Spannung am Ausgang in Abhängigkeit einer anderen Spannung verändern

  • Hallo Zusammen


    Ich möchte gerne mit dem Raspi 3 Model B eine Spannung messen. Auf diese Spannung soll dann ein bestimmter Wert addiert werden und ausgegeben werden.


    Z.b:


    -Messung ergibt 4.5V
    -Raspi addiert auf den gemessenen Wert 0.2V
    -4.7V werden ausgegeben

    -Wiederholen


    So das die Ausgangsspannung konstant 0.2V höher ist, als die gemessene Eingangsspannung.


    Da das Raspi und Programmieren für mich Neuland sind aber ein Grundwissen zu Elektrotechnik, dem Ohmschen Gesetzt etc. vorhanden ist, habe ich mich etwas eingelesen.


    Das Raspi kann keine Analoge Signale verarbeiten, ein MCP3008 schon. Damit wäre dann das Messen geklärt, wie aber gebe ich die Spannung aus? Welches Bauteil benötige ich dazu?



    Vielen Dank für eure Hilfe und Freundliche Grüsse


    Nico

  • I2C DAC oder SPI DAC und einen r2r OPV auf 5V oder den DAC gleich mit Pegelwandler auf 5V bringen.


    Schwachsinn als ALLE Fakten auf den Tisch kamen :wallbash:


    Mensch sieht es hat keinen Sinn Fragen zu beantworten wenn das Ziel unklar bleibt und der TO nur seine Gedanken preisgibt was er machen möchte, egal wie falsch das ist!

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

    Edited once, last by jar ().

  • Hallo und willkommen im Forum.

    K.A. warum es dafür einen RPi braucht, aber ein möglicher Lösungsansatz wäre z.B. die Verwendung eines digitalen Potis (I2C / SPI) . Man könnte evtl. auch PWM (Pulsweitenmodulation) mit einen Kondensator u. ggf. Transistor verwenden. Aber ohne nötige Details wie max. Spannung / Strom / Genauigkeit bzw. nötige Auflösung, kann man nur allgmeine Tipps geben.

  • Moinsen,


    An deiner Fragestellung scheitere ich erst einmal an der Aussage "ausgegeben werden" .

    Wenn es keine protokollarische Funktion ist, und es sich um eine "Spannungsbereitstellung" handelt, würde hier ein einfacher Rail-to-Rail OPV zureichen, den man als Addierer beschaltet. Das wäre ein Chip hier ein OPV, der auch in dem betreffenden Spannungsbereich arbeiten kann, ein paar Widerstände und eine Spannungsquelle.


    Alternativ ein µC ( AVR ) aus der XMega serie, oder einen ATTiny416/816, welche sowohl einen ADC wie auch einen DAC beinhalten, und nebenbei sogar noch ein Display ansteuern könnten.

    Aber nun auch paar Worte zu deinem PI mit MCP3008 Projekt:
    Mit dem MCP300X oder einen MCP320X ist das noch lange nicht getan. Diesen mit der Vc 3,3 V des PIs zu verbinden, paar Strippen als SPI Bus zum PI ziehen, ist es nicht getan. Das kannst du gleich mal von vorn herein vergessen, auch wenn die Abfrage mit GPIOZERO recht einfach scheint. Da diese Chip-Serie auf eine externe Referenzspannungsquelle angewiesen ist, ist dein Meßergbnis nur so genau, wie auch deine bereitgestellte Referenzspannung ist. Ist diese unsauber und schwankt - flattern auch deine Meßergebnisse mit hin und her, weil der ADC selber die Eingangspspannung mit der Referenzspannung vergleicht. Und damit bis du auf eine Referenzspannungsquelle wie dem MCP1501-33 angewiesen, wenn du den ADC mit 3,3 Volt betreiben willst. Das heißt dann aber auch, ohne einen Spannungsteiler am Eingang des ADC kannst du keine Spannung messen, die größer ist als die Referenzspannung. Betreibst du den MCP300X ADC mit einer höheren Vc ( Versorgungsspannung ) gehen automatisch die Logikpegel auf dem SPI mit Nach oben, was wiederum zur Folge hat das du einem Levelshifter ( Pegelangleicher ) auf den Datenleitungen zum RasPi zwischenschalten musst, sonst brennen dir die GPIOs die für den SPI Bus verwendet werden durch.

