BME280 wird nicht erkannt

  • Moin,

    okay, danke für die Infos. Weitere Sensoren für Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Niederschlagsmenge hatte ich schon gekauft.

    Wollte das RP in einem Gehäuse ins Gartenhaus packen, wo auch Strom und Internet vorhanden sind und dann auf der Außenseite die Sensoren plazieren.

    Viele Grüße

  • In der Verpackung steht du sollst ihn bei Raumtemperatur betreiben. -20 Grad würde ich ihm nicht zumuten und bei 35 Grad würde ich an ein Kühlung denken.

    Gruss

  • Zum Pico kann ich nichts sagen, aber für einen *normalen* RPi ist 35°C eher soetwas wie Wohlfühltemperatur. Mein RPi 4B läuft dauerhaft zwischen 50°C und 60°C und wenn der dann doch mal wärmer werden sollte, dann drosselt der automatisch die CPU etwas runter.

    Die -20°C sind dann eher mit Vorsicht zu behandeln. Wenn der RPi 24/7 läuft und die Umgebungstemperatur absinkt / schwankt / steigt ist das IMHO kaum ein Thema. Problematisch wird es, wenn der RPi kälter ist als die Umgebung, z.B. weil der Nachts abgestürzt ist oder dergl. und sich (Vor)Mittag Kondenswasser auf der Platine gebildet hat.Der läuft in diesem Moment zwar nicht, aber Strom liegt dann ja trotzdem noch durch das Netzteil an.

  • Hallo hyle,

    kleine Korrektur zu:

    Problematisch wird es, wenn der RPi kälter ist als die Umgebung,

    Korrekt ist: ...kälter als der Taupunkt ... und nach der Inbetriebnahme noch ein Film von Kondenswasser auf der Platine ruht...

    Luftfeuchtigkeit kondensiert nicht am kältesten Punkt, sondern an jeder Stelle, die kälter als der Taupunkt ist.

    Beste Grüße

    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

  • Hallo Andreas,

    ich wusste dass Du dazu noch etwas schreibst. ^^

    Natürlich hast Du im Detail recht, aber ich habe meine Aussage bewusst allgemein gehalten, weil ich die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort nicht kenne. Allein das Wort "Taupunkt" könnte m.M.n. schon vom TO missverstanden werden. Ob er sich mal mit Luftfeuchtigkeit im Bezug zu Temperaturen oder Raumtrocknung befasst hat weiß ich nämlich auch nicht. ;)

    //Edit

    raspybeginner Falls Du Taupunkt evtl. wirklich nicht kennen solltest, dann sieh u.a. mal hier zum Grundverständnis: https://de.wikipedia.org/wiki/Taupunkt

  • Ah ok, danke für die Antworten. Kann den Pico ja mal mit einer Powerbank i.d. Gefrierschrank legen und schauen was passiert ;)

    Taupunkt ist mir "bekannt" :) Sehe ich immer a.d. 3-fach Verglasung bevor ich wusste, dass das ein gutes Zeichen ist :o)

    Möchte erstmal ganzjährig die Werte für Temp, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, -richtung und die Niederschlagsmenge messen und sauber festhalten. Gerade den Niederschlagswerten, die hier so angesagt werden, traue ich nicht ;)

    Viele Grüße

  • Moinsen,

    gönne dem Aufbau "im Komplexen" ein Bad in Kolophonium !
    Ja, es klingt erschreckend. Klebe nur die Pins ab, an denen etwas hängt, bzw die µUSB Buchse.
    Dann kannst du selbst bei +85 wie auch bei -27 ( diesjährige maximale Kalttemperatur ) das PICO der frischen Luft aussetzen, solange keine mittelbare Flüssigkeit ( auch Wasser ) mit diesem "Schutzüberzug" in Kontakt kommt.

    Franky

  • Das finde ich etwas radikal, aber gut. Kann man vorsichtig machen.

    bzw die µUSB Buchse.

    Dabei aber unbedingt (!) mit einem Stecker eines Datenkabels (nicht nur Ladekabel) in der Buchse! Falls doch etwas durchlaufen sollte, dann sind die Federkontakte im besten Fall noch funktionsfähig.

  • Moinsen

    Kann man vorsichtig machen.

