

    - Ja, da ist noch ein USB-Stick angeschlossen
    - Ich kann kein Kommando absetzen, da ich kein Terminal habe auf dem ich das ausführen kann
    - Das ist die fstab die ich auf der Platte habe, und das System hat vor dem fullupgrade einwandfrei funktioniert
    - Ich versuche jetzt mal einen Monitor anzuschließen
    - Ich weiß tatsächlich aktuell nicht wo der Pi hängen bleibt. Remotezugriff via ssh klappt nicht da der Host nicht im Netz sichtbar ist. Ein Ping geht auch nicht durch!

  • - Ja, da ist noch ein USB-Stick angeschlossen

    Welche Funktion hat dieser USB-Stick?

    Hast Du auch schon ohne diesen USB-Stick (mit der nofail-Option an richtiger Stelle in der fstab) versucht zu booten.

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  • Ich habe den Monitor jetzt mal angeschlossen und ohne den USB-Stick bleibt er schon früher hängen.
    Das ist jetzt die Bootinfo wenn alles wie es früher war angeschlossen ist:


  • Das ist jetzt die Bootinfo wenn alles wie es früher war angeschlossen ist:

    Kernel panic weil er die root Partition nicht findet.

    Das merkwürdige ist, dass in der cmdline.txt, für root, die PARTUUID eingetragen ist die in der fstab, kommentiert ist:

    Quote

    dwc_otg.lpm_enable=0 console=serial0,115200 console=tty1 root=PARTUUID=924c1207-02 rootfstype=ext4 elevator=deadline fsck.repair=yes rootwait quiet splash plymouth.ignore-serial-consoles

    Quote

    #PARTUUID=924c1207-02 / ext4 defaults,noatime 0 1

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  • Das muss ja durch das full-upgrade und anschließendem reboot passiert sein.
    Die SSD Platte ist vermutlich noch in Ordnung, und ich kann auf die Baumstruktur zugreifen wenn ich sie in ein anderes Linux einbinde.

  • Das muss ja durch das full-upgrade und anschließendem reboot passiert sein.

    Nein, das kann ich mir nicht vorstellen, dass das Kommentarzeichen in der fstab, beim full-upgrade gesetzt worden ist.

    ... wenn ich sie in ein anderes Linux einbinde.

    Könntest Du dann auch die fstab editieren? ... und man mit entferntem Kommentarzeichen (in der fstab) testen?

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  • Ohne aktivem USB-Hub wird das am Pi4 nicht funktionieren, wenn Du zu den beiden Datenträgern (je 500 mA) auch noch einen USB Funk Dongle (500 mA) direkt am Pi ansteckst. Das schon unabhängig der Kreuz- und Querverweise der root- und boot-Partitionen zwischen SSD und USB Stick.


    Servus !

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  • Es ging ja vorher auch alles so wie es jetzt Hardwareseitig auch konfiguriert ist.

    Und Softwareseitig? Poste mal die Ausgaben von:

    Code
    ls -la /etc/fstab
    ls -la /boot/cmdline.txt

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  • Es ging ja vorher auch alles so wie es jetzt Hardwareseitig auch konfiguriert ist.

    Mit der Einstellung "/dev/sdb1" ="/" (root-partition) in der /etc/fstab funktionierte das vorher nur solange zufällig, solange der Stick mit der root-partition auch als /dev/sdb1 erscheint. Der kann aber auch als /dev/sda1, /dev/sdc1, /dev/sde1 ... bezeichnet werden. Deshalb soll in der fstab PARTUUID, UUID oder LABEL des Filesystems als eindeutige Bezeichnung verwendet werden.


    Dazu kommt, dass in der cmdline.txt root=PARTUUID=924c1207-02 eingetragen ist, die in Deinem System aber nicht mehr vorkommen kann. Deine Angaben zu cmdline.txt und /etc/fstab könnten daher nicht den aktuellen Zustand (beim Update) widerspiegeln, oder Du hast das root-Filesystem auf der Partition Nr1 am Stick upgedated.


    Deshalb auch mein Wunsch in #4



    Servus !

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  • Und Softwareseitig? Poste mal die Ausgaben von:

    Code
    ls -la /etc/fstab
    ls -la /boot/cmdline.txt

    Ich habe die SSD-Platte an ein anderes Linux angehängt und die Platte eingebunden. Dann habe ich die Kommandos ausgeführt.

    Code
    markus@mars:/media/markus/bbe67a8e-80a1-4c79-992c-a11ebfacecfe$ ls -la etc/fstab
    -rw-r--r-- 1 root root 451 Sep 17 10:12 etc/fstab
    
    
    markus@mars:/media/markus/bbe67a8e-80a1-4c79-992c-a11ebfacecfe$ ls -la boot/cmdline.txt
    -rwxr-xr-x 1 root root 187 Jan  1  1980 boot/cmdline.txt
  • ALLES GUT :)
    ich habe jetzt in der cmdline.txt die UUID der SSD-Platte eingetragen und schon bootet das System und ist wieder im Netz!

    Ich danke euch allen recht herzlich!

  • Ich habe die SSD-Platte an ein anderes Linux angehängt und die Platte

    eingebunden.

    Code
    markus@mars:/media/markus/bbe67a8e-80a1-4c79-992c-a11ebfacecfe$ ls -la etc/fstab-rw-r--r-- 1 root root 451 Sep 17 10:12 etc/fstab

    Am 17.09. ist evtl. eine Änderung in der fstab gemacht worden. Die Frage ist, wer hat diese Änderung gemacht und warum?

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  • Ich hatte ein Problem mit dem ioBroker und wurde von einem Spezialisten instruiert um den Fehler zu finden.
    Die letzten Aktionen waren wie bereits gesagt folgende:


    Code
    sudo apt-get update
    sudo apt-get full-upgrade
    iobroker stop
    reboot

    Davor hatte ich auch einige rebbots ausgeführt. Die fstab wurde von mir definitiv nicht geändert!