    Dann noch diese Anmerkung die V_Ref des ADCs muss kleiner gleich der Vc sein, sonst geht der ADC Chip kaputt.
    Also musst du diese Probleme erst einmal auflösen.


    Dann zum messen mit einem ADC selber. Hier wirst du ganz schnell merken, wenn es keine wirklich feste Verdrahtung ist, also nur ein Steckboard-Aufbau, dass du keine sauberen gleichmäßigen Meßergebnisse bekommst, sondern immer um die angelegte Eingangsspannung herum schwanken wird. Das ist auch normal, weil diese Drähte oder Leitungen / Strippen sind auch gleichzeitig sowas wie Antennen, und fangen alle möglichen Signale ( Elektromagnetische Wellen ) aus der Umgebung auf.

    Hier kannst du zum Teil mit einem Nieder-Ohmigen Spannungsteiler R2 etwas gegensteuern, was natürlich einen höheren Meßstrom der durch den Spannungsteiler fließt zur Folge hat. Alternativ kannst du kleine Kapazitäten dazu verwenden, diese Eingangsspannung etwas zu glätten.

    [ 100nF gegen AGND, 33pF gegen AGND und 15pF gegen V_Ref wirken hier schon Wunder ;) ]

    Das musst du selbstverständlich für jeden genutzten ADC-Eingang getrennt aufbauen. Oder du nimmt ein RC Glied, oder gehst auf einen aktiven Tiefpasssfilter, der den Bauelementaufwand nochmals erhöht, aber abhängig von deiner zu erwartenden Spannungsänderung / Sekunde für saubere unverzerrte und unverfälschte Werte sorgt. Die Firma Microchip, die auch die ADC herstellt, bietet hierfür eine sehr tolle und gute Software namens "Filter LAB" kostenlos an, die dir die Berechnungen und das Design eines solchen Filters abnimmt.

    Du kannst später im Endaufbau auf einen solchen Filter nur verzichten, wenn die zu messende Spannung auf der Platine ( Leiterplatte ) selber als solches erzeugt / bereitgestellt wird, und nicht von außen via Drahtzuleitung auf oder in die Platine kommt.

    Jetzt zu den DAC, die ein Spannungsausgabe erzeugen sollen. Hier hast du das gleiche Problem wie beim ADC. Je genauer die Ausgabe werden soll benötigst du auch hier eine Referenzspannungsquelle. ( das kann auch die gleiche sein wie dir für den ADC )
    Und natürlich kann die maximale Ausgabespannung nicht größer sein als die V_Ref bzw. die Vc mit dem der DAC als Schaltkreis versorgt wird. Zudem ist der Ausgangsstrom auf wenige mA ( Milliampere ) begrenzt, was wiederum je nach Aufgabe es notwendig machen könnte einen OPV als Spannungsfolger nachzuschalten. Auch hier wie schon beim ADC, wenn die Vc des DAC Chips größer 3,3 Volt ist, wird für die Kommunikation via I²C oder SPI ein Levelshifter benötigt. Soll jedoch die Ausgangsspannung größer der V_Ref bzw der Vc werden, musst du auch wieder OPVs verwenden, die als Analogmultiplizierer arbeiten.

    Da du keine detaillierten Angaben der zu erwartenden Eingangs- und damit auch Ausgangsspannung gemacht hast, ist es an dieser Stelle nicht möglich auf einzelne Details genauer einzugehen, ohne das der Kostenrahmen gesprengt wird.