    Wo Vorsicht ? Nein Spass bei Seite, das geht wirklich.
    Wo du mal wieder ran muust wie die µUSB Buchse zur Programmierung usw. die sollte "Alkoholfest" ( wegen der Löslichkeit ) von Kolophonium in Ethanol mit einem Wachs abgedeckt werden.
    Das "gesamte Plantschbad" in der Alkohol-Kolophonium sollte bei einer Temperatur um die 50 Grad stattfinden, und mind. 30 min dauern. Dann das Konstrukt aus der Lösung nehmen, und haben Fertig.
    Dabei für den ersten Schritt nur die Kontakte so "versiegeln" das eine Herstellung der Strom- und Spannungsversorgung noch gewährleistet ist.
    Gelöstes Kolophonium ist kalt nicht Korrosiv ! Und zudem, wenn ein gleichmäßige Oberflächenbeschichtung damit stattgefunden hat 100 % Wasserdicht. Zudem Frostfest !
    Nachteil, was man auch sagen muss diese Schutzschicht ist gegenüber mechanischer Beanspruchung - Steckkontakte die wiederholt genutzt werden, Potis, Trimmer, und ähnlichen Bauelementen die über eine rein mechanische Bewegung arbeiten / funktionieren nicht stabil !
    Mein erstes PICO hat nun schon den zweiten "Winter" nur mit einer Spritzschutz-Überdachung überlebt und funktioniert immer noch wie am ersten Tag.
    Deswegen habe ich eine Adapterplatine, wo alles drauf ist gebaut, nur die Stromversorgungsanschlüsse als Standard sind nicht, wie auch div Sensoröffnungen nicht von dieser "Schutzschicht" überzogen.

    Franky

  • Nein Spass bei Seite, das geht wirklich.

    Ist mir schon klar, aber was soll der Alkohol in diesem Zusammenhang? Mir ist klar, dass Alkohol eine Art Primer für Kolophonium ist, aber warum nicht ein kurzes Tauchbad bei ca. 100°C in "reinem" Kolophonium und die Platine im Bad an der µUSB-Buchse vorbei führen?

    Abkleben inkl. o.g. Stecker würde ich den Port zur Sicherheit aber trotzdem.

    Zudem Frostfest !

    Da habe ich so meine Zweifel, aber das wäre in dem Fall auch (fast) egal.

  • Moinsen

    Ist mir schon klar, aber was soll der Alkohol in diesem Zusammenhang? Mir ist klar, dass Alkohol eine Art Primer für Kolophonium ist, aber warum nicht ein kurzes Tauchbad bei ca. 100°C in "reinem" Kolophonium und die Platine im Bad an der µUSB-Buchse vorbei führen?


    Abkleben inkl. o.g. Stecker würde ich den Port zur Sicherheit aber trotzdem

    Kolophonium zerkleinert, mit dem Hammer, oder einer alten Kaffeemühle, löst sich bei Zimmertemperatur bis zu einer Sättigung von 50 % in reinem Ethanol ( Haushaltsspiritus ) auf.
    Wenn man diese Lösung auf maximal 50 Grad erwärmt, steigt wie Fließ- und Kriechfähigkeit des aufgelösten Kolophoniums. Je länger also das Bad darin dauert, um so dicker wird auch die Schutzschicht. Trotzdem kann man im Gegensatz zum klassischen Lötlack danach noch an der Platine herumlöten.
    Und ja Wasser. In Wasser baden geht, auch vollständig untergetaucht, aber bei fließenden Wasser, und wobei Regenwasser nicht nur Wasser ist auch Schmutz und andere Bestandteile, kann eine überfließender Wasserstrom durchaus zur Beschädigung dieser führen. Dass habe ich schon bei anderen Schaltungen festgestellt. Rein aber als "Spritzwasserschutz" und gegen kondensierende Feuchtigkeit - toi, toi, toi. Hat bisher bei mir immer funktioniert

    Franky

  • Ein zu 99 % luftdicht geschlossenes Gehäuse [Anzeige] mit einem Tütchen Silicagel [Anzeige] kann Wunder bewirken. Das gibt es auch als Beutel [Anzeige]. Dann benötigt man keine Heizung, um eine Kondensation zu verhindern (im Gehäuse ist auch Luftfeuchtigkeit eingeschlossen).

    Eine andere Möglichkeit wäre es, den RPi in thermisch leitfähiges Epoxidharz zu tauchen.

    Hier mal ein Beispiel von einem Anbieter: https://www.jpkummer.com/sites/default/…n%20Epoxies.pdf

    Das Epoxidharz darf nicht elektrisch leitend sein, muss aber eine gute Wärmeleitfähigkeit besitzen.

    Der Nachteil ist, dass man das nur einmal machen kann und alle Stecker gesteckt sein müssen und alle Buchsen sind danach nicht mehr brauchbar.

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