    Franky

  • Moinsen

    digitalen Potis (I2C / SPI) . Man könnte evtl. auch PWM (Pulsweitenmodulation)

    Jetzt mal ganz ehrlich die Frage: Was soll das mit einem DigiPot ?
    Es gibt keine DigiPots die einer Auflösung größer 8 Bit haben ! Wenn du mit einem 10 Bit ADC mißt, wie willst du dann eine digital gesteuerte Ausgabe mit nur 8 Bit hinbekommen, wenn dir fast :
    8 Bit = 256 Steps | 10 bit = 1024 Steps ==> 3/4 des Stellbereiches verloren geht ?
    Zudem DigiPots nur einen Wiperstrom von max 1,5 mA aushalten. Was soll das werden ?
    Und weil deine :gk1:besser funktioniert als meine :gk1: weist du auch schon, das beim TO eine Ausgabe via PWM zum gewünschten Ergebnis führt :angel:

    Sorry, wenn ich das so feststellen muss das war ein komplette Nullnummmer.

  • Moinsen

    Jetzt mal ganz ehrlich die Frage: Was soll das mit einem DigiPot ?
    Es gibt keine DigiPots die einer Auflösung größer 8 Bit haben ! ...

    Sorry, wenn ich das so feststellen muss das war ein komplette Nullnummmer.


    Schön, dass Du dich so gut auskennst. Schaltet man die beiden Kanäle des Potis zusammen, könnte man die Ausgangspannung noch genauer einstellen.

  • Hallo und willkommen im Forum.

    K.A. warum es dafür einen RPi braucht, aber ein möglicher Lösungsansatz wäre z.B. die Verwendung eines digitalen Potis (I2C / SPI) . Man könnte evtl. auch PWM (Pulsweitenmodulation) mit einen Kondensator u. ggf. Transistor verwenden. Aber ohne nötige Details wie max. Spannung / Strom / Genauigkeit bzw. nötige Auflösung, kann man nur allgmeine Tipps geben.

    Das kann ich dir auch nicht sagen, war so meine erste Idee. Ich kenne mich mit den zahlreichen Elektronikbauteilen nicht aus im Detail. Komme da eher von der Elektrikseite her mit geringen Elektronik Erfahrung.

    Danke für die sehr ausführliche Erklärung!




    Wie ihr schon beschrieben habt, war ich in meiner Formulierung zu Wage. Deshalb möchte ich gerne den Hintergrund zu der Frage beleuchten:


    Es geht konkret um ein Automatikgetriebe von einem KFZ das Probleme macht und den Motor z.T abwürgt bzw. ein Anfahren am Berg verunmöglicht. Es gibt im Schaltschieberkasten ein Elektroventil (Spule mit 5.6 Ohm, genannt SLT) das der Öldruck im Getriebe regelt in Abhängigkeit von diversen Parametern wie Gaspedalstellung, Getriebeöl Temperatur, angefordertes Drehmoment and so on. Das Steuergerät regelt, aus Gründen die weder ich noch andere mit dem selben Problemen herausgefunden haben, den Druck zu hoch rauf. Da das Getriebe aber ansonsten wirklich einwandfrei funktioniert, der Schaltschieberkasten erneuert wurde und natürlich auch schon eine Ölspülung erhalten hat, will ich nicht glauben das es am Getriebe liegt. Zumal andere das Getriebe ersetzt haben und kurz darauf wieder die selben Probleme hatten.
    Da mittlerweile sämtliche Komponenten( untersucht und/oder getauscht wurden, auch das Getriebe Steuergerät, die für die Regelung des Öldrucks verantwortlich sind, möchte ich das Problem anders lösen. Es handelt sich dabei auch um ein Fahrzeug, das nicht mehr wirklich viel Wert hat, von daher kann ich gut mit so einer Lösung leben.


    Das Szenario:


    Das Getriebesteuergerät, kurz TCU, regelt den Öldruck mit einem Magnetventil (5.6 Ohm). Der maximale Strom dabei beträgt 1000mA. Je höher der Strom, desto geringer der Öldruck. Je niedriger der Strom, desto höher der Öldruck. Da wir Strom und Wiederstand kennen können wir die Spannung berechnen: 5.6V maximal. Wird nun eine Fahrstufe eingelegt(fahrzeug steht), sinkt der Wert vom Elektroventil zuerst auf ca. 800mA, danach immer weiter innert wenigen Sekunden bis auf ca. 520mA und bleibt dann dort.

    Bei einem Fahrzeug das in Ordnung ist beträgt die Stromaufnahme im gleichen Betriebszustand aber konstant 100mA und ändert sich nur dann, wenn die Eingangsgrössen wie Gaspedalstellung geändert wird oder wenn dann losgefahren wird. Während der Fahrt regelt die TCU wenn auch immer nötig den Druck um z.B einen sanften Schaltvorgang zu ermöglichen etc. Also immer den Betriebszuständen angepasst.


    Die Idee:


    Die Verbindung von TCU zum Magnetventil SLT wird getrennt, es wird Steuergeräteseitig ein 5.6 Ohm Wiederstand eingelötet. Selbstverständlich im Alugehäuse und mit ausreichen Kühlung Ausserhalb montiert. Somit hat die TCU nichts zu meckern und denkt, es steuert nach wie vor das Elektroventil SLT.


    Mit einem Raspi, oder wie Ihr mir vorgeschlagen habt mit anderen Bauteilen, wird nun der Spannungsabfall über dem Wiederstand gemessen oder, wenn einfacher, kann auch der Strom gemessen werden. Je nach dem soll dann ein einstellbarer Spannungswert addiert werden damit der gewünschte Strom erreicht wird.

    Einstellbar damit ein Optimales verhalten vom Getriebe erreicht werden kann. Wenn der Wert einmal ermittelt wurde, kann es natürlich auch ein fester Wert sein. Ebenfalls sollte es möglich sein, den maximalen Strom auf 1000mA zu begrenzen auch wenn die Schaltung mehr nach oben korrigieren möchte, da aktuell z.B 900mA fliessen aber 200mA addiert werden sollen.


    (mir ist klar das nicht Strom addiert werden kann sondern nur Spannung)



    Das Ergebniss sollte dann sein..


    Eine Schaltung, die in Abhängigkeit von der TCU einen bestimmten Spannungswert addiert um den gewünschten Strom am Elektroventil SLT zu erreichen. So bleiben die Regelfunktionen der TCU erhalten.




    Ich hoffe das ist soweit verständlich. Ich kann löten, ich hab Kabel, nur keinen Überblick was genau wo und wie benötigt wird.. =)


    Danke für eure Hilfe!




    Edit: So genau muss die Schaltung also nicht sein. Ich denke eine Genauigkeit im Bereich von 10 - 20 mA ist völlig ausreichend.

    Edited once, last by Xynactra ().

  • Moinsen,

    Schön, dass Du dich so gut auskennst. Schaltet man die beiden Kanäle des Potis zusammen, könnte man die Ausgangspannung noch genauer einstellen.

    Ich kann nicht nur Datenblätter lesen, sondern auch im Gegensatz zu dir die Verfügbarkeitslage abchecken. Leider finde ich bei keinem Händler bei denen ich sonst immer bestelle auch nur einen einzigen dieser MAX DigiPots als Lieferbar gelistet. Auf Fertigplatinchen wollte ich nicht eingehen, aber egal. Und noch schlimmer dieser MAX haben nur einem WIper Strom von 1 mA, also was willst du mit einer x-beliebigen Ausgangsspannung wo du dann noch was fettes hinten zur Stromverstärkung anbauen musst ?

  • Moinsen,

    Ich kann nicht nur Datenblätter lesen, sondern auch im Gegensatz zu dir die Verfügbarkeitslage abchecken...

    Naja, ich weiß zwar nicht was die Aussage, der Nichtexistenz von DigiPotis mit einer Auflösung > 8Bit, nun plötzlich mit deren Verfügbarkeit zu tun hat. Die Typen waren nur als Beispiel gedacht, aber was soll's. Da bis zu diesem Zeitpunkt nur der TO wusste um was es geht, war dies nur ein Hinweis und auch ein DAC bzw. OPV wird den gewünschten Strom nicht ohne weitere Bauteile liefern können.


    @Xynactra


    Ein Mikrocontroller wäre für so eine Aufgabe, bestimmt die besser Wahl als ein RPi. Ich hoffe mal dass Du dir darüber bewusst bist, dass mit so einem Eingriff auch die ABE für dein Auto erlischt. Wie hast Du denn die Werte ermittelt, DVM, Oszi bzw. Messblöcke vom Steuergerät ausgelesen? Ich vermute mal, dass es nicht so einfach sein wird, ein "Ersatz" Steuergerät mit einer Art Kennfeldsteuerung zu bauen. Vielleicht sollte man zuvor noch etwas Zeit in die Fehlersuche investieren. ( wie z.B. Kabelstrang / Stecker prüfen ggf. lassen sich die Einstellungen im Steuergerät anpassen )

  • Moinsen,

    Naja, ich weiß zwar nicht was die Aussage, der Nichtexistenz von DigiPotis mit einer Auflösung > 8Bit, nun plötzlich mit deren Verfügbarkeit zu tun hat. Die Typen waren nur als Beispiel gedacht, aber was soll's. Da bis zu diesem Zeitpunkt nur der TO wusste um was es geht, war dies nur ein Hinweis und auch ein DAC bzw. OPV wird den gewünschten Strom nicht ohne weitere Bauteile liefern können.

    Egal ob als Beispiel , oder nur als Idee.
    Dann fange mal bitte an mitzurechnen.
    Egal wie viel Bit du mit dem DigiPot aufbringen kannst du bekommst schon einmal Probleme damit um beim MCP3008 als Vorgabe zu bleiben, welcher einen eigenen Linearitätsfehler von +-1 LSB hat, diesem an Ausgang mit einem DigiPot oder Rheostat welcher eine Ungenauigkeitz von +- 2,5 LSB hat eins zu eins abzubilden. Und nun kommt dort noch ein Wert dazu hier 0,2 Volt der bei einer V_Ref 5,0 Volt mit einer Auflösung von 10 Bit gar nicht darstellbar ist. Der zweite Fehler in der Kette. Gut, es wurde keine Angabe gemacht wie genau diese 0,2 Volt sein müssen, aber 0,2 geht schon mal nicht.
    Dann wie willst du das aufziehen, dass du mit einem Poti eine Spannungserhöhung darstellst ? Klar geht das schon, nur dann musst du im Spannungsteile am GND führenden Teil herumdrehen = R2.
    Und nun geht die Mathematik, bzw. die Physik richtig los, denn in der Reihenschaltung ist der Strom an jeder Stelle im Stromkreis gleich. ( Das muss ich dir wohl nicht noch extra erklären ? ).
    Jetzt nehmen wir einen solchen MAX DigiPot der nur max. 1 mA über den Viper aushält.
    Was passiert den nun wirklich ? Das kann man sehr genau ausrechnen, und wir landen dann bei 2 % Annäherung an den Sollspannungswert bei schon immerhin 13 Bit Auflösung die das DigiPot bringen müsste. Dabei haben wir aber immer noch nicht bedacht, dass auch dieses Teil eine Eigentoleranz hat. Also müssen wir gleich noch einmal messen, damit wir das als Regelkreis aufbauen könnten.
    Kommt nun noch dieser Spannungsmultiplikator hinzu, damit wir bis auf 12 Volt kommen, was mit einem OPV ja kein Problem ist, und sagen, oder nehmen mal die Vorgabe an, dass die Ausgangsspannung auf 1 % genau sein soll. Ob das für diesen Anwendungsfall reichen würde, keine Ahnung, brauchst du immerhin schon rein theoretisch betrachtet eine Auflösung von 18 Bit.
    Ganz ehrlich es gibt weder einen 10 Bit DigiPot der auch nur annähernd die Genauigkeit eines 10 Bit ADCs erreicht, noch gibt es 13 oder mehr Bit DigiPots überhaupt.

    Geht man nun noch davon aus, was zumindest möglich wäre, dass der TO sich einen ADC mit einer höheren Genauigkeit der Klasse Grade B besorgt, und hier mit einem Offsetfehler von nur +-0,25 LSB sowie einem Linearitätsfehler +-0,5 bis +-1 LSB ins Rennen gehen würde, müsste man dann schon mit einem 18 Bit DAC oder gleich auf PWM setzen, wenn das als Steuerungssignal zulangt.

    Damit geht die ganze Idee mit einem Ausgabefehler fast 2,5 mal so groß wie der Eingangsmeßfehler etwas bewirken zu wollen, irgendwie komplett an der Aufgabenstellung vorbei.

    Ich habe dank meines gut sortierten Vorratslagers mal versucht, nur das gemessene Eingangsergebnis mit einem Grade B ADC mit einem 10 Bit DAC und auch die Variante DigiPot Rheostat10 Bit AD5174 im Spannungsteiler bei nur Vmax 5 Volt darzustellen, vergiss es ! Das Teil regelt hoch und runter wie bekloppt, aber bekommt den Sollwert nicht einmal auf knapp 7 % ( zu 5 V ) = 0,35 V genau hin. Damit sollte klar sein und werden, dass auch mit einer Spannungsmultiplikation via OPV nicht diese minimale Spannungserhöhung von nur 0,2 Volt mit dieser Auflösung im Ausgabekreis machbar ist. Dabei habe ich einen MCP3204 B verwendet, referenziert mit einem MCP1501-33, einem aktiven 180 Hz Tiefpassfilter, welcher sowohl das Eingangssignal ( Spannung ) mißt, wie auch über einen weiteren Kanal die Sollgröße am Ausgang vergleicht.

    Franky

  • Hallo,

    z.B. die Verwendung eines digitalen Potis (I2C / SPI) .

    nachdem ich mir das Thema mal ganz in Ruhe zu Gemüte geführt habe, hätte ich mal einige Fragen dazu.

    1.) Wie ein Potentiometer funktioniert weiß ich. Das man damit einen Spannungsteiler abbilden kann auch. Nur stellt sich jetzt für mich die Frage welchen Nennwert dieses digitale Poti haben sollte oder müßte, um am Ausgang wenigstens die gleiche Spannung wie beim Meßeingang zu erzeugen ?


    2.) Wie müsste die gesamte Schaltung ausssehen, damit man wie von Xynactra gefordert dann noch eine höhere Ausgangsspannung um 0,2 Volt hinbekommt ?


    3.) Wenn ich in das / die Datenblätt(er) der von dir gelisteten digitalen Potentiometer MAX5494-5499 schaue finde ich keinen Vertreter welcher in Lage wäre eine Ausgangsspannung an den Pins H1, H2, L1, L2, W1, W2 von über 5,25 Volt zu liefern, bzw das ohnehin schon das absolute Vmax Limit für diese Typenreihe ist. Wie willst du folglich eine Spannung größer als diese Vmax direkt mit diesen digital Potentiometer am Ausgang der Schaltung laut Anforderung bereitstellen ?


    4.) Wenn ich u.a. bei Farnell, oder Mouser nach 10 Bit Digital Potentiometern Ausschau halte finde ich aktuell eigentlich fast gar nichts was sofort verfügbar wäre. Das schieben wir aber mal als Nebensache beiseite. Dennoch auch wenn ich dann die anderen Typen der Firmen Analog Devices , Dallas, oder Mircochip ansehe, haben diese entweder nur eine Auflösung von 8 Bit, b.z.w. auch deren Grenzparamter falls es sich um 10 Bit Ausführungen handet, hält keiner der 10 Bit Versionen mehr als 5,75 Volt aus. Ausschließlich eine Serie aus den Vertreternder 8 Bit Versionen könnte man bis 12,25 Volt belasten !
    Daraus ergibt sich die schon in Punkt 2 gestellt wurde.

    5.) Wenn ich die kritischen Betrachtungen von Franky sehe, dann erwarte ich jetzt schon auch von dir, Fliegenhals, eine Erklärung wie du in diesem Regelkreis mit einem größeren Fehler / Toleranz in der Ausgabekomponente "digitales Potentiometer", diese höhrer Grundgenauigkeit schon während des Einmeßvorgangs sozusagen auf die Gegenseite spiegeln willst, um dabei möglichst genau die Ausgangsspannung an die Eingangsspannung anzupassen. Danke, falls du hierfür eine Erklärung liefern könntest.

    Steffen.

  • Hallo,

    nachdem ich mir das Thema mal ganz in Ruhe zu Gemüte geführt habe, hätte ich mal einige Fragen dazu ...

    Da die meisten digitalen Potis weder eine hohe Spannung noch großen Strom vertragen, ist es sinnvoll diese nur zur Ansteuerung einer weiteren Schaltung wie z.B. eines OPV bzw. eines einstellbaren Spannungsreglers zu verwenden.

    Bei einem einstellbaren Spannungsregler müsste die Eingangspannung damit über der max. benötigten Ausgangsspannung liegen. Auf die Verfügbarkeit von Bauteilen habe ich leider keinen Einfluß. Zur Not könnte man mit einem 8 Bit Multi Channel digital Poti, durch Änderung der Schaltung die Auflösung erhöhen. ( siehe z.B. Tec. Brief TB3073 von Microchip )


    Wenn ich die kritischen Betrachtungen von Franky sehe, dann erwarte ich jetzt schon auch von dir, Fliegenhals, eine Erklärung wie du ...

    K.A. in welchem meiner Beiträge ich den Eindruck bei Dir erweckt haben sollte, das die Verwendung eines digital Potis nun die ultimative Lösung für das Problem ist? Dieser Hinweis erfolgte im 3. Post, als eine mögliche Ergänzung zu jar's Beitrag, wo zu diesem Zeitpunkt nur vage klar war, um was es genau geht. Nebenbei angemerkt, sollte man nicht so sinnentstellt zittieren:



    Des weiteren vermute ich mal, dass sich das Steuergerät nicht so einfach austricksen lässt und in eine Art Notlauf gehen wird, falls es unplausible Daten erhält. Mal ganz abgesehen vom Sicherheitsaspekt, wenn bei voller Fahrt etwas Unvorhergesehenes mit der "Zusatzbeschaltung" passiert. Deshalb besser weiter nach dem Grund für das Problem suchen, als an den Symptomen "herumdoktern".

  • Des weiteren vermute ich mal, dass sich das Steuergerät nicht so einfach austricksen lässt und in eine Art Notlauf gehen wird, falls es unplausible Daten erhält. Mal ganz abgesehen vom Sicherheitsaspekt, wenn bei voller Fahrt etwas Unvorhergesehenes mit der "Zusatzbeschaltung" passiert. Deshalb besser weiter nach dem Grund für das Problem suchen, als an den Symptomen "herumdoktern".

    JETZT nachdem offen liegt was eigentlich gemacht werden soll und wo stimme ich zu! und editiere meinen Beitrag!

    in #2 RE: Spannung am Ausgang in Abhängigkeit einer anderen Spannung verändern

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    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Ich möchte mich bei einigen, besonders bei Franky07, für die ausführliche Hilfestellung bedanken.


    Ich habe in der Zwischenzeit das Steuergerät so umgebaut, dass ich das Ventil von aussen mit 5.15V bestromen konnte was eine Strom von etwa 900mA entspricht. Hat aber nicht den gewünschten Effekt erzielt.


    Der Automat hat mit ziemlicher Sicherheit eine interne Leckage, deshalb erhöht das Steuergerät den Druck.


    Wie dem auch sei, Ersatzgetriebe liegt bereit und wird in ca. 2 Wochen verbaut.


    I2C DAC oder SPI DAC und einen r2r OPV auf 5V oder den DAC gleich mit Pegelwandler auf 5V bringen.


    Schwachsinn als ALLE Fakten auf den Tisch kamen :wallbash:


    Mensch sieht es hat keinen Sinn Fragen zu beantworten wenn das Ziel unklar bleibt und der TO nur seine Gedanken preisgibt was er machen möchte, egal wie falsch das ist!


    Dir sei gesagt, dass nicht jeder mir Elektronik Wissen auf die Welt kam. Klar, ich hätte von Anfang an ausführlicher sein können, war aber erstmal in meinem Gedankenstrom gefangen. Was hätte es dir geschadet, einfach höflich nachzufragen? Ist es deshalb gleich Falsch?

    Habe noch einige andere Threads im Forum gelesen zu anderen Themen und in diesen war der Umgangston mehrheitlich echt schrecklich. Im Stil von:

    Das weiss man doch! oder: Wie kommt man nur auf die Idee, so eine dumme Idee umzusetzen?
    Echt schade. Es geht hier nicht ums Gewinnen, sondern darum Wissen zu teilen. Dass dann Menschen wie ich, die nunmal keine Ahnung von Regelprozessoren, Digitalen Potis und Spannunsreferenzen haben, fragen stellen und nicht von Anfang an alles an Infos rausgeben, liegt nicht daran das irgendwer Dumm ist oder das es Falsch ist, sondern man denkt nicht das so eine Info wichtig sein könnte.


    Wie dem auch sei, Danke nochmals an alle anderen die Geduld hatten und so ausführlich Infos bereitgestellt haben. Wende mich ganz bestimmt wieder an euch wenn es um das Thema Elektronik, Spannungsregelung oder Raspi geht!


    Guten Start dann.

  • Klar, ich hätte von Anfang an ausführlicher sein können, war aber erstmal in meinem Gedankenstrom gefangen.

    das ist ja das Problem mit zu wenig Wissen auf seinen eigenem Holzweg auszurutschen

    Deswegen gibt es ja immer wieder den Beitrag

    Der Weg zur Erkenntnis: Wie frage ich nach Hilfe?

    dein "Klar...." sieht aber nicht nach Einsicht aus, sondern nach Schuld abwälzen!


    Klar immer sind die anderen Schuld (hier wieder mal ich ) wenn nicht alle Fakten auf den Tisch kamen, kenne ich von meiner Arbeit, aber DIE Jacke ziehe ich mir nicht mehr an und ich frage auch nicht mehr nach, denn ich habe gelernt wenn ich zuviel nachfrage kommt eh nicht mehr raus. (letzter Kommentar, der fragt so viel!)


    Na denn mach so weiter!

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  • Wie soll denn das "Klar" gemeint sein, ausser zustimmend?


    Ich glaube, hier liegt das Problem: Es gibt keinen Schuldigen, keinen Gewinner und kein Verlierer. Ich gebe dir nicht die Schuld an etwas, appeliere bloss an deinen Umgangston und der Bitte, dich in jemand zu versetzen der es nicht besser weiss.


    Wenn das bei dir in der Arbeit so läuft tut es mir leid für dich und ich kann verstehen wie nervenaufreiben es sein kann. Allerdings projezierst du das in diesemfalle auf mich, und da kann ich nunmal wirklich nichts für. Wiederum macht das jemand mit dir, wenn du hören musst "der fragt so viel". Den Schuh musst du dir wirklich nicht anziehen.

  • Bitte Leute... :angel: Ich verstehe beide Seiten. Der Fragende kann aus Unwissenheit nicht einschätzen welche Infos erforderlich sind und dem potenziell Helfenden fehlen genaue Infos um die Situation einzuschätzen und den möglichen Fehler konkret eingrenzen zu können.


    Eine Lösung dafür: Der Fragesteller sollte so viele Infos wie möglich zeigen, auch wenn diese ihm als unwichtig erscheinen. Vieles davon, was pauschal an Infos nötig ist, steht ja schon, wie bereits genannt, hier Wie frage ich nach Hilfe?


    Der potenzielle Helfer will natürlich helfen und kann es oft kaum erwarten die nachgefragten oder vorher aus unwissenheit des TO unterschlagenen Infos zu erhalten (der ist ausgehungert) und dann kommt es ab und an zu Situationen, in denen sich die Helfer gegenseitig angreifen, weil ihnen das "Futter" fehlt. Das kennt man auch aus dem realen Leben. Hunger macht böse! :lol:


    Also bitte bringt etwas Verständnis für den jeweils anderen auf! :danke_ATDE: